Die Entstehung der Welt und die Erschaffung des Menschen

Die Bildung der Wesen * Die Geschichte beginnt friedlichForderung nach Macht und eigenen Reichen  * Die Archonten der Ungerechtigkeit * Die Erschaffung des Menschen

Inhalt

Die Entstehung der Geistwesen

Wie im Kapitel "Gott" beschrieben ist das große Gottwesen keine existente Einzel-Person sondern besteht aus dem Geist und seiner Matrix, im wesentlichen aus Gedanken und Gefühlen. Der Geist projiziert seine Gedanken in die Matrix und diese nimmt sie auf wie ein fruchtbares Erdreich die Samen. Die Matrix versorgt sie und reift sie aus zu den entsprechenden Formen, wodurch der Geist eine wesenhafte fühlende Gestalt bekommt. Dieses einfache Geistwesen ist eine Seele. Jede Seele mit einem eigenen Geist ist ein  intelligentes Wesen. Wir wollen es Geistwesen nennen. Alle Geistwesen sind in ihrer Art Unikate mit einem eigenen Bewußtsein, keins gibt es zweimal. Frei ist jedes im Wollen, Denken und Handeln. Jedes gehört nur sich selbst, kann sich aber anderen Geistwesen anschließen und auch unterordnen. Lernen muß jedes selbst allein und dafür hat es einen Verstand bekommen.

Die neuerschaffenen Geistwesen sind zunächst eigentlich nur Geist-Babys und wie im Kindergarten behütet, denn sie haben noch nichts gelernt, haben die Schöpfungswelten mit ihrer Vielfalt noch nicht kennengelernt. Für eine Weiterentwicklung und Entfaltung ihrer Talente müssen sie die verschiedensten Schöpfungen kennenlernen und so strömen bald alle hinaus in die Welten.  In jeder Welt gibt es Entwicklungslevel. Die extremsten und höchsten Level  erreichen die Geistwesen auf Materiewelten als Menschen, wo sie als Baby geboren zunächst alles vergessen, was vorher war, und dann mit dem Körper Schmerz, Leid und Tod erfahren müssen. Im harten Lebenskampf der Gegensätze können sie feste Persönlichkeiten entwickeln und ihre Ausrichtung festlegen.

Inhalt

Die ganze Geschichte beginnt friedlich...

Geistwesen bestehen wie das Gottwesen aus YIN- und YANG-Kräften und bilden Paare. Diese Polarität ist lebensnotwendig und sie sorgt dafür, daß keins vergeht - auch laut Bibel, Jesus Sirach:

Sirach

So sind auch wir unsterbliche YIN-YANG-Paarwesen, was unsere Seelen betrifft mit ihrem Geist. Da trifft der Anblick ihrer Schönheit und Vortrefflichkeit immer zu.  Unsere Menschenkörper sind dagegen nur alternde, vergängliche Hüllen, Kleider, Taucheranzüge unseres Wesens, egal wie man das nennen mag. Außerdem treten wir Menschen nicht als Paarwesen auf, sondern sind genetisch nur Mann oder nur Frau, nur die YIN- oder die YANG-Version, auch wenn es heutzutage manchmal nicht erkennbar ist. Diese Aufsplittung sorgt für ein Vergessen aller Vorleben und ein an den Erdkörper gebundenes Bewußtsein, eine getrennt-geschlechtliche Entwicklung, eine neue persönliche Ausrichtungen und eine quasi angeborene Partner-Sehnsucht und -Suche. Wir sind auf Erden völlig nach außen gerichtet durch die Körpersinne. Dadurch sehen wir weder die geistige noch die seelische Welt und nicht unser ganzes Wesen und denken, wir seien nur der Mensch aus Fleisch und Blut, den wir im Spiegel sehen. So erleben wir auch die Vergänglichkeit, Leid und Schmerz und Tod ganz bewußt, weil wir uns - für Geist und Seele blind - nur mit dem Körper identifizieren.

Die Einmaligkeit eines jeden zeigt sich vor allem in seinen geistigen Fähigkeiten und seiner Seelenbeschaffenheit, dem Charakter und den Talenten. Jedes Wesen hat vergleichsweise eine ganz bestimmte Schwingung, Färbung oder Zahl - egal wie man das ausdrücken mag.  So wie sich Geist und Seelenmatrix aufgrund einer Sympathie oder Harmonie finden, so finden sich dann auch immer jene, welche gleiche geistige Interessen haben, gleichermaßen denken und empfinden. Deswegen sind am Anfang alle in zu ihnen passenden Vereinen vereint. Die Mitglieder der Vereine bilden eine große Familie, vertragen sich und kommen anfangs nicht mit Fremden zusammen. Man kommuniziert in einer faszinierenden Körpersprache und perfekter Telepathie. Man erkennt die Gedanken und Gefühle der anderen. Weder Verstellung noch Lüge sind möglich, das gibt es nicht in den reinen lichten Gottessphären.

In den verschiedenen geistigen Welten und Sphären lernt man dazu. Als Mensch wird man resettet und steht zwischen "Licht" und "Finsternis", zwischen Gott und Satan, Himmel und Hölle - bildlich gesehen. Die Erde ist ein entscheidener Planet und eine Inkarnation darauf führt in eine geistige Hochschule. Es gibt wie in einem Spiel viele Level. Man kann sich nach oben oder nach unten entwickeln. Man ist von Engeln und Teufeln umgeben und kann selbst entscheiden, wem man sich anschließt. Das entscheidet jedes Menschen Denken, Wollen, Handeln und Tun. Wer sich recht entscheidet und das höchste Level erreicht, wird Mitglied der göttlichen Familie. Wer das niedrigste Level erreicht hat, kommt in höllische Vereine zu Seinesgleichen. - Das sind dann andere Vereine als jene harmonischen, welche die neuen jungen Geistwesen in ihrem Anfang erleben. Herrscht im obersten Level Licht und Harmonie, so sind negative Level von geistiger Finsternis und Disharmonien gekennzeichnet. Durch die Macht der Gedanken entstehen in den verschiedenen Vereinen auch für sie typische Formen, Pflanzen und Tiere. Je beliebter eine Gedanken-Schöpfung bzw. Idee unter den Geistwesen einer Gruppe, eines Vereins oder einer Welt ist, desto fester und stabiler wird sie. So findet man oben reiche und liebliche Sphären, unten grauenhafte, armselige  und dazwischen zahlreiche andere. Die Wesen können alle unteren Reiche besuchen, nicht die höheren Level und Sphären.

Junge Geistwesen kennen noch gar nichts von anderen Welten. Das ändert sich, wenn sie ihre Gedanken herumschweifen lassen und dann benachbarte Vereine und deren Welten aufsuchen. Dann wundern sie sich über die fremden Gestalten, Farben, Pflanzen, Tiere, Gegenstände und Denk- und Handlungsweisen. Viele sind neugierig und abenteuerlustig und verlassen rasch ihre Heimat. Mit manchen Fremden verstehen sie sich gleich, mit anderen nicht so schnell, mit ferneren meist schlecht oder gar nicht. Die bleiben sich dann auch fern. In der geistigen Welt gibt es ein Gesetz des Abstandes. Je weiter Wesen entfernt sind, desto weniger stimmen sie überein im Denken und Wollen. Die Liebe bestimmt den Abstand im Reich des Geistes. Geistwesen zeigen oft großes Interesse an vielem und so wenden sie sich mal diesem und jenem zu, können also auch mal ihre Wünsche, ihr Wollen und ihre Liebe anders ausrichten, was dann zu Wanderschaften und vielen Abenteuern und auch Freundschaften mit Fremden führt.

Inhalt

Die Forderung von Freiheit, Macht und eigenen Lebensräumen

Da der wahre Gott keine Roboter, Marionetten oder Sklaven sondern freie Geist-Kinder erschafft, welche sich nach ihrer Fasson weiterentwickeln sollen, um die Schöpfungsvielfalt zu vermehren und um auch einmal Mitglieder der Gottesfamilie zu werden, entstehen wegen dieser Freiheit aber auch Geistwesen, welche sich in Gottes lichten Welten nicht wohlfühlen, sondern ein eigenes Reich und die Herrschaft über andere wünschen. Sie wollen selbst Gott sein. Während Gott eint, was zusammengehört, trennen sie es, um darüber leichter herrschen zu können. So gibt es Welten, welche abenteuerlich, gefährlich bis  höllisch sind. Es gibt da zerstörerische Naturgewalten, tückische Wesen, giftige Pflanzen und gefährliche Tieren. Es ist ein Fressen und Gefressen werden. Durch die Ablehnung  des Liebelichts Gottes sind die in solchen Vereinen herrschenden Geistwesen in ihren finsteren Gefilden auf lügnerische Verführung der Lichtwesen aus reineren, schöneren Welten, auf Lügen, Raub und Diebstahl angewiesen. Sie spezialisierten sich immer raffinierter auf das Herbeilocken lichter Wesen aus dem Himmel, indem sie diesen große nie gesehene Abenteuer versprechen bis hin zur Inkarnation im Menschen. Dadurch wurden viele Lichtgeister schon unterworfen, schenkten ihr Licht und ihre Kraft den Lügnern und Räubern und wurden dann in Materiekörper gesteckt, wo sie alles Vergangene und auch sich selbst vergaßen, um z.B. als Menschen quasi von vorn zu beginnen auf einem schweren Lebensweg voller falscher Informationen, voller Lügen, boshafter Anordnungen und Drangsale zugunsten ganz weniger Herrscher.  Also liebten die  negativen lügnerischen Wesen eine Welt wie die Erde, in der ihre Gedanken und herrschsüchtigen Absichten nicht von anderen sofort erkannt wurden, wo sie sich leicht verstecken konnten hinter Masken, scheinfreundlichen Gesichtern und schönen Kleidern.

Solche von Gott abgewandten Wesen spürten in sich einen Reiz von Finsternis, Kälte, Mangel, Not, Kampf und Abenteuer. Sie wußten zwar anfangs noch nicht genau, was das ist, aber sie ahnten sich in einer möglichst gottfernen Schöpfung richtig entfalten zu können. Sie wollten über Schwächere herrschen. Dazu wollten sie Gottes Welt verlassen und eine eigene haben. Sie wünschten eine exakte Gegenwelt zur himmlischen, was sie in ihrer ersten gottnahen Umgebung zwar wollten aber nicht sofort konnten. Sie wendeten sie sich an Gott und forderten ihn auf, ihnen bei der Erschaffung einer anderen Welt nach ihrem Maßstab zu helfen. Bislang konnten alle Wünsche der Engel erfüllt werden. Es war Gott aber unmöglich, eine Gegenwelt zu seiner zu schaffen. Daraus folgerten einige starke Gegengeister, daß Gott eben doch nicht vollkommen und allmächtig sein könne, denn in sich "sahen" sie ja so viel (Böses), was es in Gottes Welt nicht gab. Sie fühlten sich nun nicht nur ebenbürtig mit Gott, sondern hielten sich jetzt natürlich für noch klüger und mächtiger als Gott, und der arge Geist des Hochmuts packte sie. Sie wendeten sich von Gott ab und warben durch Boten im ganzen Gottesreich für ihre "bessere" Welt voller neuer Erkenntnisse und Reichtümer. Das elektrisierte auch viele und weckte deren Neugierde.

Der gütige Gott erkannte aber, daß eine Gegenwelt für die Entwicklung aller Geister wichtig ist, damit sie endlich  den Wert der Liebe und des Lichtes und so sprach die göttliche  Liebe zur göttlichen Weisheit:

"Laß uns jedem Paar einen Funken unserer Liebe und Weisheit ins Herz mitgeben, damit sie leichter zurückkehren können!" 

Der verständliche Wunsch der Liebe Gottes stieß nur auf ein schöpferisches Problem: Er konnte die Schöpfung einer seiner Liebe entgegengesetzten Welt nicht mit von ihm erkannter und abgelehnter Schlechtigkeit füllen. Das wäre ja ein Widerspruch.

Da entfaltete sich das einige Gottwesen in seiner heiligen Dualität und die göttliche Weisheit (gr.Sophia) trat zum ersten Mal allein hervor und gestaltete das materielle Universum.

Die über alle Matrixarten mächtige Gottheit veranlaßte jetzt personifiziert als "Sophia" einen außerordentlichen Weg zu beschreiten: Sie schuf gemäß dem Geist des Widersachers ihrer Liebe eine zum göttlich-harmonischen Himmel eine spiegelbildliche Welt. Zum bisherigen Baume des Lebens schuf sie den Baum der Erkenntnis als Erprobungsstätte der Geister. Es war aber ein Baum des Todes, auf dem die Geistwesen lernen aber möglichst nicht bleiben sollten - aber durften und konnten. Die Gottheit stellte die Materie als Bausteine für diese Gegenwelt zur Verfügung, doch auch sie füllte diese Schöpfung nicht mit Bosheit, sondern überließ dies dem hadernden widersächlichen Geist, der sofort in die Matrix einzog und die Räume mit Leben nach seinen Vorstellungen füllte.  

Mit der Belebung des uns Menschen bekannten dreidimensionalen Raumes begann die Zeit und es entstanden vierdimensionale Lebensräume. Es ist richtig, wenn man von Lebensräumen spricht statt von Räumen. Ein Raum ohne Inhalte ist rein fiktiv und nur mathematisch existent. Lebensräume sind durch die bewohnenden Wesen und installierten Dinge existent und bedingen durch das Leben darin die Zeit. Bewegung und Leben bewirkt Aktionen und erzeugt damit die Zeitlinie Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft. Die Rauminhalte, die Objekte und Wesen, verändern sich und damit verändern sich Aussehen und Eigenschaften des Lebensraumes und dies bewirkt die vierte Dimension, genannt "Zeit". Jedoch gibt es nicht nur unsere Raumzeit sondern auch noch viele andere in dem von der Sophia Gottes (Weisheit Gottes) zur Verfügung gestellten grenzenlosen Universalraum. Es existieren zahllose weitere Lebensräume, z.B. das Jenseits. Der Mensch spricht vom Jenseits oder von Parallelwelten, aber der Mensch kann diese mit seinem materiellen Leib und Sinnesorganen nicht erkennen und nicht betreten. Lebensräume können sich also überschneiden ohne sich zu stören, so wie etwa die Radiowellen der verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsender denselben Raum benutzen und sich nicht stören - außer sie benutzen dieselbe Frequenz, welche mit dem Zeitraster verglichen werden kann. So existieren andere Lebensräume, die wir Menschen gewöhnlich mit Dimensionen, Sphären oder Welten bezeichnen. Höhere Lebewesen als wir Menschen können je nach Entwicklungsstufe von einem in den anderen Lebensraum wechseln, Gottes Existenzen können alle Welten überblicken und besuchen. Jeder Lebensraum ist eine Welt für sich und die darin heimischen Lebewesen. Allein der Geist Gottes weht durch alle. Wesen, welche sich ihrer Schöpferkraft bewusst sind, können mit Hilfe dieses Geistes und ihres Willens die Matrix (Plasma im Lebensraum), in der sie wohnen, verändern und vieles nach dem Grad ihrer Erkenntnisstufe erschaffen. Der Ober-Archon (“Erster“, Ältester“), das ist der widersächliche Geist, dem die Materie-Welt sozusagen als sein Lebensraum zur Verfügung gestellt wurde, begann auch sofort mit dem Erschaffen und Installieren seiner Ideen und fühlte sich als Gott in dieser seiner neuen Welt.

Inhalt

 Archonten, die Scheingötter der Finsternis

Was berichten die alten in Nag Hammadi wiedergefundenen Schriften über die Zeiten der Archonten? Was geschah nun als Erstes nach der Bereitstellung der Gegenwelt?

Der Widersacher Gottes zog also in die von der Gottheit zur Verfügung gestellte Materie ein und sah, daß diese ihm gehorchte und rief hochmütig :

"Ich bin Gott, und es gibt keinen anderen außer mir !"

Als Sophia die für Himmelsbewohner geistig Mißgeburt sah, da rief sie ihr zu "Jaldabaoth!". Das heißt: "Kind, komm zu mir !" Doch dieses Kind, hervorgegangen aus der Materie und aus dem widerspenstigen Geist, hörte nicht auf die Mutter und sah sie auch nicht. So rief sie: "Du irrst dich, Samael" - das heißt "Gott der Blinden." Das Wesen aber hörte dieses Mal und forderte:

"Wenn ein anderer vor mir existiert, so möge er sich vor mir offenbaren." Und sogleich streckte die Sophia Gottes ihren Finger aus. Sie brachte das Licht in die Materie und folgte ihm bis hinab in die Gegenden des Chaos. Und sie kehrte wieder zurück, hinauf zu ihrem Lichte. Wiederum die Finsternis ... Materie." (NHCII,4)

Da hauchte Sophia Sambathas Gesicht und ihr Hauch wurde zu einem feurigen Engel in ihrem Herzen. Jener Engel fesselte die Satana und schleuderte sie hinab in den Tartarus unterhalb der Unterwelt.

Das ist so zu verstehen: Als Satana die Sophia aufforderte, ihr doch Gott zu zeigen, falls es etwas Mächtigeres und Schöneres als sie gäbe, erleuchtete Sophia die Satana darauf hin so, daß sie das viel herrlichere Licht- und Leben spendende Schöpferwesen im Geiste deutlich sah. So weit, so gut. Doch die weiblich eitle Satana geriet über diese Erkenntnis außer sich vor Wut, Neid und Haß gegen jenen strahlenden Lichtmenschen, so daß sie ganz teuflisch in unserem Sinne wurde und bildlich in den Tartarus stürzte aus böser Verzweiflung. Dort, d.h. in diesem Zustand,  sann sie nun nach, wie sie diesen herrlichen Lichtmenschen, der ihr nicht gehorchte, in ihre Macht bekommen könnte. - Während Satanas Matrix zur harten Materie wurde, belog, betrog und versklavte Satan alle Seelen, die ihm unterkamen. Als Oberarchon trieb er sein Unwesen.

Samael bzw. Sambathas war weiblichen Aussehens, der Geist in ihr aber war jener abtrünnige, den wir heute als Satan bezeichnen. Das Paarwesen war Satana und Satan. Er nannte sich aber "Jaltabaoth", weil seine Mutter ihn so rief - ohne verstanden zu haben, was das bedeutet. Er hörte zwar die Stimme in sich, sah aber nicht zu Sophia hin. Höherem Geistigen gegenüber war das Wesen abgeneigt. So blieb sie geistig blind und anmaßend, der inneren Stimme der Mutter nicht folgend, nichts Höheres akzeptierend. - Sambathas konnte schöpferisch auftreten, weil sie ein mannweibliches Paar waren. Das betraf aber nur die ihm dafür zur Verfügung gestellte Materiewelt. Sie schuf laut Nag Hammadi zuerst sieben mannweibliche Söhne und deren Vater, indem sie ihren männlichen Teil, also Satan,  hinauswarf von sich.  Im Gegensatz zu den wahren himmlichen Welten blieben die geschaffenen Paare getrennt und laut Nag Hammadi Schriften nicht zusammen, sondern hatten untereinander kreuz und quer Geschlechtsverkehr und viel Streit. Die 7 Söhne und 7 Töchter waren ihre "Erzengel". Alle diese Ersten der materiellen Schöpfung nennen wir und die Nag Hammadi-Schriften "Archonten", die "Ersten", die "Ältesten".

In der Welt der Archonten herrschten Selbstgefälligkeit, Eitelkeit, Eigenliebe und daraus Haß, Neid, Streit, Zank und viel Hurerei untereinander...und der Tod kam in die Welt. Die Gegensätze unterstützten sich hier nicht wie im Himmel, sondern brachten sich um. Doch gab es in diesem finsteren Chaos angeblich einen gerechten Archon namens Sabaoth (Zebaot = "Herr der Heerscharen der Seelen"). Sabaoth verabscheute das falsche Wesen seiner Eltern, bereute für sie und wendete sich im Gebet an die Sophia, deren Weisheit und Macht er bewunderte. Als der verständigste und beste aller Archonten wurde Sabaoth nun zur Beratung durch die Sophia Gottes herangezogen und dann als "Gott der Kräfte" aus den unteren Wohnorten der Archonten in einen eigenen prächtigen 7. Himmel über die Reiche aller anderen Archonten gehoben, dicht unter dem Vorhang, der die lichten Welten des wahren Himmels vor dem Gestank und der Finsternis der satanischen Welten schützte. Sabaoth erhielt ab jetzt durch Sophia Zoe einen Überblick über die erforderliche Ordnung der Welten. Es sollte und mußte ja bekanntlich die Welt der Archonten spiegelbildlich zum Himmel Gottes einrichten und auch die Menschen in einer entsprechenden Ordnung halten. Sabaoth war der Geeignetste aller Archonten für diese Aufgabe. Zusammen mit Sophia Zoe organisierte und überwachte er nun alle Inkarnationen und wurde damit in den Spiegelwelten zum Schöpfer und Vater aller kosmischen Seelen. Diese Bevorzugung ärgerte Satan/Satana über alle Maßen, doch gegen die Macht Gottes und Sabaoths waren sie machtlos. Und so richtete der Widersacher seinen Sinn ganz darauf, die Lichtwesen aus den Reichen Gottes zu fangen.


Inhalt

Die Erschaffung des Menschen

Über die Erschaffung der Menschen berichten die Nag-Hammadi-Schriften in etwa folgendes:

Es ersannen die Archonten eine List, um die schönen, sie sexuell reizenden und zugleich verhassten Lichtengel in ihre Gewalt zu bringen: Sie beabsichtigten, aus ihrer festen Erd-Matrix ein ihnen gestaltlich ähnliches Wesen zu erschaffen, den "Menschen". In diesem sollten die Lichtwesen inkarnieren, um angeblich die Reize und Wunder der materiellen Schöpfungen in den irdischen Welten hautnah erleben, ja mitgestalten zu können. Die hohen Archonten gedachten jedoch, die Menschengeister für ihre eigenen Zwecke zu mißbrauchen - und zwar für immer. Sie wollten ganz nach  Satanas neidischen, herrsch- und rachsüchtigem Sinne die Menschen so verführen, beschmutzen und karmisch binden, daß ihre Seelen nicht mehr zurück konnten in die lichte Heimat und ihnen in der Tiefe der Materie ewig dienen müßten. In der Materie glaubten sich die Archonten in der Übermacht gegenüber einem inkarnierten Lichtmenschen. Sie selbst wollten natürlich nicht in die harte Materie sondern in der feinstofflich-seelischen Materie bleiben. Sie wollten von ihrer Warte aus die Menschen beobachten und beherrschen mit Naturgewalten, Dämonen, gefährlichen Tieren und nicht zuletzt durch Überläufer drangsalieren, die dann auf Erden hohe Ämter bekamen und ihre Rasse verrieten und im Sinne der Archonten belogen, trennten, versklavten und sich gegenseitig umbringen ließen. Durch diesen gesäten Haß gab es dann im Seelenbereich um die Erdwelten eine Menge fehlinformierter Menschenseelen, welche aus Rachsucht gegen die anderen Menschen oder wegen Wiedergutmachungsabsichten wieder inkarnierten. Die Archonten spielten Engel und Götter, zwangen sie wieder zur Inkarnation, damit sie ihre Sünden wieder gut machen könnten usw. usf..

Es sollte der Materie-Mensch also das Aussehen jenes himmlischen Lichtwesens erhalten, das sie in einer lichten Vision schon einmal sahen zu Satanas großem Ärger. Der Plan war raffiniert ausgedacht, doch wußten die negativen Mächte des Widersachers Gottes nicht,daß dessen Weisheit ( Sophia ) genau damit rechnete und der Himmel die Erschaffung eines Menschen unterstützte. Die hohen Wesen im Himmel Gottes sehen nämlich alles, was unten geschieht. Es hatten alle Mächte ein - wenn auch unterschiedliches - Interesse an der Erschaffung des Menschen. So erschufen schließlich laut Bibel die "Elohim" (="Götter") den Menschen. An dieser Schöpfung, die eine Meisterleistung darstellte, waren das hohe Gottwesen und die vielen niederen Schein-Götter, die Archonten-Fürsten und auf dem Nibiru inkarnierte Anunnaki und andere menschenähnliche den Archonten dienliche Rassen beteiligt. Letztere dachten, sie wären die alleinigen Schöpfer. Doch sie irrten sich in ihrer geistigen Dummheit (Finsternis) alle...

Gen 1,26-27
Nun sprach Gott: "Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich....". Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn - als Mann und Frau schuf er sie.

Hier handelt es sich um die Erschaffung des irdischen Menschen mit einer Erdenseele und später auch  materiellem Leib, jeweils männlich und weiblich.  Bei dieser Erschaffung des Menschen waren insgeheim alleMächte beteiligt: Die Geistwesen und Engel Gottes, Sophia Zoe, Sabaoth, die finsteren Geistwesen der Archonten und die inkarnierten Archonten unter den Anunnaki.  Die Archonten waren zuständig für die Körper-Seelen und materiellen Körper des Menschen. Die körperliche Erschaffung auf Erden gelang mittels Genmanipulation durch Entnahme von Eizellen einer Schwarzkopf-Frau und die Samen der Anunnaki-Männer, danach mittels Retorte. Die Kunst jedoch, eine solche Menschenseele so einzurichten, daß sie auch lichte Geistwesen aus den unbekannten höheren Himmeln aufnehmen und festhalten konnte, besaßen die Archonten nicht. Sie brauchten aber kein neues Tier, sondern wollten jetzt ein ihnen ähnlich intelligentes Wesen erschaffen, das ihnen mit hellem Verstand dienen sollte wie in den vorangegangenen Abschnitten schon erläutert. Sophia Zoe übernahm mit Sabaoth in geheimer Absprache mit den himmlischen Mächten die erforderliche seelische Einrichtung des Menschen, und so wurde dieser bereitet zur Aufnahme von Geistern sowohl aus den Himmeln als auch von unten aus der Archonten Welt, ganz im beabsichtigten Sinne Gottes.

Die materiellen Menschenkörper aber und deren Einrichtung wie die genetischen Strukturen sowie die dazugehörende tierische "Körperseele" mit ihren Reflexen, Trieben, Bedürfnissen, Lust- und Schmerzempfindungen besorgten die Archonten. Wenn ein Geistwesen als Mensch inkarniert, erhält es zu seiner Seele und seinem Geist nicht nur den irdischen Leib sondern mit diesem verbunden auch eine Erd- oder Köprerseele. Das ist unsere animalische Seele, die uns zu schaffen macht, die wir eben auch sind. Weil die Anunnaki-Gene in uns Menschen überwiegen, besitzen wir auch viele ihrer Eigenschaften. Sie waren sehr sinnlich, machthungrig, ehrgeizig, kriegerisch, aber auch erfinderisch. Die Archonten und ihre herrschende Dienerrasse waren nicht dumm. Selbst wenn die Archonten in unteren materiellen Welten wohnten und wenig oder nichts von den lichten Geisterreichen Gottes wußten, so waren ihre Geister ursprünglich dennoch von oben, wenngleich widersätzliche, und besaßen eine hohe aber eben verkehrte Intelligenz. Es gab aber auch unter ihnen Geister von oben, die in einer ganz bestimmten Absicht bei ihnen inkarnierten. Menschenfreundlich, gewissenhaft und christusähnlich war so auch gemäß sumerischen Mythen Anus Sohn Enki im Gegensatz zu seinem Bruder Enlil, der die Menschen nur versklaven wollte und dann auch die Sintflut bewirkte.

Die meisten archontischen Wesen  waren in ihrer Weisheit begrenzt und in ihrer Liebe ebenso beschaffen wie viele Weltmenschen. Von Anfang an schufen sie sich eigene prunkvolle Reiche und zeugten zahlreiche Nachkommen, die dort lebten und ihnen mehr oder weniger dienten. Weniger deshalb, weil es auch da Widerstand gab und Freigeister. Wodurch eben auch viele bessere Geister und Seelen in den unteren Reichen lebten. Zudem wanderten auch zahlreiche Geister aus den Himmeln ein, teils aus Abenteuerlust, einige in heiliger Mission wie ENKI, zu Beginn aber viele aus purer Neugier. Ein jiddisches Sprichwort sagt passend dazu: "Neugier ist die erste Stufe zur Hölle."

Im Laufe der Äonen sammelte sich viel Wissen im Kosmos an. So war es selbstverständlich, daß die Archonten in Wissenschaft und Technik mehr wußten als die kurzlebigen Menschen der Erde. Aber das Leben selbst begriffen sie nie... bis auf einige wenige, die in Mission aus dem Lichtreich Gottes in die 7 archontischen "Himmelreiche" und dann auch in die Welten des Kosmos kamen.

Es sollte erwähnt werden, daß die Inkarnierung eines Geistwesens als Mensch  auf der Erde einen Neuanfang bedeutet - ein "Reset" würde man in der Computersprache sagen. Was zunächst als Nachteil oder Verlust erschien, entpuppte sich später als ein Gewinn und erster Schritt in die wahre Vollkommenheit  und es betrifft alle inkarnierten Seelen, die von oben genauso wie die von unten. Denn auch unten in den archontischen Reichen gab es solche in Mission, dann auch inkarnierungswillige, hoffnungsvolle, weiterstrebende Geistwesen und so war für alle Seiten mit der Inkarnation eine vom Vorleben zumindest bewußtseinsmäßig unbelastete Existenz mit besserer Entscheidungsfreiheit, Entwicklungsmöglichkeiten und Persönlichkeitsbildung gegeben. Auf Erden inkarniert stand allen ein Neuanfang und eine mögliche neue Ausrichtung bevor. Ob eine Seele von oben oder unten kam, spielte keine Rolle, alle Level stehen da allen zur Verfügung. So konnten Geistwesen von oben den Weg nach unten zur Weltherrschaft und in archontische Reihen wählen oder eben auch den untere archontische Wesen sich bessern und den Weg nach oben streben.

Körperlich, genetisch und umfeldmäßig gibt es wohlberechnete Unterschiede und Vorgaben je nach Karma und Mission, denn viele Menschenseelen verstorbener Menschen mußten oder wollten in neue Inkarnationszyklen eingebunden werden, worauf hier aber nicht näher eingegangen werden kann, außer daß gesagt sei, daß es viele Inkarnierungs-Welten gibt und dann auch noch viele Vereine im Jenseits.