Teil III - Das Geheimnis der Liebe und des Lebens Sinn
InhaltZurück * Das Wesen der Liebe * Ursprung der Liebe * Liebe auf den 1. Blick * Himmlische Liebe *
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Das Wesen der Liebe

Was ist Liebe! - Wir lernten, daß Gott die Liebe ist und Liebe göttlich ist. Wir erleben sie als das, was das Leben lebenswert macht. Es ist die Lust der Sinne. Es ist der Tanz der Geschlechter, das Stillen mächtiger Triebe. Aber Liebe ist kein Verdienst von Mensch und Tier. Man kann sie nicht kaufen und man  kann ihr nicht befehlen. Sie weht, wohin sie will, sie kommt und geht. Das Einzige, was man tun kann, um sie zu behalten, ist sie zu verschenken  - und wenn man Glück hat, kommt sie tausendfach zurück.

Wir lernten auch: Der natürliche Sinn und Zweck der Liebe zwischen den Geschlechtern liegt in der Fortpflanzung zur Erhaltung der Art.  Was bei Pflanzen und Tieren artbedingt triebhaft  abläuft und für Nachwuchs sorgt, kann der Mensch beherrschen lernen und steuern. Der Mensch besitzt aber auch eine Vielfalt anderer Arten von Liebe, welche sich nicht auf die Fortpflanzung sondern auf geistige oder materielle Ziele richtet, z.B. auf Hobbies, gesellschaftliche Anerkennung, Macht und Reichtümer. Geistige Liebe äußert sich in verschiedenen geistigen Interessen und Fähigkeiten. So kann ein genialer Geist Schöpfer herrlicher Kunstwerke oder bahnbrechender Erfindungen sein. Ein anderer liebt Gold und Geld über alles. - Das sind nur ein paar wenige Beispiele, die zeigen sollen, daß Liebe auch anderes schaffen kann als nur Kinder zwischen Mann und Frau. Liebe ist die Kraft hinter lustvollem Begehren, Wollen und Wünschen auf materieller, psychischer und geistiger Ebene gibt... und immer ist die Liebe Schöpferkraft. 


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Der Ursprung der Liebe

ist im Wesen Gottes zu finden. Die gesamte Schöpfung beruht auf dem Zusammenspiel von Gott und Gottheit, jenen  Ur-Yin- und Ur-Yang-Kräften, welche wie die Pole zweier Magnete sich anziehen und abstoßen, was in einem feurigen Schöpfungswirbel geschieht.  Sie sind das Wesen und der Ursprung aller Liebe und allen Lebens und finden sich in allen liebenden Wesenheiten wieder.  Wenn sie sich anziehen, geschieht es aus Liebe, und wenn sie sich abstoßen geschieht es wiederum aus Liebe, damit sie sich erneut anziehen können. Wenn ein Maler ein Bild malt, so tritt er öfters zurück, um es anzusehen, und geht dann wieder hin, um weiter zu malen. Was  in der Vereinigung   gewünscht und gezeugt  wird, reift  beim Auseinandertreten aus  und bereichert als herrliches Produkt oder gar lebendiges Wesen aus Geist und Seele die Schöpfungswelten.  Die Menschenseelen  gibt es als Mann oder Frau, damit sie sich begehren, lieben und sinnvoll ergänzen können.  In ihnen  liegen  alle Schöpfungsgeheimnisse und -Kräfte  verborgen. Sie werden sie  entdecken . . .

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Liebe auf den ersten Blick

Wir Menschen sehen keine Seelen. Doch manchmal spüren wir die Aura einer besonderen Seelen. Seelen, die sich ähneln und zueinander passen, empfinden Sympathie füreinander und Liebe auf den ersten Blick ist nicht unbekannt. Sie ist der Beweis dafür, daß Liebe nichts mit dem Denken zu tun hat ! Scheinbar grundlos zieht ein bezauberndes Gegenüber uns magisch an. Tief verborgen liegt in jedem Menschen nämlich die Sehnsucht nach der Ergämzung.  Spüren zwei Seelen, daß sie gut zusammenpassen,  so lodert augenblicklich das Feuer auf dem Herd der Liebe im Herzen auf  ~ dem Verstand unbegreiflich !  Was löst Liebe auf den ersten Blick aus? - Es muß eine geheimnisvolle Ausstrahlung der Persönlichkeit sein.  Lernt man sich dann näher kennen  und lieben, so stellt man tatsächlich fest, daß man einiges gemeinsam hat und geistig und seelisch gut harmoniert. Woher nur "wußte" man das auf den 1. Blick?  Wir haben dafür kein Sinnesorgan, doch wir haben außer unserem Körper auch eine Seele und diese reicht mit ihrer Aura  weiter als der Körper und sie  nimmt Kontakt zu anderen Seelen -Auren auf. Treffen sich zwei, die gleich schwingen, dann gibt es sofort eine Resonanz.



Lebenssinn

Liebe ist des Lebens Sinn

Gottes Wesen ist Liebe und Liebe schenkt Leben. Es ist nicht Einer, es sind Zwei, die sich lieben und ergänzen: Gott und Gottheit. Aus Liebe schuf Gott ebenfalls alles zweifach, damit es einander liebt und Freude am Leben hat und neues Leben erschafft.


"Alle Dinge sind zweifach, das eine gegenüber dem andern, und nichts hat Gott geschaffen, das versagt." (Sirach 42,24)

Liebe ist der Wille Gottes, den Jesus lehrte und zu dem Jesus betete. Der gütige Vater, der von Anfang an war und ewig ist.

Liebe, echte geistig-seelische Liebe, soll auch der Inbegriff der Liebe zwischen den Geschlechtern sein. Die körperliche Liebe allein reicht nicht, dient nur der Fortpflanzung als Menschen auf Erden.  Mann und Frau wurden laut Bibel als Ebenbilder Gottes erschaffen, als Mann und Frau, damit sie sich wie die Gotteltern lieben, ergänzen und alles gemeinsam machen  exakt so wie Gott und Gottheit es als eine liebende schöpferische Einheit tun.  Durch uns und mit uns wollen die Gotteltern handeln. Sie wollen mit uns kommunizieren als Vater und Mutter, treuer Freund und treue Freundin sein, liebste Braut und bester Bräutigam. Das ist auch für die ansonsten  von Menschen unbeachteten und unerkannten Gotteltern die größte Freude. Göttliche Liebe vereint Geist und Seele harmonisch. Verstehen sich zwei Menschen geistig und seelisch, haben sie gleiche Interessen und können sie gut miteinander kommunizieren, so ist die körperliche Liebe selbstverständlich kein Problem sondern sehr schön für beide. -  Sind dagegen  körperliche Befriedigung, Geld, Macht und andere Dinge Grund der Liebe zu jemandem,  so bleibt es meistens nur beim Sex. Seele und Geist gehen leer aus. Streit und Scheidung folgen, sobald der Grund der Liebe vergangen ist.

Warum ist die geistig-seelische Liebe so wichtig? -  Gott und Gottheit stellen kein gewöhnliches uns Menschen vorstellbares Paar dar, da sie raum-, zeit und gestaltlos sind. Sie lieben uns. Doch wie können sie uns ihre Liebe zeigen?  Uns Menschen können sie ihre Liebe natürlich in geringem Grad auch vermitteln über den Anblick schöner Landschaften oder Blumen, sanfter Tiere, doch viel leichter über jene Mitmenschen, die schon Gottesexistenzen darstellen, d.h. im Herzen Gott zugewandt sind und seinen Willen kennen und tun. In solchen wohnt Gottes Liebe.  Lernt man solche kennen und verkehrt mit ihnen, so wird man  deren liebevolle Ausstrahlung wohltuend spüren, deren Rat und Hilfe gerne annehmen und sie mehr und mehr lieben, meist schon auf den ersten Blick. 

Wer sich nun nach seiner  himmlischen Ergänzung sehnt, die es ja irgendwo geben muß nach den Worten von Sirach, der sei getröstet: Im Himmel und allen Welten des Geistes gilt das Abstandgesetz der Liebe. Was zusammen gehört, ist sich da am nächsten!

So strebe man zuerst nur nach Gottes Liebe.

 

  Genesis