"Unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut,
sondern gegen die Geister der Bosheit und ihre höllische Brut !"




( In Anlehnung an die Nag Hammadi Texte )


Archonten heißen die finsteren Herren der Welten


Ihr Erster verkündet mit Donnerstimme: "Ich bin Gott ! Es gibt keinen außer mir." Da mahnte eine Stimme in ihm: "Du lügst, Samael!", das heißt "Gott der Blinden". Trotzig wiederholte der Oberarchon seine frevelhafte Äußerung und verlangte von allen Geistern des Kosmos, ihn als Gott und Schöpfer anzubeten. Da aber erschien des wahren Gottes Tochter Sophia Zoe auf Geheiß der Gottheit im Reich der Finsternis. Sie erleuchtete seine besseren Söhne und Töchter und setzte diese entsprechend ihrer Kräfte ein nach dem Vorbild der himmlischen Welten. So gelangte das Licht in der Finsternis zu allen, die nach Wahrheit verlangten.




* Über Adam * Über Eva * Baum der Erkenntnis *
*Die Verfluchungen * Evas Kinder * Die Sintflut * Norea wird bedrängt *
*Engel Eleleth * Erschaffung des Kosmos * Noreas Geschlecht * Das Kommen des wahren Menschen *




Inhalt Über Adam

Die über alles erhabene Gottheit in Person der Sophia Pistis sah dies zu allererst in ihrer alles durchdringenden Weisheit. Sie blickte nach Samaels Ausspruch mit überwältigender Schönheit herab auf die dunklen Seelen-Wasser der Archonten. Es erstrahlte auf dessen Oberflächen das majestätische Abbild der Himmelskönigin, wurde lebendig und erhob sich daraus wie ein Phönix aus der Asche ihre königliche Tochter Sophia Zoe. Ihre lichte Gestalt erschien den Archonten in deren seelischen Sphären. Als die Herren der Dunkel-Welten diese zauberhafte Erscheinung erblickten, erbrannten sie in ungestümer Liebe zu ihr. Sie waren jedoch nicht in der Lage, jenes Wesen festzuhalten, das sich in ihren Seelen offenbarte. Denn die Materiell-Seelischen können die Himmlisch-Geistigen nicht festhalten; sie stammen nämlich von unten. Die Lichtgestalt aber stammte von oben.
Deswegen blickte die Himmelskönigin Sophia Pistis auf die Dunkelwelten herab, damit nach dem Willen ihrer Liebe, nämlich des gütigen Vaters im Himmel, ihr Licht der Wahrheit auch in der Finsternis erscheine. Doch was taten die Archonten ?! Die Archonten berieten sich, wie sie die reizende Erscheinung in ihrer Welt festhalten könnten. Die meisten Archonten, nicht alle, fieberten nach ihrer Unterwerfung und einer körperlichen Vereinigung. Sie waren weniger an ihrer geistigen Botschaft interessiert, an der Wahrheit. Sie sagten: "Kommt, laßt uns einen Menschen nach ihrem Bilde schaffen aus unserer Materie und ihn so beleben, daß die Lichtfrau ihn hier ansieht und dann in ihn hineingeht." - "Wenn sie erst einmal in unserer Materie ist, dann können wir sie darin fest halten.", dachten sie. Sie bildeten ihr Geschöpf, den Menschen, aber als ein ganz und gar irdisches (Genmanipulationen an Präadamiten). Sie nahmen Staub (Gene) von der Erde (Präadamiten) und formten ihren Menschen so gut sie konnten gemäß der edlen Lichtgestalt, die ihnen erschienen war. Doch kein lichter Geist bezog ihre Tiermenschen-Form. Sie überschätzten sich und unterschätzten die Intelligenz der Lichtwesen. Von der Weisheit Gottes aber wußten sie gar nichts, die ihrerseits aber all ihre Gedanken kannte.
Die Weisheit der Archonten aber reichte nur für einen lichtlosen Tier-Menschen. Dieser Mensch war zwar beseelt, ein lebendiger Körper, aber er war wie zuvor ein Tier auf der Erde viele Tage. Sie konnten ihn infolge ihrer geistigen Schwäche nicht geistig einrichten, nicht mit einem intelligenten Geist versehen. Umsonst lauerten sie auf das Eintreffen einer Lichtwesen-Erscheinung, denn sie kannten nicht deren Beschaffenheit. Erst als Gott die Zeit für gekommen sah, gelang den Archonten endlich der Durchbruch und der Mensch ward intelligent, mit einem Geist versehen. Der Oberarchon ließ sich als Schöpfer feiern, doch in Wirklichkeit war es der Heilige Geist, der im Hintergrund alles zur rechten Zeit der heiligen Ordnung Gottes entsprechend einrichtete. Nur deshalb ging schließlich ein lichter Geist von oben in den seelischen Menschen von unten auf der Erde hinein, nicht wegen der Manipulationen und Wünsche der Archonten. Die Archonten nannten ihn "Erdling", entsprechend seiner Lebensweise auf dem Erdboden, der "adama" hieß, woraus "Adam" wurde. Dieser erste Mensch war ein Hermaphrodit mit einer vollkommenen, mannweiblichen Seele.

Es zeigte sich aber bald, daß Adam einen helleren Geist als sie alle zusammen hatte. Er vernahm in sich deutlich des Himmels Stimme und er erinnerte sich relativ gut an seine hohe Herkunft. Adam verfügte somit über mehr Wissen als die Archonten. Dise waren betroffen und auch ziemlich verunsichert, denn sie wollten sich die Menschen ja unterordnen. Sie versammelten nun alle Tiere der Erde und alle Vögel des Himmels, einmal um Adam ihre Schöpfungen vorzuführen, um ihn auch zu beeindrucken, zum anderen um seine Intelligenz zu testen. Sie zeigten Adam die Tiere, wollten wissen, wie er sie beurteilt und benennt. Sie waren erstaunt, daß er alle Tiere einzuordnen wußte und zutreffende Namen gab. Sie nahmen nun Adam und setzten ihn in das Paradies, jene bevorzugte Gegend, in der sie selbst wohnten und in der sich all ihre Einrichtungen und Zentralen zur Beherrschung der irdischen Welt befanden, damit er es für sie bearbeite und es bewache. Adam war aber noch ein seelischer Vollmensch, sozusagen Adam/Eva. Die Archonten unterwiesen ihn dabei: "Von allen Bäumen, die im Paradies sind, darfst du essen. Von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen aber iß nicht, und rühre ihn auch nicht an, denn an dem Tage, wo ihr von ihm essen werdet, werdet ihr des Todes sterben !". Sie sagten dies einfältig, ohne zu bedenken, daß sie damit das Gegenteil herausforderten. Adam war ja ein Geist von oben und ihm konnte niemand auf die Dauer verbieten, sich mit dem Licht von oben und der Finsternis von unten geistig zu befassen, was unter dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" zusammengefasst wird. Gottes Weisheit sah dies wohl und war damit zufrieden. Denn IHM kam es darauf an, daß die Geister beide Welten, die des Lichts, der Wahrheit, der Liebe und ihr gegenüber die der Finsternis, der Lüge, des Leides usw. kennenlernten, sie verglichen und schließlich auch gut und richtig zu beurteilen in der Lage waren. Nur so war eine geistige Entwicklung möglich. Weitere Erläuterungen dazu in Probleme fehlender Erkenntnis. - So "aß Adam vom Baum der Erkenntnis", sein Geist erwachte und er blickte immer mehr durch. Er erkannte mit Bestürzung die Falschheit der Archonten. Etwas, was sein Geist aus den Himmeln, aus der er kam, eben nicht kannte, weil es dergleichen Schlechtigkeiten dort nicht gibt. Hier wurde er zum ersten Mal konfrontiert mit Egoismus, Lüge, Falschheit, Bosheit, Unterdrückung, Vorteilskämpfen, Neid und viel Unschönes mehr - all das, was wir ja selbst von unserem Erdenleben kennen, oder wenn wir noch jung sind, sicher noch kennenlernen werden.

Nach den Vorstellungen der Archonten sollten die Menschen ihnen dienen und sich ansonsten nur mit ihren Tieren genügen, sich mit diesen amüsieren und sich nicht zurück nach ihrer himmlischen Heimat sehnen. Adam war aber nicht begeistert von den Wissenschaften und Schöpfungen der Archonten,ihren "Bäumen" und "Früchten". Er sehnte sich wieder zurück nach seiner angenehmeren himmlischen Heimat, zusammen mit seiner geliebten Eva, die in ihm war. So träumte er dahin und ließ traurig die Welt Welt sein. Das aber wiederum war auch nicht im Sinne des Vaters im Himmel und so ließ Gott es zu, daß die Archonten wie nachfolgend Adam/Eva teilten. - Die Archonten überlegten also, wie sie Adams Lust zum Leben in ihrer Welt verbessern könnten. Sie merkten, daß er seiner Himmelsfrau im Herzen anhing und so die innere geistige Welt über alles stellte. Die Idee war nun, weil Adam der Verkehr mit Tieren ja nicht so gut gefiel, seine mannweibliche Seele aufzusplitten, das von Adam geliebte weibliche Seelen-Element daraus zu entfernen und in einen weiblichen präadamitischen Tierkörper zu verlagern, ihm also eine äußere Frau zu erschaffen, die seiner inneren ähnelte.

Sumerische Sagen und der Gilgamesch-Epos berichten, daß ursprünglich der Mensch mit Tieren umging bis eine schöne Frau erschien und sich ihm hingab, worauf er geistig erwachte. Danach flohen ihn aber auch die Tiere, mit denen er vorher intimst zusammenlebte - oder anders gesagt: Er mied seitdem die Tiere, weil er nun seine "bessere Hälfte" gefunden hatte, das Wesen, was zu ihm passte.

Diese Manipulation war den Archonten möglich, weil sie einerseits über die Technik der Genmanipulationen an tierischen Körpern verfügten und auch andererseits die materiell-seelische Komponente aus den von ihnen selbst gebildeten kosmischen Seelenkonstrukten entfernen und in einen anderen weiblichen Körper einbringen konnten. Auf diese Weise hätte Adam keine innere Verbindung mehr zu Evas kosmischer Seele, in der seine himmlische Lichtseele (Lilith) wohnen konnte. Letztere konnte nach der Trennung nicht mehr direkt in Adam auftreten und mit ihm kommunizieren sondern nur noch indirekt über die aus Adam nun genommene weibliche kosmische Seele in der äußeren Eva auftreten, also mit dieser irdischen Eva kommunizieren, was dann auch geschah zum Ärger der Archonten (sog. Sündenfall). So war es ja auch die Eva, die den Apfel von Baum der Erkenntnis pflückte und Adam reichte, ein symbolisches Bild, das bislang ganz falsch interpretiert wurde. Eva andererseits hatte es nach der Trennung von Adam ebenfalls schwerer, denn ihr fehlte jetzt das nötige geistige Licht aus Adams Geist, das zur Beleuchtung ihrer Licht-Seele erforderlich war, s.a. Seelen+Geister.


Inhalt Über Eva

Die Archonten hielten miteinander Rat und sprachen: "Kommt, laßt uns einen tiefen Schlaf über Adam bringen. Er soll seine Lichtfrau vergessen und eine irdische Frau bekommen". Und Adam schlief ein. Als er aufwachte, war er ein irdischer Mann aus Fleisch und Blut und Knochen und seine Eva ebenfalls eine irdisch lebende Frau aus Fleisch und Blut und Knochen wie er. Und so ersetzten die Archonten seine geistige Liebe mit einer irdischen. Fortan vergaß Adam mehr und mehr seine innere Welt, wurde ganz und gar materiell-seelisch, hing nun statt an der geistigen Welt immer mehr an der greifbaren irdischen, hatte da aber auch seine liebe Not und viel Arbeit, denn je mehr er sich mit dem Fleisch identifizierte, desto schlimmer wurde auch dessen Last.

Die Archonten erschufen für Adam also eine Frau aus Fleisch und Blut. Dazu benutzten sie präadamitische Tiere wie sie es bei der Erschafung des Adam auch taten. Nur war es jetzt mit den Genen des Adam leichter eine passende Form für ihn zu finden, so daß er männlich und sie dazu die weibliche Ergänzung war. Wie bei der Schaffung Adams hatten die Archonten aber nur eine tierisch-geistlose Frau zustandebringen können, zwar lebendig und beseelt, aber ohne eigenen Geist. Dazu waren sie nach wie vor nicht in der Lage. Weil die neue Eva Adams Gene in sich trug, nur die weibliche Form, so folgte sie in allem Adam. Adam gefiel ihr und sie gefiel Adam. Diesem gefiel die äußere Eva sogar so sehr, daß er an nichts anderes mehr denken konnte, die innere Welt nach und nach vergass und damit ganz in die Materie herabgezogen wurde. Das wiederum konnte Gottes Weisheit nicht zulassen. Er beschloss, der Eva die Lichtseele von Adam zuzugesellen, damit sie auch einen Geist hatte - und zwar den richtigen - und beide auf gleichem Niveau miteinander kommunizieren konnten. Adam sollte eine echte Gefährtin erhalten, wie er mit Körper, Seele und intelligentem Geist.

So schickte die Gottheit Adams geistige Lichtfrau (Lilith) zu ihm herab und diese rief ihn an: "Erhebe deinen Geist zu mir, Adam !" Da erkannte er sie als die Seine und sprach: "Du bist die Meine, du bist meine Liebe von Anfang an, mein Leben und die Mutter unserer geistigen Schöpfungen. Sei bitte auch hier in dieser Welt die Mutter aller da lebenden Menschen. Laß mich nicht allein !" - Und so kam, was kommen mußte:

Die Mächte kamen genau in diesem Moment zu ihrem Adam. Als sie aber seine ebenbildliche Licht-Gefährtin sahen, wie sie mit ihm redete , gerieten sie in eine große Verwirrung und entflammten wieder in Begierde zu dieser Erscheinung und riefen untereinander: "Kommt, laßt uns sie ergreifen und unseren Samen in sie aussäen !" Sie verfolgten sie, aber sie lachte über ihre Dummheit, ihre Blindheit. Denn sie wußten nicht, daß mit ihrem Eintreten in die irdische Eva der Untergang der Archonten eingeleitet wurde. Sie projizierte ein Abbild ihres Lichtwesens wie geplant in die kosmische Seele der Eva aus Fleisch und Blut, womit diese endlich einen eigenen Lichtgeist erhielt, was weitreichende Konsequenzen hatte, deren Tragweite die Archonten aber gar nicht erkannten. Die Archonten sahen lediglich, wie das schöne Lichtwesen in die Eva ging. Nun erbrannten sie vor Lust und stürzten sich mit Begierde auf die Eva in der Meinung, die Lichtfrau in dieser festhalten zu können durch nachfolgenden Akt. Sie verunreinigten aber nur die fleischliche irdische Eva mit "Befleckung", wie es heißt - also sie vergewaltigten sie. Sie verletzten mit Gewalt "das Siegel ihres Mundes" (Jungfräulichkeit) - womit sie sich vor Adam und Eva ein weiteres schändliches Zeugnis ausstellten.


Inhalt Über den Baum der Erkenntnis

Ungeachtet dieser äußeren unschönen Handlung war in die Eva das weibliche geistige Prinzip aus den Himmeln eingezogen und Eva hatte einen eigenen weiblichen "Geist", genauer eine Lichtseele aus dem Himmel, die auch Botschaften aus den Lichtwelten aufnehmen und Adam mitteilen konnte. Es erschien ihr die lichtvolle Unterweiserin aus den guten reinen ehelichen Himmeln der wahren Gottheit und klärte sie über die Archonten und deren Verhalten auf. Abschließend sagte die lichte Gestalt in Eva: "Was hat der Archon euch gesagt ? Etwa: ,Von jedem Baum im Paradies darfst du essen, von dem Baum der Erkenntnis des Schlechten und des Guten aber iß nicht´ ?". Die fleischliche Frau sagte: "Er sagte nicht nur ,Eßt nicht´, sondern auch ,Berührt ihn nicht, denn an dem Tag, an dem ihr von ihm essen werdet, werdet ihr des Todes sterben.´". Und die Unterweiserin aus dem Himmel sprach: "Ihr werdet nicht des Todes sterben, denn er hat euch dies nur aus Neid und Schlechtigkeit gesagt, weil er von unten ist. Vielmehr werden sich euch eure geistigen Augen öffnen und ihr werdet wie Götter werden, weil ihr dann das Schlechte und das Gute erkennt." Und die Unterweiserin verließ wieder Evas Seele. Sie ließ sie allein zurück, wobei sie wieder ganz irdischen Bewußtseins war. Die fleischliche Eva nahm von dem geistigen Baum in sich, aß und gab ihre Erkenntnisse ihrem Mann Adam weiter. So aßen die Seelischen nun auch geistiges Brot aus dem Himmel und lernten viel dazu auf diesem von den Archonten ihnen verbotenen Weg. Ihr geistiger Horizont weitete sich, sie erwachten geistig. Der Archonten Schlechtigkeit wurde ihnen offenbar. Sie erkannten, daß sie von dem wahren guten himmlischen Reich weit entfernt waren. Sie fürchteten sich und schwiegen. Sie hielten sich aus Angst bedeckt (symbolisch mit Feigenblättern).

Die Unterweiserin war Sophia Zoe, jene eifrig sich um die Menschheit bemühende Tochter der Gottheit. Sie erleuchtete immer wieder Evas Geist, der Adams Lichtseele aus der Unvergänglichkeit war. Durch die vorangegangene Vergeistigung der nur seelisch-archontischen Eva besaß Eva jetzt eine besonders gute geistige Verbindung zur Weisheit der Himmlischen. Sie besaß eben jene Erkenntniskraft, vor der sich die lügnerischen Archonten fürchteten. Nur Sabaoth, der weise Sohn des Oberarchon, hörte auf Sophia Zoe, weshalb er auch aus den Welten der Archonten in den 7.Himmel erhoben wurde und von dort aus regierte zum großen Ärger des Oberarchon. Eva "aß" also von dem geistigen Brot, jenem symbolischen "Apfel". Sie folgte den Ratschlägen der himmlischen Sophia. Sie beobachtete das Treiben und die Wissenschaften der Archonten, erkannte deren Absichten und alle Hintergründe, teilte dies Adam mit. Sie sollte sich keine Gedanken machen, nur tun, was die Archonten von ihr verlangten, doch sie tat, was ihre innere Stimme ihr riet.

Das Problem der Archonten war nun folgendes: Aus einer sexuellen Verbindung ihrer ersten Eva mit Adam wären nur einfältige und willige, also geistig blinde Menschen entstanden, die nie hinter die Masken der Archonten gesehen hätten und brave Knechte und Mägde gewesen wären. Die neue geistig geweckte Eva war aber imstande, kritisch zu denken, selbständig zu handeln, Erkenntnisse zu sammeln, zu verarbeiten, anzuwenden und ebenso gescheite und mutige Kinder zur Welt zu bringen. Ein Greul und eine Niederlage für die Archonten, die Menschen nur als willige Sklaven brauchten ! Sie verfluchten Adam, Eva und die geistig höhere Welt, die "Unterweiserin", und nannten letztere eine hinterlistige "Schlange". Doch die wirklich böswilligen "Schlangen" waren die Archonten selbst, die ja die Menschen über ihre wahre Herkunft täuschen wollten. Nun beschritten die Archonten einen anderen Weg: Sie wollten für Ablenkungen aller Art, viel Arbeit, Hunger, Not, Mühsal, Leid, Krankheiten und mehr sorgen, daß der Geist der Menschen sich dauernd mit ihrer Welt befassen mußte und keine Zeit und Muße hatte, sich der geistigen zuzuwenden. Denn das hatten sie auch gemerkt, daß Not, Angst und Schmerz den Menschen die Ruhe für eine meditative Tätigkeit nahmen. Sie belogen die Menschen, gaben ihnen falsche Informationen und falsche Religionen und  täuschten sie besonders bei ihrer Wahrheitssuche, Suche nach Herkunft und Gott. Sie machten allen lichtsuchenden Menschen fortan das Leben so schwer wie sie nur konnten.



Inhalt Verfluchungen und Rauswurf aus dem Paradies

Zurück zur Geschichte: Als die Erkenntnis Adam und Eva zu den Feigenblättern greifen ließ, sie also Angst hatten, da kam der große Archon und er fragte: "Adam ! Wo bist du ?" Das heißt, er wollte wissen, wo er mit seinen Gedanken ist, denn er merkte, daß Adam und Eva ihm etwas verbargen. Er sagte zwar er sei Gott, aber er war eben nicht allwissend und schon gar nicht Gott, wenngleich ihm Macht gegeben war über die Wesen der kosmischen Körperwelten und die Energien und Kräfte, die damit direkt zusammenhingen. - Und der ehrliche Adam sprach: "Ich hörte deine Stimme, ich fürchtete mich, weil ich nackt war. Und ich versteckte mich."

Nackt sein bedeutet ohne Kleid sein und hier ohne "Körperkleid" sein, also in Adams und Evas Fall eine geistig unangenehme Entdeckung gemacht zu haben. Sie hatten etwas von den Archonten Verbotenes entdeckt.

Der überhebliche Archon brüllte: "Weshalb hast du dich versteckt ?! - Weil du gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir befohlen habe: ,Von ihm allein iß nicht !`, und du hast davon gegessen ?!". Adam entschuldigte sich: "Die Frau, die du mir gegeben hast, von ihr habe ich es." Der selbstgefällige Archon verfluchte die Frau. Die Frau wiederum entschuldigte sich: "Die Lichtfrau hat mich unterwiesen und ich glaube ihr." Die Archonten verfluchten daraufhin den Geist und seinen Einfluß in der Eva, waren aber effektiv machtlos dagegen. Sie erkannten, daß die Menschen nicht mehr in ihrem "Paradies" verbleiben durften, wo sie noch mehr Geheimnisse herausgefunden hätten. Sie warfen Adam und Eva hinaus in die Wildnis, wo sie selbst für ihren Unterhalt sorgen mußten und allen Härten der Umwelt ausgesetzt waren. Sie hofften, daß die Menschen da keine Zeit mehr fänden, sich mit geistigen Dingen zu befassen, über sie nachzuforschen, und so sollten die Menschen eben außerhalb des "Paradieses" der Archonten Vieh züchten, Felder bestellen und geforderte Opfer bringen. Die Archonten merkten, daß die Menschen sie erkannt hatten und zu höherem Licht Zugang hatten, was ihre Absicht, die Menschen mit ihrem lichten Wesen zu unterwerfen und sich dienstbar zu machen äußerst erschwerte. Das Paradies war aber nicht nur ein schöner Ort auf Erden, sondern eine höhere Dimension über Erden, eine seelische Welt im Gegensatz zur rein materiellen, die dieser seelischen Welt untergeordnet war. Mit dem Rauswurf erhielten die Menschen ein irdisches Bewußtsein, das sich nur sehr mühsam und selten in höhere seelische oder gar geistige Regionen und Dimensionen erheben konnte. Der Mensch wurde dadurch straffer an die harte Materie mit ihren Kreuzen gebunden und verlor den sichtbaren Umgang mit Seelen und Geistern. Hatten sie vorher noch Zugang zu den Kräften und Mächten, die die Materiewelt bewegten und beherrschten, so waren sie diesen jetzt untergeordnet. Das ehemalige Wissen über die jenseitige Welt mußte jetzt durch Glauben ersetzt werden, denn der materielle Körper hat für Seelisches und Geistiges keine Sinnesorgane.


Inhalt Evas Kinder

Eva gebar Kain, ihren ersten Sohn. Kain bearbeitete das Land und bewirtschaftete viele Felder. Ihr zweiter Sohn Abel, der ebenfalls wie Kain aus der Vergewaltigung durch die Archontischen hervorging, wurde ein Schafhirte. Nach Anweisung ihres Gottes mußten Opfer gebracht werden. Kain brachte Früchte seines Feldes dar, Abel brachte ein Opfer von seinen Lämmern dar. Die Archonten bevorzugten Abels Tier-Opfer und verschmähten Kains Feldfrüchte. Der archontische "Gott" liebte nämlich viel mehr den Geruch von gebratenem Fleisch als Früchte, Obst und Salat. Er war kein Vegetarier.

Wem das sympathisch vorkommt, mag "göttlicher Abstammung" sein. Menschen besitzen Gene der "Götter", d.h. Gene der Archonten. Sogar in der Bibel steht noch, daß die Göttersöhne den Töchtern der Menschen nachstellten und mit ihnen Kinder hatten, Genesis 6,2-4.

Da wurde Kain eifersüchtig. Voller Neid und Haß erschlug er seinen Bruder Abel. Und "Gott", nämlich der Ober-Archont, sprach zu Kain; "Wo ist dein Bruder Abel ?". Der antwortete frech: "Ich weiß nicht! Bin ich etwa der Hüter meines Bruders ?" Da erwiderte der Archonten-Gott erregt: "Höre ! Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit doch zu mir. Du hast mich belogen ! Das wird sich gegen dich wenden. Jeder, der Kain töten wird, wird auslösen sieben Vergeltungen. Du sollst seufzend und zitternd auf der Erde bleiben." So bestrafte der Archontengott Kain damit, daß er lange leben und leiden mußte auf Erden.

Danach "erkannte" Adam zum ersten Mal sein Ebenbild Eva. Diese Verbindung beider geschah jetzt aus reiner Zuneigung beider zueinander in wahrer geistiger Liebe. So wurden himmlische Geister angezogen und bessere Menschen gezeugt. Eva wurde also von Adam schwanger und gebar Seth. Sie verkündete: "Ich habe einen anderen Menschen mit des guten Gottes Segen geboren anstelle von Abel." Wieder wurde Eva auf diese Weise schwanger, sie gebar die Norea und prophezeite: "Adam zeugte mir eine Jungfrau als Hilfe für viele Geschlechter der Menschen." Norea ist die Jungfrau, welche die archontischen Mächte nicht befleckt haben, wie unten noch geschildert wird.

Nun begann den Archonten das Ruder aus der Hand zu laufen. Die Menschen begannen sich zu vermehren und auszubreiten. Die vier bekannten und genannten Kinder der Eva stellen nämlich in Wirklichkeit keine Einzelpersonen dar sondern verschiedene Typen von Menschen. Sie hatten alle Kinder und Kindeskinder. - Der wichtige Unterschied ist: Die ersten beiden "Söhne" (Rassen) waren gewaltsam gezeugt worden von den archontischen Wesen. Sie hatten archontische Seelen von "unten". Seth und Norea wurden dagegen von "Adam" natürlich liebevoll gezeugt und sind Kinder von "oben". Es entwickelten sich verschiedenste Charaktere und Menschenarten, denn alle mischten sich untereinander. Zwei gegensätzliche Lager aber blieben: Menschengeister von "oben" mit liebevollem Charakter und lichter Intelligenz und Menschengeister von "unten" mit dem Charakter der Archonten und deren Intelligenz. Ausschlaggebend war stets die Art der Zeugungsumstände, die Art der Liebe der Paare beim Zeugungsakt und die dadurch bedingten Geistereinflüsse. Die Menschen mit lichtem Geist erkannten stets die geistigen Zusammenhänge und wurden regelmäßig zu Zeugen gegen die Ungerechtigkeit der archontischen Kräfte unter den Menschen. Sie deckten immer wieder deren geheimen boshaften Pläne auf. So herrscht auch heutzutage noch ein beständiger Kampf zwischen Licht und Finsternis, anders als die Archonten es ursprünglich geplant hatten bei der Erschaffung Adams. Sie wollten und wollen nämlich nur ihnen dienstbare Wesen, die nicht kritisch ihre Anordnungen hinterfragen sondern bedingungslos gehorchen. Sie sannen seit dem "Sündenfall" immer wieder auf die gewaltsame oder listige Unterwerfung der Menschen und die Ausrottung der geistig geweckteren Lichtmenschen, die ihnen nicht dienen wollten, ja andere warnten und aufklärten über den wahren geistigen Menschen, über das wahre Gottwesen und den Sinn des Lebens. Für ihre Zwecke benutzen und benutzten die Archonten ihnen ergebene Menschen, die in der Regel Inkarnationen aus ihrem Lager sind und in der verlogenen Welt zumeist einen hohen Rang einnahmen. Das ursprüngliche Wissen um den wahren Himmel wurde blockiert und Religionen geschaffen, die den Menschen zu Unterwürfigkeit und Gehorsam erziehen sollten. Stets bemühen sich die negativen Mächte auch, aus dem lichten Gegenlager lichtvollere Menschen zu rekrutieren, die ihnen dann gutmütig mit Erfindungen und Ideen dienen und zu noch mehr Macht verhelfen. Das harte menschliche Dasein läßt viele ursprünglich "gute" Geister überwechseln in das Lager der Negativen, des eigenen Vorteils willen auf Erden mit nichtvorhergesehenen Konsequenzen und Abhängigkeiten nach Ablegen des Leibes (Karma).

Für die Entwicklung des menschlichen Geistes ist das Leben zwischen zwei Fronten und die Wahl der Menschen dennoch ganz im Rahmen der göttlichen Ordnung (s.a.Probleme fehlender Erkenntnis)...


Inhalt Die Sintflut

Als die Archonten bemerkten, daß die Lichtmenschen klüger als ihre waren und durch die Vermischungen andererseits die Entwicklung der Menschen ihren Händen, ihrer Kontrolle, zunehmend entglitt, beschlossen sie: "Laßt uns eine Sintflut machen und alles Fleisch vom Menschen bis zum Vieh austilgen!". Das war natürlich nicht in der Ordnung des wahren Gottes, dem nichts entging und so gelang ihnen dieser Plan nicht. Sabaoth, der Herr der Kräfte und Mächte, verriet den Plan der Archonten dem Menschen Noah und befahl: "Baue dir eine Arche aus Holz, das nicht morsch ist, und verbirg dich in ihr - du und deine Kinder, zusammen mit dem Vieh und den Vögeln des Himmels, von den kleinen bis zu den großen, und setze sie auf den Berg Nisir (Ararat)!"
Den Kindern des Lichtes entging dies nicht. Auch ihnen wurde Hilfe geboten, aber aus den wahren Himmeln. Doch vorher geschah folgendes: Als Norea einmal zu Noah kam, um die Arche zu sehen, verweigerte er ihr den Zutritt. Sie gehörte ja nicht zu seinen Kindern. Da steckte sie die Arche Brand. Doch Noah baute die Arche wieder zum zweiten Male auf.

Die Mehrheit der Archonten wollte die gesamte Menschheit ausrotten, weil sie aus ihrer Sicht mißraten war. Sabaoth wollte jedoch seine Getreuen bewahren. Da er aber überstimmt wurde, tat er es heimlich und ließ Noah eine Arche bauen, einen vor der kommenden Flut sicheren Zufluchtsort. So erzählen es die Mythen...

Noreas Lichtseele entging der üble Plan der Archonten nicht. Sie war weder mit der künstlich ("von Händen") gemachten Sintflut noch mit Noahs Auswahl einverstanden. Es kam zu Auseinandersetzungen mit Noah, bei denen Norea den Plan der Archonten offenlegte und als große Ungerechtigkeit gegenüber den Menschen darstellte. Sie führte die vielen Unschuldigen und besonders auch Kinder an, die geopfert werden sollten durch Noahs Auswahl. Noah war darauf ziemlich verunsichert, arbeitete aber nach Sabaoths Anweisung dennoch weiter an der Arche und stellte sie ganz fertig, obwohl er dabei von vielen gestört wurde. - Norea aber war mit ihrem hellen Geist und ihrem Mut, den sie bei der Auseinandersetzung mit Noah öffentlich bezeugte, den negativen archontischen Kräften ein großer Dorn im Auge. Es reizte sie diese Frau außerordentlich in mehrfacher Hinsicht. Sie sannen auf Rache.

Der Plan der dunklen archontischen Mächte mit der Vernichtung der Menschen ging wieder nicht auf. Erstens weil längst nicht alle Menschen dabei umkamen, zweitens weil es auch nach der Sintflut nach dem oben erwähnten Gesetz eben wieder Menschen von "unten" und "oben" gab. - Das Einzige, was nach der großen Katastrophe die Archonten "besser" machten, war eine Auswahl und längere Behütung ihrer ihnen getreuen Menschen - eine Zeitlang !


Inhalt Norea wird von den Archonten bedrängt

Die Archonten wollten sie verführen und dadurch unter ihre Gewalt bekommen. Satan, ihr ältester und übelster Anführer, sprach: "Deine Mutter Eva hat es auch mit uns getan."

 Norea aber wandte sich gegen sie und erwiderte: "Ihr verfluchten Archonten der Finsternis habt meine Mutter gar nicht erkannt. Ihr habt stattdessen euer weibliches Gebilde ergriffen, nur den materiellen Leib. Auch ich stamme nicht von euch ab, denn ich bin ebenfalls von oben." Der selbstgefällige Archon wurde wütend und seine Miene verfinsterte sich. Er bedrängte sie noch mehr und forderte jetzt mit Nachdruck: "Du sollst uns dienen, wie es auch deine Mutter Eva tun musste. Denn ich habe die Macht und das Recht dazu !"

Norea aber wandte sich mit aller Kraft von ihm weg und rief mit lauter Stimme bebend zu dem Heiligen, dem guten wahren Gott des Alls: "Hilf mir gegen die Archonten der Ungerechtigkeit ! Rette mich aus ihren Händen - sofort !" Da erschien auf der Stelle ein hoher Lichtengel und augenblicklich suchten die Archonten das Weite, ließen ab von Norea.
Norea aber fragte den lichten Engel: "Wer bist du ?"


Inhalt Der Engel Eleleth

Er sagte: "Ich bin Eleleth, einer jener großen Engel, die vor dem Angesicht des Heiligen Geistes stehen. Ich wurde ausgesandt, um dich aus der Hand der Gesetzlosen zu retten und dich über deine Herkunft zu belehren." - Norea aber dachte: ´Die herrliche und mächtige Erscheinung des Engels ist unbeschreiblich ! Sein Aussehen ist wie geläutertes Gold, sein Gewand gleicht frischgefallenem Schnee. Nein, mein Mund wird es nicht ertragen können, daß ich die Kraft seiner Augen und das strahlende Aussehen seines Antlitz jemals beschreibe. - So aber sprach dann zu mir Eleleth, der mächtige Engel: ´

"Ich bin",sagte er, "ein Engel des wahren Gottes. Ich bin einer von den vier Erleuchtern, die vor dem gütigen, großen, unsichtbaren Geiste stehen. - Du hast Angst, daß die Archonten über dich Macht haben, doch keiner von ihnen wird gegen die Wurzel der Wahrheit etwas ausrichten können. Denn ihretwegen hat Gott sich in den letzten Zeiten offenbart und sein Licht in die Finsternis gesendet. Es wird über diese Mächte herrschen. Sie werden dich und dein Geschlecht von oben nicht beflecken können. Denn eure Wohnung befindet sich in der Unvergänglichkeit, dem Ort, an dem der jungfräulich-reine Geist ist, der unerreichbar für die Mächte des Chaos und ihre Welt bleibt."


Inhalt Noreas erste Frage zur Erschaffung des Kosmos.

Ich aber bat: "Herr, belehre mich über diese finsteren Mächte, wie sie entstanden sind, welcher Abstammung sie sind, aus welcher Materie  und wer sie und ihre Kraft geschaffen hat!"
Und der herrliche Engel Eleleth, die Verständigkeit, erklärte mir: "Oben in den grenzenlosen Äonen existiert die Unvergänglichkeit, die Weisheit Gottes, die von euch hier Sophia Pistis genannt wird. Sie mußte und wollte allein ohne ihren Partner, also ohne die Liebe Gottes, ein Werk vollbringen (siehe: Das Problem ... ). Ihr Werk wurde hier unten zu einem lieblosen und finsteren Abbild des wahren Himmels oben über dieser Schöpfung. Zwischen denen, die oben im lichten Himmel sind, und den Welten, die hier unten in euerem Kosmos sind, existiert zudem ein für himmlisches Licht undurchdringlicher Vorhang. Er warf ein lieb- und lichtloses Schattenwesen in eine Teilregion der unteren Matrix, wo es sich zur Materie verhärtete, einer Fehlgeburt vergleichbar. Diese finstere Schattenmatrix empfing den Geist ihres Schattens, einen sich von den lichten Himmelswelten abgewendeten Groß-Engel, und bildete daraus in sich ein selbstgefälliges Tier von Löwengestalt. Es ist mannweiblich, weil es aus männlichem Geist und weiblicher Materie hervorging. Es öffnete seine Augen und sah eine große, grenzenlose Materie-Welt, die ihm gehorchte. Es war hochmütig und eitel und sprach: ,Ich bin Gott, und es gibt keinen anderen außer mir.´ (Obwohl es im Geiste hätte wissen müssen, daß das eine Lüge war. Doch es hielt sich für mächtiger als den wahren Gott, der eben nichts Böses schaffen konnte. Und so begann es, eine eigene gottabgewandte bösartige Schöpfung zu gestalten und darin zu herrschen. )

Als der finstere Ungeist diese Lüge ausgerufen hatte, sündigte er gegen das All, das von ihm abhing. Eine Stimme kam aus der Höhe der absoluten Macht und rief: ,Du irrst dich, Samael (Gott der Blinden.)´ Da antwortete das Tier: ,Wenn ein anderer und herrlicherer vor mir existiert, möge er sich hier zeigen !´ - Das Schattenwesen glaubte nicht, daß sich ein Lichtwesen in sein Reich trauen würde. Zoe, das Abbild der Pistis Sophia in der Tiefe, sagte zu ihm: ,Du irrst dich, Jaldabaoth: Sieh und erkenne die Wahrheit !´. Sie hauchte in sein Gesicht hinein, und ihr Hauch wurde zu einem feurigen Engel. Denn mit Widerwillen und großem Neid erkannte Jaldabaoth ("Satan"/"Satana"), daß es höhere und mächtigere und schönere Wesen gab, die sich sogar in seinem Reich zeigen konnten. Satan hasste die Wahrheit und vor allem, daß diese auch in seine Schöpfungen gelangen konnte. Der feurige Engel, jene Erkenntnis der Wahrheit, fesselte ihn darauf und warf ihn hinab in den Tartarus unterhalb der Unterwelt. Das ist kein Ort sondern ein äußerst schlimmer Zustand der Bosheit, in die Jaldabaoth vor Wut geriet, als er die ihm unangenehme Wahrheit über den herrlicheren Lichtmenschen sehen mußte und wegen dessen Existenz wütend wurde. Jaldabaoths Sohn Sabaoth aber war einer jener Wesen der dunklen Schöpfung, das besser war und dankbar war über die Offenbarung der Wahrheit. Als er die Macht jenes herrlichen Lichtengels sah, tat er Buße. Er verurteilte die Lügen seines Vaters, den Hochmutsgeist Satan, und die Ungerechtigkeit und Härten seiner Mutter Satana. Er verabscheute nun beide und pries stattdessen die himmlische Sophia Pistis, ihre Tochter Zoe und den wahren himmlischen Lichtmenschen (den wir heute als Christus kennen). - Sophia Pistis und Sophia Zoe entführten den wahrheitsliebenden Sabaoth nun nach oben und setzten ihn über den siebten Himmel ein, genau unterhalb des Vorhangs zwischen oben und unten. Und sie ernannten Sabaoth zum ,Gott der Kräfte und Mächte´, denn er ist oberhalb der Kräfte des Welt-Chaos.

Als diese Dinge aber geschehen waren, schuf Sabaoth sich einen großen, viergesichtigen Cherubim-Wagen und unzählbar viele Engel, damit sie ihm dienten, dazu Harfen und Zithern, und Sophia Pistis ließ ihr Ebenbild Zoe rechts von Sabaoth Platz nehmen, um ihn zu belehren über die, die im achten Himmel sind. Satan, den Engel des Zorns, stellten sie aber "links" von ihm, d.h. ordneten ihn unter. Seit jenem Tag nannte man seine Rechte, "Leben", die Linke aber wurde zum Symbol der Ungerechtigkeit der Eigenmächtigkeit. - Als Jaldabaoth nun sah, wie Sabaoth in dieser großen Herrlichkeit des siebenten Himmels und dieser Höhe war, beneidete er ihn und der Neid wurde eine mannweibliche, d.h. lebendige Schöpfung. Das war der Ursprung des Neides. Der Neid aber schuf wiederum den Tod und der Tod pflanzte sich mit dem Neid in allen kosmischen Reichen fort. Das alles aber war nach dem Willen des Vaters des Alls entstanden, nach dem spiegelbildlichen Typus aller Oberen, damit sich die Zahl des Chaos vollende.

Siehe, ich habe dich belehrt über das Wesen der Archonten und die Materie, in der es erzeugt wurde, über ihren Vater und ihre Welt."


Inhalt Die zweite Frage Noreas über ihr eigenes Geschlecht

Ich aber sagte: "Herr, gehöre etwa auch ich zu ihrer Materie ?"
Eleleth antwortete: "Du, zusammen mit deinen Kindern, gehörst zum gütigen Vater, der von Anfang an existiert. Ihre Seelen kommen wie deine von oben aus dem unvergänglichen Licht und werden dahin zurückkehren. Deswegen werden die Mächte sich ihnen nicht nähern können, weil der mächtige Geist der Wahrheit in ihnen wohnt. Alle, die Ihn erkannt haben und lieben, sind unsterblich inmitten der sterblichen Menschen. Jener Geist der Wahrheit wird einmal aus deinem Geschlecht auf Erden hervorgehen als das erlösende Licht in der Finsternis, wenn diese überhand zu nehmen droht. Er ist der Erlöser von der Fessel des Irrtums der Dunkel-Mächte."


Inhalt Die dritte Frage Noreas über das Kommen des wahren Menschen

Ich aber sprach: "Herr, wie lange dauert das noch ?"

 Er sagte zu mir: "Wenn der kommt, den die Liebe Gottes gesandt hat, dann wird er die Menschheit über alles belehren. Er wird sie salben mit der Salbung ewigen Lebens, die ihm von dem königlosen Geschlecht gegeben wurde. Dann werden die Menschen, die ihm folgen, das blinde Denken von sich werfen und sie werden den Tod der Mächte zertreten. Sie werden zurückkehren in das grenzenlose Licht der Liebe, was sie befreien wird aus der Finsternis. Dann werden die Mächte der Finsternis vergehen, deren schwarzen Engel werden ihren Untergang beweinen, die Dämonen ihren Tod betrauern. - Doch die Kinder Gottes werden jubeln über die Liebe, Macht und Weisheit Gottes in sich. Die Macht wird ihnen fortan zur Seite stehen, aber auch schon jenen auf Erden, die das wissen und  wollen."