Gibt es Gott - oder gibt es ihn nicht ?

Ob man an ihn glaubt oder nicht, Gott ist jedem ein Begriff. Zumindest gehört hat jeder schon einmal von ihm, und die Mehrzahl der Menschen glaubt mehr oder weniger an ein höchstes Schöpferwesen. Auch Nobelpreisträger der exakten Naturwissenschaften, Physiker und Mathematiker, bekannten ihren Glauben an Gott öffentlich, so z.B. Albert Einstein, Werner Heisenberg, Max Planck u.a., siehe Nobelpreisträger und Naturwissenschaftler. Aber was für ein Wesen Gott ist, weiß keiner wirklich und sehr viele fragen: Gibt es Gott überhaupt ?

Viele Namen hat der Schöpfer von den Menschen bekommen und Bilder gibt es auch jede Menge. Vom Kunstwerk bis zur  Karikatur gibt es viele Bilder von Gott und Göttern in aller Welt und es entstanden verschiedene Religionen. Manche deuten auch auf Götter, die aus Fleisch und Blut waren wie die Pharaonen. Von denen wollen wir eigentlich nicht sprechen, auch nicht von jenen, die laut Altertumsforscher Sitchin oder Däniken vom Himmel kamen und fremde, nichtirdische Raumfahrer waren.  Als Götter wurden sie verehrt, weil sie vom Himmel geflogen kamen und wundersame Technologien und mächtige Waffen besaßen. So hatten wohl auch die Indianer Columbus und dessen Männer als Götter angesehen und geehrt, als sie in ihren glänzenden Rüstungen auf kanonenbewehrten Schiffen auftauchten.
 

 Gott ist überall für den, der Sein Wesen kennt,
aber nirgendwo für den, der nicht an Ihn glaubt.  

Wer oder was ist nun Gott? Jener, der alles erschafft und überall ist und allmächtig? Seine ihm nachgesagten Eigenschaften sind sehr aussagekräftig. Der wahre Gott, der immer war, ist und sein wird, hat keinen Anfang, kein Ende, und weiß auch alles. Ja, nach dieser Beschreibung ist Gott keine Person, kein Mann, keine Frau. Gott ist unsichtbarer Geist!

Auf dem Konzil zu Nicäa im Jahre 325 n.Chr. wurde auch tatsächlich festgehalten, daß Jesus Gott ist. Allerdings wurde vom Kaiser betont, daß sich die Göttlichkeit Jesu nicht auf den Menschenkörper Jesu bezieht sondern auf den Geist, der durch den Menschen Jesus weise sprach und immer liebevoll handelte.

Gott sagt man Gefühle nach wie Güte und Liebe. Gott hat eine Seele. Daher das Gefühl. Die Seele ist der Gefühlskörper eines Geist-Wesens. Gottes Wesen ist ein unendlicher Geist  mit einer unendlich großen Seele.  Wie kann man sich das vorstellen? - Wir lesen, daß der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde (Moses1,1). Die Elohim schufen das Menschenpaar nach ihrem Bilde, also war Gott auch ein Paar. Auch lesen wir bei Sirach in der Bibel, daß Gott alles zweifach schuf, damit es sich erhält (Sirach42,24). Das Gottwesen ist also auch nicht EINER sondern ZWEI. Ein Er und eine Sie. So steht es im ersten Kapitel der Bibel. Im zweiten Kapitel steht die materielle Schöpfung aus der Rippe. Wie das gemeint ist, steht in Kapitel über Götter.  Da es sich aber bei Gott nicht um Personen handeln kann, sind es zwei Kräfte. Diese müssen auch im Menschen vorhanden und sogar das Wichtigste sein, dazu gestaltlos wie Gott, grenzenlos und unsichtbar. Und tatsächlich sind die Hauptdirigenten im Menschen sein Verstand und sein Gefühl. Auf der einen Seite ist da der Geist mit Verstand, Intelligenz, Ideen, Gedanken, Logik, Fantasie, Erfindungsgeist usw.. Auf der anderen Seite ist die Seele mit Emotionen, Gefühlsreichtum, Mitgefühl, Liebe, Haß, Wut usw.. Also: Gedanken und Gefühle! Genau daraus besteht das unsichtbare mächtige Gottwesen! Es ist das Meer aller Gefühle und der Quell aller Gedanken. Daher ist er überall, weiß alles, ist aber keine Person. - Was wir Menschen mit Gott gemeinsam haben und was uns ihm wesensgleich macht, sind diese zwei Kardinalkräfte, die all unser Handeln bestimmen: Gedanken und Gefühle - Intelligenz, Fantasiereichtum, Willenskraft und Emotionen.  Das sind Kräfte, die nicht lokalisierbar sind, nicht sichtbar und nicht begreifbar. Aber sie bestimmen im Endeffekt alles, was Menschen tun - und ihn zum Schöpfer vieler Dinge macht. Der menschlichen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Okay, auch die Dummheit ist grenzenlos bei Menschen. Sie irren oft, wenn sie ihren Trieben folgen statt einem klaren Verstand. Liebe kann blind machen. Aber das ist auch eine Freiheit, Fehler machen zu können - und das ist sogar gut, wenn er daraus lernt.  Wir Menschen sind geistig-seelische Brennpunkte in diesem Meer. Wir sind als persönliche Brennpunkte von Gottes unpersönlichem unendlichen Wesen auch Gottes Existenzen, wenn wir  Seinen Willen tun, der Liebe ist.

Der große Unterschied zu dem unendlichen unpersönlichen Gottwesen ist, daß ein Mensch sich seine Gebiete aussuchen kann. Jeder Mensch ist anders und hat andere Vorlieben, Schwächen, Talente - kurz jeder ist anders. Der Mensch hat ein Bewußtsein anders als das unpersönliche, "nicht-existente" Gottwesen. - Weil Gott insgesamt unpersönlich ist, existiert von ihm kein spezielles Bewußtsein. Bewußtsein setzt nicht nur Geist voraus sondern auch ein Sein, ein Da-Sein, eine Existenz.  Und dieses spezielle Dasein bieten dem Gottwesen nur Seine Existenzen in den Zeiten und Räumen, seine Menschen oder Geistwesen wie Jesus. Alle Geistwesen - das sind Seelen mit einem eigenen Geist - bilden im unpersönlichen und deswegen nicht existenten Gottwesen einen persönlichen Lebens-Mittelpunkt Gottes und sind sichtbar, nicht für unsere Menschenaugen aber für Geistwesen, so wie ein Stern, Mond oder Planet am Himmel uns sichtbar ist, das den Weltall durcheilende Licht aber nicht gesehen werden kann. Dieser ist existent, weil er eine Form und Gestalt hat in Zeit und Raum.  Gottes-Existenzen sind Persönlichkeiten wie der bekannte Jesus, welche den Geist Gottes in sich konzentrieren durch ihre Liebe zu Gott. Weil sie mit Gott harmonieren, können sie sich die zwei Kräfte des unendlichen Gottwesens nutzbar machen. So dient ihnen das Gottwesen, weil sie seinen Willen der Liebe tun und Gott in sich - in ihrem Herzen, wie man sagt - aufgenommen haben. Also nimmst Du Gott in Dir auf, indem Du ihn liebst, so wird aus dem kleinen Gottesfunken in dir, der dein Leben ist, eine wahre Sonne, ein Stern am Himmel Gottes oder ein Mensch wie Jesus auf Erden, dazu unsterblich, weise und mächtig. Gott will, daß wir ihn suchen, erkennen, lieben und ihn in unsere Herzen einladen. Dann geht er mit uns Arm in Arm könnte man sagen. In jedem und jeder, die Gott in sich aufgenommen haben, wird Gott existent! Gottes Wesen kann dann gar wohl mit uns kommunizieren,  kann sogar sehr persönlich uns gegenüber auftreten und die Liebe zwischen zwei solchen Gottesexistenzen ist himmlisch. Also wir selbst können Gott in uns wachsen lassen und eine Gottesexistenz werden.  Und alle  diese  Menschen, Engel, hohen Intelligenzen oder vollendeten Geistwesen bilden eine Familie, die Familie Gottes.  In jedem dieser Familienmitglieder sehen wir  einen Sohn oder eine Tochter Gottes, alle unterschiedlich und dennoch Träger und Brennpunkte des großen Gottwesens, des Allmächtigen. Jede Paarbildung führt zur perfekten Vollkommenheit. Paare bilden sich immer wieder je nach Aufgaben und Vorhaben dieser freien Wesen, was zur größten Glückseligkeit und Macht führt.  Nichts ist ihnen unmöglich.

Um dem weniger interessierten, nur neugierigen oder zeitknappen Leser weiteres Lesen und damit verbundenen Frust zu ersparen, will ich mich kurz fassen:  Jeder Mensch und jedes ihm ähnliche Wesen im Diesseits und Jenseits (Parallelwelten) ist ein sichtbarer und individueller Ausdruck des ansonsten in Raum und Zeit nicht existenten universellen Gottwesens und potentiell selbst göttlich. Der Mensch ist zunächst bewußtseinsmäßig noch sehr stark eingeschränkt, kann aber zum vollem Bewußtsein seiner Göttlichkeit gelangen. Das universelle Gottwesen erfährt sich dagegen selbst in jedem Menschen, teilt aber seine Macht und Weisheit nur jenen mit, die mit ihm harmonieren. In den anderen Beiträgen mehr zu allem.

Kaum zu glauben,
aber selbst in der Bibel steht geschrieben,
daß wir alle Götter sind.
( Johannes 10, 34 * Psalme 82,6)!