Die ELOHIM sprachen:



LASST UNS DEN MENSCHEN MACHEN NACH UNSEREM BILDE......UND SIE SCHUFEN SIE ALS MANN UND FRAU.

(1.Buch Mose, Genesis1, 26-27)

 


Im 1. Kapitel der Bibel erschaffen die ELOHIM, "Gott und Gottheit" bzw. Mutter-Vater-Gott den Menschen nach ihrem Bilde. "Gott" ist hier eindeutig nicht Einer sondern Zwei und Er+Sie schufen auch den Menschen zweifach als Mann und Frau. Ursprünglich stand am Anfang der Bibel nicht das deutsche Wort "Gott" sondern das hebräische "ELOHIM". Im ersten Schöpfungsbericht (Genesis1 bzw. Moses1,Kapitel 1) schufen also die ELOHIM, das sind Gott EL und Göttin ALH (gesprochen "ELOH"), den Menschen. "IM" ist die Mehrzahlendung. (Anmerkung: Aus Lehm erschuf der Herrgott Jahwe den Adam - und die Eva aus dessen Rippe später im Patriarchat. Mehr zu Adam und Eva, den Elohim und Jahwe im Kapitel über die Götter.)

 

Man erkennt hier übrigens auch die Ähnlichkeit zu dem hawaiianischen ALOHA. Dieses weltweit bekannte Grußwort bedeutete ursprünglich so viel wie "In Anwesenheit des Lebens". Das passt wiederum gut zu Nin-tî zur Herrin des Lebens, die zusammen mit ihrem Ehemann ENKI Adam und Eva genetisch erschufen... Dieser physischen Schöpfung durch die Anunnaki ging freilich die geistig-seelischeSchöpfung durch das echte Gottwesen voraus. Da gilt eben "Wie oben so unten".(mehr dazu im Kapitel Gott, Götter und die Erbsünde). Im Patriarchat und Monotheismus bezieht sich die heutige Einheitsübersetzung der Bibel immer nur auf einen Gott und man meint damit den Herrn und Gott der Juden, Jahwe. Er schuf den Menschen Adam aus Lehm. Eva wurde später aus der Rippe Adams gemacht als Gehilfin des Menschen. Aus der Sichtweise des alleinigen Herren und Gottes JHWH (Jahwe) ist nur der Mann der Mensch. Die ältere Genesis-Version der ELOHIM wird ignoriert oder monotheistisch falsch erklärt.

 

Nun folgt ein weiteres Kapitel, das Patriarchen ebenfalls nicht gefallen wird: Nicht nur die ELOHIM und Sirach sagen, daß Gott alles zweifach schuf, sondern auch Pfarrer Johannes Greber war davon überzeugt. Er lebte von 1874 bis 1944, war katholischer Priester und Anwärter auf das Bischofsamt in Trier, auf das er angesichts wachsender spiritueller Erkenntnisse aber verzichtete. Er habe das Amt nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können. Greber formulierte das Verhältnis von Mann und Frau folgendermaßen:

 

 "Es gibt genausoviel männliche wie weibliche Geister, die zusammenpassen .... So werdet ihr wohl ungläubig den Kopf schütteln, wenn ich sage, daß das in der ganzen irdischen Natur und bei allen Lebewesen vorhandene Gesetz der Verbindung des Männlichen mit dem Weiblichen auch in der geistigen Schöpfung in demselben Umfang gilt und gelten muß. Denn die Materie ist ja bloß eine Verkörperung des Geistigen, also bloß ein anderer Zustand des Geistes, der die geistigen Gesetze nicht aufhebt, sondern sie bloß in einer der Materie angepaßten Weise wirksam werden läßt. Wie es daher in der irdischen Schöpfung männliche und weibliche Wesen aller Gattungen gibt, so gibt es auch männliche und weibliche Geister in der geistigen Schöpfung. Die Zahl der männlichen Geister ist dieselbe wie die der weiblichen. Jedem männlichen Geist ist ein weiblicher Geist nach Gottes Gesetz zugeteilt. Beide passen vollkommen zueinander und finden in der gegenseitigen Ergänzung und in ihrem treuen Zusammenarbeiten an der ihnen von Gott gegebenen Aufgabe ihr höchstes, persönliches Glück. Solche füreinander geschaffene Geisterpaare nennt man 'Duale'. Das bedeutet soviel wie: 'Zwei, die zusammengehören'. 'Blicke auf alle Werke des Höchsten: immer sind es zwei und zwei (also Paare) eins zum anderen gehörend.' Das sind die Ehen, die im Himmel geschlossen wurden. (Sirach 33, 15)

 

Dazu ist eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Man kann darüber streiten, ob Duale von Anfang an für immer zusammengehören oder ob sie sich erst im Laufe ihrer Entwicklung füreinander profilieren. Im englisch orientierten Sprachraum wird neben dem lateinischen Begriff "Dual" auch "Twin Flames" gesagt. Deutsch heißt das dann "Zwillingsflammen"- ein sehr schöner Ausdruck für zwei, welche geistig, seelisch und körperlich gut harmonieren.

 

An der Gleichwertigkeit und Zusammengehörigkeit von Frauen und Männern kommen Tempel, Synagogen, Kirchen und Moscheen nicht mehr vorbei. Frauenfeindlicher Monotheismus ist nicht mehr zeitgemäß. Mit ihm geht es in immer höherem Tempo bergab. Auch der Begriff "Emanzipation" ist irreführend. Männer und Frauen kann man nicht gleichmachen, sie sind und bleiben verschieden, aber sie ergänzen sich perfekt und können zusammen Kinder so erschaffen wie das Schöpferpaar, die ELOHIM, das die Menschen erschuf. Das sollte erkannt, verstanden, geachtet und gelehrt werden. Erste Anfänge besserer Erkenntnis gibt es schon. So lernen in der ersten Schulklasse die Kinder im katholischen Unterricht mancherorts Kindergebete wie dieses hier:

 

"Gott, wir dürfen Vater zu dir sagen, sogar Papa, so wie wir zuhause sprechen. Bei dir dürfen wir daheim sein, du sorgst für uns wie ein Vater, der seine Kinder lieb hat und sie ernährt und beschützt. Gott, wir dürfen auch Mutter zu dir sagen, sogar Mama, wie unsere Mama zuhause. Du liebst uns wie eine Mutter, die ihr Kind in die Arme nimmt, es streichelt und küsst und mit allem Notwendigen versorgt. Gott, du unser Vater und unsere Mutter, sei uns immer nahe!"

 

Freilich müsste man den Kindern auch erklären, dass Gott keineswegs den irdischen Menschen zum Wohlleben verhilft, sondern in aller erster Linie auf die ewig lebende Seele achtet und diese beschützt. Jesus betete ebenfalls nicht einen einzelnen Herrgott an, sondern ein echtes Gottwesen. Er sprach aramäisch und betete laut Neil Douglas-Klotz zum "Atmenden Mutter-Vater-Gottwesen Abwûn d'bwaschmâja" in der gesamten Natur. Gott hieß damals auf Aramäisch "Allaha". Hebräisch sprach zu Jesu Lebenszeiten in Israel schon lange keiner mehr. (In ganz wenigen Teilen der Welt hat sich die aramäische Sprache noch erhalten, z. B. in Teilen von Syrien.) Die heiligen Schriften, der Tanach, waren zu Jesu Zeiten auf Hebräisch. Deswegen brauchte man die der alten Sprache kundigen Schriftgelehrten. Es war den alten Machthabern sehr recht, daß das Volk ihre hebräische Bibel nicht verstand. Nur wenige Gebildete wie Jesus wußten, was in der Schrift stand.

 

Wiederholte sich das denn nicht wieder mit der lateinischen Bibel? Auch sie war nicht für das "gemeine" Volk gedacht. Als Luther sie in die Sprache des Volkes übersetzte, da war im Vatikan die Hölle los. Denn Jesus lehrte, daß ein Mensch keine äußeren Kirchen aus Stein, keine Gebäude (natürlich auch keinen Vatikan) und auch keine amtlichen Geistlichen braucht, um zu Gott zu finden. Jesus war sehr gebildet und kannte auch die alten hebräischen Schriften genau. Ihm konnten die Pharisäer und Schriftgelehrten nichts vormachen. Er aber predigte dem Volk furchtlos das rechte Verständnis von Gottes Wesen. Solche weise und gute Lehrer braucht das Volk, keine Kirchen und Tempel.

 

Das Gottwesen ist männlich und weiblich. Das berücksichtigt seit 2017 die Schwedische Kirche und auch auf der Webseite des evangelischen Kirchenkreisesvon Bochum tauchte 2011 die Göttin wieder auf:

 

"Das Bild des Geistes ist offen für weibliche Züge in der ansonsten von männlichen Bildern dominierten Gottesvorstellung des Christentums: Das hebräische Wort für Geist "Ruach" ist feminin, ebenso das griechische Geistwort "Sophia"......Von Ur an: Gott in Geselligkeit, Gott mit Sophia, der Frau der Weisheit, geboren noch ehe alles begann".

 

Nach König Salomon war die Weisheit Gottes die von Gott geliebte weibliche Mitschöpferin von ANFANG AN. Man lese das Hohelied Salomos in der Bibel! Salomon hielt auch nichts vom Monotheismus und erlaubte wieder die Anbetung der Himmelskönigin Aschera. - Wie schon im vorangegangenen Kapitel beschrieben, gibt es nicht nur das wahre unendlich große Gott-Wesen sondern auch sehr viele persönliche physische Götter. Uns interessiert hier aber nur das wahre spirituelle Geistwesen. Auch dieses Wesen ist sowohl männlich wie weiblich:

 



Gott zeigte sich Johannes in vielerlei Gestalten

 

Das große grenzenlose Gottwesen ist ein Geistwesen. Darin sind Gott und Gottheit die gesamte unendlich Matrix und ihr Geist. Sie können sich aufgrund ihrer Allmacht aber auch gestaltlich zeigen und zwar sowohl als Frau als auch als Mann, wenn dies erforderlich ist. Im "Apokryphon des Kodex Berolinensis" schildert der Jünger Johannes nach der Kreuzigung Christi seine Gottes-Begegnung einmal so:

 

Als ich diese Fragen in meinem Herzen bewegte, siehe, da öffneten sich die Himmel und die ganze Schöpfung, die unter dem Himmel ist, erstrahlte, und die Welt geriet in Erschütterung. Ich war ängstlich. Und siehe: Ich sah im Licht ein Kind. Es stand bei mir. Als ich es aber betrachtete, wurde es ein Mann. Und der änderte seine Gestalt und wurde zu einer Frau. Als ich sie sah, wunderte ich mich, wie diese Frau in vielerlei Gestalten in dem Licht auftrat. - Es war keine Vielzahl vor mir, sondern es war da nur eine Person aber mit vielen verschiedenen Erscheinungsformen im Licht. Und die Erscheinungen offenbarten sich gegenseitig. Die Gestalt hatte aber drei wesentliche Aspekte und sie sagte zu mir: "Johannes, Johannes, warum wunderst du dich? Hab keine Angst! Ich bin der, der mit euch ist alleZeit. Ich bin der Vater, ich bin die Mutter, ich bin der Sohn.

 

Mit "Sohn" ist auch die "Tochter" gemeint, welche zu Johannis Zeiten im Patriarchat und Monotheismus gewöhnlich nicht extra erwähnt wurde, denn die Frau war ja gemäß der falschen Lehre ein Teil des Mannes (Rippe). Es zeigten sich nicht nur männliche sondern auch weibliche Gestalten in der Vision. Das Gottwesen ist auf keine Gestalt begrenzt. Auch uns kann sich Gott zeigen, wie ER/SIE/ES will. Jeder Seele kann sich Gott persönlich zeigen. Sein Geist strahlt in die Seele ein und manifestiert sich dort in eine für den Zweck passende Gestalt - und wie gesagt als Mann oder als Frau, und Er kann sich auch Frauen genauso wie Männern zeigen.

Gottes Wesen ist grundsätzlich zweifach, nämlich männlich und weiblich. Es existiert in den Welten und Schöpfungsphären nur in seinen Gottesexistenzen, in den  Zwillingsflammen. Eine Vision Gottes entsteht dagegen auch ganz in unserer Seelensphäre und daraus in unserem der Seele untergeordneten Gehirn ganz nach unseren Glaubensvorstellungen als Erscheinung, passend zur Situation und passend zu unseren Erwartungen und Glaubensvorstellungen, ganz individuell. Gottes Geist und Seelenmatrix ist überall. Und wie es für jeden Geist, auch für Menschengeist gilt, ist er zwar unsichtbar den Menschenaugen, doch trifft der Geist auf eine Seelenmatrix, die ihn anzieht, ihm zugewandt ist,  so erscheint er darin - wenn er will - wie das am Nachthimmel noch unsichtbare Sonnenlicht, das sichtbar wird, sobald es auf den Mond oder einen anderen lichtlosen Himmelskörper trifft. So ist es erklärbar, daß Gott, Christus, Maria, ein Engel usw. gleichzeitig vielen Menschen erscheinen können - so wie die Sonne eben auch viele Planeten und Monde gleichzeitig erleuchten kann. Man denke vergleichsweise an eine Wiese voller Tautropfen im Sonnenlicht. In jedem Tautropfen erkennt man ein Abbild der Sonne. Jesus kann vielen Gläubigen gleichzeitig  an  verschiedenen Orten im Geiste erscheinen. Auch ein vollendeter Menschengeist kann dort, wo man ihn liebt und herzlich aufnimmt, im Traum oder als Vision erscheinen. Er kann seinen Enkeln als ihr Großvater erscheinen und sich gleichzeitig an anderen Orten mit Freunden unterhalten als junger Mann im besten Alter. Das klingt utopisch, doch ist es leicht zu verstehen, wenn man die Besonderheiten von Seele und Geist kennt. Geist projiziert in der Matrix einer Seele normalerweise zunächst ein Bild nach deren Vorstellung oder Verständnis kombiniert mit entsprechend passenden Gefühlen. Analog dazu verhält es sich mit der Kommunikation. Sie findet durch Telepathie statt und wird als Rede in der gewohnten Sprache aufgenommen.

Weit entwickelte, schon vollkommenere Menschengeister wie Jesus bilden im Verbund mit Gottes Wesen sogar echte Gottesexistenzen. Sie können Menschen als Engel, als ein Mann, eine Frau oder ein Kind erscheinen. Vollendete Gottesexistenzen sind gottgleiche Paare und vertreten das Vater-Mutter-Gottwesen. Sie können  als einzelner Engel erscheinen , als Mann oder Frau oder beides:


Der Naturforscher und Theologe Emanuel Swedenborg (1688-1772) war ein großer Visionär seiner Zeit und berichtete von den vollkommenen Engeln und daß er sie als selige Paare von Mann und Frau im Himmel gesehen und gesprochen habe. Weil es hier gut passt, folgt ein Auszug aus Swedenborgs "Eheliche Liebe". Er verwendete Bilder und Wortschatz seiner Zeit, in der es Pferdekutschen und keine Autos oder Flugzeuge gab. So zeigen sich die Engel ihm auch nicht in Flugzeugen oder Autos, sondern in Pferdekutschen:

 

Aber bald ließ sich aus dem Himmel eine Stimme hören, welche rief: " Wir haben vernommen und sehen jetzt, daß du nachsinnst über die eheliche Liebe; und wir wissen, daß es bis jetzt niemand auf Erden weiß, was die wahrhaft eheliche Liebe in ihrem Ursprunge und in ihrem Wesen ist, und doch ist es wichtig, daß man es wisse. Es hat dem Herrn gefallen, dir (Swedenborg) die Himmel aufzutun, damit in das Innere deines Gemüts ein erleuchtendes Licht und dadurch ein Innewerden einfließe. Bei uns in den Himmeln, besonders in dem dritten, fließen unsere himmlischen Freuden hauptsächlich aus der ehelichen Liebe. Wir werden daher vermöge der uns gegebenen Erlaubnis ein Ehepaar zu dir hinabsenden, damit du es sehest." Siehe es erschien nun ein Wagen, der vom dritten Himmel herunterkam. Darin sah ich einen Engel. So wie er aber näher kam, ersah man zwei in demselben Wagen. Der Wagen glänzte aus der Ferne vor meinen Augen wie ein Diamant, und es waren ihm junge Pferde vorgespannt, weiß wie Schnee. Die in dem Wagen hielten in den Händen zwei Turteltauben und riefen mir zu:

"Willst du, daß wir näherkommen? Aber dann nimm dich in acht, daß nicht der Glanz, der von unserem Himmel, aus dem wir herabgestiegen sind, herstammt und flammend ist, tiefer in dich eindringe! Denn aus seinem Einfluß werden zwar die höheren Ideen deines Verstandes, welche an sich himmlisch sind, erleuchtet, allein diese sind in der Welt, in der du lebst, unaussprechlich. Nimm deshalb, was du hören und sehen wirst, vernunftmäßig auf und lege es so der Fassungskraft des Verstandes aus." - Ich antwortete: "Ich will mich vorsehen, kommt nur näher!"- Und sie kamen, und siehe, es waren ein Ehemann und seine Gattin...."

 

Im Himmel wohnen nach dieser Vision lauter selige Paare.  Sie bilden untereinander wiederum eine Familie von Brüdern und Schwestern. Es ist die göttliche Familie, die große Existenz des ansonsten nicht erfassbaren, eben in Raum und Zeit nicht existenten Gottwesens. In dieser Familie gibt es keine Rangordnung. Jesus ist Prinzeps inter Pares. Jesus sagte einmal:

 

"Denn jeder, der den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester...."

Es sind immer Zwei, die EIN vollkommenes Menschenwesen oder Engelwesen ausmachen. Auch Jesus wird im Himmel kein Junggeselle sein, zumal er schon auf Erden gern mit Maria-Magdalena zusammen war, sie umarmte und küßte und sie vor seinen männlichen Jüngern lobte. Erst die Einheit der Zweiheit stellt den vollkommenen Menschen wieder her als Ebenbild Gottes und der ELOHIM.


Mehr dazu in Das Werden der Wesen