Das Ich-Bin-Bewußtsein

Wenn es um Seinsfragen geht, so geht es auch immer um das Bewußtseins-Phänomen. Das ist eng mit dem  Empfinden des Seins oder Daseins  gekoppelt. Ausgedrückt wird es in der  "Ich-Bin"- Erfahrung. Jeder Mensch, der sich als seiend empfindet, kann bewußt sein, bewußt dasein, handeln und feststellen: "Ich bin!" Das Bewußtsein seiner selbst setzt eine persönliche Existenz voraus, einen wachen Geist und eine  Seele.

Verwirrend ist nur, daß jemand, der weiß, daß er existiert und wach ist, auch manchmal quais nicht existiert in dieser Welt, jedenfalls nicht bewußt, z.B. wenn er einschläft. Er ist sich während des Schlafes dieser Welt nicht mehr bewußt.  Wo dann ?  Daß er noch irgendwo ist, weiß er auch gelegentlichen Träumen. Auch während einer Narkose oder Ohnmacht verliert man das Raum- und Zeitgefühl. Selbst bei größter Willensanstrengung können wir uns entweder nichts erinnern oder nur lückenhaft an einen Traum. Warum können wir unser Tages- oder Wachbewußtsein verlieren ? 

Wir wollen uns heranpirschen an das mysteriöse "Ich Bin-Bewußtsein". Was genau gehört zu einer Ich-Bin-Erfahrung? Welche Kriterien müssen erfüllt sein? Boden unter den Füßen? Anwesenheitskontrolle im Spiegel? Kommunikation? Nein, es reicht ganz allein der Gedanke und das Wissen: "Ich Bin". Das hatte Descartes gut erkannt:

Cogito ergo sum = Ich denke, also bin ich.

Weil Denken ein geistiger Vorgang ist, muß das bewußte Feststellen des "Ich-Bin" geistiger Natur sein. Wie wir wissen, ist Geist göttlichen Ursprungs. Damit sind wir bei Gott Jahwe angelangt, der zu Moses sinnigerweise sagte, er sei der

Ich bin das "Ich Bin" (JHWH).

Das ist die existenzielle Kernaussage jener mächtigen Wesenheit, zu der die abrahamitischen Weltreligionen aufblicken. Bei dieser Antwort auf die Bewußtseins-Frage schließt sich der Kreis zum Göttlichen. Nebenbei: Auch wir sind laut Bibel alle Götter und besitzen ein "Ich Bin" - sogar in Traumwelten. Die Quellen stehen in den ersten Kapiteln dieser Webpräsenz.

Um sich seiner bewußt zu sein, benötigt man einen Geist und eine Seele. Die Seele ist die Gestalt des Geistes und zugleich die Verbindung zu einer Weltenunterlage, in der man dann ist. Das intelligente Geistwesen ist sich immer bewußt, daß es existiert. Es kann sagen: "Ich weiß, daß ich hier bin." Es gibt zwar auch Roboter, welche wie Menschen aussehen und sprechen können. Auch sie können sagen: "Ich bin mir bewußt, daß ich hier bin." Aber diese Maschinen haben kein Leben, kein Bewußtsein - ihnen fehlen Geist und Seele. Der Geist, der sie dies sagen läßt, ist der Geist ihres Programmierers. Die Voraussetzung für das echte "Selbstbewußtsein" ist und bleibt eine lebendige Seele mit einem eigenen Geist. Wenn wir Menschen sagen, daß wir ein Bewußtsein haben, so bedeutet das nicht, daß der Leib ein Bewußtsein hat. Der Leib fühlt auch nicht, es ist die Seele, die fühlt. Das Bewußtsein hat nur die Menschenseele. Sie ist das "Ich" oder "Selbst",  das  auch nicht vergeht wie der Körper.

Ein Geist hat keine Gestalt, er kann aber von und in einer Seele konzentriert werden und ein Daseinszentrum haben. Zusammen mit dieser Seele bildet er dann ein Ich-Bewußtsein. - Gottes allseiender Geist hat z.B. in Jesu Seele ein Existenz-Zentrum. Allgemein kann jeder Geist  mehrere oder viele Existenz-Zentren haben, vorzüglich in jenen Seelen, die diesen Geist und seine Gedanken lieben und behalten. So hat der Heilige Geist Gottes in den Menschenseelen ein Existenzzentrum, die ihn lieben.  Ohne Seele oder Seelen ist ein Geistgedanke so gut wie ein Nichts, da er sich nirgendwo äußern kann. Auch Gottes Geist wäre ein Nichts ohne seine Seele und einsam ohne Ihn liebende Seelen.  Deswegen sagte Jesus im Philippusevangelium (NHC II/3), daß die Seele im Himmel wichtiger sei als der Geist:

"Auf dieser Welt sind die, die die Kleider anziehen, wertvoller als die Kleider. Im Reich der Himmel sind die Kleider wertvoller als die, die sie sich angezogen haben."

Somit ist für alle Geister das Hauptziel eine passende Seele zu haben, um eine existente  kommunikationsfähige Persönlichkeit zu sein, womit sich ihr Bewußtsein verbindet. Die Seele ist das Lebenszentrum auch jedes Menschen. Sie speichert alle Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle. Sie kann handeln, agieren und reagieren, für sich allein in Seelenwelten oder auch in Materiewelten, in und durch einen Menschenkörper, den sie durch sich lebendig macht.

Phänomen der Bewußtseins-Lücken

Wie kann es sein, daß ein Mensch Bewußtseins-Lücken hat und danach absolut nicht weiß, was mit ihm und seinem Körper geschah? - Das passiert, wenn wir schlafen oder bei einer Bewußtlosigeit. Das Gehirn hat keine Erinnerung, es weiß nichts. Mit Hypnosetechniken gelingt es manchmal, herauszufinden, was man träumte oder "Unterbewußtes" zu erinnern.  Es gibt auch "Rückführungen", welche angeblich längst vergessene Ereignisse aus frühester Kindheit oder gar Erinnerungen an Vorleben zurückbringen. Wo wurde dieses Wissen gespeichert? - Speicher dafür sind nur die Seelen. Es können theoretisch auch fremde Seelen sein, die den Hypnotisierten das sprechen lassen, so wie im Schlaf auch Träume, Personen und Tiere vorkommen, die wir nie sahen. Es kann aber tatsächlich auch aus Vorleben stammen - wer weiß das schon.

Seelen sind die Speicher aller Erinnerungen, Erkenntnisse und Emotionen, nicht nur des zur Verfügung stehenden Wachbewußtseins unseres Gehirns sondern auch des Unterbewußtseins. Der Geist ist nicht der Speicher, er ist das Licht der Seele. Eine Seele ist geistig da, wenn sie einen Geist besitzt. Sie kann Gedanken denken und in sich speichern. Mit unserem Willen können wir die Seele nicht fragen oder bitten, uns alles zu erzählen. Unser Gehirn vergißt viel und vieles geht an unserem Bewußtsein vorbei direkt ins Gedächtnis unserer Seele. Auf die hat unser Gehirn mit dem Wachbewußtsein, keinen Zugriff.  Ein guter Hypnotiseur kann aber mit seinem Geist und seinen Fragen gezielt Informationen auslesen. Geist ist also nötig für das Lesen in der Matrix, z.B. einer Seelenmatrix, in der Matrix von Gehirnen oder in der Matrix von Seelen. Behalten kann sich das ein Geist aber nicht! Das Gesichtete, Erkannte, muß in einer Matrix abgespeichert werden, meistens im eigenen Seelenkleid und in der eigenen lebendigen Seele. Es gibt in den Jenseits-Vereinen von Unvollkommenen den Brauch, Wissen und Erfahrungen der eintretenden Seelen verstorbener Menschen zu rauben und sie wieder in die Inkarnation auf der Erde zu schicken mit negativen Seelen-Programmen. Viele Menschen in der Endzeit sind negativ programmiert oder werden politisch und religiös programmiert und nehmen die Programme in ihrer Seele als ihren Glauben mit in einen jenseitigen Verein. Sie erwachen nicht und bleiben ohne es zu wissen, auch nach dem Tod seelisch versklavt.   Es ist ein Kampf um die Seelen und deren geistigen Schätze!

Wenn das der Fall ist, daß zwar unsere Seele  alles registriert und speichert, unser sterbliches Gehirn aber uns zu Erdlebenszeiten nur das ihm Bewußte zur Verfügung stellen kann, was wenig ist, so dürfen wir uns nicht wundern, daß das Gehirn auch viele Bewußtseinslücken bezüglich des Erdendaseins aufweist. Das Gehirn des Menschen kann erkranken oder ausfallen und stirbt auch einmal, unsere Seele mit ihrem Geist aber nicht.  Auf diese können wir jedoch als Menschen nicht zugreifen. In Hypnose kann immerhin ein bißchen dem sogenannten "Unterbewußtsein" entlockt werden. Als Menschen können wir zur Wahrnehmung unserer Umwelt nur die Sinnesorgane des Körpers benutzen und unser regelmäßig schlafendes Gehirn. Mit den Sinnesorganen unseres Körpers sehen wir nicht unsere Seele und auch nicht unseren Geist, die sind uns auch nicht bewußt,  sondern wir können nur unseren Körper und die materielle Umwelt sehen , welche uns  dadurch bewußt sind. Wir denken mit dem Gehirn, das die Sinneseindrücke verarbeitet und auch vieles wegfiltert. Alzheimer ist auch nur eine Erkrankung unseres Gehirns. Nach unserem Leben als Menschen wissen wir aber wieder alles und noch viel mehr, weil dann das Gehirn stirbt und unsere Seele befreit wird von dessen Filtern, Schwächen und Krankheiten wie Alzheimer.  Wirklich leben, erkennen, denken und fühlen und erinnern ist Domäne der Seele. Das Gehirn ist nur eine Körperschaltstelle für die Seele.

Die große Einschränkung unseres Erkenntnishorizontes geschieht, um unser Gehirn nicht zu überlasten mit nichtmateriellen, spirituellen Einflüssen unsichtbarer Geistwesen oder Erinnerungen vergangener Leben. Das ermöglicht uns ungestört im Alltag auf die wichtigen Dinge unseres Erdendaseins zu konzentrieren. Unser Ich-Bin-Bewußtsein bezieht sich damit hauptsächlich auf unsere Persönlichkeits-Entwicklung als Mensch im Alltag. Zu viele nebensächliche Informationen würden stören. Deswegen wird Unwesentliches aus unserem Bewußtsein durch das Gehirn gezielt ausgeblendet. Das Gehirn hat sehr mächtige Filter dafür, was uns Forschungs-Studien von Prof. Allan Snyder über Savants beweisen. Und so erinnern wir uns kaum daran, was alles während einer Autofahrt auf den Straßen begegnet. Das Unterbewußtsein aber  registriert und behält alles, sogar die Kleidungen der Passanten und vieles mehr. Ebenso werden aus dem gleichen Grund der Unwichtigkeit die meisten Träume ausgeblendet, welche zudem sowieso nicht im Kopfverstand sondern im Reich der Seelen geschehen.  Sie landen im "Unterbewußtsein".  Mag es für den Menschen also  Bewußtseinslücken geben  durch Unaufmerksamkeit, Schlaf, Narkose usw... so behält die Seele dennoch alles im Unterbewußtsein und vergißt nichts. Wohlgemerkt, unsere eigenen Geist-Seelen-Wesen behalten alles, was wir träumten und wo wir mit wem während des Schlafes oder während einer körperlichen Bewußtlosigkeit waren, seien es  aktuelle  Begegnungen oder weit zurückliegende  Erinnerungen. 


Jesus sagte einmal, daß er nicht von dieser Welt stammt. Von welcher dann? - Quantenphysiker zeigen mit Berechnungen und Experimenten, daß es Parallelwelten gibt. Es sind nicht einfach mehr oder andere Dimensionen, sondern es sind andere Matrizes. Wir unterscheiden verschiedene Matrixarten: Die grobe Matrix unserer Materie, woraus auch unsere Körper sind, die feinere Seelenmatrix unserer Seelen und die Matrix des Geistes, welche als feinste  überall ist, aber in geeigneten Seelen persönliche Bewußtseins-Zentren für diese bildet. Es gibt für jede Welt eigene Matrixarten. Für diese sind immer spezielle Seelenkleider für ein Geistwesen erforderlich. Vollkommene Geistwesen besitzen alle nötigen Seelenkleider und können im Nu die Seelenkleider wechseln, also eine andere Gestalt annehmen und auch eine andere Gestaltung und besitzen dann für diese Welt das dort erforderliche Bewußtsein - ohne wie wir die Vorexistenzen zu vergessen. Sie sind ja vollkommene Wesen. Wo Menschen nichts sehen, können andere Wesen oft eine stark belebte Welt sehen. Dort sehen diese uns aber auch nur, wenn sie höhere Entwicklungsstufen erreicht haben als wir. Das Bewußtsein eines noch nicht vollendeten und noch in der Entwicklung befindlichen Geistwesens bezieht sich immer nur auf die Welt jener Matrix, aus der sein äußeres Seelenkleid gewebt ist. Wir Menschen haben eine Menschenseele, doch deren Seelenkleid ist unser sichtbarer Körper. Unsere schwerste Seelenmatrix ist wohl die Matrix unseres irdischen sterblichen Körpers. Wendiger und leichter ist die Matrix unserer Seele oder gar unseres Geistes. Doch deren Existenz und Welt kann ein Mensch nicht wahrnehmen, weil die schwerere Matrix der Materie, die feineren Matrizes von Geist und Seele verdecken. 

Ein Bild mag dies verdeutlichen: Alles schwingt. Seele und Geist schwingen schnell und hoch und alles in ihrer Welt auch. Wie eine Stimmgabel ist das Bewußtsein des Geistes und sie schwingt mit, sieht die Welt der Seelen und Geister. Wenn aber die Stimmgabel in die Materie der Erde, unseren Leib, gesteckt wird, so kann sie nicht mehr schnell schwingen. Jede schwingende klingende Stimmgabel hört sofort auf zu schwingen und zu klingen, wenn sie in die Erde gesteckt wird. Sie kann dann nur so schwingen wie die Erdmaterie. Und deshalb empfangen auch wir nur die Schwingungen der irdischen Welt in unserem Körper.  Löst sich  im Schlaf unser Geistwesen vom Körper, so sieht es die anderen seelischen Sphären, doch das  Gehirn im Kopf kann diese Schwingungen nicht aufnehmen, nur die  Seele.  Erst nach Ablegen des schweren Körpers  erwacht unser gesamtes seelisches Bewußtsein wieder. Das Wissen der Welt bleibt erhalten im Gedächtnis der Seele, welches ja viel mehr aufzeichnet als unser Gehirn, nicht nur das, was uns bewußt ist, sondern auch das, was noch unser Unterbewußtsein weiß.

Der Geist und seine Seelen

Wir haben nicht nur eine Menschenseele, welche aus irdischen, kosmischen oder astralen Seelenspezifika entstand, sondern auch eine Lichtseele aus dem geistigen Reich Gottes sowie mehr oder weniger viele Seelenkleider aus früheren Inkarnationen in Licht- und Erdenwelten.  In jeder Welt, die wir als Seelen bewohnten, bekamen wir ein speziell für die betreffende Welt passendes Seelenkleid, worin alles dort Erlebte abgespeichert wurde. In unserer Erdenseele speichern wir alles auf der Erde Erlebte ab. Da geht nichts verloren, auch wenn wir uns jetzt nicht an alles erinnern können. Unser Bewußtsein ist wie schon gesagt immer nur auf die aktuell von unserem Geistwesen (Seele mit Geist) bewohnte Weltseele fixiert. Alles andere würde stören bei unserer Entwicklung. Wenn wir alle Level der Bewußtseinsbildung erfolgreich abgeschlossen haben, dann erst besitzen wir das Vollbewußtsein, aber noch lange nicht als Mensch. Die irdischen Welten sind sehr wichtige Profilierungs- und Prüfungsstellen für Geister bzw. die als Menschen inkarnierten "lebendige Seelen". Die Schulaufgaben müssen wir selbst lösen, viele Entscheidungen treffen. Geister aus anderen Welten dürfen uns weder helfen noch stören, es sei denn wir bitten sie darum. Es gibt mächtige Ordnungskräfte, die das unterbinden. Geachtet wird der Wille des Menschen. Der Wille des Menschen ist entscheidender als die Tat. Auf die Herzensbildung kommt es an!  Wegen der Abkoppelung vom Einfluß anderer Wesen aus anderen Sphären ist das Wachbewußtsein eines Menschen auch sehr begrenzt, blind für Geister und Seelen und viele unsichtbare Wesenheiten.  Das wird von vielen herrschenden negativ programmierten Inkarnierten ausgenutzt, um unsere Menschenseelen mit falschen Informationen zu programmieren und für ihre Zwecke zu rekrutieren. Die Wahrheit, welche Propheten und Menschen wie Jesus lehrten, wurde schnell verfälscht und verboten, wie Hieronymus berichtet.

Im Kapitel "Bewußtseins-Phänomen"wird bildlich veranschaulicht, wie ein Geist eine Seele bzw. ein Seelenkleid aussucht und darin existent wird. Ein vollkommener Geist ist schon durch alle relevanten Sphären und Zeiten gegangen, hat überall spezielle Seelenkleider erworben und kann sofort wieder eins auswählen und dessen Welt besuchen. Die entscheidende Seele aber ist die Erdenseele, welche die schwersten Kämpfe am eigenen Leib hautnah erleben muß. Die Erdenseele kommt nicht aus dem Reich Gottes sondern entwickelt sich wie schon angedeutet aus Seelenspezifika aller Wesen des Kosmos, speziell von Erdenwelten. Auf Erden entscheiden wir über unsere geistige Richtung - hin zur Göttlichkeit,  Vollendung, Vollbewußtsein und Freiheit von Seele und Geist oder Verbleiben im Kreislauf von Karma und Reinkarnation.  Das Erdenleben entscheidet, ob wir es als Souveräne oder Abhängige verlassen, als Meister oder als Schüler, als Kinder oder als Erwachsene, als Geführte oder als Verführte oder gar als seelisch von Geistern der Finsternis Versklavte. Nur bei vollkommen Souveränen bilden Seele und Geist abschließend eine feste, starke Persönlichkeit. Bei Abhängigen folgen die Seelen fremden Geistern, bei Versklavten sind  die Seelen manipuliert und umprogrammiert worden während ihres Erdenlebens und gehorchen ihren Unterdrückern auch jenseits von Diesseits bedingungslos und wie selbstverständlich. Sie benehmen sich wie Marionetten eines fremden Geistes schon während des Erdenlebens und gelangen danach sofort in dessen Jenseitsverein. Denkfaule Kirchen-Christen irren sich, wenn sie glauben, daß auf sie im Jenseits Jesus mit ausgebreiteten Armen auf sie wartet, um sie in den Himmel zu führen. - Weit gefehlt! Erlösung kommt von innen und wird nicht geschenkt durch einen Führer. Es ist wichtig, selbst zu erkennen, warum wir leben und wer wir sind. Jeder muß seine Persönlichkeit selbst bilden, eben damit er keine Marionette ist. Bestenfalls begleitet ein hoher Engel Gottes uns auf Wunsch bei unserem Weg, aber er führt uns nicht seinen Weg, sondern berät und hilft - jedoch nie gegen unseren eigenen Willen. Der ist ausschlaggebend auch für ihn! Dem müssen auch die stärksten und bösesten Geister gehorchen! Dumm nur, wenn jemand freiwillig diesen seine Seele unterwirft, was meist schon auf Erden beginnt!

Die Evolution der Seelen und des Bewußtseins

Der Beginn eines Bewußtseins ist die Entstehung eines Geistwesens, einer Seele mit eigenem Geist aus Gott. Es wächst mit diesem von Entwicklunsgstufe zu Entwicklungsstufe.  Aus der göttlich-geistigen Sphäre heraus entstehen geistige Strukturen und aus der göttlichen Matrix dazu passende Gefühlskörper, es entstehen sich selbst bewußte, intelligente, emotional motivierte Seelen, "lebendige Seelen". Diese unterliegen einer steten Weiterentwicklung ihres geistigen Horizontes und ihres Gefühlsreichtums durch Erleben vieler Welten mit verschiedenen Seelenkleidern. Seelenkleider ermöglichen eine Anpassung der "lebendigen Seelen" an die verschiedenen Welten-Matrizes. Eine der wichtigsten und härtesten Seelen-Schulen  geschieht im Dasein als Mensch. Die Matrix der harten Materie löscht vorübergehend die Erinnerungen an alle Vorleben. Auf Erden entwickeln die Geister ein  neues Bewußtsein. Es scheiden sich die Geister, entwickeln Charaktere, Vorlieben und werden Persönlichkeiten. Viele landen in einer geistigen Hierarchie, wo sie sich geborgen und geführt wissen. Einige wenige erkennen ihre den Wert der von Gott geschenkten Souveränität ihrer eigenen Identität und legen Wert auf sie. Sie erkennen zwar auch die Abhängigkeit von irdischen Naturgesetzen und Machthabern, aber sie wissen, daß das vorübergehend ist und ihre Seele nur ihnen gehört und keinem fremden Geist. Solche bilden für das unendliche, definitiv nicht existente Gottwesen schließlich wertvolle echte Gottes-Existenzen.  Alle anderen fühlen sich in einer geistigen Sphäre zu Hause, wo sie abhängig bleiben und "geführt werden" wollen. Da gibt es dann selbsterdachte individuelle Himmel für jede Sphäre, für jeden Geisterverein. Diese Himmel sind selbstverständlich nur Vereinshimmel und oft eher Höllen für an und für sich frei geschaffene Seelen. Nach dem Tod des Leibes gelangt die Menschenseele jedenfalls in jene Bewußtseinssphäre, die ihrer Erkenntnis und Entwicklungsstufe  entspricht.