Gott, Götter, Gottes Ebenbilder und Existenzen



Psalm 82,6: "Wohl sprach ich: Götter seid ihr geheißen, und Söhne des Höchsten ihr alle."

Joh10,34:  "Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: 'Ich habe gesagt: Götter seid ihr'?"



Bei diesen Verheißungen sollten wir neugierig werden und nachfragen, was damit gemeint ist - ob es tatsächlich Götter gibt, ob wir Menschen "Ebenbilder Gottes" sind laut Genesis1, "Gottes Söhne", wie sich auch Jesus bezeichnete, und was Gottes-Existenzen eigentlich sind.

Fangen wir gleich mit den Gottes-Existenzen an. Was heißt das? - Es heißt, daß das unendliche Gottwesen ein unsichtbares Geistwesen ist, das in uns und außerhalb von uns überall und grenzenlos ist, unvorstellbar, unbegreifbar, unpersönlich, gestaltlos, ja gewissermaßen "ohne Existenz". Es sei denn,er zeigt sich in auserwählten Existenzen, "Söhnen", in Jesus sogar als sichtbarer Mensch.  Auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 wurde viel darüber nachgedacht und schließlich festgelegt, daß Gott keine äußere materielle Person ist sondern ein immaterieller Geist. Zugleich wurde vom Kaiser Konstantin betont, daß Jesus Christus nicht wesensgleich mit Gott sei, da eine immaterielle geistige und nichtkörperliche Natur nicht körperlichen Beziehungen unterworfen sein könne. Diese Dinge (die Wesensgleichheit) müssten verstanden werden als geistliche und unaussprechliche Bedeutung.

Sind wir etwa Gottes Existenzen wie Jesus?  Unwahrscheinlich! - Jesus? - Schon eher. Die Frage stellen wir erst einmal zurück und denken lieber darüber nach, ob wir Menschen wenigstens Abbilder oder Ebenbilder Gottes sind, was wir mit ihm gemeinsam haben. In Thora, Bibel und Koran stehen viele Geschichten, die gleichermaßen für Juden, Christen und Muslime gelten sollten und tatsächlich einige Hinweise auf Gottes Aussehen geben. Es heißt am Anfang der Bibel in der Schöpfungsgeschichte (Gen1,26-27), daß wir Menschen nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden, und zwar als Mann und Frau:

Nun sprach Gott: "Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels, über das Vieh und über alles Wild des Feldes und über alles Gewürm, das auf dem Erdboden kriecht!" Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.

Eine sehr bemerkenswerte Bibelstelle! Hier in dieser ersten Schöpfungsgeschichte - es gibt ja noch eine zweite, wo Eva aus der Rippe Adams gebildet wurde - ist Gott ein Paar aus Mann und Frau. Der nachfolgende Satz konkretisiert die Ähnlichkeit: Sie sollen herrschen über alle Tiere! Dieser Zusatz betont die geistige Größe des Menschen, die ihn vor allen Tieren der Erde auszeichnet.

Abbilder Gottes sind wir sicherlich nicht körperlich sondern höchstens geistig. Das bedeutet, daß unser Geist dem Wesen Gottes gleicht, göttlicher Natur und Herkunft ist und nicht unser sterblicher Körper. Auch sehen wir unseren Geist genausowenig wie Gottes Geist. Dennoch sprechen wir auch von unserem Geist wie ganz selbstverständlich. Die Schulwissenschaft versteht unter "Geist" freilich nur den Verstand. Auf dem Konzil war man sich auch nicht wirklich einig über Gottes und Jesu Wesen und machte daraus ein Dreierwesen den "Vater, Sohn und Heiligen Geist". So wurde es noch komplizierter. Der Mensch Jesus machte Aussagen, die aufklären. In Joh. 12,45-49 sagt er:

"Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat ......den Vater"

Jesus bestätigt hier seine Wesensgleichheit mit Gott, und daß er nicht selbst Gott ist sondern von ihm gesandt wurde und dessen Willen ausführt.  Wer die Bibel kennt weiß, daß Jesus wie jeder fromme Mensch betete, z.B. auf Gethsemane, und muß feststellen, daß Jesus ein Mensch war, welcher Gott kannte und er kaannte auch seine Mission, die Gott ihm auftrug. Im Prinzip ist Jesus dadurch gottgleich, daß er so aussieht wie Gott, zu dem er zu beten auch uns lehrte (Vaterunser). Ebenso ist Jesus aber auch jemand, der Gottes Willen tut und somit existiert Gott, der ansonsten ewig Unsichtbare, durch den Menschen Jesus. Wie wir noch sehen werden, kann Gott auch durch andere Menschen und Intelligenzen, z.B. Engel. wirken, welche dann auch als Gottes-Existenzen auftreten. Durch wen Gott spricht und handelt, ist eine sichtbare Gottesexistenz. - Die Konzilsaussage des Kaisers und Jesu Aussage bestätigen nur die Wesensgleichheit des Menschengeistes mit Gott.  In einen Menschenkörper kann man das unendlich große Gottwesen doch nicht einsperren!  Es kann aber durch einen  auserwählten Menschen  handeln, ja als Geist in ihm wohnen und aus ihm herausleuchten wie die Sonne aus einem  Tautropfen. So kann auch eine Gruppe von Menschen dem Geist Gottes eine sichtbare Existenz oder Grundlage in Zeit und Raum bieten:

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18,20 )

Mit "zwei" sind Mann und Frau gemeint, mit "drei" Vater, Mutter, Kind. Rom machte auf dem Konzil daraus "Vater, Sohn und Heiliger Geist". Diese Sentenz ist übrigens auch die Grundage dafür, daß bei einem Gespräch mit einem Geistlichen Gottes Geist dabei ist, wenn sie sich über ihn unterhalten. Aber auch für jeden normalen Menschen gilt das. Einen noch höheren - nicht von Gott erteilten Anspruch erhebt der Papst. Er sagt, daß er der Stellvertreter Gottes sei. Päpste scheinen höchst selten echte Diener Gottes zu sein. Es mag Ausnahmen geben.  Im Grunde kommt es aber auf den Geist des Gespräches an.

Gott sieht nur auf das Herz, nie auf Titel oder weltliche Ränge. Jeder noch so einfache Mensch kann mit Gott in Verbindung treten zu jeder Zeit. Wer Gott sucht und liebt, in dem und mit dem ist Gottes Geist wirksam und gern. Das gilt natürlich auch für Frauen, welche die Abbilder der Muttergottheit sind, der zu Ehren auch zu Kaisers Justinians Zeit in Byzanz die Krönungskirche, die Hagia Sophia ("Heilige Sophia") gebaut, die lange die größte christliche Kirche der Welt war. Damals verehrte man die weibliche Sophia, die auch Salomon pries als die Mitschöpferin Gottes, wovon der Monotheismus später nichts wissen wollte. Im frühen Jerusalem wurden noch Gott und Göttin angebetet. Auch Salomon tat dies sogar noch nach König David. Als König David den Monotheismus einführte, blutig und gegen den Willen des Volkes, wurde der Glaube an die Muttergottheit verteufelt und eine zweite Schöpfungsgeschichte geschrieben, in der die Frau aus der Rippe des Mannes kam und ihm untertan sein müsse. Das blieb dann so im Judentum, Christentum und Islam. Allerdings wollte Jesus das wieder richtig stellen und ändern, doch stattdessen schrieb Rom im 4. Jahrhundert nach Jesus eine Bibel, in der Jesu Lehre diesbezüglich stark verfälscht wurde zugunsten der Macht Roms. Papst Damasius I. erteilte Kirchenvater Hieronymus (347-419) den Auftrag, eine Bibel im Sinne der römisch-katholischen Kirche herzustellen. Er tat dies, beklagte sich aber, daß jene, die zu seiner Zeit doch die wahre Lehre kannten,  ihn den größten Fälscher aller Zeiten nennen würden. Die ersten Christen, welche noch die wahre Lehre kannten und lebten, wurden jedoch grausam verfolgt und ausgerottet durch die Inquisition.

Der Monotheismus war sehr frauenfeindlich auch im Christentum. Die Frauen mußten zu Paulus Zeiten in Kirchen ihre Haare verbergen. Welche das nicht tat, der wurden sie geschoren. Den Tieren wurde eine Seele aberkannt, sie durften wie Ware behandelt werden und auch den Frauen drohte man damit. - Das heute leider zwar sehr verwässerte Christentum hat sich diesbezüglich aber etwas weiterentwickelt. Inzwischen wird Frauen auch wieder eine Seele zuerkannt und sie müssen ihre Haare in der Kirche nicht mehr verbergen. Aus der "Hure Maria Magdalena" wurde inzwischen eine Heilige.  Nicht weiterentwickelt hat sich dagegen der Islam, in dem die Frauen sich in einigen Staaten immer noch verhüllen müssen und viel weniger Rechte haben als die Männer. - Jesus hatte etwas ganz anderes gelehrt und gelebt. Jesus war ein Meister der göttlichen Lehre und ein aufmerksamer Religionslehrer, der alle einlud ihm zu folgen, Männer, Frauen und Kinder - was dem Tempel sehr mißfiel. Jesus lehrt uns, Gottes Geist der Liebe in uns wachzurufen, Gutes zu denken und zu tun, denn dadurch können wir uns selbst mit Gott verbinden. Damit tun wir viel Gutes auch für uns, denn Gottes Geist nimmt dann Wohnung in uns wie seinerzeit in Jesus. Gottesliebe verbindet alle durch den göttlichen Heiligen Geist.



Götter gibt es wirklich

Bis jetzt haben wir noch kein Bild Gottes als das eines Geistes und daß jeder, der der Lehre Jesu folgt, Gott gleicht. Prinzipiell ist jeder Mann ein Sohn Gottes und jede Frau eine Tochter Gottes.  Weiter kann man laut Schöpfungsgeschichte im allerersten Kapitel der Bibel Gott als ein Paar von Mann und Frau erkennen und so von Gottvater und Muttergottheit sprechen.  In der hebräischen Bibel, im Tanach, heißt es in der Schöpfungsgeschichte bei Genesis 1, 26-27  auch nicht "Vater", "Gott" oder "Lord"(englisch) sondern "ELOHIM". Ab dem zweiten Kapitel taucht dann ein anderer Gott in der Bibel auf: "JAHWE", der "Herr" und Bundesgott der Juden (2. Moses3,15). Außerdem gibt es noch "ZEBAOTH", den "Herrn der Heerscharen" und andere. Später werden alle einfach mit "Gott" übersetzt, da es ja mehrere Götter nicht geben darf neben Jahwe. Wer ist Jahwe? Moses fragte ihn und Jahwe antwortete eben JAHWE (="Ich bin der ich bin.")

Ex 3,14-15 Da sprach Gott zu Mose: "Ich bin der Ich-bin!" Und er fuhr fort: "So sollst du zu den Israeliten sprechen: Der Ich-bin hat mich zu euch gesandt." Und weiter sagte Gott zu Mose: "So sollst du zu den Israeliten sprechen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs,  hat mich zu euch gesandt. Dies ist mein Name für alle künftige Zeit und dies meine Benennung von Geschlecht zu Geschlecht."

Danach schließt Jahwe einen Bund mit den Juden, explizit mit den Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ismael, der Bruder von Isaak, der die muslimische Linie repräsentiert, wird nicht erwähnt.  Jahwe ist der Begründer des Monotheismus des Judentums, was dann auch Christentums und Islam übernahmen. Jahwe schuf den Menschen Adam, später die Frau Eva aus seiner Rippe und gab sie dem Menschen als Gehilfin.

Vor Jahwe stehen in der Bibel als Schöpfergötter die ELOHIM. Diese erschufen den Menschen nach ihrem Ebenbild als Mann und Frau. Die Frau hieß aber nicht dem Menschen untergebene Eva sondern war die gleichberechtigte Lilith.  Das ist der Unterschied. Das Geheimnis der Rippe wird weiter unten erklärt. Das Wort "ELOHIM" ist die Mehrzahl von "ALH" ("Göttin",gesprochen "ELOH"). Genau gesagt ist es die Verbindung vom männlichen Gott EL und weiblicher Göttin ALH, was sich in der männlichen Mehrzahlendung "IM" ausdrückt.. Eine männlich gemachte Gottheit oder eine mit ihrem Mann verbundene Göttin. Der wahre Gott heißt übrigens "IL" und nicht "EL". Mit "EL" bezeichnete man Engel bzw. Boten. - Elohim und Jahwe zeigen sich in den verschiedenen Heiligen Schriften sehr persönlich, ziemlich menschlich. Das hat einen Grund:

Alte sumerische Tontafeln berichten, daß die Schöpfer der heutigen Menschen die Anunnaki vom Planeten Nibiru waren. Danach paßt auch der Begriff "ELOHIM" gut auf Enki und Nin-tî, ein Genetiker und eine Genetikerin der Anunnaki. Sie schufen Adam und Eva als genetische Abbilder von sich, was weiter unten noch ausführlicher beschrieben wird. Die Sumerer, Babylonier, Ägypter, Griechen und Römer verehrten die Anunnaki als Götter und ihre Boten nannten sie "Götterboten". Aus dem griechischen Wort "angelos" für "Bote" wurde in Rom auf Lateinisch "angelus", später auf Englisch "angel" und zu deutsch "Engel". Die "gute Botschaft" heißt übrigens  Evangelium ("ev"="eu"="gut"). - Diese "Engel" hatten freilich keine Flügel auf dem Rücken wie Vögel. Flügel symbolisierten nur die Fähigkeit irgendwie fliegen zu können. Wer auf den Bildern Flügel hatte, sah zwar aus wie ein Mensch, konnte aber fliegen und war kein Mensch. Das bedeuten diese Bilder. Sie kamen vom sichtbaren Himmel mit Flugzeugen und Raumschiffen. Auf unseren Flugplätzen können wir viele vom Himmel kommen sehen. Für die alten Sumerer wären das alles Götter oder Engel "mit Flügeln" gewesen.
Das Alte Testament gibt Hinweise: Hesekiel sieht Gott in einem Fluggerät. Er schreibt, wie Gott in einer kristallenen Kuppel (eines Raumschiffes) sitzt und darin "wie ein Mensch" aussieht (Ezechiel1,26). Hesekiel durfte sogar mehrmals mitfliegen und berichten, was er sah. Freilich beschrieb er da etwas, was seinen Wortschatz überforderte, was er nicht verstand.

Die ELOHIM und JAHWE waren nicht das unendlich große allwissende Gottwesen, sondern nur technisch weiter als die Menschen entwickelte Wissenschaftler der Anunnaki, welche die Erde besuchten und vom Planeten Nibiru kamen. Nibiru hieß laut sumerischen Tontafeln ein Planet unseres Sonnensystems.  Alle Raumfahrer, welche damals auf die Erde vom sichtbaren Himmel geflogen kamen, wurden nicht nur als Engel (=Boten) sondern auch selbst als Götter, Göttersöhne und Göttertöchter angesehen.  Ein "EL" im Namen bezeichnet Engel wie Gabriel, Ariel, Israel usw.. Unser Gott hieß aber IL. Wir haben hier also mit "Göttern" zu tun, nicht mit dem echten Gott. Dazu noch ein Beweis:

Der Gott des Alten Testaments "Jahwe"  bzw. "JHWH" wird auf den Tontafeln von Ugarit als "Gott JW" und "Sohn des EL" bezeichnet. Jahwe hatte auch eine Gefährtin . Die "Göttin Aschera" stand ihm zur Seite. Beide wurden im Tempel von Jerusalem angebetet vor Davids Zeiten. Man fand in Kuntillet 'Adschrud ein Vorratskrug aus dem 8. bis 7. Jahrhundert mit folgender Inschrift:

Amaryo sprach zu seinem Herrn: … Ich habe dich gesegnet durch JHWH und seine Aschera. Er möge dich segnen, und er möge dich behüten, und er möge sein mit meinem Herrn.

Jahwe und Aschera wurden beide zusammen im Tempel von Jerusalem verehrt.  Hinweise auf Aschera findet man aber auch noch heute in der Bibel. Im Volk war die Aschera jedenfalls sehr beliebt. Jahwes Vater ist ein "El". ELs, also "Götterboten" oder Engel, gab es damals viele zu sehen auf der Erde. Sie waren Menschen nicht von dieser Erde und wie gesagt technisch viel weiter als damals die Menschen. Sie wurden deswegen respektiert und als Götter verehrt. Die Menschen im alten Israel verehrten in den Tempeln neben Gott Jahwe auch die Göttin und Himmelskönigin Aschera, wie schon oben erwähnt. Das Volk liebte die gütige Göttin Aschera und ihr zu Ehren gab es jedes Jahr Strassenfeste mit Kuchen für jedermann. Das kann man im Alten Testament nachlesen. Auch fremde Wanderer waren dazu eingeladen. Die Kuchen waren mit Fantasie-Bildern der Himmelskönigin liebevoll geschmückt, siehe Jeremia 44, 16-19.

Mit gewaltsamer Durchsetzung des Monotheismus wurden diese Feste blutig gegen Volkes Wille abgeschafft, die Tempel der Göttin zerstört und es begann auch unter den Menschen das Zeitalter der nimmer enden wollenden Kriege, die bei den "Göttern" normal waren.... Es wäre schön, wenn das endlich mal ein Ende hätte.


Erschaffung des Menschen aus Genen und Rippen

Zecharia Sitchins Übersetzungen der sumerischen Tontafeln erzählen sehr detailliert, wie "Adam und Eva" von den "Göttern" durch Genetik erzeugt wurden. Sitchin bzw die Sumerer erklären uns verständlich die biblischen Schöpfungsberichte und bestätigen dabei sogar die ELOHIM und JAHWE. Die Anunnaki waren freilich nicht identisch mit dem unendlich großen Gott Il. Sie waren aber eine technisch hochentwickelte Rassen, welche ihren Planeten Nibiru retten mußten. Dazu brauchten sie viel Goldstaub. Gold fanden sie auf und in unserer Erde, doch der Abbau war schwer. Das Ziel war nun Arbeitssklaven zu erschaffen, die klug genug waren, Befehle auszuführen. Die Anunnaki probierten zuerst erfolglos sich mit irdischen Vormenschen zu paaren. Es klappte nicht. Dann kam es zu genetischen Experimenten, die ebenfalls sehr kompliziert wurden und lange dauerten. Die weiblichen Eizellen stammten von menschenaffenähnlichen Vormenschen ab. Die männlichen Samen aber lieferte der Wissenschaftler ENKI, einer der zwei Söhne von Anu, dem Herrschers der Anunnaki. Die künstliche Befruchtung funktionierte erst in Tongefäßen aus Lehm. In Gefäßen aus Metall oder Glas kam es immer zu Fehlbildungen. Das Austragen klappte nur in den Gebärmüttern von Anunnaki-Frauen. Erdfrauen stießen die befruchteten Eier ab. Hunderte von Kindern wurden deswegen von freiwilligen Anunnaki-Frauen ausgetragen und geboren. Ziel der Erschaffung intelligenterer Menschen war wie gesagt, eine Arbeiterrasse auf Erden zu schaffen, die Gehirn genug hat, Befehle anzunehmen. Die Kinder wuchsen heran, waren aber unfruchtbar wie Maulesel und Maultier. Das war ein herber Rückschlag. Durch eine Eingebung kam ENKI erst auf die Lösung. Es fehlte noch ein Bestandteil des Blutes. So injizierte Enki Knochenmark aus seiner Rippe dem Adam und Enkis Frau Ninki(Nin-khursag, Ninki, Ninti, Nintu, Ninharsag - verschiedene Schreibweisen) Knochenmark aus ihrer Rippe der Eva. Danach waren die Menschen fruchtbar und vermehrten sich selbst. Wenn man den sumerischen Tontafel-Übersetzungen von Zecharia Sitchin glauben darf, dann hieß die erste Geburtsgöttin Ninki. Später nannten die Sumerer sie " Nin-tî ", das bedeutet "Herrin des Lebens".  Zum Verwechseln ähnlich klingt das sumerische Wort "Nin-ti" mit lang ausgesprochenem "i". Das bedeutet ganz passend "Rippe". - Nun wissen wir, warum in der zweiten Schöpfungsgeschichte die "Rippe" auftaucht und wie es wohl wirklich war.

Die Anunnaki waren zufrieden, fühlten sich trotz massiver anfänglicher Fehlschläge als Schöpfergötter. Tatsächlich aber wußten sie nicht, daß unsichtbare Kräfte von Lichtwesen des wahren Gottes schließlich mithalfen, weil sie auch ein Interesse an der Erschaffung eines Menschen hatten (Nag Hammadi Schriften).  - Zu erwähnen sei, daß die "Göttersöhne" bald merkten, daß die Töchter der Menschen gut zu ihnen paßten (Bibel, siehe unten). Auch Enki hielt sich da nicht zurück (Das verschollene Buch Enki, Sitchin). 

Genesis 6,1-2: Als die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu vermehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Menschentöchter zu ihnen passten, und sie nahmen sich Frauen aus allen,die ihnen gefielen. Gen 6,4: Die Nephilim lebten damals auf Erden [und auch später noch], als die Gottessöhne mit den Menschentöchtern verkehrten und diese ihnen Kinder gebaren, jene Helden, der Vorzeit, die berühmten.

Also auch in der Bibel werden die "Göttersöhne" nicht abgestritten.

Lange Zeiten hindurch wurden die Anunnaki als Götter verehrt. Sie lebten viel länger als die Menschen, tausende von Jahren. Nur durften sie nicht auf unserer Erde bleiben, sonst alterten auch sie rasch. Sie ließen sich anbeten und Opfergaben bringen in Sumer, Babylon, Ägypten, Griechenland, Rom und auch in anderen Teilen der Welt. Die Menschen hatten ihnen zu dienen und für sie zu arbeiten. Es ging hauptsächlich um Abbau von Gold. - Es war immer eine Abordnung der "Götter" auf Erden, welche den eingesetzten Machthabern Instruktionen gaben und dann abgelöst wurden. Zumindestens in späteren Zeiten war das so, daß sie sich vor den normalen Menschen nicht zeigten. Anfänglich aber herrschten sie auch persönlich und "halfen" auch fleißig bei der Befruchtung der Menschentöchter nach, die gut zu ihnen paßten, wie es sogar in der Bibel steht. - Sklavendasein war der Zweck der Erschaffung des Menschen. Aber sie waren und sind auch leiblichen Kinder der Anunnaki. So gab es immer wieder Streit zwischen den Anunnaki-Göttern. Der eine Sohn Anus, Enlil, wollte nur Sklaven, der andere, nämlich Enki, betrachtete sie als Kinder. Natürlich liebten auch die Anunnakifrauen die Menschenkinder, allen voran Ninti - die "Herrin des Lebens", die Geburtsgöttin, siehe unten. Handgemacht war dann die Sintflut auf Anordnung von Enlil, der die intelligenten Menschen auslöschen wollte. Doch Enki rettete Noah und dessen Angehörigen über die Flut hinweg, was Enlil wütend machte. Noah war auch ein Kind Enkis. Nach dem Babylonischen Talmud soll auch Jesus einen nichtirdischen Vater gehabt haben:

TJ 1:85 85-87
Siehe, die Schwängerung Marias geschah also elftausend Jahre nach der Zeugung Adams durch den Himmelssohn Semjasa, so das Wort erfüllet würde, was Gott, der Herrscher der Weithergereisten, durch den Propheten Jesaja gesagt hat, der da spricht:"

TJ 1:86-87 86"‹Siehe, eine Jungfrau wird durch einen Himmelssohn geschwängert werden, noch ehe sie vor dem Volke einem Mann vertrauet ist.

TJ1:87
Die Frucht ihres Leibes werden sie beim Namen Jmmanuel heissen, das gedolmetscht ist "der mit göttlichem Wissen"...

Der Chef-Astronom des Vatikan beobachtete schon viele Raumschiffe mit dem größten Infrarot-Teleskop der Welt, das im Besitz des Vatikan ist. Br. Guy Consolmagno vermutet sogar, daß Jesus ein Sternenkind sei, Sohn eines Außerirdischen: 

"Jesus might be the son of a star child" - Quelle(2018): https://www.youtube.com/watch?v=wSHLPs9n5q0

Wie wir sehen, waren die außerirdischen Götter, die uns genetisch schufen, nicht einmal Engel im christlichen Sinn. Sie waren wie wir fehlerhaft. Bei ihnen herrschten Kriege wie bei uns, und sie waren triebhaft. Sicher erbten wir diese Eigenschaften.

Es gab auch andere Götter-Rassen, die die Erde besuchten und bewohnten. Zwischen Jupiter und Mars gab es einmal einen angeblich bewohnten Planeten, der von seinen Bewohnern, die der Raumfahrt kundig waren, in einem großen Atomkrieg zerstört wurde und heute den Asteroidengürtel bildet. Alte Mythen berichten, daß die übrig gebliebenen Bewohner auf unsere Erde auswanderten und in Amerika als Götter verehrt wurden. So haben die Mayas nicht nur einen Kalender mit 365 Tagen sondern auch einen Kalender für Götter mit 260 Tagen. Das dürfte nach Däniken und einem Prof. der Universität Bonn, der nicht genannt werden will, der zerstörte Planet gewesen sein mit 260 Tagen für eine Sonnenumrundung.
Es sollen auf der Erdenverschiedene Alien-Rassen leben, sagte auch auf einem öffentlichen Hearing der ehemalige Verteidigungsminister Kanadas Hon. Paul Hellye. Er berichte von ein oder zwei Dutzend Alienrassen auf Erden und sagte, daß die Menschen ein Recht hätten, darüber aufgeklärt zu werden.

Die Verehrung der Raumfahrer als Götter kann man gut verstehen. Sie konnten fliegen, sie kamen von den Sternen und vom Himmel geflogen. Ähnliches geschah später bei Columbus. Er und seine Mannschaft wurden von den Indianern auch als Götter angesehen und als solche auch empfangen, als sie in ihren glänzenden Rüstungen auf großen mit Kanonen bewehrten Schiffen über das Meer kamen. Man brachte ihnen Gold, Silber, Edelsteine und Jungfrauen. - Doch Undank ist der Welt Lohn, wie die spätere Geschichte der Indianer in Amerika zeigt.

Ob man nun an Außerirdische glaubt oder nicht, obige Stellen klingen alle danach.

Es gibt noch viel mehr Erstaunliches auf Erden, was darauf hinweist (Linien von Masca, Pyramiden). Sitchin übersetzte aus dem Sumerischen, daß die Anunnaki vom Planeten Nibiru ins Zweistromland kamen und lange auf Erden blieben. Damit ist auch die erstaunliche Hochkultur der Sumerer erklärbar, die erste uns gut bekannte und historisch dokumentierte auf Erden. Ziemlich plötzlich entstanden damals Städte mit Infrastruktur, Kanälen, Parkanlagen, Schulen, Palästen, medizinischen Einrichtungen, und auch die Hochseeschifffahrt. Frauen trugen modische Kleider und Frisuren, wie man auf den sumerischen Tafeln sehen kann. Die Herkunft der Sumerer ist offiziell immer noch unbekannt und ihre Sprache ist eine "isolierte Sprache", mit keiner anderen verwandt.

Wer Lust hat nach weiteren "Göttern" und Götternamen zu forschen, dem empfehle ich "Das Lexikon der Götternamen, ihrer Herkunft und Funktionen"von Elisabeth Malchow. Sie schreibt in der Einleitung, daß sich das Phänomen einer personifizierten und vermenschlichten Götterwelt rund um den Erdball zeigt. Die Anzahl der handelnden Götter scheint dabei schier unvorstellbar zu sein. So soll es den Quellen nach bei den Sumerern allein 7000 gegeben haben, und in den indischen Veden werden 3399 erwähnt. Hochrechnungen unserer Tage kommen auf eine Zahl von über 100.000 Götter für die gesamte Erde.  Im Götterlexikon von E. Malchow werden 4000 Götter aufgeführt und kommt nach 15 Jahren Forschung zu dem Schluß, daß es in Wirklichkeit die Götter nicht gibt, die in unseren Religionen benannt werden.  Sie schließt mit den Worten:

"Gott ist die Liebe zwischen den Menschen."

Das ist ein gutes Stichwort und so wollen wir die Götter des Alten Testaments, der Sumerer, Ägypter und Griechen verlassen und zum Neuen Testament gehen. Jesus lehrt den Gott der Liebe. Er spricht von einem gütigen Gott, einem Geist, nicht von einem Menschen oder Außerirdischen, welche Frauen vergewaltigen, Blut- und Schlachtopfer fordern und Bruder gegen Bruder kämpfen lassen. Jesus sagte denen, die so einem falschen Gott dienen : 

"Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben. Denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern jener hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören wollt.
Ihr habt den Teufel zum Vater und wollt die Gelüste eures Vaters tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, weil Wahrheit in ihm nicht ist. Wenn er die Lüge redet, dann redet er aus seinem Eigenen, weil er ein Lügner ist und der Vater der Lüge." - (Joh 8,42-45)

Gott hat Jesus gesandt, nicht er sich selbst!  Viele Christen lernten zwar, daß Jesus Gott selbst ist, daß Gott in ihm höchstpersönlich selbst als Mensch in Jesus auf die Erde kam. Doch wie oben schon erwähnt, kann das so nicht sein. Es ist komplizierter. Es betete Jesus zu Gott zusammen mit seinen Jüngern und Jüngerinnen. - Philippus wollte mal wissen, wer Jesus ist. Der antwortete:

Schon so lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: 'Zeige uns den Vater'? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir aus. Der Vater, der in mir bleibt, tut seine Werke. (Joh14,9-10)

Ist das eine Bestätigung, daß der Mensch Jesus Gott ist ?
"Ja" und "nein", wie wir noch sehen werden. Man übersieht, daß Jesus von dem unsichtbaren, "nicht-existenten" Gottwesen spricht und auch zu diesem Gott betete. Der Mensch Jesus betete vor seiner Kreuzigung nämlich folgendermaßen:

Und er (Jesus) trennte sich von ihnen etwa einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: "Vater, wenn du willst, lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe." Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Und als er in Angst geriet, betete er noch inständiger. Und sein Schweiß wurde wie Tropfen Blutes, die auf die Erde niederrannen. ( Lukas 22,41-44: )

Die Art und Weise, wie Jesus Gott repräsentiert, können wir übrigens alle besitzen, wenn wir uns etwas bemühen. Jesus erinnerte die Pharisäer doch: "Götter seid ihr (alle)." (Joh 10,34).
Jesus spricht hier wohl von dem existenten Gottgeist in jedem Menschengeist. Jetzt kommen wir der echten Götlichkeit Jesu auch näher und werden sie verstehen. Erwachsene, vollkommene"Kinder Gottes" sind faktisch Gottesexistenzen, durch die der unendlich große "nicht-existente" Geist Gottes existent wird, agieren und reagieren kann. So ein Mensch ist dann eine Gottesexistenz. So kann man Jesus auch als Gott ansehen. Gottes Wesen ist jedoch nicht auf diese eine Person beschränkt! Man vergesse hier auch nicht den einseitig falsch berichtenden Monotheismus! Die Frauen sind auch Menschen und keine Untermenschen! Zum kompletten Gotteswesen gehören ja auch zwei: Gottvater und Muttergottheit, ein Mann und eine Frau, zwei geistige Aspekte. Wie YIN und YANG bilden sie ZUSAMMEN eine Schöpfereinheit. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch daran, daß im (geistigen) Himmel weder gefreit noch geheiratet wird, denn nur vollkommene Paare gelangen in den Himmel, der kein Ort ist sondern eine pure Seligkeit. Da der Himmel aber kein Ort ist sondern ein Zustand der Seligkeit zweier Schöpfungskräfte, die zusammen gehören, ist es richtiger zu sagen, daß nur ein männliches Wesen mit Gott im Herzen und ein weibliches Wesen mit der Gottheit im Herzen sich verbinden muß, um zusammen in den Himmel einzutreten. Den Himmel bilden sie dadurch selbst, egal wo sie sind. Der Himmel ist kein Ort, sondern ein Zustand höchster Seligkeit. Zusammen sind zwei, die sich lieben, dann auch schöpfungsfähig, weil sich durch sie die zwei Himmelmächte Gott und Gottheit persönlich lieben können. Somit stimmt es ganz sicher: Gott ist diese Liebe und dazu gehören laut Genesis1 zwei: Mann und Frau. 

Pfarrer Greber ist davon überzeugt, daß Gott dafür gesorgt hat, daß keiner und keine leer ausgeht und Gott ganz gerecht genau immer zwei schuf, die zusammenpassen. Klarer gesagt: Es gibt genausoviel männliche wie weibliche Geister. Greber lebte von 1874 bis 1944, war katholischer Priester und Anwärter auf das Bischofsamt in Trier, auf das er angesichts wachsender spiritueller Erkenntnisse aber verzichtete. Er hätte das Amt nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können. Greber formulierte das Verhältnis von Mann und Frau folgendermaßen:

So werdet ihr wohl ungläubig den Kopf schütteln, wenn ich sage, daß das in der ganzen irdischen Natur und bei allen Lebewesen vorhandene Gesetz der Verbindung des Männlichen mit dem Weiblichen auch in der geistigen Schöpfung in demselben Umfang gilt und gelten muß. Denn die Materie ist ja bloß eine Verkörperung des Geistigen, also bloß ein anderer Zustand des Geistes, der die geistigen Gesetze nicht aufhebt, sondern sie bloß in einer der Materie angepaßten Weise wirksam werden läßt. Wie es daher in der irdischen Schöpfung männliche und weibliche Wesen aller Gattungen gibt, so gibt es auch männliche und weibliche Geister in der geistigen Schöpfung. Die Zahl der männlichen Geister ist dieselbe wie die der weiblichen. Jedem männlichen Geist ist ein weiblicher Geist nach Gottes Gesetz zugeteilt. Beide passen vollkommen zueinander und finden in der gegenseitigen Ergänzung und in ihrem treuen Zusammenarbeiten an der ihnen von Gott gegebenen Aufgabe ihr höchstes, persönliches Glück. Solche füreinander geschaffene Geisterpaare nennt man 'Duale'. Das bedeutet soviel wie: 'Zwei, die zusammengehören'. 'Blicke auf alle Werke des Höchsten: immer sind es zwei und zwei (also Paare) eins zum anderen gehörend.' Das sind die Ehen, die im Himmel geschlossen wurden. (Sirach 33, 15)

Im englisch orientierten Sprachraum wird neben dem lateinischen Begriff "Dual" auch "Twin Flames" gesagt. Deutsch heißt es "Zwillingsflammen", ein sehr schöner Ausdruck. Das ist das höchstmögliche Glück und das kann auch der Monotheismus nicht  verhindern. An der Gleichwertigkeit von Frauen und Männern kommen Tempel, Synagogen, Kirchen und Moscheen nicht vorbei, das Leben bilden nur das Männliche und das Weibliche zusammen. Der Monotheismus ist äußerst rückständig und nicht mehr zeitgemäß. Mit ihm geht es in immer höherem Tempo bergab.  Auch der Begriff "Emanzipation" ist irreführend. Männer und Frauen kann man nicht gleichmachen, sie sind und bleiben verschieden, aber sie ergänzen sich perfekt. Das sollte erkannt, geachtet und gelehrt werden. Erste Anfänge besserer Erkenntnis gibt es schon. So lernen schon in der ersten Schulklasse die Kinder im katholischen Unterricht mancherorts Kindergebete wie dieses hier:

Gott, wir dürfen Vater zu dir sagen, sogar Papa, so wie wir Zuhause sprechen. Bei dir dürfen wir daheim sein, du sorgst für uns wie ein Vater, der seine Kinder lieb hat und sie ernährt und beschützt. Gott, wir dürfen auch Mutter zu dir sagen, sogar Mama, wie unsere Mama zuhause. Du liebst uns wie eine Mutter, die ihr Kind in die Arme nimmt, es streichelt und küsst und mit allem Notwendigen versorgt. Gott, du unser Vater und unsere Mutter, sei uns immer nahe!

Jesus betete ebenfalls nicht einen Herrn an, sondern das echte gesamte Gottwesen. Er sprach Aramäisch und betete laut Neil Douglas-Klotz zu "Abwûn d'bwaschmâja", zum "Atmenden Mutter-Vater-Gottwesen" in der gesamten Natur. Gott heißt auf Aramäisch  "Allaha". Heute spricht man  in Teilen von Syrien noch Aramäisch, Jesu Muttersprache. Hebräisch sprach zu Jesu Lebenszeiten schon lange keiner mehr. Deswegen brauchte man die der alten Sprache kundigen Schriftgelehrten. Das war den alten Machthabern sehr recht, daß das Volk nicht selbst lesen konnte, was in der Schrift steht. Wiederholte sich das denn nicht wieder mit der lateinischen Bibel? Die war nicht für das Volk gedacht. Als Luther sie übersetzte in die Sprache des Volkes, da war im Vatikan die Hölle los. Denn er wußte, daß ein Mensch gar keinen Vatikan und auch keinen  Geistlichen braucht. Jesus war sehr gebildet und kannte auch diese alten hebräischen Schriften genau. Ihm konnten die Pharisäer und Schriftgelehrten nichts vormachen. Er aber predigte dem Volk das rechte Verständnis von Gottes Wesen, bis man ihn hinrichtete. Solche weise und gute Lehrer braucht das Volk, keine Kirchen und Tempel.

Das Gottwesen ist männlich und weiblich. Das erkannte jetzt 2017 die Schwedische Kirche. Auch auf der Webseite des evangelischen Kirchenkreises von Bochum (2011) taucht erfreulicherweise die Göttin auch wieder auf:

"Das Bild des Geistes ist offen für weibliche Züge in der ansonsten von männlichen Bildern dominierten Gottesvorstellung des Christentums: Das hebräische Wort für Geist "Ruach" ist feminin, ebenso das griechische Geistwort "Sophia"......Von Ur an: Gott in Geselligkeit, Gott mit Sophia, der Frau der Weisheit, geboren, noch ehe alles begann."


Gott kann sich zeigen auf vielerlei Weise

Ist das Gottwesen nur auf Menschen oder ähnliche Intelligenzen angewiesen, um sich den Menschen, seinen Geistkindern, mitzuteilen? Im "Apokryphon des Kodex Berolinensis" schildert der Jünger Johannes nach der Kreuzigung Christi eine echte Gottes-Begegnung einmal so:

Als ich diese Fragen in meinem Herzen bewegte, siehe, da öffneten sich die Himmel und die ganze Schöpfung, die unter dem Himmel ist, erstrahlte, und die Welt geriet in Erschütterung. Ich war ängstlich. Und siehe: Ich sah im Licht ein Kind. Es stand bei mir. Als ich es aber betrachtete, wurde es ein Mann. Und der änderte seine Gestalt und wurde zu einer Frau. Als ich sie sah, wunderte ich mich, wie diese Frau in vielerlei Gestalten in dem Licht auftrat. - Es war keine Vielzahl vor mir, sondern es war da nur eine Person aber mit vielen verschiedenen Erscheinungsformen im Licht. Und die Erscheinungen offenbarten sich gegenseitig. Die Gestalt hatte aber drei wesentliche Aspekte und sie sagte zu mir: "Johannes, Johannes, warum wunderst du dich? Hab keine Angst! Ich bin der, der mit euch ist alle Zeit. Ich bin der Vater, ich bin die Mutter, ich bin der Sohn.

Mit "Sohn" ist auch die "Tochter" gemeint, welche im Patriarchat und Monotheismus nicht genannt wird. Es zeigten sich ja auch viele weibliche Gestalten in der Vision. Der Geist Gottes kann sich jedenfalls jeder Seele zeigen und der wahre Gott ist auf keine Gestalt begrenzt.

Wie zeigt sich Gott uns?

Jeder Seele kann sich Gottes Geist anders zeigen. Bei medial begabten Menschen wie hier bei Johannes kann ein seinem Geist sichtbarer göttlicher Kontakt entstehen. Die Kommunikation findet augenblicklich in perfekter Telepathie statt. Die irdische Sprache spielt keine Rolle mehr. Es können sich medial begabten Menschen freilich auch andere Geister zeigen, wenn das jemand wünscht oder provoziert, der das "zweite Gesicht" hat.

Nun hätten wir endlich eine Lösung für das Aussehen Gottes. Das Bild entsteht in unserer Seelensphäre nach unseren Glaubensvorstellungen, passend zur Situation und passend zu unseren Erwartungen und Glaubensvorstellungen, ganz individuell. Der Geist ist überall, Gottes Geist und unser Geist. Er ist zwar unsichtbar, doch trifft er auf eine Seelenmatrix, die ihn anzieht, so erscheint er darin wie das am Nachthimmel noch unsichtbare Sonnenlicht, das sichtbar wird, sobald es auf den Mond oder einen anderen unbeleuchteten Himmelskörper trifft. So ist es erklärbar, daß Gott, Christus, Maria, ein Engel usw. gleichzeitig vielen Menschen erscheinen kann. Auch ein vollendeter vollbewußter Menschengeist wird einmal in verschiedenen Seelen oder Schöpfungen auftreten können mit passendem Seelenkleid, denn auch sein Geist ist überall und besonders dort, wo man ihn liebt und herzlich aufnimmt, wird er bleiben. Er kann seinen Enkeln als ihr Großvater erscheinen und sich gleichzeitig an anderen Orten mit Freunden unterhalten als junger Mann im besten Alter. Das klingt utopisch, doch ist es leicht zu verstehen, wenn man die Besonderheiten von Seele und Geist kennt. Hochentwickelte, vollkommene Menschengeister bilden im Verbund mit Gottes Wesen sogar echte Gottesexistenzen. Sie  können Menschen als Engel, als Paar oder auch nur als ein Mann, Frau oder Kind erscheinen.

Der Naturforscher und Theologe Emanuel Swedenborg (1688-1772) war ein großer Visionär seiner Zeit und berichtete von den vollkommenen Engeln und daß er sie als seelige Paare von Mann und Frau im Himmel gesehen und gesprochen habe. Weil es hier gut passt, folgt ein Auszug aus Swedenborgs "Eheliche Liebe". Er verwendete freilich den Wortschatz seiner Zeit, in der es Pferdekutschen und keine Autos oder Flugzeuge gab:

Aber bald ließ sich aus dem Himmel eine Stimme hören, welche rief: " Wir haben vernommen und sehen jetzt, daß du nachsinnst über die eheliche Liebe; und wir wissen, daß es bis jetzt niemand auf Erden weiß, was die wahrhaft eheliche Liebe in ihrem Ursprunge und in ihrem Wesen ist, und doch ist es wichtig, daß man es wisse. Es hat dem Herrn gefallen, dir (Swedenborg) die Himmel aufzutun, damit in das Innere deines Gemüts ein erleuchtendes Licht und dadurch ein Innewerden einfließe. Bei uns in den Himmeln, besonders in dem dritten, fließen unsere himmlischen Freuden hauptsächlich aus der ehelichen Liebe. Wir werden daher vermöge der uns gegebenen Erlaubnis ein Ehepaar zu dir hinabsenden, damit du es sehest." Siehe es erschien nun ein Wagen, der vom dritten Himmel herunterkam. Darin sah ich einen Engel. So wie er aber näher kam, ersah man zwei in demselben Wagen. Der Wagen glänzte aus der Ferne vor meinen Augen wie ein Diamant, und es waren ihm junge Pferde vorgespannt, weiß wie Schnee. Die in dem Wagen hielten in den Händen zwei Turteltauben und riefen mir zu:
"Willst du, daß wir näherkommen? Aber dann nimm dich in acht, daß nicht der Glanz, der von unserem Himmel, aus dem wir herabgestiegen sind, herstammt und flammend ist, tiefer in dich eindringe! Denn aus seinem Einfluß werden zwar die höheren Ideen deines Verstandes, welche an sich himmlisch sind, erleuchtet, allein diese sind in der Welt, in der du lebst,unaussprechlich. Nimm deshalb, was du hören und sehen wirst, vernunftmäßig auf und lege es so der Fassungskraft des Verstandes aus." - Ich antwortete: "Ich will mich vorsehen, kommt nur näher!" - Und sie kamen, und siehe, es waren ein Ehemann und seine Gattin...."

Im Himmel wohnen nach Swedenborg lauter seelige Paare. Sie bilden untereinander eine Familie von  Brüdern und Schwestern. Es ist die göttliche Familie, die große Existenz des ansonsten nicht erfassbaren, eben in Raum und Zeit nicht existenten Gottwesens. In dieser Familie gibt es keine Rangordnung. Jesus ist Prinzeps inter Pares. Jesus sagte einmal:

Denn jeder, der den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester....

Die Mitglieder der göttlichen Familie kennen und lieben Gottes Wesen und tun alle dessen Willen.  Sie sind Ausdruck des göttlichen Willens. Gottes Wille aber ist nichts als Liebe! Es gibt weder Gesetze noch Gebote und schon gar keine Strafen. Jede Seele ist sich selbst Gönner, Lehrer und Richter und kann die gesamte Schöpfung bereisen und inkarnieren um den Erkenntnishorizont zu erweitern. Bei den Inkarnationen gelten freilich die Naturgesetze und die Gesetze der Gesellschaft, in die man geboren wird. Die beseeligende schöpferische Liebe von Gott und Gottheit ist die Liebe zwischen Zueinandergehörenden, die sich lieben. Sie helfen einander und auch allen noch in finsteren Regionen zurückgebliebenen Seelen, die irgendwo feststecken und ihre Hilfe brauchen und sie darum bitten. Zusammen sind alle Engel der göttlichen Familie das Antlitz Gottes, Seine Arme, Seine Liebe, Seine Weisheit und Seine Macht. Erst durch sie erlebt und erkennt sich das sonst unsichtbare Gottwesen. Es wirkt mit ihnen und durch sie.

Gottes Geist durchdringt wegen seiner Grenzenlosigkeit auch höllische Welten. Doch mit Teufeln kann und wird er nicht wirken. Wenn eine Seele Gott aber um Hilfe bittet, egal wo sie ist, so hilft Gott dieser Seele. Wer ruft, wird erhört, wer bittet, dem wird gegeben - freilich legt Gottes Liebe und Weisheit die Mittel fest und weiß am besten, wie einer Seele geholfen werden kann.  Um eine Lotto-Million wird man Gott umsonst bitten. Zu Geld und Macht hilft eher Satan, will im Gegenzug dafür aber Deine Seele. Gegen den Willen einer Seele wird Gott oder einer Seiner Engel auch nicht helfen, selbst wenn ihr Weg schnurstracks ins Verderben führt. Allerdings können warnende Zeichen gegeben werden. Wer noch Mitgefühl und ein Gewissen hat, wird diese bemerken. Leider leben die meisten Seelen heute gottabgewandt und dienen falschen Göttern und Götzen, dem Mammon oder folgen Gurus und Rattenfängern.


Das für uns Menschenkinder noch grenzenlose und unfassbare Wesen Gottes hat viel mit guten Gedanken und Gefühlen, Intelligenz, Liebe und Kräften aller Art zu tun. Eine besonders wichtige Rolle spielt für Gott die Kommunikation mit uns und das Miteinander. Gott will mit uns, seinen potentiellen Existenzen, kommunizieren. Er ist immer erreichbar in der Liebe und in Gedanken. Er kann auf verschiedene Weisen sichtbar werden und auch mit uns reden. Den meisten, vor allem Ungläubigen, wird dies unglaubwürdig erscheinen, doch es ist für andere wiederum schon Glaubensgewißheit geworden.  Wer ernsthaft nach Gott sucht, der wird ihn finden! Wer Gott fragt, erhält bestimmt eine Antwort. Schwer ist der Anfang, doch wer sucht, der wird ihn erkennen und lieben. Mit genügend Vertrauen wird es klappen! Manchmal ist es für Anfänger hilfreich, in einer ruhigen Stunde über sein gesamtes bisheriges Leben nachzudenken, über die einzelnen Lebensstationen, die man besonders in der Erinnerung hat. Dann erkennt man nicht nur die Vergänglichkeit der Zeit sondern auch, was aus einem geworden ist und sieht vielleicht, daß sich ein roter Faden durch sein Leben zieht und er nie allein war, auch wenn er das dachte. Manchmal regt sich auch ein schlechtes Gewissen.

Gott ist nicht nur in unseren Gedanken als "Innere Stimme" oder wie in Visionen erfahrbar sondern auch in der ganzen äußeren Schöpfung. Durch sie kann uns auch viel offenbart werden und man wisse: Zufälle gibt es nicht! Sie sind nicht blind sondern zeugen von einer Intelligenz dahinter. Irgendwann schaut er ein Bild Gottes. Wem das zulange dauert und wer jetzt schon einen Zipfel seines Gewandes sehen möchte, der schaue nur in den nächtlichen Sternenhimmel und staune über dessen unendliche Größe, Ordnung und Schönheit! Oder er schaue einen Menschen an und bedenke, daß dieser als ein Ebenbild Gottes erschaffen wurde. Wenn dieser nicht so aussieht, dann erinnere er sich an das Sprichwort: Des Menschen Wille ist sein Himmel oder aber auch seine Hölle.