Teil II - Die Entstehung der Welt und die Erschaffung des Menschen
Entstehung der Welten * Die Geschichte beginnt friedlich *
* Das Problem fehlender Erkenntnis * Die Scheingötter der Finsternis * Die Erschaffung des Menschen *
Inhalt

Die Entstehung der Welten und die Herkunft des "Bösen"

Als Gott wie in Teil I beschrieben in die Existenz trat, flammte das Licht seiner Leben spendenen Ursonne auf und schuf allüberall Räume und Zeiten für die in der Nichtexistenz verbliebenen unvollkommenen Lebenskeime zwecks Belebung und Förderung derselben. Nun ergriffen die göttlichen Lebensstrahlen die im Dunkel der Ur-Matrix harrenden Wesenskeime, beförderten sie in die frisch geschaffenen Räume und verhalfen ihnen da zur Existenz. Diese neuen Lichtwesen, man könnte auch sie Engel nennen, ähnelten mehr oder weniger Gott, waren aber jedes für sich ganz eigener Art, nicht so gut und wahrhaftig in ihrem Wesen und deswegen auch keine wirklichen Engel Gottes - ja teilweise auch ganz anders als Gott und Gottheit, weswegen sie ja einst keine Resonanz herstellen konnten mit dem belebenden göttlichen Urwesen, der Patrix und der Matrix. Zwar waren auch sie mit Schöpferkräften ausgerüstet und in sich sowohl männlich als auch weiblich angelegt, aber sie konnten wegen der fehlenden Harmonie die zur Belebung erforderliche Lebenskraft nicht aufbringen sondern waren auf einen Mittler angewiesen, für den das Gottwesen sorgte. Es trat in seinem "Sohn" in die Existenz als die wahre Lebenssonne für alle. Heute sprechen wir beim Mittler vom Messias oder Christus. Alle Geister waren abhängig von der Fürsorge der neuen Ursonne wie werdende Äpfel am Baum oder wie Kinder von den Eltern. Die Christen nennen Ihn deswegen Vater. Dessen "Kinder" besaßen immerhin schon ein eigenes Bewußtsein und aus ihrer Gedanken- und Gefühlswelt formten sie eigene Ideen, die aus ihnen heraustraten, und so bevölkerten bald viele Wesen die neu entstandenen Sphären und es herrschte eine große Vielfalt in allen Schöpfungsräumen.

Oberste Priorität in der Ordnung Gottes waren und sind und werden immer bleiben die Erhaltung der Identität eines jeden Gotteskindes und dessen Förderung bis hin zum Selbständig- und Erwachsenwerden in Gottes Harmonie als Bewohner des Reiches Gottes. Ziel ist es, jedem Engelwesen über diverse wichtige Inkarnationen als "Mensch" die Möglichkeiten zu bieten und dahin zu bringen, daß es so wie das Christuswesen selbst auf die göttlichen Urquellen des "Nichtexistenten" zugreifen kann, also völlig frei wird unter Beibehaltung seiner einzigartigen Persönlichkeit und Wesensart. Je mehr ein Engelwesen mit Gottes gutem und wahrhaftigen Wesen harmoniert, je ähnlicher es Ihm in der freundlichen Gesinnung ist, desto lieber sucht es Seine Nähe auf, wohnt dann bei Ihm und richtet all sein Sinnen und Trachten gerne auf Ihn, hört gerne Seinen Rat und tut von sich aus seinen Willen, der pure Liebe ist. Bei Gott gibt es nur Gutes und Wahres. - Je abgeneigter ein Engelwesen ist, desto mehr entfernt es sich vom Guten und Wahren und richtet seine Interessen auf andere Lichter, Irrlichter. So gab und gibt es in der Nähe Gottes viele schöne, liebevolle, lichte, sehr intelligente, mächtige und tätige Geistwesen. In Mythen nennt man sie Großengel, Erzengel, Engel. Sie schufen und schaffen eigene Welten voller wundersamer Wesen, schöner Blumen, eigenartiger Pflanzen und sanfter Tiere, die sich alle von Gottes Sonnenenergie ernährten, die für sie pure Liebe, Licht und Leben war und süßestes Brot und erquickendes Wasser des Lebens bot. Alles war da auch voller Liebe, voller guter Ideen, voller Schaffenskraft füreinander und miteinander. Die Wesenheiten, die Gottes Art liebten, blieben in seiner Nähe, die anderen aber gingen auf Distanz. Und so ist es ewiglich, daß im geistigen Reich die Liebe das Maß der Entfernung angibt zu irgendetwas oder irgendjemandem. Mit der Entfernung vom Urquell aber nahm die schöne göttliche Harmonie ab und dafür die Disharmonie zu. Je weiter weg solche Wesen geistig vom Liebelicht Gottes waren, desto weniger schön und kräftig wurden sie, da es ihnen an Licht (Wissen, Wahrheit, Erkenntniskraft) und Wärme ( Nächsten-Liebe und Lebenskraft) mangelte. Nicht weil Gott sie ihnen vorenthielt, sondern weil ihnen Gottes Ordnung mißfiel. Sie wollten es anders machen. Das war ja auch der Grund, warum das Ur-Gottwesen sich nur dem guten Christuskeim mitteilte und darin zum existenten Gottwesen wurde. Dieses entwickelte Raum-Zeit-Gefüge, in dem dann die unvollkommenen und schwachen Geister sich doch noch weiter entwickeln und profilieren konnten.. Die Entferntesten erfanden Lüge, Streit und Kampf. Sie wurden zu Irrlichtern in ihrem Sumpf. Sie mißbrauchten das Wissen der lichten Wesen, indem sie es egoistisch für die Stärkung ihrer Macht und zur Unterwerfung anderer benutzten - so wie bei den Menschen so manche Erfindung nicht zum Segen sondern militärisch gezielt zur Vernichtung ganzer Völker weiterentwickelt wurde. Ihrem aggressiven und selbstgefälligen Wesen entsprechend liebten sie giftige Pflanzen und reißende Tiere und weideten sich am Leid und Schmerz anderer. Entsprechend schufen sie sich ihre Welten. - So kam aufgrund der gottabgewandten Charaktere und ihrer Freiheit im Denken und Handeln das "Böse" in die Welt.

Sehr ferne und große Sonnen ( Großengel ) wurden von den umgebenden, später entstandenen kleineren Geistwesen als ihr Zentrum, als ihr Lebensquell, ja als ihr Schöpfergott angenommen. Jene gottfernen Großlichter ( Lichtträger = Luzifer) aber waren nicht interessiert, diesen für sie angenehmen Irrtum auszuräumen. Sie ließen sich anbeten und reichlich Opfer bringen. So entstanden immer mehr Geistwesen, die weniger Licht hatten, weniger wußten, sich leichter irrten, nicht in Gottes Ordnung lebten - aber auch solche, die das ganz bewußt ausnutzten und davon profitierten. Während die dem Urlicht nahen Sonnen keinen Schatten kannten und von ihrem Überfluß abgaben, so warfen alle fernen Lichter Schatten, weil es in der Gottesferne viele lichtarme Körper gab, Erden und Monde, die völlig auf eine Spendersonne angewiesen waren. Geistig bedeutet Schatten Unwissenheit, Irren und Fehlen, Kälte, Leid und Tod. - Die Menschen sehen auch nicht mehr Gottes Lebenssonne in sich, in ihrem Geiste, weil sie Ihm den Rücken zuwenden, es nicht anders wissen, und in Richtung Materiewelt ihr Sinnen und geistiges Trachten richten - also in die von Gott abgewandte Richtung. So laufen auch die Menschen vielen Irrlichtern hinterher.

Die gottabgewandten Großsonnen (Großengel, Führungsengel, Erzengel) befanden sich ständig in einem inneren Zwiespalt. Einerseits wußten sie, daß sie all ihr Leben einem höheren Gotteslicht verdankten, andererseits hassten sie diese Tatsache und verschwiegen sie all jenen, die von ihnen abhingen. Sie hielten das nichtexistente Gottwesen aber für blind und ungerecht, weil es Seine Macht einem anderen Geistwesen, dem Christuswesen, und nicht ihnen schenkte. Manche glaubten, Christus habe sich diesen Vorteil durch Zufall oder einen Trick ergaunert. So verkehrten sie Wahrheit in Lüge. Sie hielten Christi Liebelehre für Dummheeit und Schwäche und glaubten tatsächlich stärker als das Christuswesen zu sein, wenn sie nur genügend andere Geister überzeugen konnten. Sie bemühten sich, möglichst viele aus Gottes Reich für sich zu gewinnen. Mit Verdächtigungen und Lügen säten sie in die herbeigelockten Lichtwesen die Samen des Zweifels und der Zwietracht, ließen sie als Menschen in ihrem Reich inkarnieren und versprachen, daß sie dabei ganz neue Erkenntnisse erlangen würden, die es im lichten Himmel eben nicht gäbe - also Abenteuer, Disharmonie, Falschheit, Lieblosigkeit usw.. So kam viel Licht, viel Weisheit und neue Lebensenergie in die Finsternis und diente zumeist freiwillig diesen falschen Göttern. Damit die schönen Lichtwesen all ihre Erinnerung und Macht möglichst für immer verloren und leicht zu beherrschen waren, wurden sie bei der Inkarnation in zwei Teile getrennt - männlich und weiblich - und sogleich so zerstreut, daß sie nicht mehr wußten wo sie waren und sich bei Lebzeiten auch nicht mehr wiedererkannten. Mit diesem Trick gelang es den räuberischen Mächten, viele himmlische Lichtseelen einzufangen und deren Lebenskräfte, Intelligenz und Weisheit für ihre Zwecke auszubeuten. Nicht wenige Lichtwesen vergaßen ihre hohe Herkunft schnell und passten sich an die unteren Welten an, weil sie vom Verkehrten, vom Bösen, von Hochmut, Herrschsucht und weiteren anderen Egoismen infiziert wurden. Sie blieben dann freiwillig in diesen Schöpfungstiefen und bekleideten dort nicht selten sogar hohe Ämter. Ihr hohes reines Wissen verkehrten sie mit Raffinesse in ein ganz falsches und irriges, so daß sie sich am Ende bald selbst nicht mehr wiedererkannten. - Ihre Familien in den hohen Lichtreichen sahen im Geiste diese fatale Abkehr und geistige Verfinsterung und berieten sich, wie man helfend eingreifen konnte, denn es gab inzwischen auch viele verzweifelte Hilferufe von jenen, die sich in den Tiefen der Finsternis verirrt hatten. Die Gefallenen, die umkehren wollten, fanden keinen Ausweg, kannten nicht mehr den Heimweg und nicht die Wahrheit. So eilten hilfsbereit hohe und höchste himmlische Lichtwesen herbei und inkarnierten ebenfalls mit allen Nachteilen in den finsteren Tiefen der Schöpfungen. Wegen ihrer inneren Stärke und Liebe erinnerten sie sich nach ihrer Inkarnation wieder an ihre Mission und brachten den gefallenen und verblendeten Brüdern und Schwestern die nötige Information (reines Licht) und Kraft (wahre Liebe) für den Heimweg sowie weitere tatkräftige Hilfe, wenn diese es wünschten. Daraus resultierten dann die berühmten Kämpfe zwischen Licht und Finsternis.....

Inhalt

Die ganze Geschichte beginnt friedlich...

Nachfolgend eine Darstellung, die die oben geschilderten Vorgänge aus anderer Perspektive beleuchtet: - Gottes Liebe und Weisheit schufen Himmel und Erde. Sie riefen herrliche Schöpfungen ins Leben, wobei Gott die Ideen hatte und die Gottheit diese in ihrer Matrix ausreifen ließ. Die Liebe wünschte und die Weisheit fand Mittel und Wege. Es geschah in vollkommener Harmonie. So entstanden lichte Welten für zahlreiche Wesen. Das göttliche Paar ordnete alle Schöpfungen gemeinsam. Es schenkte allen eine passende schöne Heimat mit viel Liebe und Licht. Das wurde der erste Himmel für die Geschaffenen. Es war aber sozusagen noch der Kindergarten der Geister.

"Geschaffen" ist eigentlich ein falscher Ausdruck, denn Gott schuf weder gute noch böse Geister, sondern belebte in der Gottesmatrix längst vorhandene Geistesfunken und berief sie zur Existenz, auf daß sie sich entwickeln konnten. Diese geistigen Samen bzw. Keime waren alle unterschiedlicher Art, keins glich dem anderen, allein schon weil jedes in der Matrix eine andere Position einnahm. All diese Geistes-Samen waren lebensfähig. Weil sie wie das Gottwesen vollkommen männlich-weiblich in sich waren, so waren sie auch fähig zu eigenen Schöpfungen - zuerst in Gedanken und Ideen, dann auch im praktischen Gestalten von Welten nach ihrer Art. Das war die Voraussetzung für nichtversagendes Leben. Faktisch handelte es sich um die Geschwister des einen existenten Gottwesens, das "den ersten Zuschlag" erhielt. Sie waren alle Geistesfunken oder "Kinder" des unbegreiflichen nichtexistenten Gottwesens. Sie wurden aber von dem präexistenten universellen Gottwesen nicht auserwählt für seine "Existenz" (=Heraustreten als begreifbares Gott-Wesen), weil sie mit ihm nicht harmonierten und deshalb noch nicht seine Ur-Energien direkt nutzen konnten. Das Ziel ist es nun, allen Geistern Gottes Ur-Lebensenergien direkt zugänglich zu machen, auf daß sie sich alle voll entfalten können. Die Aufgabe der Belebung, Erlösung und Vervollkommnung hat Gott sich nun in seinem "Sohn" (Bibelausdruck) gestellt, der den ewig unsichtbaren unendlichen "nichtexistenten" Gott für alle begreifbar und existent repräsentiert. Das ist laut Bibel der Erlöser, der sich um alle seine Geschwister von Anfang an liebevoll und eifrig kümmerte als Vater, Bruder, Mutter und Schwester, Freund und Freundin... Inzwischen fehlt es nicht an zahlreichen Helfern und Helferinnen, die man wirklich Gottes Engeln nennen kann. Das sind keine "Kinder Gottes" mehr, sondern schon "Erwachsene", welche von Inkarnationen am Baum der Erkenntnis und des Todes wieder siegreich zurückkehrten und jetzt vollkommene mächtige Geistwesen sind dem Typus Christi entsprechend.

Das Schöpferwesen pflegte liebevollen aber unaufdringlichen Kontakt mit all den Geistwesen, besonders gern mit seinen "Kindern", die in allem ihm, dem Schöpferpaar, gleich beschaffen und ihrer Art entsprechend vollkommen ausgerüstet waren. Alle diese Geistwesen waren Individuen - keines glich dem anderen ganz, jedes war auf seine Art einmalig schön und intelligent, so daß es keine Eintönigkeit gab und jedes von jedem etwas lernen oder ihm etwas schenken konnte. Die Gotteskinder wurden analog zum Gottwesen als vollkommene Einheiten erschaffen als androgyne Zwillingspaare. Sie waren so einig in ihrem Wesen, daß man hier festhalten muß, daß sie nicht zwei Wesen sondern nur eins waren, und daß es nichts Geschlechtliches gab. (Wir Menschen hingegen sind geschlechtliche Wesen und deswegen nur die Hälften einer ehemaligen Einheit.) Man kann sie Engel nennen. Es wurde im Himmel, wie geschrieben steht, auch weder gefreit noch geheiratet, denn alles hatte beide Lebens-Polaritäten seit Uranfang in sich, was ewiges Leben, freies Denken, Fühlen und Handeln ermöglichte. Doch in sich waren die Wesen noch wie Kinder - es fehlte ihnen an vielem, denn sie standen erst am Anfang der Entwicklung ihrer individuellen Persönlichkeitsstrukturen.

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Das Problem der Freiheit und fehlender Erkenntnis

Die Himmlischen lebten in Gottes Welt völlig sorglos wie gut behütete Kinder. Konfrontationen wie Streit, Neid oder Eifersucht kannten sie trotz der Vielfalt der Engelwesen nicht, denn jede Familie, jedes Volk, bestand aus miteinander harmonierenden Wesen, die normalerweise unter sich blieben. Die einfacheren Gemüter waren damit zufrieden, ersannen immer neue Spiele und plärrten fröhlich vor sich hin. Es gab aber auch zunehmend solche, die mit dem "ewigen Einerlei" in Gottes Welt nicht zufrieden waren. Diese von Gott abgewandten Engel spürten in sich einen Reiz von Finsternis, Kälte, Mangel, Not, Kampf und Abenteuer. Sie wußten noch nicht genau, was das ist, aber sie ahnten sich in solch einer anderen Schöpfung erst richtig entfalten zu können. Dazu wollten sie Gottes Welt verlassen. Sie wendeten sich an Gott und forderten ihn auf, ihnen bei der Erschaffung einer anderen Welt nach ihrem Maßstab zu helfen. Bislang konnten alle Wünsche der Engel erfüllt werden. Es war Gott aber unmöglich, eine Gegenwelt zu seiner zu schaffen. Daraus folgerten einige starke Gegengeister, daß Gott als ihr großer Bruder eben doch nicht vollkommen und allmächtig sein könnte, denn in sich "sahen" sie ja so viel, was es in Gottes Welt nicht gab. Sie fühlten sich nun nicht nur ebenbürtig mit Gott, sondern hielten sich jetzt natürlich für noch weiser und mächtiger als Gott, und der arge Geist des Hochmuts packte sie. Sie wendeten sich von Gott ab und warben durch Boten im ganzen Gottesreich für ihre "bessere" Welt voller neuer Erkenntnisse und Reichtümer.

Der gute Gott ( = der Existente, den wir den "Christusgeist" nennen ) war in seinem väterlich und brüderlich liebenden Herzen betrübt, denn er sah, was jenen abenteuerlustigen, hochmütigen Engeln, die nicht seiner Art waren, und all denen, die diesen gutgläubig folgten, und auch ihm selbst als Schöpfer Schreckliches bevorstand. Bislang sorgte und reichte seine Liebe ja für alle und es war Harmonie und Frieden. Gott wollte, daß es allen gut ging, aber auch, daß sie freie Wese zum Selbständig- und Erwachsenwerden n sind. - Gott erkannte nun mit Bedauern, daß die widersätzlichen Geister sich eben nicht heimisch fühlten in seiner friedlichen Himmelswelt. Auch erkannte er, daß überhaupt keins der Engelkinder wirklich wissen konnte, was Liebe eigentlich ist und wie sehr er sie liebte und wie er ihnen deshalb auch nur Gutes geben konnte. All seine Liebe wurde für so selbstverständlich hingenommen, weil die Engelkinder es ja nicht anders kannten, als daß Gott ihnen immer alles gab, was sie wollten - Blumen, Tiere, paradiesisch schöne Himmelsfluren. Sie kannten weder Mangel noch Neid. Sehnsucht war ihnen ebenso fremd wie z.B. Trauer, Mitleid und Schmerz. Solche Gefühle waren allen vollkommen fremd, denn in Gottes Nähe gibt es ja keinen Mangel und keine Not. Wer aber Kälte und Finsternis nicht kennt, weiß auch Wärme und Licht nicht zu schätzen.

So wußte das gütige Gottwesen, daß die Forderungen der Andersdenkenden nicht ignoriert werden durften. Er wollte sie nun alle für immer ganz freistellen für jenen auch für ihn schmerzhaften aber lehrreichen Weg! Er durfte sie nicht hindern. Zum Selbständig- und Erwachsenwerden nach ihrer eigenen gewünschten Art sollten alle  den selbstgewählten Weg in Freiheit gehen. Nur so konnten sie Erfahrungen und noch fehlende, notwendige Erkenntnisse sammeln. Das aber geschah nun auf Wegen fern von der Liebe Gottes  dort, wo sie den Wert der Harmonie in bislang unbekannter Disharmonie, die Liebe in einer bislang unbekannten lieblosen Welt, das Licht in einer bislang unbekannten lichtlosen Welt, den Frieden in einer bislang unbekannten friedlosen Welt, die Schönheit in einer bislang unbekannten häßlichen Welt, die Ordnung in einer bislang unbekannten unordentlichen Welt und ihre Macht in der eigenen Ohnmacht erfahren und erkennen konnten....... wo sie obendrein all ihr Wissen mühsam zwischen Irrtum, Lüge und Wahrheit suchen müssen. Es gab keinen anderen Weg. Nur in der Gottesferne konnten die Kinder erwachen und nach ihrer Art reifen in Erkenntnissen und Herzensbildung nach ihrer Art.  Sie würden und werden nun durch Feuer und Wasser gehen, viele Brücken bauen und Abgründe überqueren, Leid und Schmerz, ja auch den Tod schmecken und überwinden.  Das nicht existente Gottwesen hoffte, daß die Kinder sie nicht vergessen und sich ihrer einmal wieder erinnern, sie voller Sehnsucht suchen und in ihre Herzen einladen. So sprach Gottes Liebe dann in sich zur Weisheit: "Laß uns jedem Paar das Feuer unserer Liebe mitgeben, wenigstens einen Funken nur heimlich in ihre Herzen legen, den sie aber - einmal sich sehnsüchtig an uns erinnernd -  zum großen Schöpfungsfeuer entfachen können, sobald  sie mit uns zusammen Hand in Hand und Herz an Herz leben wollen. Dann wollen wir ihnen dienen mit all unserer Macht und durch sie in die Existenz hinaus treten in großer Macht und Herrlichkeit!" 

Der verständliche Wunsch der Liebe Gottes, die Kinder freizustellen, um richtig erkannt und dann frei wiedergeliebt zu werden, stieß auf ein schöpferisches Problem: Es mußte ja vom existenten Christus-Gottwesen ein vom bislang mütterlich und väterlich fürsorglichen Gott entfernter neutraler Ort zur Verfügung gestellt werden, an dem sie gewissermaßen unbeeinflußt von ihm und aller himmlischen Harmonie in Disharmonie existieren konnten. Dazu war eine christus-feindliche Gegenwelt erforderlich, um zwischen dieser Welt und Gottes Welt einen neutralen Ort (die Welt der Menschen!) zu errichten, wo jeder Geist sich frei in die eine oder andere Richtung hin oder weg von Gott entwickeln konnte. Der gütige Schöpfer aber konnte die Schöpfung einer seiner Liebe entgegengesetzten Welt nicht mit seiner Liebe füllen. Das wäre ja ein Widerspruch. Gegen sein Wesen der Liebe und Wahrhaftigkeit konnte er nicht handeln. Eine Gegenwelt war aber nun angesagt, um den erforderlichen Abstand für die nötige Erkenntnisfreiheit der Kinder und einen neutralen Lebensbereich zu ermöglichen. Auch mußte der Gottesfunke so unauffällig wie möglich in jedes Herz versenkt werden, damit es nicht jene "stört",die gottabgewandt leben wollten. So wurde die Liebe derart frei gestaltet, daß das Geistwesen seine Liebe schenken konnte, wem immer es wollte,auch dem Gegner Gottes und dem Mammon.
Die Liebe aber war und ist seitdem das Lebenszentrum eines jeden, Quell aller Energie und allen Lebens.

Wie wir lasen, erhielt ursprünglich nur der gute Keim im Meer des Nichtexistenten den Zuschlag für die Schaffung der existenten Schöpfungen. Denn alles sollte ja gut werden. Nun aber mußte eine Gegenwelt zum göttlich reinen Licht und zur göttlich selbstlosen Liebe in die Existenz treten, damit eben auch der andersdenkende Freigeist seine Chance hat und sich nach seiner Art entfalten kann.  Der gute Schöpfer-Geist sah die Notwendigkeit, konnte aber aus sich nichts Widersätzliches schaffen. Somit hatte der widersätzliche, aber anfangs  nicht unbedingt wirklich als böse erkennbare Geist einen Anspruch, sich seine passende Welt in der Matrix zu erschaffen. Wie aber konnte die göttliche Matrix in ihrem Schoß einen anderen Geist als den ihren zulassen ?! Alles Leben mußte im Endeffekt über das Christuswesen auch in die Gegenwelt fließen, wenngleich dort alles verdreht wurde und gegen seine Liebe stand. Aber die Ideen für eine Gegenwelt konnten nur aus dem widersächlichen Geist kommen. So mußte die Sophia Gottes ihre Schöpfermatrix auch dem Widersacher ihres Gemahls zur Verfügung stellen. Doch im gleichen Acker durften widersätzliche Schöpfergeister nicht pflügen und so beschloß sie, die Weisheit Gottes (Sophia), beide Welten voneinander streng zu trennen.

Da entfaltete sich das einige Gottwesen in seiner heiligen Dualität und die göttliche Weisheit trat zum ersten Mal allein hervor.

Sie war die weiblich fruchtbare Gottesmatrix ohne den männlichen Geist der Liebe Gottes. Der Wunsch des Partners veranlaßte die als "Sophia" jetzt personifizierte Weisheit einen außerordentlichen Weg zu beschreiten: Sie schuf gemäß dem Geist des Widersachers eine zum göttlich-guten Himmel spiegelbildliche Welt ohne ihren Partner. Zum bisherigen Baume des Lebens schuf sie den Baum der Erkenntnis als Erprobungsstätte der Geister. Es war aber ein Baum des Todes, auf dem die Kinder nicht bleiben sollten.

 Nur die Weisheit Gottes, nicht aber die Liebe Gottes, war in der Lage, solch eine schmerzreiche lieblose Gegenwelt zuzulassen, da sie in ihrem Wesen ja nicht den göttlich guten Schöpfer-Pol der göttlichen Liebe darstellt, sondern dessen Liebewillen in ihrem göttlichen weisheitsvollen Schoß gebiert. Und hier ging es ja wieder um Seinen Willen. Sie als der göttliche Mutterschoß nahm also den gerechten einleuchtenden Wunsch des Partners auf und fand für dessen Realisierung den einzigen wenn auch für sie zwiespältigen Weg. Zwischen den oberen himmlischen Welten und den unteren mit dem Baum der Erkenntnis des Todes wurde eine Trennwand wie "ein dichter Vorhang" geschaffen wie das Dielektrikum zwischen zwei Kondensatorplatten (siehe auch "Schleier der Isis" ).

Seitdem hatte die Sophia Gottes zwei Gesichter: Ein himmlisches und ein höllisches ( Man denke hier auch an das Bild der Venus als Morgenstern, der das Licht bringt, und als Abendstern, dem die Nacht folgt ). Die Sophia Gottes ist unbestechlich und schaut auf die Herzen der Menschen. Je nach deren Liebe richtet die Weisheit Gottes die Menschen, schickt deren Seelen nach dem Tode in den Himmel, in die Hölle oder in neuerliche Inkarnationen.

Das Ganze war ein sehr heikler Vorgang, denn die Gottheit diente jetzt ja nicht mehr allein ihrem göttlichen gutem Ehepartner sondern stellte ihre göttliche Schöpfer-Matrix auch dem widersächlichen Hochmuts-Geist zur Verfügung, weil der allein die Gegenwelt schaffen konnte. Sie tanzte also auf zwei Hochzeiten, weshalb sie auch als "Luzifer" bzw. "Satana" verteufelt wurde. Doch das ist ein Mißverständnis, denn der uns als erzböse bekannte Luzifer ist nur der erwähnte widersätzliche Geist, durch den allein sich viele satanisch-teuflische Geistwesen in den Gegenwelten inkarnieren konnten, wie auch gleich gezeigt wird.

Inhalt

Archonten - die Scheingötter der Finsternis

Mit den grenzenlosen Kräften der unendlich weisen und erhabenen Gottheit ausgestattet richtete die Sophia Christi für den Gegner ihrer Liebe spiegelbildlich zur himmlischen Weltenmatrix eine andere Schöpfungsmatrix ein, zu der jetzt das Universum mit dem uns bekannten Kosmos gehört. - Bildlich gesehen pflanzte sie für den Gegner neben dem göttlichen Baum des Lebens nun den Baum der Erkenntnis. Der Schöpfungsgarten wurde geteilt in die oberen und in die unteren "Wasser"(biblischer Ausdruck) , damit der "Versucher" auch seine Samen aussäen konnte. - In diesem seelisch-materiellen Anteil der göttlichen Matrix durfte fortan das gegnerische Geistwesen mit den Seinen als die Ersten, als "Archonten", herrschen über die Materie und deren Kräfte und Mächte. Sie versuchten darin all ihre im Himmel Gottes undenkbaren Vorstellungen zu verwirklichen. Ihre Schöpfungen wurden aber ein zerstrittenes in vielem auch grausames Gegenbild zur harmonischen liebreichen Himmelssphäre Gottes. - Die Sophia diente dem Geist des Widersachers ihres göttlichen und geliebten Gemahls mit ihrer fruchtbaren Schöpfungsmatrix - weil es sein mußte. Ihre zur Verfügung gestellte kosmische Weltenmatrix befruchtete und bewirtschaftete also nicht ihr guter göttlicher Partner sondern der Widersacher mit seinem Gefolge, den Archonten. Für dessen Weltvorstellungen stellte sie sich also zur Verfügung und seitdem besitzt die göttliche Weisheit zwei Gesichter, ein himmlisches und ein höllisches. So ist der Vergleich mit dem untergehenden Abendstern Venus ganz gut. Er heißt bei den Römern Luzifer (Lichtbringer), weil er morgens der aufgehenden Sonne vorangeht und das Licht bringt. Doch abends folgt der Venus eben die Nacht. Ebenso verhielt es sich mit der Sophia Christi. Im geistigen Morgen ist sie die Gute, die zum Licht führt. Im geistigen Abend aber folgen ihr die Schatten der Nacht... Nichtsdestotrotz gehorcht sie nur einer Liebe, der himmlischen, der Liebe zu Christus, der ihr Gemahl ist, ihre Sonne, mit ihm ehern verbunden und nur sein Licht wiederspiegelnd...

Deswegen konnte Christus auch später als Erlöser zu den unteren Schöpfungsreichen und zu den Menschen kommen. Seitdem steigt und sinkt die Macht des Widersachers allein mit jenen Menschengeistern, die noch diesem und nicht Gott angehören wollen. Somit ist der Satan, den wir als den Widersacher kennen, lediglich ein Anführer oder Verführer einer geistigen Gesellschaft, die unbeständig ist, wandelbar bis hin zur Mit-Erlösung und dann Vervollkommnung nach ihrer Art. Individualität, Vielfalt und Artenreichtum sind garantiert und grenzenlos. Die Weisheit Gottes wird allen Geistwesen gerecht und läßt klugerweise alle ihre Wege gehen, auf daß sie daraus lernen und ihre eigene Persönlichkeit stärken. Über jedes Geistwesen wacht die göttliche Weisheit und Liebe mit göttlicher Macht - und so bekommt auch jeder Geist das, was er verdient. Die höllische Liebe aber vegetiert in den unteren Reichen und hat keinen wirklichen Bestand, denn sie ist ein lebensfeindliches Phantom, das die eigene Grundlage immer wieder selbst zerstört.

Was geschah nun als Erstes nach der Bereitstellung der anderen Schöpfungsmatrix ? - Nun, wie das gute Gottwesen in seiner Schöpfung sich im Christuswesen abbildlich schuf, so erschuf sich der unzufriedene Geist in seiner kosmischen Gegenwelt als Widersacher Gottes, als Antichrist, wie man heute sagt. So entstand da als erstes und höchstes Wesen eine lieblose herrschsüchtige Kreatur - "halb Mensch, halb Löwe", wie es hieß. Damit ist gemeint, daß dieses Wesen zwar wie ein Mensch aussah, innerlich aber ein reißender Löwe war. Es war Satan, jener arge Engel des Hochmutes. Dieses Wesen war äußerlich durchaus schön gestaltet, dem Geiste nach aber gottabgewandt, finster, kalt, bösartig - und daher "halb Mensch, halb Löwe". Warum "Löwe" ? Nun, der Löwe war dafür bekannt, daß er die Sonne mied, am Tag den Schatten aufsuchte und in der Nacht auf Jagd ging. In der Dunkelheit war er ein erfolgreicher Jäger und gefürchtet als ein Menschenmörder. Das Wort "Löwe" hieß im alten Ägypten LE O WAI und bedeutet "Der, der Gottes Sonne flieht".

"LE" = der Böse - der Gegensatz von "EL", dem guten Sohn Gottes. - "O" = die Sonne Gottes. - "WAI" heißt "flieht".

Dennoch ist die Symbolik des Löwen reichhaltiger. Dem Löwen zollte man auch viel Respekt. So galt der Löwe schon immer auch als "König der Tiere" und symbolisierte den Herrscher, dessen Macht und das damit verbundene Göttliche. Die größte und älteste Skulptur der Welt ist nicht ohne Grund der löwenartige SPHINX. Er wurde zu Ehren "Gottes" erbaut als ein Löwenbildnis mit Menschenkopf. Der Kopf wurde leider mehrfach ummodelliert, herrschenden Pharaonen zuliebe (z.B. Chefren), und schließlich demoliert. - Die ägyptische Bezeichnung "LEOWA" für den König der Tiere war dem Wort "IEOUA" entlehnt. Nun erkennt man die Verbindung zu "JEHOVA" (JAHWE).

Was tat jener große Geist in der ihm zur Verfügung gestellten Gottesmatrix zuerst ? Sein Wesen war mannweiblich und schöpfungsgewaltig. Es trat zunächst weiblich auf als Tochterbildnis der Gottheit, so daß wir hier eigentlich "sie" sagen müssen. Es war Satana. Selbstgefällig und eitel öffnete sie ihre Augen, sah sich die ganzen Materiewelten im Kosmos an, und alles in den materiellen Schöpfungsräumen gehorchte ihrem Willen. Sie wurde hochmütig und sprach: "Ich bin Gott, und es gibt keinen anderen außer mir !" - Manche Mythen beschreiben das Wesen auch mit Hörnern in Bocksgestalt oder als einen Drachen usw.. Damit soll lediglich der tierische Charakter unterstrichen werden im Gegensatz zu den reinen Liebe-Licht-Menschen in Gottes Schöpfung. So wurde z.B. Jesus Christus als das "Lamm" bezeichnet, weil er sanft und gut war zu den Menschen und auch unschuldig gekreuzigt wurde. Äußerlich konnte sie recht verführerisch wirken, vor allem auf mehr tierisch gesinnte Geister. Nach unserem Sprachgebrauch entspricht dieses erste und höchste Wesen der Gegenwelt auch dem Satan und dem bösen Luzifer. Ein alter weiblicher Name ist Sambathas, die Siebenheit. Sie hatte sieben Kinder, die eigene prunkvolle Himmel erhielten, in denen sie selbst schöpferisch tätig als Götter angesehen und verehrt wurden. Die relativ mächtigen Pioniergeister der gesamten unteren Schöpfung nennen wir hier "Archonten" (griechisch.: arche = Anfang).

Als Sophia die für Himmelsbewohner geistig finstere Mißgeburt sah, da rief sie ihr zu "Jaldabaoth !". Das heißt: "Kind komm zu mir !" Doch Sambathas hörte zwar die Stimme in sich, sah aber nicht zu Sophia hin. Höherem Geistigen gegenüber war sie abgeneigt. So blieb sie geistig blind und anmaßend, der inneren Stimme der Mutter nicht folgend, nichts Höheres akzeptierend. - Sambathas/Satana konnte schöpferisch auftreten, weil sie mannweiblich beschaffen war. Sie schuf sich zuerst sieben mannweibliche Söhne und deren Vater, in dem sie ihren männlichen Aspekt hinauswarf. Im Gegensatz zu den wahren himmlichen Welten blieben die geschaffenen Paare aber nicht zusammen, sondern hatten untereinander Geschlechtsverkehr und viel Streit. Die 7 Söhne und 7 Töchter waren Satanas "Erzengel". Den Erschaffenen gegenüber trat Satan-Satana selbstherrlich auf als ihr Schöpfer und erklärte ihnen: "Ich bin Gott". Da aber erschien Sophia Zoe( gr.= Leben ), eine Tochter der himmlischen Sophia Gottes und deren Vertretung in den unteren Schöpfungsräumen. Sie korrigierte Sambathas und sagte: "Du irrst dich." Denn soviel Satana auch erschuf, so war es doch immer der heilige Geist Gottes, der all den Wesen das Leben schenkte. Sophia Zoe hauchte in Sambathas Gesicht und ihr Hauch wurde zu einem feurigen Engel in ihrem Herzen. Jener Engel fesselte die Satana und schleuderte sie hinab in den Tartarus unterhalb der Unterwelt. - Das ist so zu verstehen: Als Satana die Sophia aufforderte, ihr doch Gott zu zeigen, falls es etwas Mächtigeres und Schöneres als sie gäbe, erleuchtete Sophia die Satana darauf hin so, daß sie das viel herrlichere Licht- und Leben spendende Schöpferwesen im Geiste deutlich sah. So weit, so gut. Doch die eitle Satana geriet über diese Erkenntnis außer sich vor Wut, Neid und Haß gegen jenen strahlenden Lichtmenschen, so daß sie ganz teuflisch in unserem Sinne wurde und bildlich in den Tartarus stürzte aus böser Verzweiflung. Dort, d.h. in diesem Zustand,  sann sie nun nach, wie sie diesen herrlichen Lichtmenschen, der ihr nicht gehorchte, in ihre Macht bekommen könnte. - Während Satanas Matrix zu Materie verhärtete, vergiftete Satan, ihr männlicher Geist, alle Seelen, die ihm folgten. Als Oberarchon trieb er sein Unwesen.

In der Welt der Archonten herrschten Selbstgefälligkeit, Eitelkeit, Eigenliebe, daraus Haß, statt Harmonie Disharmonie, statt Licht Finsternis und somit Lüge, Neid, Streit, Zank und viel Hurerei untereinander...und der Tod kam in die Welt. - Doch gab es in diesem finsteren Chaos einen hervorragenden und gerechten Archon namens Sabaoth. Sabaoth verabscheute das falsche Wesen seiner Eltern, bereute für sie und wendete sich im Gebet ganz der Sophia Christi zu, deren Weisheit und Macht er bewunderte. Als der verständigste und beste aller Archonten wurde Sabaoth nun zur Beratung durch die Sophia Gottes herangezogen und dann als "Gott der Kräfte" aus den unteren Wohnorten der Archonten in einen eigenen prächtigen 7. Himmel über die Reiche aller anderen Archonten gehoben, dicht unter dem Vorhang. Sabaoth erhielt ab jetzt durch Sophia Zoe einen Überblick über die erforderliche Ordnung der Welten. Es sollte und mußte ja bekanntlich die Welt der Archonten spiegelbildlich zum Himmel Gottes aufgebaut und auch die Menschen in einer entsprechenden Ordnung gebildet und überwacht werden. Sabaoth war der Geeignetste aller Archonten für diese Aufgabe. Zusammen mit Sophia Zoe organisierte und überwachte er nun alle Inkarnationen und wurde damit in den Spiegelwelten zum Schöpfer und Vater aller kosmischen Seelen. Diese Bevorzugung ärgerte Satan/Satana über alle Maßen, doch gegen die Macht Gottes und Sabaoths war er/sie machtlos. Und so richtete der Widersacher seinen Sinn ganz darauf, die Lichtwesen aus den Reichen Gottes zu fangen, sobald sie wieder in seinem Reiche auftauchten. Doch er wartete mit den Seinen nahezu vergeblich. Es wollten sich keine mehr zeigen

Inhalt

Die Erschaffung des Menschen

Da ersannen die Archonten eine List, um die schönen, sie sexuell reizenden und zugleich verhassten Lichtengel in ihre Gewalt zu bringen: Sie beabsichtigten, aus ihrer Matrix ein ihnen gestaltlich ähnliches Wesen zu erschaffen: Den "Menschen". In diesem sollten die Lichtwesen inkarnieren, um angeblich die Schönheiten und Wunder der materiellen Schöpfungen der Archonten hautnah erleben, ja mitgestalten zu können. Die Archonten gedachten jedoch, die Menschengeister für ihre eigenen Zwecke zu mißbrauchen - und zwar für immer. Sie wollten ganz nach  Satanas neidischen, herrsch- und rachsüchtigem Sinne die Menschen so verführen, moralisch belasten und karmisch binden, daß sie nicht mehr zurück konnten in die hohe himmlische Heimat und ihnen in der Tiefe ewig dienen müßten. - In der Materie glaubten sich die Archonten in der Übermacht gegenüber einem inkarnierten Lichtmenschen.

Es sollte der Materie-Mensch also das Aussehen jenes himmlischen Lichtwesens erhalten, das sie in einer lichten Visionen schon einmal sahen zu Satanas großem Ärger. Der Plan war raffiniert ausgedacht, doch wußten die negativen Mächte des Widersachers Gottes nicht,daß dessen Weisheit ( Sophia ) genau damit rechnete. Es hatten somit alle Mächte ein - wenn auch unterschiedliches - Interesse an der Erschaffung des Menschen. So erschufen schließlich laut Bibel die "Elohim" (="Götter") den Menschen. An dieser Schöpfung, die eine Meisterleistung darstellte, waren das hohe Gottwesen und die vielen niederen (Schein-)Götter beteiligt. Letztere dachten aber, sie wären die alleinigen Schöpfer. Doch sie irrten sich...
Gen 1,26 Nun sprach Gott: "Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich...."

Gen 1,27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn - als Mann und Frau schuf er sie.
Hier handelt es sich um die Erschaffung des irdischen Menschen mit einer Erdenseele und später auch  materiellem Leib, jeweils männlich und weiblich.  Bei dieser Erschaffung des Menschen waren insgeheim alle Mächte beteiligt: Auf Sabaoth und Zoe wirkten von oben die himmlischen Geistesmächte ein, unten halfen die archontischen Kräfte. Die Archonten waren zuständig für die astralen Seelen und materiellen Körper. Die Kunst jedoch, eine Menschenseele so einzurichten, daß sie auch lichte Geistwesen aus den unbekannten höheren Himmeln aufnehmen und festhalten konnte, besaßen die Archonten nicht. Sie brauchten aber kein neues Tier, sondern wollten jetzt ein ihnen ähnlich intelligentes Wesen erschaffen, das ihnen mit hellem Verstand dienen sollte (s.a. die Übersetzungen altsumerischer Tontafeln durch Zecharia Sitchin). Sophia Zoe übernahm mit Sabaoth in geheimer Absprache mit den himmlischen Mächten die seelische Einrichtung des Menschen, und so wurde dieser bereitet zur Aufnahme von Geistern sowohl aus den Himmeln als auch von unten aus der Archonten Welt, ganz im beabsichtigten Sinne Gottes. In der Materiewelt aber versuchte parallel dazu der Oberarchon mit den Seinen dem noch tierischen Adam (durch Genmanipulation und Geschlechtsverkehr) seinen "Odem" hinein zu blasen. Als das Experiment endlich gelang und aus der tierischen Vorstufe des Adam ein geistreicher Mensch entstand, pries sich der Oberarchon als Schöpfer des Menschen. Doch der heilige Geist Gottes bewirkte dies alles im Verborgenen.

Nach Zecharia Sitchin handelte es sich bei den archontischen Schöpfern um das "Götterpaar" Enki und Ninki. Letztere trug das von ihrem Gatten befruchtete Ei einer passenden voradamitischen Rasse aus, zahlreiche andere "Göttinnen" halfen ebenfalls durch entsprechende Schwangerschaften wie schon im Teil I berichtet. Nach und nach entwickelten sich nicht nur die gewünschten Arbeiter und Sklavenzüchtungen, sondern immer intelligentere und schönere Kindeskinder. Die Töchter der Erdmenschen wurden so reizend, daß die Söhne der Götter ihnen nachstellten und so kam es zu immer weiteren Vermischungen, was auch die Bibel beschrieb.

Genesis 6,1-2:Als die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu vermehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Menschentöchter zu ihnen passten, und sie nahmen sich Frauen aus allen,die ihnen gefielen.

Gen 6,4:Die Nephilim lebten damals auf Erden [und auch später noch], als die Gottessöhne mit den Menschentöchtern verkehrten und diese ihnen Kinder gebaren, jene Helden, der Vorzeit, die berühmten.


Zum besseren Verständnis sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, welche Kräfte an der Schaffung des intelligenten Menschen teilnahmen: Die intelligenten Geister, die "Lichtmenschen", kamen aus Gottes Reich. Andere Geister kamen aus der Welt der Archonten. Die Astral-Seele, das passende kosmische Kleid für diesen Geist, schufen Sophia Zoe und Sabaoth. Auch bestimmten sie den Seelen die Orte und Zeiten und Umstände für deren Inkarnationen in einem Menschen. Die materiellen Menschenkörper aber und deren Einrichtung wie die genetischen Strukturen sowie die dazugehörende tierische "Körperseele" mit ihren Reflexen, Trieben, Bedürfnissen, Lust- und Schmerzempfindungen besorgten die Archonten.

Die Archonten waren nicht dumm. Selbst wenn die Archonten in der unteren materiellen Welt wohnten und wenig oder nichts von den lichten Geisterreichen Gottes wußten, so waren ihre Geister ursprünglich dennoch von oben, wenngleich widersätzliche und sie besaßen eine hohe aber eben verkehrte Intelligenz. Menschenfreundlich und christusähnlich unter deren inkarnierten "Erdsöhnen" war gemäß sumerischen Mythen Enki im Gegensatz zu seinem Bruder Enlil. Es war der Gegensatz zwischen Christ und Antichrist, richtig verstanden. Die meisten aber unter den recht verschiedenartigen Archonten waren in ihrer Weisheit begrenzt und in ihrer Liebe ebenso wie wir Menschen unvollkommen. Von Anfang an schufen sie sich eigene prunkvolle Reiche und zeugten zahlreiche Nachkommen, die dort lebten und ihnen mehr oder weniger dienten. Weniger deshalb, weil es auch da Widerstand gab und Freigeister. Wodurch eben auch viele gute Geister und Seelen in den unteren Reichen lebten. Zudem wanderten auch zahlreiche Geister aus den Himmeln ein, teils aus Abenteuerlust, einige in heiliger Mission, zu Beginn aber viele aus purer Neugier. Ein Jiddisches Sprichwort sagt passend dazu: "Neugier ist die erste Stufe zur Hölle.". Im Laufe der Äonen sammelte sich viel Wissen im Kosmos an. So war es selbstverständlich, daß die Archonten in Wissenschaft und Technik mehr wußten als die Menschen der Erde, die nur eine winzige Zeitspanne lebten im Gegensatz zu ihnen. - Aber das Leben selbst begriffen sie nie... bis auf einige wenige, die in Mission kamen.

An dieser Stelle sei erwähnt, daß auf benachbarten Planeten schon hoch entwickelte Zivilisationen lebten, als es auf unserer Erde noch keinen homo sapiens gab. Besonders sei an den zerstörten Planeten zwischen Mars und Jupiter erinnert, von dem heute noch der Asteroidengürtel zeugt und der uns jedes Jahr viele Sternschnuppen beschert. Diese alten Zivilisationen besuchten unsere Erde und hinterließen ihre Spuren, auch genetische. Viele wurden im Altertum als Götter verehrt wegen ihrer Macht und ihres Wissens. Sie kultivieren in Zyklen die Menschheit, so wie sie am Anfang dieselben genetisch aus Vorstufen erzeugten, wie oben schon gesagt (Sitchin u.a.).

Als der Mensch ("Adam") seelisch fertig gestellt war, zog ein Lichtwesen in dieses Gebilde ein. Da merkten die Archonten, daß es besser denken konnte als sie alle zusammen. Auch mußten sie feststellen, daß ein Lichtwesen in der archontischen Astralwelt nicht so einfach festgehalten werden konnte gegen dessen Willen. Sie hatten sich verrechnet. In ihrem Ärger, weil sie erkannten, daß Adam mit seinem lichten Geist und seiner lichten Seele von oben mehr wußte und vermochte als sie, sperrten die Archonten die Menschen in materielleKörper ein, in denen das Bewußtsein der Seele durch Sinnesorgane und ein spezielles Gehirn nach außen gelenkt wurde und die Verbindung in die geistige Welt versperrte. Das brachte viele Nachteile für die neuen (Halb-)Menschen. Denn daraus resultierte eine enorme Schwächung des menschlichen Gesamtwesens aus Seele, Geist und Vorexistenzen: Bewußtseins-Trennung von der himmlischen Lichtwelt, Erinnerungsverlust, Machtverlust - "Rauswurf aus dem Paradies". Hatte Adam vorher noch die innere Beschauung und volle Rückerinnerung an geistige  Lichtwelten sowie hellste Erkenntnisfähigkeit, so war er jetzt für die innere höhere Welt fast blind. Auch wenn dieser Trick den Archonten wie ein großer Sieg vorkam, so war es doch ganz im Sinne der göttlich angestrebten gewünschten Unabhängigkeit und freien Persönlichkeitsentwicklung aller inkarnierten Geister.

Die Inkarnierung eines himmlischen Geistwesens bedeutete einen Neuanfang - ein "Reset" würde man in der Computersprache sagen ! Was zunächst als Nachteil oder Verlust erschien, entpuppte sich später als ein Gewinn und erster Schritt in die wahre Vollkommenheit  und es betraf alle inkarnierten Seelen, die von oben genauso wie die von unten. Denn auch unten in den archontischen Reichen gab es inkarnierungswillige, hoffnungsvolle, weiterstrebende Geister und so war für alle Seiten mit der Inkarnation eine vom Vorleben zumindest bewußtseinsmäßig unbelastete Existenz mit besserer Entscheidungsfreiheit, neuen Entwicklungsmöglichkeiten und einer Persönlichkeitsentfaltung gegeben.
Körperlich genetisch und umfeldmäßig gab es wohlberechnete Unterschiede und Vorgaben je nach Karma und Mission, denn viele mußten in neue Inkarnationszyklen eingebunden werden, worauf hier aber nicht näher eingegangen werden kann, außer daß gesagt sei, daß es viele Inkarnierungs-Welten gibt und dann auch noch viele im Jenseits.

Zum Wesen der Liebe