Das Werden der Wesen und Welten

 

 

 

Die Entstehung der Geistwesen

Wie in den vorangegangenen Kapiteln beschrieben ist das große Gottwesen keine beschränkte Einzelperson sondern ein zeitloses und durch keinen Raum gebundenes Geistwesen - grenzenlos, ewig, ohne Anfang und Ende und deswegen für den Menschenverstand unbegreiflich, dazu unsichtbar und wie nicht existent. Allein unser Geist aus Gott kann uns das Wesen Gottes und die Entstehung von Geistwesen näher bringen. Der Ursprung von allem ist im Geist und seiner Matrix zu finden - im Meer der Gedanken, Emotionen und Gefühle. Der göttliche Geist und seine Matrix schaffen durch Gedanken und Willenskraft ständig Neues. Sie entwickeln diese aus ihrem unsichtbaren geistigen Ursprung heraus hin zu sichtbaren Dingen und Wesen und bewirken auch alles Leben und jede Veränderung in der Welt. Während der Geist gestaltlos ist und hinauseilt in alle Richtungen sammelt die Matrix die interessantesten Gedanken und Ideen und bildet daraus Formen und Farben, Klänge und Düfte, aber auch Aktionen gewünschter Art. Es entstanden und entstehen so alle Elemente, Seelen, Welten und Wesen.... und so wie der göttliche Geist in seiner göttlichen Seelenmatrix nie ruht, war und ist alles belebt und in Bewegung vom kleinsten Atom bis zum größten Sternensystem. Doch um selbst in diesen wunderbaren Welten existieren zu können, erschuf der göttliche Geist intelligente Wesen seines Geistes. Diese konnten den göttlichen Geistfunken, der sie belebt, in sich empfinden und durch Nachdenken und Gottsuche auch erkennen und durch Liebe wachsen lassen bis zu einer geistigen Sonne. Die das schafften, wurden eine Gottes Existenz und sie taten Gottes Willen. Solche nennt man dann Engel zur Rechten Gottes. Mit ihnen ist Gottes Geist und durch sie spricht und handelt er. Göttlicher Geist bildet in ihnen ein Wirk-Zentrum. Diese Gottesnähe steht eigentlich allen Menschen offen. Ihr Wollen, Denken, Tun und Handeln entscheidet, ob der göttliche Geist in ihnen Wohnung nimmt und seinen Geist in ihnen zu einer geistigen Sonne macht und sie zu einer Gottes-Existenz. Das Gros der Menschen befindet sich nicht auf diesem Weg und schon gar nicht auf diesem Stand. Dennoch wirken schon die Gedanken eines jeden Menschen unabhängig davon wie weit er entwickelt ist als schöpferische Werkzeuge, erst des Geistes, dann bei einem festen Willen und in der Tat auch auf Erden - oder in seelischen Sphären, wo sich alle Gedanken manifestieren. Deswegen steht auch in der Bibel, dass wir Menschen durch unseren Geist alle Götter sind - richtig verstanden.

 

Alles entsteht durch Gedanken und einen starken Willen. So bildet ein jeder Mensch seine eigene Welt, es kann am Anfang auch nur eine Traumwelt sein. Doch nach seinem irdischen Ableben befindet er sich in der Welt seiner Seele, in der Welt seiner Liebe. Seine Gedanken sind dort sichtbar und Realität. Ob sie Bestand haben, bestimmt sein Geist, ob er göttlich orientiert ist oder nur menschlich. Also das Level, das er während seiner Entwicklung erreicht hat, bestimmt die Welt, seine künftige Welt. Aber nur Gottes-Existenzen werden in einer gediegenen und wahrhaftigen Welt sein und auch alle Welten der Menschen und Geister besuchen können.

 

Gotteskinder oder Intelligenzen nach der Art Gottes sind etwas ganz Besonderes. Sie werden nicht nur dahin gestellt wie die Elemente oder Seelen ohne eigenen Geist aus Gott, sondern sie müssen Selbstständigkeit erlernen und eine eigene Persönlichkeit entwickeln. Das ist nicht ungefährlich und kein Spiel. Es gibt viele Lebensstufen, die erreicht werden können. Je nach erreichter Entwicklungsstufe landen sie in einer Welt, die zu Ihnen passt... vom sagenhaften Himmel bis zur schrecklichen Hölle ist da alles möglich. Nachfolgend deswegen nur eine Möglichkeit von vielen ganz verschiedenen.... Es kommt ja immer auf den Glauben des Einzelnen an.

 

 

Polarität als Grundlage des Lebens

Leben findet nur zwischen Gegensätzen statt und nie in einem Nullpunkt sondern stets in einem Raum, in welchem sie sich begegnen und gegenübertreten können. Ein Maßstab für jede Änderung und das Leben darin ist die Zeitenabfolge "Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft" . Es gibt positive Polaritäten und es gibt negative. Die positiven Polaritäten ergänzen und erhalten sich, die negativen schwächen und zerstören sich. Daraus kann aber etwas ganz Neues entstehen, weil aus etwas nie nichts werden kann. Ein erfolgreiches Geistwesen wird sich jedoch behaupten und weiterentwickeln. Nur das Fehlerhafte wird vergehen. Räume und Welten sind geistige Produkte. Wie sie entstehen, wird kurz erklärt in "Des Lebens Sinn".

Geistwesen bestehen wie das Gottwesen aus YIN- und YANG-Kräften und treten immer paarweise auf. Diese Polarität ist lebensnotwendig und sie sorgt dafür, daß kein Wesen vergeht, was auch bei Jesus Sirach 42, 22-25 in manchen Bibeln noch geschrieben steht. So sind auch wir YIN-YANG-Paarwesen, was unsere Seelen betrifft mit ihrem Geist. Da trifft der Anblick ihrer Schönheit und Vortrefflichkeit immer zu. Unsere Menschenkörper sind dagegen nur alternde, vergängliche Hüllen, Kleider, Taucheranzüge unseres Wesens, egal wie man das nennen mag. Außerdem treten wir Menschen nicht als Paarwesen auf, sondern sind genetisch nur Mann oder nur Frau, nur die YIN- oder die YANG-Version, auch wenn es heutzutage manchmal nicht erkennbar ist. Diese Aufsplittung sorgt für ein Vergessen aller Vorleben und ein an den Erdkörper gebundenes Bewußtsein, eine getrennt-geschlechtliche Entwicklung, eine neue persönliche Ausrichtung und eine quasi angeborene Partner-Sehnsucht und -Suche. Wir sind auf Erden völlig nach außen gerichtet durch die Körpersinne. Dadurch sehen wir weder die geistige noch die seelische Welt und nicht unser ganzes Wesen und denken, wir seien nur der Mensch aus Fleisch und Blut, den wir im Spiegel sehen. So erleben wir auch die Vergänglichkeit, Leid und Schmerz und Tod ganz bewußt, weil wir uns - für Geist und Seele blind - nur mit dem Körper identifizieren.

 

Die Einmaligkeit eines jeden zeigt sich vor allem in seinen geistigen Fähigkeiten und seiner Seelenbeschaffenheit, dem Charakter und den Talenten. Jedes Wesen hat vergleichsweise eine ganz bestimmte Schwingung, Färbung oder Zahl - egal wie man das ausdrücken mag. So wie sich Geist und Seelenmatrix aufgrund einer Sympathie oder Harmonie finden, so finden sich dann auch immer jene, welche gleiche geistige Interessen haben, gleichermaßen denken und empfinden. Deswegen sind am Anfang alle in zu ihnen passenden Vereinen vereint. Die Mitglieder der jenseitigen Geist-Vereine bilden eine große Familie, vertragen sich und kommen anfangs nicht mit Fremden zusammen. Man kommuniziert in einer faszinierenden Körpersprache und perfekter Telepathie. Man erkennt die Gedanken und Gefühle der anderen. Weder Verstellung noch Lüge sind möglich - das gibt es schon gar nicht in reinen lichten Gottes-Sphären, wo Geister und Seelen geboren werden.

In den verschiedenen geistigen Welten und Sphären lernen die Geistwesen dazu. Als Mensch wird man schließlich resettet und steht zwischen "Licht" und "Finsternis", zwischen Gott und Satan, Himmel und Hölle - bildlich gesehen. Die Erde ist ein entscheidener Planet und eine Inkarnation darauf führt in eine geistige Hochschule. Es gibt wie in einem Spiel viele Level. Man kann sich nach oben oder nach unten entwickeln. Man ist von Engeln und Teufeln umgeben und kann selbst entscheiden, wem man sich anschließt. Das entscheidet jedes Menschen Denken, Wollen, Handeln und Tun. Wer sich recht entscheidet und das höchste Level erreicht, wird Mitglied der göttlichen Familie. Wer das niedrigste Level erreicht hat, kommt in höllische Vereine zu Seinesgleichen. - Das sind dann andere Vereine als jene harmonischen, welche die neuen jungen Geistwesen in ihrem Anfang erleben. Herrscht im obersten Level noch Licht und Harmonie, so sind negative Level von geistiger Finsternis, Irrlichtern und Disharmonien gekennzeichnet. Durch die Macht der Gedanken entstehen in den verschiedenen Vereinen auch für diese typische Formen, Pflanzen und Tiere. Je beliebter eine Gedanken-Schöpfung bzw. Idee unter den Geistwesen einer Gruppe, eines Vereins oder einer Welt ist, desto fester und stabiler wird sie. So gibt es harmonisch-liebliche Sphären, aber auch egoistisch grauenhafte - alles was man sich so vorstellen kann. Die Geist-Wesen können alle niedrigeren Reiche besuchen, nicht höhere Level und Sphären.

 

Junge Geistwesen kennen noch gar nichts von anderen Welten. Das ändert sich, wenn sie ihre Gedanken herumschweifen lassen und dann benachbarte Vereine und deren Welten aufsuchen. Dann wundern sie sich über die fremden Gestalten, Farben, Pflanzen, Tiere, Gegenstände und Denk- und Handlungsweisen. Viele sind neugierig und abenteuerlustig und verlassen rasch ihre Heimat. Mit manchen Fremden verstehen sie sich gleich, mit anderen nicht so schnell, mit ferneren meist schlecht oder gar nicht. Die bleiben sich dann auch fern. In der geistigen Welt gibt es ein Gesetz des Abstandes. Je weiter Wesen entfernt sind, desto weniger stimmen sie überein im Denken und Wollen: Die Liebe bestimmt den Abstand im Reich des Geistes. Geistwesen zeigen oft großes Interesse an vielem und so wenden sie sich mal diesem und jenem zu, können also auch mal ihre Wünsche, ihr Wollen und ihre Liebe anders ausrichten, was dann zu neuen Erkenntnissen, Wanderschaften und vielen Abenteuern und auch Freundschaften mit Fremden führt.

 

 

Die Forderung eigener Reiche

Da der wahre Gott keine Roboter, Marionetten oder Sklaven sondern freie Geist-Kinder erschafft, welche sich nach ihrer Fasson weiterentwickeln sollen, um die Schöpfungsvielfalt zu vermehren und um auch einmal Mitglieder der Gottesfamilie zu werden, entstehen wegen dieser Freiheit aber auch Geistwesen, welche sich in Gottes lichten Welten nicht wohlfühlen, sondern ein eigenes Reich und die Herrschaft über andere wünschen. Sie wollen selbst Gott sein. Während Gott eint, was zusammengehört, trennen sie es, um darüber leichter herrschen zu können. So gibt es Welten, welche abenteuerlich, gefährlich bis höllisch sind. Es gibt da zerstörerische Naturgewalten, tückische Wesen, giftige Pflanzen und gefährliche Tiere. Es ist da ein Fressen und Gefressen werden. Durch die Ablehnung des Liebelichts Gottes sind die in solchen Vereinen herrschenden Geistwesen in ihren finsteren Gefilden auf lügnerische Verführung der Lichtwesen aus reineren, schöneren Welten, auf Lügen, Raub und Diebstahl angewiesen. Sie spezialisierten sich immer raffinierter auf das Herbeilocken lichter Wesen aus dem Himmel, indem sie diesen große nie gesehene Abenteuer versprechen bis hin zur Inkarnation im Menschen. Dadurch wurden viele Lichtgeister schon unterworfen, schenkten ihr Licht und ihre Kraft den Lügnern und Räubern und wurden dann in Materiekörper gesteckt, wo sie alles Vergangene und auch sich selbst vergaßen, um z.B. als Menschen quasi von vorn zu beginnen auf einem schweren Lebensweg voller falscher Informationen, voller Lügen, boshafter Anordnungen und Drangsale zugunsten ganz weniger Herrscher. Also liebten die negativen lügnerischen Wesen eine Welt wie die Erde, in der ihre Gedanken und herrschsüchtigen Absichten nicht von anderen sofort erkannt wurden, wo sie sich leicht verstecken konnten hinter Masken, scheinfreundlichen Gesichtern und schönen Kleidern.

 

Solche von Gott abgewandten Wesen spürten in sich einen Reiz von Finsternis, Kälte, Mangel, Not, Kampf und Abenteuer. Sie wußten zwar anfangs noch nicht genau, was das ist, aber sie ahnten sich in einer möglichst gottfernen Schöpfung richtig entfalten zu können. Sie wollten über Schwächere herrschen. Dazu wollten sie Gottes Welt verlassen und eine eigene haben. Sie wünschten eine exakte Gegenwelt zur himmlischen, was sie in ihrer ersten gottnahen Umgebung zwar wollten aber nicht sofort konnten. So wendeten sie sich an Gott und forderten ihn auf, ihnen bei der Erschaffung einer anderen Welt nach ihrem Maßstab zu helfen. Bislang konnten alle Wünsche der Geistwesen bzw. Gotteskinder erfüllt werden. Es war Gott aber unmöglich, eine Gegenwelt zu seiner zu schaffen. Daraus folgerten einige starke Gegengeister, daß Gott eben doch nicht vollkommen und allmächtig sein könne, denn in sich "sahen" sie ja so viel (Böses), was es in Gottes Welt nicht gab. Sie fühlten sich nun nicht nur ebenbürtig mit Gott, sondern hielten sich jetzt natürlich für noch klüger und mächtiger als Gott, und der arge Geist des Hochmuts packte sie. Sie wendeten sich von Gott ab und warben durch Boten im ganzen Gottesreich für ihre "bessere" Welt voller neuer Erkenntnisse und Reichtümer. Das elektrisierte auch viele und weckte deren Neugierde.

 

Das wahre einige Gottwesen wußte, daß eine Gegenwelt zu seiner für die Entwicklung aller Geister wichtig ist, damit sie endlich den Wert der Liebe und des Lichtes kennenlernen.... und so sprach die göttliche Liebe zur göttlichen Weisheit:

 

"Laß uns jedem Paar einen Funken unserer Liebe und Weisheit ins Herz mitgeben, damit sie leichter zurückkehren können, wenn sie sich in ihrer geistigen Finsternis und Dunkelheit verirren!"

 

Der verständliche Wunsch der Liebe Gottes stieß nur auf ein schöpferisches Problem: Er konnte die Schöpfung einer seiner Liebe entgegengesetzten Welt nicht mit von ihm erkannter und abgelehnter Schlechtigkeit füllen. Das wäre ja ein Widerspruch.

Da entfaltete sich das einige Gottwesen in seiner heiligen Dualität und die göttliche Weisheit (gr.Sophia) trat zum ersten Mal allein hervor und bereitete das materielle Universum nach dem Wunsch der Abtrünnigen. Die über alle Matrixarten mächtige Gottheit schuf gemäß dem Geist des Widersachers ihrer Liebe eine zum göttlich-harmonischen Himmel spiegelbildliche Welt. Zum bisherigen Baume des Lebens schuf sie den Baum der Erkenntnis als Erprobungsstätte der Geister. Es war aber ein Baum des Todes, auf dem die Geistwesen lernen aber möglichst nicht bleiben sollten - aber durften und konnten. Die Gottheit stellte die Materie als Bausteine für diese Gegenwelt zur Verfügung, doch auch sie füllte diese Schöpfung nicht mit Bosheit, sondern überließ dies dem hadernden widersächlichen Geist, der sofort in die Matrix einzog und die Räume mit Leben nach seinen Vorstellungen füllte.

Mit der Belebung des uns Menschen bekannten dreidimensionalen Raumes begann die Zeit und es entstanden vierdimensionale Lebensräume.

 

Es ist richtig, wenn man von Lebensräumen spricht statt von Räumen. Ein Raum ohne Inhalte ist rein fiktiv und nur mathematisch existent. Lebensräume sind durch die bewohnenden Wesen und installierten Dinge existent und bedingen durch das Leben darin die Zeit. Bewegung und Leben bewirkt Aktionen und erzeugt damit die Zeitlinie Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft. Die Rauminhalte, die Objekte und Wesen, verändern sich und damit verändern sich Aussehen und Eigenschaften des Lebensraumes und dies bewirkt die vierte Dimension, genannt "Zeit". Jedoch gibt es nicht nur unsere Raumzeit sondern auch noch viele andere in dem von der Sophia Gottes (Weisheit Gottes) zur Verfügung gestellten grenzenlosen Universalraum. Es existieren zahllose weitere Lebensräume, z.B. das Jenseits. Der Mensch spricht vom Jenseits oder von Parallelwelten, aber der Mensch kann diese mit seinem materiellen Leib und Sinnesorganen nicht erkennen und nicht bewußt betreten. Lebensräume können sich überschneiden ohne sich zu stören, so wie etwa die Radiowellen der verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsender denselben Raum benutzen und sich nicht stören - außer sie benutzen dieselbe Frequenz, welche mit dem Zeitraster verglichen werden kann. So existieren andere Lebensräume, die wir Menschen gewöhnlich mit Dimensionen, Sphären oder Welten bezeichnen. Höhere Lebewesen als wir Menschen können sicherlich je nach Entwicklungsstufe von einem in den anderen Lebensraum wechseln, Gottes-Existenzen können alle Welten besuchen. Jeder Lebensraum ist eine Welt für sich und die darin heimischen Lebewesen. Allein der Geist Gottes weht durch alle. Wesen, welche sich ihrer Schöpferkraft bewusst sind, können mit Hilfe dieses Geistes und ihres Willens die Matrix (Plasma im Lebensraum), in der sie wohnen, verändern und vieles nach dem Grad ihrer Erkenntnisstufe erschaffen.

 

Der Ober-Archon (griechisch “Erster“, Ältester“) ist der widersächliche Geist, dem die Materie-Welten unseres Kosmos sozusagen als sein Reich zur Verfügung gestellt wurde. Er begann darin also wie gesagt sofort mit dem Erschaffen und Installieren seiner Ideen, fühlte sich als Gott, schuf sieben Himmel, und viele Engel folgten ihm. Es waren die vom ersten Himmel des wahren Gottes gefallenen Engel.

 

Die meisten dieser archontischen Wesen waren in ihrer Weisheit begrenzt und in ihrer Liebe ebenso beschaffen wie viele Weltmenschen. Von Anfang an schufen sie sich eigene prunkvolle Reiche und zeugten zahlreiche Nachkommen, die dort lebten und ihnen mehr oder weniger dienten. Zudem wanderten auch Geistwesen aus den Himmeln ein, wodurch es eben auch viele bessere Geister und Seelen in den unteren Reichen, zu denen auch die Erde gehört, lebten und leben. Es gab überall viel Streit und nirgendwo ein Paradies. Aber genau durch diese vielen Kontroversen und Auseinandersetzungen sammelte sich viel Wissen in diesen Welten an und das war auch der Sinn der Einrichtung einer Gegenwelt zu Gottes heilen Welt. Am Schluss konnten sich alle Seelen entscheiden für die eine oder die andere geistige Richtung. Damit diese Entscheidung unbeeinflusst von archontischen oder göttlichen Einflüssen geschehen konnte, konnten Geistwesen als Menschen in einem materiellen Körper inkarnieren, wo sie bewusst nur das Menschenleben auf der Erde wahrnahmen und nicht beeinflusst waren von Erinnerungen an Vorleben oder durch Geistwesen nichtirdischer Bereiche. Die Inkarnierung eines Geistwesens als Mensch auf der Erde bedeutete einen Neuanfang - ein "Reset" würde man in der Computersprache sagen. Was zunächst als Nachteil oder Verlust erschien, entpuppte sich später als ein Gewinn und erster Schritt in die wahre Vollkommenheit und es betrifft alle inkarnierten Seelen, die von oben genauso wie die von unten. Denn auch unten in den archontischen Reichen gab es inkarnierungswillige, hoffnungsvolle, weiterstrebende Geistwesen und so war für alle Seiten mit der Inkarnation eine vom Vorleben zumindest bewußtseinsmäßig unbelastete Existenz mit besserer Entscheidungsfreiheit, Entwicklungsmöglichkeiten und Persönlichkeitsbildung gegeben. Die Willens- bzw. Entscheidungsfreiheit wurde natürlich beschränkt durch Naturgesetze und Menschengesetze auf Erden und die Bedürfnisse des Körpers. Dafür dauert der ein Menschenleben nie ewig. Auf Erden inkarniert stand allen jedenfalls ein Neuanfang und eine mögliche neue geistige Ausrichtung bevor. Entscheidend waren stets des Menschen Gedanken und sein Wille und nicht, ob es auch zur Ausführung kommen konnte. Ob eine Seele von oben oder unten kam, spielte keine Rolle, alle Level stehen allen zur Verfügung. So konnten Geistwesen von oben den Weg nach unten zur Weltherrschaft und in archontische Reihen wählen oder eben auch untere archontische Wesen den Weg nach oben anstreben, um die unteren Reiche der Archonten zu verlassen.

 

Körperlich, genetisch und umfeldmäßig gibt es wohlberechnete Unterschiede und Vorgaben je nach Karma und Mission, denn viele Menschenseelen verstorbener Menschen mußten oder wollten in neue Inkarnationszyklen eingebunden werden, worauf hier aber nicht näher eingegangen werden kann, außer daß gesagt sei, daß es viele Inkarnierungs-Welten gibt und dann auch noch viele Vereine im Jenseits.