Götter, Ebenbilder und Scheingötter

 

Psalm 82,6: "Wohl sprach ich: Götter seid ihr geheißen, und Söhne des Höchsten ihr alle."

Johannes10,34: "Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: 'Ich habe gesagt:'Götter seid ihr'?"

 

Den letzten Satz sprach Jesus zu den ihn wegen Gotteslästerung anklagenden Priestern im Tempel. Da sollten wir neugierig werden und nachfragen, was gemeint ist - ob es tatsächlich Götter gibt, ob wir Menschen "Ebenbilder Gottes" sind laut Genesis1 oder "Gottes Söhne", zu denen sich eben auch Jesus zählte. Für uns ist Jesus zunächst einmal eine Gottesexistenz. Das sind jene, welche Gottes Willen tun. Wir wissen, daß das große unendliche Gottwesen selbst grenzenloser Geist und keinesfalls eine Einzelperson ist, weder ein Mann noch eine Frau oder sonst etwas - "Er, Sie, Es" ist ohne persönliche Existenz, befindet sich aber als Lebens-, Bewußtseins- und Wissenszentrum in allen Intelligenzen, welche souverän seinen Willen tun. Auf diese Weise gibt es im großen Universum viele persönlich erfahrbare Gottes-Existenzen. Das können Menschen, Männer und Frauen, Engel und andere Intelligenzen im großen weiten Weltall sein. In diesem Sinne sind obige Bibelsprüche zu verstehen. Als Gottes Ebenbilder sind wir Menschen mit seinem Geist ausgestattet, können die Welt verändern aber auch Gottes Willen tun, wenn wir diesen erkannt haben.

 

Gottes Wesen war schon immer ein großes Rätsel. Auf dem Konzil zu Nicäa im Jahre 325 wurde viel darüber nachgedacht und schließlich für die christliche Einheitsreligion des römischen Reiches festgesetzt, daß Gott keine äußere materielle Person ist sondern ein immaterieller Geist. Zugleich wurde vom Kaiser Konstantin betont, daß der Mensch Jesus nicht wesensgleich mit Gott ist, da eine immaterielle geistige und nichtkörperliche Natur körperlichen Beziehungen nicht unterworfen sein könne. Diese Dinge (die Wesensgleichheit) müssten verstanden werden als geistliche und unaussprechliche Bedeutung... Nichtsdestotrotz glauben heute viele Christen, daß Jesus Gott in Person ist. Für Muslime ist das eine Gottes-Beleidigung, so sehr sie Jesus auch als Propheten und Gottgesandten ehren. Nach unserer Definition ist Jesus eine Gottes-Existenz, denn mit und durch ihn handelte und lehrte der Heilige Geist Gottes.

Inwiefern aber sind wir "Götter", "Söhne des Höchsten" oder gar Gottes Existenzen wie Jesus? - Diese vielleicht vermessene Frage stellen wir erst einmal zurück und denken lieber darüber nach, ob wir Menschen wenigstens Abbilder oder fast Ebenbilder Gottes sind und was wir mit Gott gemeinsam haben könnten. In Tora, Bibel und Koran stehen viele Geschichten, die gleichermaßen für Juden, Christen und Muslime gelten sollen und tatsächlich einige Hinweise auf Gottes Aussehen geben. Es heißt ganz am Anfang der Bibel in der Schöpfungsgeschichte (Gen1,26-27), daß wir Menschen nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden, und zwar als Mann und Frau:

 

Nun sprach Gott: "Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels, über das Vieh und über alles Wild des Feldes und über alles Gewürm, das auf dem Erdboden kriecht!"

 

Die ELOHIM - so heißt hier "Gott" im Urtext - schufen den Menschen nach ihrem Bilde als Mann und Frau. Mann und Frau sind damit Ebenbilder der Elohim. - Es gibt aber noch eine zweite Schöpfungsgeschichte in der Bibel, wo der Mensch Adam von Gott JHWH aus Lehm gebildet wurde und die Eva aus seiner Rippe. - In der Grundschule fragte ein Mädchen die Religionslehrerin, ob der Mann eine Rippe weniger hat als die Frau. Natürlich nicht. Die Lehrerin konnte das aber nicht erklären und gab es offen zu. In diesem Kapitel und im nachfolgenden können wir genügend Licht in die Sache bringen, so daß wir beide Schöpfungsgeschichten verstehen.

 

Ebenbilder Gottes sind wir Menschen sicherlich nicht wegen unserer physischen Gestalt sondern wegen unseres schöpferischen Geistes, dem es möglich ist über das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich zu herrschen. Das wird im zitierten Bibelvers angedeutet mit dem Zusatz, daß der Mensch über die Tiere herrschen soll. Unser Geist ist göttlicher Herkunft! Aber es gibt große und kleine Geister. Große Geister benutzen ihren Verstand und bringen die Menschheit durch viele Erfindungen voran. Anderen fällt das Denken, besonders das Nachdenken, Kombinieren und Schlussfolgern schwer. Solche haben dann andere Talente. Sie sind vielleicht Künstler. Was die Intelligenz der Menschen betrifft, so sagte Albert Einstein übrigens einmal spaßeshalber und dennoch ernst: "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null – und das nennen sie ihren Standpunkt." Und eine pensionierter Oberstudienrätin drückte es vor kurzem so aus: "Die jungen Leute heute denken nur bis zur Nasenspitze.". Dafür werden die Menschen heute körperlich größer als noch vor 100 Jahren. Doch die Größe des Menschen zeigt sich nicht in seinem Körper und seinen Muskeln sondern in seinen geistigen Fähigkeiten. Zwar sehen wir unseren Geist genausowenig wie Gottes Geist, doch sprechen wir von ihm wie ganz selbstverständlich. Durch ihn erst sind wir Mitschöpfer und "Götter" bzw. "Kinder Gottes" und haben die Welt schon mächtig verändert, nicht immer zum Guten - aber das gehört dazu. Wahre Größe zeigt ein Mensch erst, wenn auch die moralische Seite stimmt. Und wenn beides mit Gottes Wesen oder einer menschenfreundlichen und naturgerechten Lehre Christi harmoniert, kann man bei einem Menschen von einer göttlichen Existenz sprechen. Die Schulwissenschaft versteht unter "Geist" freilich nur Intelligenz und Verstand und vermutet ihn auch nur im Gehirn und dessen elektrochemischen Funktionen. Auf dem Konzil war man sich auch nicht ganz im Klaren über Gottes und Jesu Wesen und machte daraus schließlich ein Dreierwesen: den "Vater, Sohn und Heiligen Geist". Jesus erklärte in Joh. 12,45-49:

 

"Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat ......den Vater"

 

Jesus bestätigt hier, daß er dem männlichen Aspekt Gott gleicht durch sein Handeln und Tun, und daß er nicht in Person das gesamte Gottwesen ist sondern von ihm gesandt wurde als dessen Sohn sozusagen und Gottes Willen freiwillig und nicht gezwungenermaßen ausführt. Damit ist er eine Existenz Gottes, durch die Gott wirken kann. Wer die Bibel kennt, der weiß, daß Jesus andererseits wie jeder fromme Mensch zu Gott betete - angeblich einmal voller Angst auf Gethsemane - und kann nicht leugnen, daß Jesus ein Mensch war. Jesus kannte aber Gottes Willen und tat diesen aus Überzeugung gern - machte ihn sozusagen zu seinem eigenen. Ein Mann, der Gottes Willen tut, ist ein "Sohn Gottes", wenn er Gott als seinen himmlischen Vater erkennt, oder er ist ein “Diener Gottes", wenn er Gott nur als Herrn ansieht. Jesus lehrte die Menschen das Vater-Unser-Gebet, folglich sind wir Gottes Kinder, Söhne und Töchter Gottes. Im Patriarchat der Juden, Christen und Muslime wird zwar immer nur von "Söhnen", vom "Vater" oder vom "Herrn" gesprochen, doch Jesus betete in Wirklichkeit laut Neil Douglas Klotz (siehe unten) in seiner aramäischen Muttersprache stets zum universellen Mutter-Vater-Gottwesen. Jesus war einer, der Gottes Willen erforschte, und diesen als die Liebe zu und zwischen Menschen erkannte, gerne lehrte und praktizierte. Deswegen existierte Gott im Menschen Jesus unter den Menschen.

 

 

Die Töchter Gottes

 

Die weibliche Seite Gottes sollte nicht vergessen werden! Die Töchter Gottes repräsentieren die weibliche Seite Gottes, die Muttergottheit, welche im "Hohen Lied Salomons" gepriesen und mit der größten Kirche der damaligen Zeit, die Hagia Sophia, geehrt wurde. Weil dieser wichtiger Aspekt Gottes im Patriarchat verdrängt wird, müssen wir etwas mehr dazu sagen. So wie Jesus ein Sohn Gottes und eine vorbildliche Gottes-Existenz ist, quasi Gottvater in Person, so kann die von Jesus oft gelobte Maria Magdalena eine vorbildliche Tochter Gottes sein. Sie vertritt das weibliche Prinzip Gottes - was ein strenger Patriarch nicht wahrhaben möchte. Laut Nag Hamadi Dokumenten lobte Jesus ihre Verständigkeit und Intelligenz vor allen Jüngern, umarmte und küßte Maria Magdalena sogar oft. Sie galt als seine Gefährtin. Im Philippus-Evangelium steht:

 

"Die Gefährtin ist Maria Magdalena. Er liebte sie mehr als alle Jünger und küsste sie oft.. ".

 

Sie war gern mit und bei Jesus, fehlte bei der Kreuzigung nicht und kümmerte sich auch danach um ihn. Sie war auserwählt, Jesus nach der Auferstehung zuerst zu sehen und zu sprechen und die Nachricht seiner Auferstehung den anderen Jüngern zu überbringen.

 

Gottes Geist und Wesen wirkt durch alle Menschen, die Seinen Willen tun voller Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, gepaart mit Klugheit, Vernunft, Weisheit und Liebe. Diese Menschen dürfen sich wohl zu recht "Söhne" oder "Töchter" Gottes nennen. Durch wen auch immer Gott so spricht und handelt, der ist eine sichtbare Gottesexistenz. Psalm 82,6 und Joh10,34 in der Bibel sowie die Konzilsaussage des Kaisers und Jesu Bekenntnis bestätigen die göttliche Herkunft des Menschengeistes. Jedoch nicht jeder Mensch richtet seinen Geist nach Gottes Willen aus und solche sind dann eben keine Gotteskinder oder gar Gottes-Existenzen. Ihr Vater, nach dem sie sich richten, ist ein anderer Geist. Wie kann man sich Gottes Geist in einem Menschen, einer Gottes Existenz, vorstellen? In einen Menschenkörper läßt sich das unendlich große Gottwesen jedenfalls nicht einsperren. Sein Geist ist ja überall. Es entsteht aber in den Söhnen und Töchtern Gottes ein Geistzentrum des unendlichen Gottesgeistes wie ein geistiger Brennpunkt oder wie eine unseren Augen freilich unsichtbare Lebens- und Weisheits-Sonne. Gott kann also durchaus durch solche auserlesene Menschen handeln und als Geist in ihnen wohnen und herausleuchten wie die Sonne aus einem Tautropfen. So kann auch eine Gruppe von Menschen dem Geist Gottes eine sichtbare Existenz und Grundlage in Zeit und Raum bieten:

 

"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen." (Mt 18,20)

 

Geistig gesehen sind die Menschen also tatsächlich Götter beziehungsweise Kinder Gottes und zwar sowohl die Frauen als auch die Männer. Durch geeignete und ausgewählte Menschen kann das ansonsten unsichtbare Gotteswesen auf der Erde und dem ganzen Weltall handeln. Bildlich kann man sich das so vorstellen, daß sich zwei oder mehr Menschen die Hände reichen und die geistige Sonne Gottes zwischen ihnen leuchtet und auch ermächtigt. Im zitierten Vers ist mit "Ich" der Heilige Geist Gottes gemeint, mit "zwei" insbesondere Mann und Frau, mit "drei" Vater, Mutter, Kind. Diese Sentenz ist auch die Grundlage dafür, daß bei einem Gespräch mit einem Geistlichen Gottes Geist dabei ist, wenn sie sich über Gott unterhalten. Einen noch höheren eher nicht von Gott erteilten Anspruch erhebt der Papst. Er sagt, daß er der Stellvertreter Gottes auf Erden sei. Die Geschichte lehrt oft das Gegenteil und läßt vermuten, daß so mancher Papst eher der Antichrist war. Es gibt aber gute Ausnahmen. Im Grunde kommt es also nicht auf das hohe Amt an sondern immer auf den Geist darin. Gott sieht auch nur auf das Herz, nie auf Titel oder weltliche Ränge. Jeder noch so einfache Mensch kann mit Gott in Verbindung treten zu jeder Zeit, denn Gottes Geist ist ja auch in ihm und verstärkt sich, wenn man Gott sucht, erkennt, liebt und herbeisehnt. Wer an Gott glaubt, ihn sucht und liebt, in dem und mit dem ist Gottes Geist wirksam. Das gilt natürlich auch für Frauen, welche die Abbilder der Muttergottheit sind, der zu Ehren auch zu Kaisers Justinians Zeit in Byzanz die Krönungskirche, die Hagia Sophia ("Heilige Sophia"), gebaut wurde. Sie war lange die größte christliche Kirche der Welt und überstand alle Erdbeben. Als sie später in die Hände der Muslime fiel, zerstörten sie diese erfreulicherweise nicht.

 

Vor dem Aufkommen des Patriarchats und Monotheismus verehrte und liebte man auch die weibliche Sophia. König Salomon pries sie als die Mitschöpferin Gottes, wovon der Monotheismus später natürlich nichts wissen wollte - bis heute nicht. Im frühen Jerusalem wurden noch Gott und Göttin angebetet, bis die Göttin per Dekret durch König David abgeschafft wurde. Als dieser den Monotheismus blutig gegen den Willen des Volkes einführte, siehe dazu Jeremia 44, 16-19, wurde der Glaube an die Himmelskönigin Göttin Aschera verteufelt und eine zweite Schöpfungsgeschichte gelehrt, in der die Frau abwertend nur aus der Rippe des Mannes kam und ihm als sein Eigentum untertan sein müsse. Das setzte sich dann im Judentum, Christentum und Islam fort. Allerdings korrigierte Jesus das, siehe Nag Hamadi Schriften. 300 Jahre nach Jesus verfasste die Großmacht Rom schließlich die Bibel, in der Jesu Lehre verfälscht wurde zugunsten der Macht Roms. Papst Damasus I. erteilte damals Hieronymus (347-419) den Auftrag, eine Bibel im Sinne der römisch-katholischen Kirche herzustellen. Dieser tat es, beklagte sich aber, daß jene, die zu seiner Zeit doch die wahre Lehre kannten, ihn den größten Fälscher aller Zeiten nennen würden. Die ersten Christen, welche noch die wahre Lehre kannten und danach lebten, wurden grausam verfolgt und regelrecht ausgerottet durch die Inquisition. Dafür gehört "der große Fälscher" Hieronymus nun zu einem der vier "Heiligen Kirchenväter". Das Neue Testament, welches die Lehre Jesu Christi wiedergeben soll, macht übrigens nicht einmal 30% der christlichen Bibel aus. Somit besteht die Bibel der Christen zum größten Teil weiterhin aus den alten Lehren und Büchern der Juden.

 

Der Monotheismus war frauenfeindlich auch im Christentum. Die Frauen mußten zu Pauli Zeiten in Kirchen ihre Haare verbergen. Welche das nicht tat, der wurden sie geschoren. Für viele Schriftgelehrte stand die Frau zwischen Mensch und Tier. Den Tieren wurde eine Seele aberkannt, sie durften wie Ware behandelt werden und auch den Frauen drohte man mit der Aberkennung eine Seele. Warum? Etwa wegen der völlig falsch verstandenen Erbsünde? Im nächsten Kapitel dieser Webpräsenz gehen wir genauer darauf ein. - Das heute leider ziemlich verwässerte Christentum hat sich immerhin etwas weiterentwickelt. Den Frauen wurde eine Seele nicht aberkannt und sie müssen ihre Haare in der Kirche nicht mehr verbergen. Von hohen Kirchen-Ämtern bleiben sie aber weiterhin ausgeschlossen. Und in der modernen Einheitsübersetzung der katholischen Bibel, Moses, Kapitel 2, Vers 22, steht immer noch:

 

"Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu." - Adam ist in dieser Version der Mensch und die Frau nur ein Zubehör des Menschen, seine "Gehilfin".

 

Der Gott Jahwe (JHWH), der bei den Muslimen Allah heißt, ist ein anderer als der Gott von Jesus Christus, welcher eher dem Elohim-Paar (Mann und Frau) entspricht. Die heutigen gebildeten Frauen der westlichen Welt sind auch längst nicht mehr einverstanden mit patriarchalischen Religionen. Die christliche Kirche bzw. der Vatikan merken das schon lange an Kirchenaustritten. Im Islam rumort es und jüdische Feministinnen gehen auf die Straße. Aus der "Hure Maria Magdalena" machte der Vatikan nun schnell eine Heilige. Schwerer tut sich der Islam, in dem die Frauen sich in einigen Ländern noch verhüllen müssen und viel weniger Rechte haben als die Männer, z. B. in Saudi Arabien. Kritik am Koran ist Muslimen verboten. Jesu Lehre war ganz anders. Vor ihm waren Frauen und Kinder ebensoviel wert wie Männer. Deswegen gehörten zu seinen Jüngern auch viele Frauen. Jesus war ein Meister der göttlichen Lehre und ein aufmerksamer Religionslehrer, der alle einlud ihm zu folgen: Männer, Frauen und Kinder - was den Herren imTempel natürlich mißfiel.

Jesus lehrt, den Geist der Liebe zueinander in uns wachzurufen, Gutes zu denken und zu tun, denn dadurch können wir uns selbst mit Gott verbinden, uns weiterentwickeln und höhere Bewußtseinslevel erreichen. Gottes Geist nimmt dann Wohnung in uns wie seinerzeit in Jesus und seine Liebe verbindet dann alle solche durch seinen Geist in seiner heiligen göttlichen Familie.

 

 

Götter und Engel

 

Bis jetzt lernten wir, daß der Geist den Menschen gottähnlich macht. Der Mensch besitzt durch seinen Verstand und Intellekt schöpferische Qualitäten. Er kann sie zum Guten wie zum Schlechten anwenden. Er besitzt auch eine Wirkungsfreiheit vor Gott und kann die irdischen Welten verändern, kann sich zu Gott hin oder auch gegen ihn wenden, schwächere Menschen und Tiere sowie nicht so weit entwickelte Rassen unterwerfen und ausnutzen. Wir werden sehen, daß laut Bibel, alten Dokumenten und nicht nur sagenhaften Mythen tatsächlich fremde menschenähnliche Intelligenzen sich auf Erden als Götter aufgeführt haben, obwohl sie gar keine Götter sondern nur technisch weiterentwickelte Fremde waren. Vor dem ihnen unbekannten Gottwesen und dessen Gottes-Existenzen benahmen sie sich aber eher wie Zauberlehrlinge und machten einiges verkehrt. Durch Gentechnologie schufen sie aus primitiven Urmenschen den homo sapiens. Sie wollten eine Sklavenrasse, die dümmer ist als sie - und wir kamen dabei heraus. Das war auch eine Erschaffung des Menschen und zwar die eines neuen physischen Menschen.. Und so müssen wir neben der bekannten göttlich-geistig-seelischen Schöpfung des Menschen auch eine körperlich-seelische Erschaffung des Menschen in Erwägung ziehen und damit kommen wir zu den Göttern der Antike und wie sie Adam und Eva mittels genetischer Experimente erschufen.

 


Scheingötter und deren Engel

Etwa 5000 Jahre alte sumerische Dokumente berichten auf Tontafeln in Bildern und Texten nach Übersetzungen der Sumer-Experten Zecharia Sitchin und Noah Kramer, daß die genetischen Schöpfer der heutigen physischen Erd-Menschen die den Sumerern bekannten Anunnaki waren. Das sind technisch höher entwickelte Bewohner unseres Sonnensystems, aber keine Erdlinge. Sie wollten die Bodenschätze auf der Erde abbauen. Von den damals technisch noch sehr unterentwickelten Menschen wurden sie natürlich alle als Götter verehrt, weil sie mit Raumschiffen und Flugzeugen vom Himmel kamen. Die alten Sumerer, Babylonier, Ägypter, Griechen und Römer kannten viele solche Götter und es gibt davon eine Menge Sagen und Geschichten und noch ältere Höhlenzeichnungen auf der ganzen Welt.

 

Die Mittler zwischen den Göttern und den Menschen nannte man "Götterboten". Aus dem griechischen Wort "angelos" für "Bote" wurde in Rom auf Lateinisch "angelus", später auf Englisch "angel" und zu deutsch "Engel". Die "gute Botschaft" heißt übrigens Evangelium ("ev"="eu"="gut"). - Diese "Engel" hatten freilich keine Flügel auf dem Rücken wie Vögel. Flügel symbolisierten nur die Fähigkeit fliegen zu können. Solche Darstellungen gehören zu der im Altertum und heute noch im Orient üblichen Bildersprache. Von den alten Völkern wurden jedenfalls viele Götter und Engel auf Bildern mit Flügeln gezeigt. Der Götterbote Hermes hatte Flügelchen an den Füßen - eine passende Symbolik.

 

 

Teil 2: Über die Erschaffung des physischen Menschen, die Schlange und die Erbsünde.