Gehirn und Bewußtsein

Zu unserem "Ich" gehört nicht nur ein Körper mit einem verständigen Geist und gefühlvolle Seele, sondern auch ein Bewußtsein.  Es ist an das Gehirn gebunden. Im Gehirn werden Informationen gesammelt, die von außen über die Sinnesorgane unser Gehirn erreichen oder von innen als Erinnerungen, Emotionen, Inspirationen und Intuitionen kommen. Das Wachbewußtsein im Gehirn ist nur ein kleiner aber für unseren Alltag wichtiger Teil eines höheren Bewußtseins, was  Forschungen an klinisch Toten zeigen. Dieses übergeordnete höhere Bewußtsein ist nicht im Gehirn sondern in der  Seele angesiedelt und wird gewöhnlich als "Unterbewußtsein" bezeichnet, weil es diesem verborgen ist. Savants können dennoch bewußt einige Fähigkeiten dieses leistungsfähigen Bewußtseins benutzen. Sie sind imstande, sich Unmengen von Daten augenblicklich zu merken oder schwere Rechenoperationen blitzschnell durchführen, ohne daß das Gehirn dadurch stärker belastet wird, wie vergleichende Scans von Gehirnaktivitäten beweisen. Der bekannte australische Hirnforscher und Direktor des Centre for the Mind Prof. Allan Whiteack Snyder wies das nach und erklärt diese Supergehirne mit einem Gehirndefekt - ihnen fehlen wichtige Filter! Das Fehlen von Filtern kann zwar zu exzellenten Einzelleistungen führen, stört aber im Alltagsleben. Mit der Flut der Eindrücke aus der Umwelt sind Savants überfordert und benötigen Helfer schon für das normale Überqueren von belebten Straßen an einer Ampel. - Bei gesunden Menschen schalten Filter im Gehirn alles Störende und Unwichtige aus und lassen uns so auf unsere Sache konzentrieren, z.B. das Überqueren einer Straße. So können wir zwar immer nur ein Problem verarbeiten, uns aber dafür besser dieser einen Aufgabe widmen. Für das Erdenleben ist das ausreichend, denn unser Körper kann auch immer nur ein Bein vor das andere setzen. Die wesentlich freiere und flexiblere Seele aber speichert alles, kann ganz bewußt verschiedenes gleichzeitig verarbeiten, ähnlich wie ein Computer, der in verschiedenen Window-Fenstern zur gleichen Zeit mehrere Filme ablaufen lassen kann.

Unser Gehirn ist an und für sich schon ein Wunderwerk wie überhaupt der ganze Mensch, den man künstlich nicht herstellen kann. Sobald man aber die Welt des Geistes betritt und der Seele Geheimnisse erforschen möchte, ist das Gehirn überfordert, der Geist hilft nach mit Bildern und Gleichnissen. Unser Verstand kann sich z.B. ein Dasein ohne Anfang ebensowenig vorstellen wie einen Kosmos ohne Außengrenze, also eine unendliche Schöpfung.  Aber Geist ist raum- und zeitlos und damit selbst grenzenlos und ohne Anfang und Ende und hat kein Problem mit der Tatsache, daß der Kosmos ebenso unbegrenzt ist wie die Anzahl der Zahlen und keinen Anfang hat z.B. in einem "Urknall". Er sagt: Von nichts  kann nichts kommen. Es war immer etwas da und vor und hinter einer Grenze ist kein Ende. Das menschliche Gehirn erkennt mit seinen Sinnesorganen auch weder Geister noch Seelen, obwohl gerade diese unser Wesen ausmachen. Gott wird als größter Geist angebetet wird trotz seiner Unsichtbarkeit und Unbegreiflichkeit. Das Unwissen wird dann durch den Glauben ersetzt. So istuns  nichts verborgener als Geister, Seelen und man sich selbst. Selbsterkenntnis ist schwer. Am wenigsten weiß man ausgerechnet über sich selbst, seinen Geist und seine Seele. Das Bewußtsein gehört zu jedem Geistwesen. Weil diese so wichtig ist, wollen wir ein Gedanken-Experiment wagen, das die Beziehungen von Geist und Seele bei der Bewußtseinsbildung etwas veranschaulicht.

Spiegelkabinet und Seelenkleiderschrank

Für die Seele ist der sichtbare Leib ein Kleid. Dieses vergeht. Für den Geist ist die Seele ein Kleid. Beide vergehen nicht. Das Aussehen der Seele ist aber vielfältig wie ein Kaleidoskop und variiert je nach Raum und Zeit und Stimmung, in der sie sich befindet. Je nachdem, wie das Licht des Geistes die Seele beleuchtet, entdeckt er Anderes. - Stellen Sie sich nun vor, Sie stehen in einem Spiegelkabinett. Stellen Sie sich weiter vor, daß Sie in jedem Spiegel ein Abbild von sich erblicken, jedoch erstaunlicherweise sieht keines dem anderen gleich und alle tun sogar etwas anderes. Alle sind verschieden und doch sollen es Abbilder von Ihnen sein! Sie schauen sich nun selbst an, doch Sie können ihre Gestalt nicht sehen - da ist nichts, der Geist ist nicht die Gestalt. Ihr Geist ist ohne Seelenkleid in Raum und Zeit quasi nicht existent.

Ihnen wurde vorher gesagt, daß dies ein Spiegelkabinett ungewöhnlicher Art sei. Denn hier sieht der gestaltlose Geist seine Seelen-Abbilder in verschiedenen Räumen, Zeiten, Stimmungen. Die Abbilder darin sind an diese jeweilige Welt und Situation gebundenes Bewußtsein, Erinnerungs- und Erfahrungsträger. Es sind eines weitgereisten Geistes vielfältige Existenzen. Im Licht, das vom Geist ausgeht, funkelt seine Kardinal-Seele in vielen Bildern, Gestalten und Farben. Sie ist ein lebendiges Abbild des Kosmos mit allen Erinnerungen.

Wir erinnern uns: Der Geist ist zwar ungebunden, seine Gedanken sind frei und er kann damit alle Grenzen überschreiten, wenn er das mal weiß und gelernt hat, doch er ist als ein gestaltloser Gedanke ohne Existenzgrundlage, also Seele, ganz wirkungslos und ohnmächtig. Für eine wirkungsvolle Existenz benötigt der Geist eine Matrix, eine Weltenunterlage, und darin noch ein geeignetes Medium, über das er in jener Welt auftreten und handeln kann. Letzteres ist eben die Seele. Sie ist wie ein lebendiges Kleid und eine Person in dieser Welt. Für jede Welt hat die Seele ein anderes Kleid. Für die Erde das Kleid eines Menschen, eine tellurische Seele mit einem materiellen Körper, also ein Erdseelenkleid und darüber den sterblichen Leib wie ein Mantel oder bildlich dargestellt ein Taucheranzug. Darin entsteht eine irdische Persönlichkeit, ein wichtiger Aspekt der Gesamtseele. Eine Persönlichkeit ist für die Kommunikation mit anderen wichtig. Jeder Geist braucht für die Existenz und Kommunikation eine passende Gestalt, in der er agieren und reagieren kann.  -  Da es viele verschiedene Schöpfungsräume gibt und zahlreiche interessante Welten, benötigen Geister auch viele "Seelen-Kleider". Vollendete Geistwesen sind wie geistige Sonnen und überblicken alles. Sie haben ein Vollnbewußtsein, alle Seelenkleider, alle Erinnerungen und Erkenntnisse vergangener Leben, in einer Kardinalseele vereint und sind damit stets vollbewußt und in allen Lebensräumen zu Hause. Unvollendete Seelen wie wir Menschen haben ein sehr eingeschränktes Bewußtsein,  müssen erst alle Level meistern und sind dann eher noch wie in einem Spiegelkabinett oder Traumleben.

Etwas noch zum Unterschied von Geist und Seele und wie sie sich ergänzen zu einem Selbst-Bewußtsein:

Ein Geist hat keine Gestalt und ist keine Persönlichkeit. Er ist aber die Grundlage des Verstandes und allen Denkens. Man kann geistreich sein oder arm im Geist oder geistlos. Das Sinnbild für den Geist ist das Licht. Jeder Geist hat eine eigene Färbung oder Schwingung. Gottes Geist ist die Summe aller Geister und hat alle Schwingungen und Farben und somit hat Gott "weißes Licht" (geistig gesehen) und "sieht alles".  Geist für sich allein hat keinen Bezugspunkt und somit auch kein Bewußtsein seiner selbst, ist keine Persönlichkeit. Er hat Gedanken und Ideen, welche ausstrahlen. - Die Seele ist passend dazu eine Geistiges magnetisch anziehende Matrix. Sie ist mehr das Gefühl und die Emotion. Paßt zu einer Matrix formation die Schwingung eines Geistes, so zieht sie diesen in sich und bildet seiner Färbung und Schwingung gemäß eine feste Gestalt um ihn, wird eine lebendige Seele mit der Färbung und Schwingung des Geistes. Dieser wird nun in der ihn aufnehmenden Seele zu einem Licht und wächst zu ihrer Sonne heran. Nun leuchtet der Geist in seiner Seele und sie wird sehend. Sie leuchtet wegen des Geistes in sich und sie erkennen sich. Ab jetzt sind sie sich ihrer schon bewußt als ein lebendiges, denkendes und fühlendes Wesen. Am universellen geistigen Himmel bildet dieses Geistwesen einen sichtbaren Stern, bildhaft gesprochen. Und da gibt es schon viele.  - Dieses erste Grundwesen einer Geist-Seelen-Einheit kann nun andere Matrixarten, Schöpfungen bzw. Welten, besuchen und seinen Erkenntnishorizont erweitern. Für viele Welten muß es zusätzliche auf deren Matrixarten abgestimmte "Kleider" anziehen, die jeweils mit einem Bewußtsein für diese spezielle Welt gekoppelt sind. In einer Sonnensphäre wird sie ein energetisches Lichtkleid und ein Lichtwesen sein, auf der Erde ein materieller Mensch.  So sammelt ein Geistwesen mit jedem neuen Seelenkleid überall in vielen Leben viel Wissen und Erfahrungen an. Während einer Inkarnation besitzt so ein Geistwesen aber nur die zu dieser Welt gehörenden Sinne und "vergißt" quasi alles andere, um in dieser Welt ungestört durch Erinnerungen leben zu können, Erfahrungen zu sammeln für die Gesamtseele.  Seelen sind lebendige Speicher, behalten alles. Ein hartes Kleid und ein hartes Dasein erlebt ein Geistwesen als Mensch. Dafür kann die Seele eines Menschen auf der Erde eine sehr stabile und starke Seele gewinnen, muß dafür aber wie gesagt durch das Vergessen gehen und einen schweren Körper tragen oft unter Leid und Schmerzen und schließlich auch den Tod (des Leibes) erleben.  Viele Bewußtseinslevel und Geistesrichtungen kann man auf Erden erreichen und so eine gediegene Persönlichkeit werden. Bei Bestehen des höchsten Levels werden alle Seelenkleider vergangener Leben und noch kommender der starken Menschenseele hinzugefügt. So erhält ein Geistwesen das Vollbewußtsein, ist vollendet. - Schläft ein Mensch, so wandert der Geist durch die Traumwelt, erinnert sich vielleicht, erlebt wieder kurz Momente vergangener Epochen, schlüpft in dieses bis die Menschenseele erwacht und das irdische Geistwesen  ihn braucht. Die Erinnerung kann er kaum in sein materielles Gehirn mitnehmen und  so vergessen wir meist den Traum. Das Erdenbewußtsein zählt jetzt allein, nichts anderes.

Zurück zu unserem Spiegelkabinett. Sie wenden sich wieder den Spiegelbildern zu und schauen eines länger und genauer an. Während Sie eins interessiert beobachten, zieht es Sie magisch an und plötzlich haben Sie dessen Platz eingenommen und das Spiegelkabinett ist weg. Sie sind in der Welt dieses Spiegelbildes gelandet! Sie schauen an sich herab und haben jetzt eine Gestalt, fühlen und denken mit dieser. Sie blicken sich staunend in der Welt um, sehen vielleicht etwas bedrohlich Großes auf sich zukommen. Sie fühlen in der Seele Angst, erkennen die Gefahr und sagen: "Nix wie weg!" - Das menschliche Wesen, in das Sie versetzt sind, hört diese Worte wie eigene Gedanken und sagt zu sich selbst: "Nix wie weg!"

Was war geschehen? War es ein Traumgeschehen? - Der Geist hatte im Sinne der Seele gehandelt oder genauer:  Es wurde für ihn gehandelt. Das Wesen, in dem er sich befand, hörte auf ihn. Dieses Wesen, das einem Geist eine Existenzgrundlage bieten kann, ist ein Medium zwischen der Weltenmatrix und dem Geist. Verbinden sich Seele und Geist zu einer Einheit, so profitieren beide. Wir nennen diese Einheit Geistwesen. Der Geist schenkt der Seele seinen Intellekt, sein Licht. Die Seele schenkt dem Geist Existenzgrundlagen für ihre Welt, eine Gestalt, einen gefühlvollen Körper, ein Zuhause, eine Heimat. Die Seele des Menschen ist das Bindeglied und die zentrale Handlungseinheit zwischen geistiger und materieller Welt. Damit sind allerhand Bedürfnisse, Aufgaben, Fähigkeiten und ein reiches Gefühlsleben verbunden. Zusammen bilden beide ein ICH-Bewußtsein für die betreffende Welt. In der Seele werden alle Erkenntnisse und Erfahrungen, Gedanken und Gefühle gesammelt. Der Geist beleuchtet sie. Er ist die Lebenssonne der Seele. Ohne ihren Geist wäre eine Seele geistig blind, könnte nur den Körperreflexen und in sie gelegten Programmen folgen wie ein Tier oder sie müßte intelligent von außen geführt werden wie in einem Spiel die Figuren vom Spieler. Ohne Seele ist andererseits der Geist form- und wirkungslos, unpersönlich, unfähig zu kommunizieren, agieren und reagieren. Vereint erst sind sie ein existentes Wesen und können die Welt gezielt mitgestalten und mit anderen intelligenten Wesen kommunizieren, so wie es Menschen eben tun.


Schlaf und Bewußtlosigkeit

Unser Geistwesen schläft nie! Wenn unser Körper schläft oder aus irgendeinem Grunde bewußtlos ist, streift unser Geist durch die Traumwelt seiner Kardinalseele. Zur Menschenseele bleibt eine starke Verbindung bestehen. Sie leitet alle Körperfunktionen und er kehrt sofort zurückkehren, wenn die Menschenseele erwacht und sein Licht für ihren Verstand braucht. Es treffen sich in Traumwelten die Seelen in den Seelensphären besonders mit jenen, die aneinander denken, sich lieben, gleiche Interessen haben oder an gleichen Themen arbeiten. Den Abstand von Geistwesen im Jenseits bestimmt die Interessen oder die Liebe zu jemanden oder zu etwas.  Die irdisch Fernsten können im Jenseits an einem Tisch sitzen. So  kommt es in geistigen Vereinen oder Familien zu einem regen Austausch. Telepathisch wechseln alle Gedanken klarer als gesprochene Worte  hin und her. Irdische Sprachen spielen keine Rolle. Rat wird gesucht und gegeben. Die Geister und Seelen bilden sich weiter, helfen einander. Auf diese Weise können wir auch in der hohen Politik mitwirken. Je mehr da im Geistigen an einem Strick ziehen, desto mehr und eher wird etwas bewegt. Erst im geistigen Reich, dann hier unten auf Erden. Man muß nicht auf die Straße gehen. Gedanken  gepaart mit einem starken Willen sind mächtige Werkzeuge. Im Geiste angewandter Wille ist  vollbrachte Magie!

Auf Erden wissen die Menschen nichts von diesen geistigen Freigängen, es wird ihnen nicht bewußt. Das Gehirn wird nur in Ausnahmefällen informiert. Normalerweise bleiben die Ereignisse, welche nicht auf Erden sondern im Reich der Seelen und Geister stattfanden, im Unterbewußtsein. Falls wichtig stellen die Geister dahinter Weichen und vermitteln wichtiges Hintergrundwissen zur rechten Zeit durch Inspiration, Intuition und Zufälle. So gelangen auch diese Informationen ins Wach-Bewußtsein der Gehirne vieler Menschen.