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Adam und Eva und die Schlangen

1. Wie die Schlange Adam und Eva trennte und für Zwietracht sorgt.
2. Wie der Unterweiser entstand und den Menschen zu Hilfe kam.
3. Eva und Adam zwischen zwei Feuern und die unterschiedlichen Kinder.
4. Warum der Unterweiser schließlich selbst zur Welt kam und als Mensch inkarnierte.

sr Wie die Schlange Adam und Eva trennte und warum sie für Zwietracht sorgt.

Als der uns sichtbare Kosmos wie ein materielles Spiegelbild zum Lichtreich Gottes fertiggestellt worden war auf Betreiben der Geister um Satana, da entstand zwischen dem Reich der lichten Geister und dem Reich der Geister im Kosmos ein mächtiges Zwischenreich, die Seelenschmiede aller Geister. Jeder Geist, der den Kosmos besuchen wollte, benötigte eine kosmische Seele als Kleid, um dort existieren, agieren und reagieren zu können. Das war zwar mit vorübergehendem Vergessen und einem Bewußtseinsreset verbunden, doch es winkte die Erkenntnis von Licht und Schatten, Gut und Böse und allen Polaritäten und vor allem aber die Weiter-Entwicklung der eigenen Individualität bis hin zu einer starken Persönlichkeit mit göttlich-schöpferischen Fähigkeiten. Es hieß, daß man auf Erden die Gotteskindschaft erhält.

Ort des Geschehens war [und ist] der Mensch. In ihm lebt die Seele zwischen geistigem und materiellem Reich, doch bewußt verbunden war sie über die Sinnesorgane nur mit der körperlichen Welt. Die geistige Welt sollte verborgen bleiben, damit der Mensch sich unbeeinflußt von geistigen Mächten entscheiden konnte und sich mit dem Körper identifizierte. Jetzt erfuhren die arglosen Licht-Seelen erstmals Gefühle von Trennung, Angst, Finsternis, Kälte, Schmerz und Leid, Not, Ohnmacht usw.. Durch das Erleben dieser bislang unbekannten Emotionen erkannten sie aber auch den Wert von Liebe, Licht, Harmonie und all den schönen Umständen, in denen sie vorher wie selbstverständlich lebten. Mit dem Erwerb dieser Gefühlswelt wurden sie aber auch mächtiger im Handeln und reiften in ihrer Persönlichkeit.  Ihre Willensstärke wuchs. So war die Bildung der harten materiellen Gegenwelt in vieler Interesse. Gott erwartete davon, daß die Himmlischen durch eine vorübergehende Inkarnation in dieser Welt den Wert der Liebe und der Weisheit schätzen lernen würden. Seine Gegner, die Archonten, sahen dagegen eine Chance, auf Erden als Menschen inkarnierte Geister aus dem Himmel zu verführen und in ihr Materie-Reich zu locken, wo sie ihnen dienen sollten. Nach Gottes Wille sollten die Menschen auf Erden selbst wählen, wohin sie gehen und bleiben wollen.

Wie entstand der Mensch.
Den Leib schufen die Archonten aus der Matrix ihrer Welt und versahen ihn mit Seelen-Partikeln aus dem gesamten Kosmos, weiblichen und männlichen. So entstand ein Hermaphrodit, ein Paarwesen von Adam und Eva.  Diese so geschaffene Menschenseele sollte den Geistwesen von oben als Speicher-Matrix und Schaltstelle für den Leib dienen. Denn für reine Geister war die Materie unserer Welt zu grob. Diese Menschen-Seele versah den Körper mit den Trieben und Leidenschaften und so benahm sich der erste Mensch anfangs wie ein intelligentes Tier. Die Archonten waren nämlich außerstande, die Seele für die Aufnahme eines intelligenten Geistes einzurichten. Da half die Sophia Christi, welche mit Sabaoth, dem "Herrn der Heerscharen" aus dem 7. und höchsten "Himmel" der Archonten in Verbindung stand. Der Oberarchon blies dann auf dessen Anweisung nur noch symbolisch seinen "Odem" in den Leib Adams und ein Lichtgeist aus den Himmeln zog in die Menschenseele ein. Es entstand die erste "lebendige" Seele, eine mit einem eigenem verständigen Geist versehene Seele. Der  männliche  Part  war ein  Geist-Gedanke aus Gott, der weibliche Part die Geistseele Lilith aus der Matrix der Gottheit. Sie gehörten zusammen von Anfang an. 

Kaum war der lichte Geist (mit Lilith) in den Menschen eingezogen, sah er durch diesen die kosmischen Welten der Archonten und erschrak. Er war betroffen von der geistigen Finsternis und seelischen Kälte; er sah Eigenliebe, Lieblosigkeit, Kämpfe, Leid - und fühlte sich äußerst unwohl. Welch ein Kontrast zu der himmlischen Sphäre, aus der er kam ! Er wendete sich im Geiste zu seiner Partnerin, und sie dachten wehmütig an ihre schöne Himmelswelt, aus der sie kamen. - Die Archonten lenkten sie schnell ab und zeigten nun stolz all ihre Tiere in der Hoffnung, daß Adam Spaß an ihnen hatte. Doch es langweilte Adams. Auch durchschaute Adam alles schnell und er wußte über vieles besser Bescheid als die Archonten, was diese wiederum schockierte und ängstigte, denn sie wollten die Herren in den kosmisch-astralen Reichen und über die Menschen sein. Sie erkannten, daß ein Vollmensch ihnen geistig überlegen war, das gottgeschaffene Paar aus Lichtgeist und Lichtseele  dachte besser und schneller als sie. Deswegen logen sie die beiden mit Schlangenlist an und sagten, daß  es besser wäre, wenn sie ihre beiden Geschlechter trennten in Mann und Frau. Das geschah und  für Adam war Lilith plötzlich nicht mehr in seiner geistigen inneren Welt erreichbar und er sah stattdessen  in der materiellen Außenwelt der Erde nur die Eva. Die äußere Eva war zwar nicht so himmlisch schön wie die geistige Licht-Eva, doch sie gefiel Adam, denn sie passte zu seinem Körper und er war auf der Erde nun nicht mehr allein. 

Durch die Partner-Trennung  kam es zu einer erheblichen Schwächung der beiden nun "halben" Menschen: Zu Erinnerungs- und Machtverlust, zu einem körperbetonten Bewußtseinslevel, ja zu totaler Abhängigkeit vom Körper, zum Erleben von Tod, Krankheit und Leid. Die nun getrennt inkarnierten Menschen Adam und Eva wurden also gewöhnliche, schwache Menschen mit einem alternden schweren Körper, mit dem sie sich mehr und mehr identifizierten in ihrer neuen geistigen Blindheit. - Durch diesen Teilungs-Trick der Archonten wandte sich das Interesse Adams wegen seiner Liebe notgedrungen zur Außenwelt, weg von den geistigen Sphären hin zu den weltlichen. Den Haupttreffer aber landeten die listigen Archonten damit, daß von nun an keine Paare mehr gleichzeitig und am gleichen Ort geboren wurden, sondern  voneinander getrennt und bis sie erwachsen waren, dauerte es Jahre. Außerdem wurde dafür gesorgt, daß sie sich niemals trafen und so verbanden sich stets ungleiche Paare. 

Die Archonten triumphierten ! Sie hatten ihrer Ansicht nach erreicht, was sie wollten. Der jetzt geschlechtlich getrennte Mensch war ihnen gegenüber geistig blind, unwissend und körperlich schwach geworden. Die zusammengehörenden und sich optimal ergänzenden Paare trafen sich nie. Der Oberarchon gab sich jetzt als ihr Schöpfer-Gott aus, ließ sich anbeten, blutige Opfer bringen und verordnete bei Nichtbeachtung seiner Gebote und Gesetze unbarmherzig harte Strafen.

Der Himmel sah das und schickte zum Ausgleich den Unterweiser-Geist  zu den Menschen, öffnete ihnen die Augen in einem lichten Moment oder einem hellen Traum, zeigte die Gefahren der Welt und auch die Mittel und den Heimweg zurück in die himmlische Heimat. Als das die Archonten merkten, daß die Menschen geistige Aufklärung von den hohen Lichtmächten geboten bekamen, wurden sie wütend und verfluchten die Eva, dann den Adam, die Erde und schließlich den Unterweiser, den sie in ihrer Ohnmacht eine hinterlistige Schlange nannten. Auch die Lilith verfluchten sie, denn auch sie erschien ihrem Twin-Partner.  Der Unterweiser und Lilith waren für die Archonten unerreichbar, weil sie Lichtwesen aus den Himmeln jenseits ihres kosmischen Reiches waren und direkt in die Menschenseelen einstrahlten. Sie konnten nichts gegen sie tun, nur gegen die Menschen. So gewann der Kampf um die Seelen an Brisanz und die geistig erwachenden Menschen wurden von den Archonten noch mehr geplagt. Sie überlegten auch, wie sie die Menschen ablenken könnten von ihrer inneren geistigen Welt.

Bemerkung: Das biblische Wort für Schlange ist "Nahash" und heißt nicht nur "Schlange" sondern bezeichnet auch einen Weisen, der Geheimnisse kennt, aufklärt und guten Rat gibt. So ist zu verstehen, warum eine "Schlange" beim "Sündenfall" als Symbol verwendet wurde. Auch kann man nun verstehen, daß es nicht nur böse, giftige und gefährliche Schlangen gibt, sondern auch gute und hilfreiche wie z.B. die Schlange Mosis bzw. die Äskulapschlange der Ärzte. - Man kann sich weiter denken, daß die hinterlistigen "Schlangen" die guten "Schlangen" als "böse" hinstellen, weil die ihre Arglist ans Tageslicht bringen können. So wurde von den Archonten, den falschen Schlangen, die Gute, also der Unterweiser und Helfer, in Verruf gebracht, damit die geistig doch ziemlich unwissenden Menschen sich nicht an ihn wendeten, sondern ihn mieden. - Ein alter böser Trick der alten Lügner!  Die Frauen wurde nun des Oberarchon Erzfeindin, was zu den patriarchalischen Einrichtungen in den großen Weltreligionen führte, wo die Frauen als Sünderinnen sich den Männern unterordnen mußten.

Frauen sind intuitiver als Männer und "wissen" um die Macht einer guten Ehe zwischen Mann und Frau. Die Archonten wissen ihrerseits, daß sie durch die Trennung der Zusammengehörenden, viel mehr Macht ausüben können. Eine Wiedervereinigung der Getrennten im Geiste der Liebe wäre der Archonten Untergang. So säten und säen sie überall Zwietracht und verbreiteten Lügen, denunzierten vor allem das intuitiv veranlagte weibliche Geschlecht und jeden, der sie durchschaute. In den Haupt-Religionen der Welt wurde der Frau die Schuld gegeben am sogenannten Sündenfall und höheres Wissen verheimlicht, die Tatsachen verdreht. Die Frau mußte sich vermummen oder in Kirchen den Kopf bedecken und hohe Ämter waren ihr lange versagt, in manchen Ländern auch heute noch. Ihre sanften zu Frieden und Harmonie anregenden Seelen wurden mißdeutet, gering geschätzt und ihre weiblich-schöneren Körper vor allem in deren Jugend ohne geistige Erkenntnis der Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist in egoistischer Liebe, meist eben nur in körperlicher Lust, oder zum Verkauf von Waren mißbraucht. - Zwietracht wurde zwischen die Geschlechter gesät und so schritt der Niedergang der Seelen voran.



Grund Wie der Unterweiser entstand und den Menschen zu Hilfe kam.

Als die Archonten den Adam schufen, erkannte die Gottheit natürlich die wahre Absicht der Archonten, nämlich die Menschen zu versklaven. Sie sorgte dafür, daß die Menschen den Archonten nicht schutzlos ausgeliefert sind, sich frei entwickeln und im Licht der Erkenntnis besser entscheiden konnten zwischen - sagen wir mal volkstümlich - Himmel und Hölle. Was tat sie ? Sie projizierte ein geeignetes Abbild von der Sophia Christi in die unteren Regionen auf die Seelenwasser. So wie wir einen Schatten aus der dreidimensionalen Welt auf eine zweidimensionale Fläche werfen können, so erzeugte sie in perfekter Weise für die Seelenmatrix des Kosmos ein lebendiges Abbild von sich. Da es aus dem höchsten Himmel kam, war es nicht stumm wie unser Schatten, sondern eine mächtige geistige und lichte Wesenheit, ihre kosmische Tochter. Es entstand eine wunderschöne weibliche Gestalt. Man nannte sie die "Eva des Lebens", die "Mutter der Lebenden", die "Unterweiserin". Christus, ihr göttlicher Partner, besaß nun in der ihm feindlichen Gegenwelt der Archonten eine geeignete Matrix, ein Fundament für sein persönliches Erscheinen. Sie, die Tochter der Gottheit, gebar paradoxerweise den Mann ihrer Mutter aus sich, den "Sohn Gottes"als Unterweiser. Seitdem waren Gott und Gottheit in der kosmischen Welt geistig und seelisch persönlich vertreten und den Menschen bei Bedarf sichtbar. Der Unterweiser ist der Erlöser. Er ist in den oberen Himmeln der Geist Christi, sein Abbild in Sabaoths Himmel die Seele Christi, als Mensch Jesus Christus. Um Mißverständnisse auszuräumen sei an dieser Stelle gesagt, daß die Erlösung darin besteht, daß er uns die Augen öffnet und den Weg zeigt, den wir gehen müssen, um aus der Finsternis ins Licht zu gelangen. Die jenseitige Hilfe besteht nicht im Führen sondern im Begleiten, Beschützen, Unterweisen. Entscheiden muß der Mensch selbst, ob er diesen Weg gehen möchte. Ein bequemes Hinterhertrotteln hinter einem Hirten oder Guru bringt keine Erlösung ! Da folgt man nicht dem himmlischen Licht sondern einem Irrlicht.

Daß das gesamte Christuswesen mehr als der Mensch Jesus und uns bekannte Jesus Christus ist, wird in "Das Wesen Gottes" gezeigt. Es ist ein existentes Wesen Gottes. Es ist da auch gesagt worden, daß Gott und auch sein "Sohn" stets Mann und Frau sind. Im Himmel gibt es nichts Halbes wie auf Erden oder in den kosmischen Schöpfungen der Archonten. Der Bräutigam hat nämlich auch eine Braut. Nur so sind sie vollkommen Mann und Frau, ein vollkommenes Wesen.

Jesus ist nach christlicher Lehre der Christus. Er ist aber nur der männliche Vertreter des Christuswesens. Wegen der Inkarnation mußte auch er in die materiellen Schöpfungen seines Gegners hinabsteigend die Trennung erdulden. Wie wir wissen, gehören Gottvater und sein Sohn Christus zu Schöpferpaaren und haben ein weibliches Pendent. Desweiteren haben sie in allen Schöpfungsräumen Abbilder von sich. So wie in den Sphären der Geister das Christuswesen das unbegreifbare Gottwesen begreifbar, persönlich und damit "existente" darstellt, so hat es auch von sich ein Abbild in die seelischen Schöpfungswelten geschickt: Die Unterweiserin und den Unterweiser. In späteren Zeiten wiederholte sich der Vorgang auf noch tieferer Stufe, nämlich auf materieller Ebene in unserer Erdenwelt. Dort gebar Maria Jesus körperlich. Sie gab den Körper, in den die Seele des Unterweisers einzog (=Erlöser). In dieser aber wohnte der Christusgeist und darin Gott-Vater. - So ist das Gottwesen in der Welt der Geister, in den Reichen der Seelen und auf Erden vertreten. Es hat überall für sichtbare, existente Abbilder seiner Unendlichkeit gesorgt - Vorraussetzung für eine Kommunikation.

Aus diesen göttlichen Paarwesen ergeben sich verrückt-verwirrende verwandschaftliche Beziehungen (s.a.Nag Hammadi Codices II,5 und VI 2). Sie sind aber korrekt, wenn man nur berücksichtigt, daß der Mensch aus einem materiellen, seelischen und geistigen Teil besteht. So hatte Jesus recht, als er sagte: "Mein Vater ist im Himmel." Damit meint der Erdenmensch Jesus seinen Geist aus Gott. Ebenso kann er sagen: "Wer mich sieht, der sieht den Vater.". Das sagte Jesu Geist von sich. Wer also Jesu Geist erkennt, der erkennt darin den Vater im Himmel oder den Christus-Geist. Genaueres unter "Menschen, Seelen, Geister...". Nach Jesu Tod verband sich seine hohe Seele mit seinem göttlichen Geist und damit die unteren Astralseelen-Reiche mit den oberen geistigen himmlischen, was die Brücke der Erlösung ist, die es zu beschreiten gilt. So waren Vater und Sohn eins im existenten Gottwesen. Die Gottheit aber, der Heilige Geist, war mit ihnen wieder vereinigt ohne innere Gegensätze: Ihre Herzwunde geheilt... d.h. durch das Herabkommen ihrer Liebe in die Sphären der Seelen und Menschen, war sie auch da nicht mehr allein.



Grund Eva und Adam zwischen zwei Feuern und die unterschiedlichen Kinder.

Nachdem der Oberarchon den Menschen geteilt hatte in zwei geschlechtliche Menschen und diese dadurch ihr geistiges Licht, ihre Erinnerung, verloren, trat die Unterweiserin und durch sie der Unterweiser zu Eva und Adam hin und erleuchteten sie wieder geistig, brachten ihnen wieder das verlorene Licht. Dabei erkannten beide sich und die Hinterlist der Archonten, aber auch die angebotene geistige Hilfe von oben. Mit ihren nun geöffneten geistigen Augen sahen sie, daß die Archonten im Gegensatz zu den lichten Engeln im Himmel moralisch schlecht waren. Durch diese Offenbarung wurden sie traurig und ängstlich, was den Archonten auffiel. Als der ja nicht allwissende Oberarchon, der sich vor den Menschen für Gott ausgab, erfuhr, was passiert war, verfluchte er Adam, Eva, die Erde, Lilith und den Unterweiser. Dieser aber blendete die Archonten mit seinem lichten Wissen so sehr, daß sie ihre Ohnmacht ihm gegenüber erkennen mußten.

Als sie sich von dieser Niederlage erholt hatten und der Unterweisergeist nicht mehr zu sehen war, bemächtigten sie sich der Eva, in die sie den Geist der Lilith eingehen sahen.  Der 1.Archon zeugte so den ersten Sohn Kain, der 2. Archon den Abel. Damit wurde in das Fleisch der Menschen der Trieb der Sinnlichkeit gepflanzt als weiteres Gegengewicht zum Geist. Den Unterweiser verleumdeten sie vor den Menschen als "hinterlistige Schlange", um die Menschen irrezuführen und einzuschüchtern. Sie selbst aber waren die bösen giftigen Schlangen, wobei sich ihre Weisheit  nicht im Geringsten mit Gottes Weisheit messen konnte und auch nicht mit der eines wiedervereinten Menschenpaares. Sie waren listige aber dennoch dumme Lügner und Menschenmörder von Anfang an. Jesus bezeichnete sie im Johannes-Evangelium so. - Auch Moses wußte um die Wahrheit von den zwei "Schlangenarten", als er symbolisch eine Schlange aus Bronze auf einem Stab zeigte und dann sagte, daß alle von den giftigen Schlangen Gebissenen gerettet würden, die auf diese eherne Schlange blickten. Die giftigen Schlangen waren die lügnerischen Archonten, die eherne bezeichnete Gottes Weisheit, den Unterweiser und Erlöser. Später nagelten sie Jesus ans Kreuz, stellten ihn als Verräter und Verführer hin. Hier kann jeder die Symbolik erkennen und den Zusammenhang zwischen der Schlange auf dem Baum im Paradies, der bronzenen Schlange von Moses auf dem Stab und dem Erlöser am Kreuz. Und immer gab es böse, giftige "Schlangen" und jene gute göttliche "Schlange", deren große Weisheit immer half und immer hilft, wenn man auf sie nach Moses Rat blickt. In unserer Zeit ist ein Überbleibsel der alten Symbolik die Äskulapschlange der Ärzte, ein ärztliche Schlangensymbol auf einem Stab.

Adams und Evas Kinder Seth und Norea wurden später laut Bibel in reinerer geistiger Liebe gezeugt. Die Archonten waren an der Zeugung nicht beteiligt, weswegen erstmals himmlische Geister von oben auf ordentlichem und natürlichem Wege der Schwangerschaft inkarnieren konnten. - Der ursprüngliche Plan der Archonten, den Menschen zu schaffen, um Lichtwesen aus dem Himmel zu fangen und zu beflecken, war mißlungen. Denn durch die Vergewaltigung der Eva befleckten sie nicht ihren Geist, sondern ihre eigene Erd-Matrix und bewirkten dabei obendrein nur, daß Seelen und später auch die gefallenen Geister aus den Bereichen der Archonten ebenfalls zur Inkarnation gelangten. Diese hatten damit die Gelegenheit, den unteren finsteren Welten  zu entkommen. Es gab genug davon.



Grund Warum der Unterweiser schließlich selbst zur Welt kam und als Mensch inkarnierte.

Verbinden sich zu Lebzeiten auf Erden die Menschen mit dem "Unterweiser", also dem helfenden Gottesgeist, so werden sie immer erlöst. Das entspricht dem errettenden Hinblicken auf die eherne gute Schlange Mosis. Dieses geistige Wissen, diesen geistigen Weg der Erlösung, versuchten die Archonten natürlich immer zu verhindern, doch das Christuswesen dringt mit seinem himmlischen  Licht in die Seelen und gibt sich jeder suchenden Seele zu erkennen und erleuchtet sie. Gott bzw. die Gottheit kam in verschiedensten "Gewändern" in die unteren geistigen Jenseitswelten und zu den Seelen der Menschen. Er kam schon zu Adam und Eva und seitdem zu zahlreichen anderen. Er offenbarte sich Moses. Er kam persönlich in Jesus. Er kommt zu jedem Menschen, der sich ihm im Geiste zuwendet, ihn erkennt und liebt und Gottes Willen tut. Das ist auch der einzige Weg aus dem leidvollen Teufelskreis der archontischen Inkarnationszyklen. Nicht nur in Jesus - nein, zu allen Zeiten bemüht sich die göttliche Liebe als Unterweiserin oder Unterweiser um die Erleuchtung und Heimführung der Menschen, Geister und Seelen. Konnten inkarnierte archontische Wesen während ihres Erdenlebens gewonnen und so veredelt werden, so war der Gewinn für den Himmel besonders groß. Es gab viele gefallene himmlische Geister, die über die Inkarnation wieder den Heimweg antreten konnten. Aber es gab leider auch sehr viele gefallene Lichtmenschen, die sich während ihrer Inkarnation in den kosmischen Stricken verfingen und nicht mehr zurückfanden in ihre himmlische Heimat, was ein Gewinn für die Archonten war. Als dieser schlimme Trend zu groß wurde, weil die Menschen kaum noch auf ihren inneren Führer hörten, ja meist gar nicht mehr wußten, daß sie einen Geist hatten, der ihnen hilft, da kam der Unterweiser persönlich in die Welt und lehrte die Wahrheit ebenda als Mensch. Dadurch konnten also die Menschen, die für eine innere geistige Belehrung oder Kommunikation unfähig waren, nun die Wahrheit von aussen hören, lesen und aufnehmen. Bei vielen erwacht wieder das Interesse an geistigen Wahrheiten, die erloschene Liebe und mit dieser das Licht, das den Weg in die himmlische Heimat zeigt. Das ist dann die Rettung. An geistigen Helfern fehlt es keineswegs. Das wurde versprochen. Es heißt: Wer anklopft, dem wird geöffnet. Wer sucht, der findet. Wer die Wahrheit aus den Himmeln annimmt und sich danach richtet, der wird gerettet und zurück in die himmlische Heimat geführt. Denn der Unterweiser-Geist ist der Herr und Erlöser Selbst. Er zwingt sich niemandem auf, aber er hilft wirkungsvoll jedem Willigen.

Sophia Christi