Speiseordnung
=> Papst Benedikt XVI.: Jesus aß kein Lamm . . . Er opferte sich!


=> Papst Johannes III. erließ Bannfluch gegen Vegetarier.

  

1. Speiseordnung im 1. Buch Mose, Genesis 1,29

Gott sprach: "Seht, ich gebe euch alles Kraut, das Samen trägt, auf der ganzen Erde,
und alle Bäume, an denen samenhaltige Früchte sind. -  Das soll eure Speise sein !"

Von Fleisch steht da noch nichts. Das führt erst Gott Jahwe ein mit Schlacht- und Blutopfern. Ernährungswissenschaftler wissen aber längst, daß die erste Regel gut war. Es ist nachgewiesen, daß Vegetarier gesünder leben als solche, die fast täglich tierische Nahrung zu sich nehmen, wozu auch Wurst und Milch zählen. Nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte man pro Woche höchstens 300-500 Gramm Fleischprodukte zu sich nehmen - und dann möglichst nur Fisch und Geflügel. Das war jedenfalls ihre offizielle Meinung des 20. Jahrhunderts.  Auch den Zähnen nach zu urteilen ist der Mensch kein Karnivore, sondern ein Herbivore. Das erkennt man gut an den Backenzähnen, welche beim Menschen Mahlzähne sind. Bei Fleischfressern sind Backenzähne scharfkantig und spitz. Die Fleischlobby und JAHWE aber wollen, daß wir Tiere schlachten und essen.  Ein guter Kompromiss wäre eine vorwiegend vegetarische Ernährung mit einem Fisch- oder Geflügeltag in der Woche. Das würde nicht nur dem Übergewicht vorbeugen, sondern auch den Herz-, Kreislauf- und Krebserkrankungen sowie all den schmerzhaften langwierigen rheumatischen Leiden. Es würde die Abwehrkräfte steigern und vielen ein gesundes und hohes Alter ermöglichen. Dies unterstreicht auch sehr gut die ZDF-Dokumentation "Vegetarier gegen Fleischesser". Der Mensch ist danach Herbivore und kein Karnivore.

Leider spielen heutzutage nicht nur pflanzliche und tierische Nahrungsmittel eine Rolle sondern leider zunehmend auch unnatürliche neue Erzeugnisse und viele Zusatzstoffe. Doch darauf kann hier nicht eingegangen werden. - Die Fehlinformation über eine notwendige Fleischernährung begann jedenfalls schon im Altertum, im Alten Testament z.B. durch nachträgliche Veränderungen der Speiseordnungen. Vieles wurde in den religiösen Schriften, z.B. in der Bibel zugunsten der genußsüchtigen Menschen verdreht, auch die (Nahrungs-)Gebote der "Heiligen Schriften".

"Kein Bein ist gesünder als ein Bein.  Zwei Beine sind gesünder als vier Beine."

Das ist eine alte chinesische Weisheit und daran hielt sich der Kaiser. Es gab an seinem Hof viel Reis, Obst und Gemüse, als Fleischgerichte Fisch, gelegentlich Geflügel, selten Schwein oder andere Säugetiere. - Heute hat man diese Regel längst vergessen und fast jeder Chinese ißt inzwischen Schweinefleisch, Mäuse, Katzen, Hunde oder auch noch ganz andere Tiere.



2. Worte Jesu über richtige Ernährung


1. Und einige Seiner Jünger kamen zu Ihm und sprachen zu Ihm über einen Ägypter, einen Sohn des Belial, der lehrte, dass es nicht wider das Gesetz sei, die Tiere zu quälen, wenn ihr Leiden den Menschen Nutzen bringe.
2. Und Jesus sprach zu ihnen: "Wahrlich, Ich sage euch, wer Vorteile zieht aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, der kann nicht rechtschaffen sein. Ebensowenig können die mit heiligen Dingen umgehen oder die Geheimnisse des Himmels lehren, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist.
3. Gott gibt die Körner und die Früchte der Erde zur Nahrung; und für den rechtschaffenen Menschen gibt es keine andere rechtmäßige Nahrung für den Körper.
4. Der Räuber, der in ein Haus einbricht, das von Menschen gebaut ist, ist schuldig; aber selbst die Geringsten von denen, die in ein Haus einbrechen, das von Gott gebaut ist, sind die größeren Sünder. Deshalb sage Ich zu allen, die Meine Jünger werden wollen, haltet eure Hände frei vom Blutvergießen, und lasset kein Fleisch über eure Lippen kommen; denn Gott ist gerecht und gütig und hat befohlen, dass die Menschen leben sollen allein von den Früchten und den Saaten der Erde.
5. Aber wenn ein Tier sehr leidet, so dass sein Leben ihm eine Qual ist, oder wenn es gefährlich wird für euch, so erlöset es von seinem Leben rasch und mit so wenig Schmerz, als ihr könnt. Schicket es hinüber in Liebe und Barmherzigkeit und quält es nicht, und Gott, euer Vater, wird euch Barmherzigkeit zeigen, ebenso wie ihr Barmherzigkeit gezeigt habt denen, die in eure Hände gegeben sind.
6. Und was ihr immer tut dem Geringsten Meiner Kinder, das tuet ihr Mir. Denn Ich Bin in ihnen, und sie sind in Mir. Ja, Ich Bin in allen Geschöpfen, und alle Geschöpfe sind in Mir. An allen ihren Freuden erfreue auch Ich Mich, und an allen ihren Schmerzen leide auch Ich. Darum sage Ich euch: Seid gütig miteinander und mit allen Geschöpfen Gottes. (Kap. 38), (mehr)

 

3. Symbiose von Tier und Pflanze

Diejenigen, die sich mit vegetarischer oder veganer Ernährung nicht anfreunden können,kritisieren daß Pflanzen ja auch sterben, wenn man sie ißt und man als Vegetarier unter Vit.B12 Mangel leiden würde. Letzteres Argument kann man dadurch entkräften, daß bei vielen Indern, die Vegetarier, ja schon Veganer sind, nachweislich diese Mangelerscheinungen nicht auftreten, denn das Vitamin wird bei ihnen von Mikroben im Darm erzeugt, die auf gesundem, chemisch und genetisch nicht manipuliertem Obst und Gemüse vorkommen.  Die Darmflora ist bei Europäern und Nordamerikanern sehr viel anders geworden als bei Völkern, die sich noch gesünder ernähren. Die langlebigen Japaner waren fast 2000 Jahre lang Vegetarier per Gesetz sogar und sind auch nach dem 2. Weltkrieg trotz der Amerikanisierung noch viel gesünder.

Nun zu dem Einwand, daß man zwar keine Tiere tötet als Vegetarier bzw. Veganer, dafür aber Pflanzen. Dieses Argument stimmt nur, wenn man Blüten oder ganze Pflanzen erntet, so daß sie sich nicht vermehren können.  Das Speisegebot Gottes in der Genesis spricht von samentragenden Pflanzen. Wer nachdenkt, versteht die Symbiose von Mensch und Pflanze. Indem der Mensch samenhaltige Früchte wie z.B. Pfirsiche, Äpfel und Birnen ißt oder Gemüse wie Gurken und Tomaten, der erweist der Pflanze sogar  einen großen Dienst. Früher war das jedenfalls so:  Die Samen werden wieder ausgeschieden und gut gedüngt verbreitet. So war das vom Schöpfer gedacht. Die Samen brauchen den Dung der Tiere und Menschen zum Gedeihen, nicht ihr eigenes süßes Fruchtfleisch. Dieses ist ja für Menschen und Tiere gedacht, damit sie essen und die Samen weiterbefördern an andere Orte. An den Wanderstrassen der Elefanten und Büffelherden in Afrika wachsen deswegen auch überall genügend Speisen für sie, z.B. wasserreiche Kürbisse und Bäume und Wiesen. Die Samen der Pflanzen scheiden die Tiere aus, gut eingebettet in ihren Dung. Auch andere Teile von Pflanzen können gefahrlos für die Ernährung des Menschen verwendet werden, ohne daß eine Pflanze deswegen sterben muß. Prinzipiell geben Pflanzen den Menschen und Tieren alles, was sie brauchen und umgekehrt. Wir atmen Kohlendioxid  aus, die Pflanzen atmen es ein. Sie brauchen es für ihren Aufbau ebenso wie unsere anderen flüssigen und festen Ausscheidungen. Dafür versorgen sie uns mit lebensnotwendigem Sauerstoff, Zucker, Stärke, Mineralien, Vitaminen und sogar mit Heilmitteln - ohne daß man sie töten muß. Was heute aber in Mastbetrieben und Schlachthöfen passiert ist abartig und nicht in Gottes Ordnung, daß massenhaft Tierkinder getötet werden für die "Fleischproduktion", für Wurst und Milch. Die Milch wird dann den kinderlosen Müttern weggemolken. Durch eine falsche Ernährung entstehen nicht nur Milchseen und Milchpulverberge sondern auch schlimme Zivilisationskrankheiten: Schmerzhafte rheumatische Erkrankungen wie Gicht, tödliche Herz-Kreislauf-Störungen, auch Krebs und vieles mehr. Im 1.Buch Moses wird nur pflanzliche Nahrung von Gott empfohlen. Doch im 3. und 5. Buch Mose wird Fleisch nicht nur erlaubt, sondern Tier-, Blut- und Brandopfer sogar angeordnet von den Priestern als Festbraten und Sühneopfer. 

Die Priester damals liebten aber nicht nur Fleisch sondern auch fette Speisen und Süßes wie erstaunlicherweise angeblich auch ihr Gott Jahwe, Nehemia 8,10 - So sprach er zu ihnen:

Auf! - Esst fette Speisen und trinkt süße Getränke! Sendet auch jenen Anteile, denen nichts bereitet ist. Denn der Tag ist heilig für Jahwe. Betrübt euch nicht! Denn die Freude Jahwes, sie ist euer Schutz!"

 Auch die Kirchen-Christen halten sich noch gerne daran zu Ostern und Weihnachten. Dann gibt es Fleischgerichte und Süßigkeiten. Wenn es nur bei diesen zwei Festen und vielleicht einmal in der Woche dabei bliebe, wäre die Welt wohl noch in Ordnung. Aber wie Alkohol, Nikotin und Koffein sind auch Fleischprodukte heute für viel tagtäglich unentbehrlich geworden. Die schmerzhafte Rechnung kommt später mit dem Übergewicht, Gicht, Rheuma,  Herz-, Kreislauf-  und Nervenerkrankungen und auch bösartigen Tumoren.