Ein Evangelium des Friedens auch für Tiere

 

Wie glaubwürdig das Evangelium ist, muß jeder selbst entscheiden. Manche Recherchen im Internet sprechen dafür, andere dagegen. Sicherlich ist auch da nicht alles authentisch, aber vorstellen kann man sich schon, daß Jesus uns viel mehr mitteilte als in der Bibel berichtet wird. Über zwei Drittel der Bibel nehmen die alten jüdischen Lehren des Alten Testaments ein. Die Lehre Jesu im Neuen Testament macht nicht einmal ein Drittel der Bibel aus. Schlimm vor allem, wenn man weiß, daß der römische Kirchenvater Hieronymus selbst sagte, daß er die Bibel im Auftrag Roms anfertigen und Jesu damals sehr bekannte populäre Lehre fälschen mußte, damit sie den Machthabern passte. Es ist ziemlich sicher, daß auch das menschen- und tierfreundliche "Evangelium des Ewigen Lebens" von der römischen Macht verboten wurde. Es stammt eindeutig von den Essenern, zu denen auch Jesus laut vorstehender Papst-Predigt angehörte. Die Essener brachten das Evangelium in ein buddhistisches Kloster nach Tibet, wo Roms Verbot nicht galt und die Arme der Inquisition nicht hinreichten.

 

Laut "Evangelium des vollkommenen Lebens" war Jesus ein Gegner der Schlachtopfer und des Blutvergießens. Er schützte die Tiere, wie nachfolgende Seite zeigt. So feierte Jesus mit Seinen Jüngern das Abendmahl auch ohne ein Lamm zu schlachten - nur mit ungesäuertem Brot, Oliven, Kräutern und mit Wasser verdünntem Wein. Judas hatte zwar ein Lamm besorgt, doch Jesus verbot es zu schlachten. - Auf den Vorwurf des Judas: "Wo ist das Lamm, das Moses befohlen hat ?!.... Steht nicht im Gesetze, daß ein Lamm geschlachtet werden müsse für das Osterfest innerhalb der Tore ?!" antwortete Johannes auf Jesus zeigend: "Sehet das Lamm Gottes, den guten Hirten, der sein Leben für die Schafe hingibt."

 

Und Jesus sagte:

 

"Wahrlich, ich sage euch, darum bin ich in die Welt gekommen, daß ich alle Blutopfer und das Essen vom Fleische der Tiere und Vögel abschaffe."

 

Daß auf die Mißachtung der mosaischen Anordnung eines Schlachtopfers die Todesstrafe stand, wußte Jesus. Der Tempel wartete nur darauf, daß Jesus wie gewöhnlich auch zum Passah-Fest kein Lamm schlachten lies und auch keins aß. Sie brauchten einen Vorwand für eine Anklage zur Hinrichtung. Die sozialen Lehren Jesu und seine wachsende Anhängerschaft waren dem Tempel ein Dorn im Auge... und ein Judas Ischariot half dem Tempel durch Verrat des Aufenthaltsortes Jesu und seiner Jünger während seines Passahmahls. Ein wichtiger Hinweis: Verantwortlicher für die Ausrichtung des Schlachtopfers war übrigens stets das Familienoberhaupt bzw. der Leiter einer Gruppe, also hier Jesus. Ihn traf die "Schuld", der Vorwurf der Gotteslästerung.

 

Daß das Ablehnen des Schlachtopfers zum Fest eine Gotteslästerung darstellte, beweist eine Auseinandersetzung der Pharisäern mit Jesus eine Woche zuvor wegen der Tempel-Ausschmückung zum Passah-Fest. Im genannten Evangelium antwortete Jesus den Pharisäern:

 

"Es steht geschrieben bei den Propheten: Mein Haus soll ein Gebetshaus für alle Völker heißen zur Dankbarkeit und zum Preise Gottes. Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht und es mit Niedrigkeit erfüllt..... Ihr habt eine Mördergrube daraus gemacht mit euren Blutopfern und den süßen Weihrauch nur verwendet, um den Geruch des Blutes zu verdecken. Ich bin gekommen, um das Gesetz zu erfüllen, nicht, um es aufzulösen...."

 

Und die Pharisäer schrien:

"Wer bist du, der du die Opfer abschaffen willst und die Saat Abrahams verachtest ? Hast du diese Gotteslästerung von den Griechen und den Ägyptern ?"

 

 

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