Ursprung und Werdegang der Geister und Seelen

 

Geister und Seelen spielen seit Menschengedenken bei allen Völkern in Religionen und Mythen eine große Rolle. Der größte Geist ist definitiv Gottes Geist undseine Seele ist die größte. Deswegen kann sich keiner ein Bild von Gott machen. Wir Menschen sind begrenzte Wesen und haben einen sichtbaren Körper mit einer diesen belebenden Seele mit einem schöpferischenGeist aus Gott. Jesus lehrte im Philippus-Evangelium, daß das Wichtigste am Menschen nicht sein Geist, schon gar nicht sein sterblicher Leib sondern seine unsterbliche Seele ist, wenn sie es bis in den Himmel geschaffthat. Sie ist das zusammenhaltende Zentrum unseres Seins. Auch schuf Gott laut Sirach alles zweifach, sich gegenüberstehend und ergänzend, damit es Bestand hat. Den Menschen schuf er laut Moses1,1 nach seinem Bildals Mann und Frau. Deswegen gibt es männliche und weibliche Seelen, Männer und Frauen. Die Seele eines Mannes nannten die alten Römer "Animus", die einer Frau "Anima". Erstere ist mehr kopf-orientiert(Gedanken, Funktion), zweite mehr vom Herzen dominiert (Gefühl, Gestalt). So ist auch erklärt warum der Mann das "Haupt" und die Frau das "Herz" eines Paares ist, wie es die christliche Religionlehrt. Zusammen bilden sie einen vollkommenen Menschen nach Gottes Ebenbild.

 

Aus dieser kleinen Einleitung erkennen wir schon, daß Geister und Seelen Ebenbilder Gottes sind und wie Gott Mutter- und Vater-Qualitäten besitzen. Die christliche Religionspricht da von Liebe und Weisheit. Andere sprechen von Yin und Yang oder Licht und Leben, Geist und Matrix, Magnetismus und Elektrizität. - Der Unterschied zwischen uns und Gott ist, daß Gott wegen seiner unendlichenGröße keine begrenzte Gestalt haben kann und über Zeiten und Räume erhaben ist. Gottes Geist ist nicht in Raum und Zeit eingesperrt. Gott war und ist ewig ohne Anfang. In allen Schöpfungen und allenWelten können Ihn weder Engel noch Menschen von außen ansehen, denn er hat kein Außen, es gibt nichts außerhalb von Ihm. Auch unser Geist ist unbegrenzt und würde sich verlieren, wenn nicht diemagnetische Matrix Gottes die Eigenschaft hätte, die Gedanken Gottes, seine Schöpfungs-Ideen und auch uns "Gotteskinder" bzw. "Gottes Babys" in ihrem Schoß aufzufangen, auszureifen und dannin passenden Räumen und Zeiten auszugebären. Männliche und weibliche Seelen werden erschaffen. Von Gott als freie Wesen erschaffen gehen sie selbst gewählte Wege und füllen ihre seelischen "Kleiderschränke"mit zahlreichen Erfahrungen und Erkenntnissen und profilieren sich für irgendeine Geistesrichtung. Bei Gleichgesinnten verweilen sie gerne und bei geistiger und seelischer Harmonie verbinden sich weibliche und männlicheSeelen oft zu Dualen, in ihm ist dann Gottes Geist zentriert und in ihr der Gottheit Macht. Bei Erreichen der höchsten Entwicklungsstufe und entsprechender Gottesverbundenheit werden passende Paare schöpfungsmächtigeGottes-Existenzen.

 

Weil das Gottwesen aus zwei grenzenlosen ewig unfaßbaren Urkräften besteht, nämlich aus dem Meer der Gedanken (Ur-Yang) im Meer der Gefühle (Ur-Yin), aberselbst gesehen werden möchte von seinen Kindern, schuf es die Menschenseelen als sichtbare Personen, ausgestattet mit Geist aus seinem Geist und Seelenmaterial aus seiner Seele (Gottesmatrix) und dazu ewigem Leben. Erschuf den Menschen als Mann und Frau und so begann die persönlich erfahrbare Liebe und alles geistige Leben in allen Schöpfungswelten. Ur-Yang und Ur-Yin, Gottvater und Muttergottheit, können sich in ihren Schöpfungenund da vor allem in ihren sie liebenden "Kindern" selbst wie persönlich erleben und lieben. Für die erfahrbare Liebe wurden Männer und Frauen aus Gottes Liebe erschaffen.

 

Die Menschenseelen konnten und sollten sich frei und nicht als Marionetten entwickeln. Das große Gottwesen wollte, daß es Menschen gibt, die mit ihrem Geist und ihrerLiebe Gott suchen, erkennen und von sich aus lieben, in ihre Herzen schließen. Liebe hat vor Gott nur Wert, wenn alles freiwillig geschieht. Gekaufte Liebe oder befohlene Liebe zählt vor dem wahren Gottwesen nicht.Die Gotteltern wissen, daß man Liebe nicht befehlen kann. Nie erließ das wirkliche Gottwesen ein Gebot wie "Du sollst Gott lieben!". Gott ist Liebe, kennt den Wert der Liebe. Mit Kindern, die Gott alsWesen der Liebe erkennen und dann selbst lieben, wird das große Gottwesen umso lieber mitwirken. Es wird ihnen helfend zur Seite stehen. Gott und Gottheit (=Das Gottwesen) haben auch großen Gefallen daran, wennsich ihre Kinder untereinander lieben. Und wenn die Menschen als Kinder Gottes durch ihre Gottesliebe und durch Liebe zu Menschen und Geschöpfen aller Art erwachsen geworden sind, dann finden sich nach dem Abstandgesetzder Liebe Paare, welche zusammen bleiben. In ihr wohnt dann ein Zentrum der Muttergottheit und in ihm wohnt dann ein Zentrum Gottvaters. Durch solche Paare wird dann das Gottwesen vertreten in den Schöpfungen. SolchePaare sind dann wie das Gottwesen eine Schöpfereinheit. Mit solchen ist dann auch Gottes Macht. Es sind dann echte Gottes-Existenzen, bestehend aus Mann und Frau. Sie sind stets eines Geistes. Jedoch erhält Gottjeder Zwillingsflamme, jeder Gottes Existenz deren Souveränität und Identität, Gott unterwirft keine unter seinen Willen, sondern dient ihr mit seiner Liebe ganz nach ihrer Art. Wer Gott liebt, tut Gottes Willen!Sein Wille aber ist die pure Liebe, die alles verbindet, was zusammen gehört. Mehr nicht. Und so ist Gott eben selbst die Liebe, daraus alles Leben, alle Weisheit und alle Macht. - Alle Gottesexistenzen zusammen bildeneine Familie und sind das sichtbare, existente Gottwesen im Gegensatz zum allumfassenden nicht begreifbaren und nicht existenten.

 

Der Weg von der Geburt eines Geistwesens in einer Seele bis hin zur Gottesexistenz ist langwierig und schwierig, wenige Wesen wollen diesen Weg beschreiten, wenige schaffen es.

 

Anmerkung:

"Geistwesen" wollen wir analog zum großen Gottwesen die Geist-Seelen-Einheit nennen, die auch "Lebendige Seele" heißt. Zum noch besseren Verständnis: Ein beseelter Körper ist ein lebendiger Körper. Eine Seele mit einem eigenen Geist ist eine lebendige Seele. Ein Menschengeist mit erwachtem Gottesfunken ist ein göttlicher Geist. Wenn dieser Gottesfunken zu einer Sonne, einem Stern am Himmel Gottes, geworden ist, dann ist dieses Geistwesen eine Gottesexistenz und ein Licht in der Finsternis. Jedes Paar der göttlichen Familie ist wie eine geistige Sonne, aus der Liebe, Licht und Lebenskraft strömt.

 

Auf dem beschwerlichen Weg gibt es verschiedene Stufen der Entwicklung. In der ersten Phase sind Gottes Kinder nur göttliche Gedanken. In der zweiten Phase festigen sie sichin der göttlichen Seelen-Matrix, reifen dort aus und erhalten Gestalten als Jungen und Mädchen, wobei bei den Mädchen mehr das gestaltende Prinzip der Gottes-Seelenmatrix vorherrscht und bei den Jungs der schöpferisch-erfinderischeGeist Gottes. Aber beide haben sowohl Geist als auch Seelen. Sie unterscheiden sich nur dadurch, dass sie geschlechtsspezifisch unterschiedlich denken, fühlen und handeln. Auch in ihrer Erscheinung sind sie unterschiedlich.Alle Kinder Gottes sind übrigens einzigartig, doch anfangs unerfahren und unwissend. Sie müssen durch die Schule des Lebens gehen in den Schöpfungswelten, damit sie erwachsen werden. Dort bilden sie auch ihreeigene Persönlichkeit in geistiger Freiheit aus, lernen viele Partner mit anderen Ansichten und allerhand Neues kennen, was im göttlichen Kindergarten nie der Fall gewesen wäre. Eine kleine Geschichte soll denSchulweg eines Geistwesens von der Kindheit bis zum Erwachsensein schildern:

 

3.

Wie ein Gotteskind erwachsen wird.