Wege der Seelen
 
Die Seelen gehen auf  getrennten Wegen  durch die Welten des Kosmos, lernen dort lauter Neues kennen wie z.B. Wolken, Meere, Gebirge,  Pflanzen, Tiere und auch vieles, was wir Menschen überhaupt nicht kennen, z.B. menschenähnliche Völker auf Sonnenwelten in lichten Gestalten und andererseits abstoßende ihnen unsympathische Wesen in der geistigen Finsternis. Sie sammeln die ersten Erkenntnisse durch Reisen und Beobachtung. Anfangs sehen Animus und Anima noch mit den Augen ihres himmlischen Geistes. Sie sehen die Außenformen, sie sehen die Seelen darin und verstehen die Sprache der Geister. Alles können sie beobachten und studieren. Die seltsamsten Wesen lernen sie kennen. Mit manchen beschäftigen sie sich längere Zeit. Wo eine Seele verweilen will, dort kann sie verweilen. Niemand zwingt sie zu etwas.  Viele fesseln die abenteuerlichen Sphären in den harten, kämpferischen Materiewelten. Anderen gefallen die schönen Lichtmenschen  der Sonnengebiete. Nicht wenige verweilen lange in den lichten, farbigen Sonnenwelten, wo hochintelligente Wesen mit viel Wissen leben und um das Wissen geht es unseren beiden jungen Seelen. Sie wollen ja verstehen und viel Erfahrungen sammeln. Durch längeres Verweilen in einer Weltensphäre nehmen sie typische Matrix-Strukturen dieser Welt an und werden den Bewohnern derselben sichtbar. Jede Welt hat eine spezielle Matrix.  Auf einer Sonnenwelt erhalten sie ein zartes Lichtkleid über ihre kosmische Grundseele, die sie beim Durchgang durch das Tor erhielten. Die lichten Sternenwesen sind im Gegensatz zu den irdischen Menschen energetische Wesen und Lichtwesen und tragen keine beschwerlichen Materieleiber. Sie besitzen keinen Materiekörper sondern einen Körper aus einer Form der Energie - was sozusagen die Kehrseite der Materie ist. Damit können sie in Sonnenwelten leben, mit Lichtgeschwindigkeit reisen und kennen auch nicht die Probleme eines menschlichen Leibes. Wollen sie dagegen auf der Erde als Menschenkind inkarnieren, um die Gotteskindschaft zu erwerben, so geht es nur über  Schwangerschaften  von Erdmenschen. Das bloße Verweilen ihrer Seele reicht da nicht aus.

In den lichten kosmischen Sternen-Regionen stellen die Menschen  - wir wollen sie mal auch so bezeichnen, obwohl sie wesentlich schöner sind als wir und eben aus Lichtformen bestehen - Ordnung und Weisheit über die Liebe, welche sie gar nicht kennen, weil bei ihnen nur die Vernunft zählt und es auch keine Lieblosigkeit gibt. Sie kennen keinen Schatten. Dunkelheit weicht vor ihnen.  Alles wird durch Vernunft logisch geregelt.  Wissen geht diesen Energiewesen über alles. Das ist auch ihre Nahrung neben ätherischen Lichtstoffen dieser Welt.  Alles ist geordnet, leibliche Nöte oder gar Schmerzen kennen sie nicht, da sie keinen beschwerlichen materiellen Leib besitzen.  Viele Neuankömmlinge bleiben dort sehr lange, besuchen  deren Schulen und lernen sehr viel über die Natur-Gesetze des Kosmos und was es sonst noch alles gibt. Sie bekommen auch geeignete Partner für eine Zeitlang, denn sie wissen, daß die Geschlechter sich in vielem ergänzen. So vermehren sie ihr Wissen. Es werden ihnen auf jeder Entwicklungsstufe andere Seelen-Partner zugeteilt, was viel angenehmer ist als das auf Erden gewohnte Schüler-Lehrer-Verhältnis.  Durch diese angenehme Förderung wächst die Weisheit eines solchen  Sternenvolkes enorm - aber nur in den exakten Wissenschaften.  Bei den Sternenvölkern ist alles streng vernunftmäßig geregelt. Streit, Neid und Zank kennen sie nicht. Wissen und Weisheit zu erlangen ist das einzige Bedürfnis. Kämpfe finden nur auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Geist statt. Die Kommunikation erfolgt durch Körpersprache, denn die Seelenkleider der Lichtmenschen spiegeln die Gedanken und Gefühle, sind sehr ausdrucksstark und eine Geste sagt mehr als tausend Worte. Bei größeren und sogar sehr großen Entfernungen dient Telepathie der Kommunikation. Diese besteht ebenfalls nicht aus simplen Worten sondern umfaßt wiederum den ganzen Lichtkörper, wird empfunden und augenblicklich verstanden.

  Es gibt in solchen Lichtregionen auch so etwas wie Religionen. Sie orientieren sich vor allem an dem Wissen der Geister der Verstorbenen. Sterben kann man da sozusagen auf Wunsch und es ist nie schmerzhaft. Die Seele legt ihr Lichtkleid ab, die Lichthülle löst sich auf, ein Begräbnis erübrigt sich. Die Seele geht zu den Ahnen in eine Parallelwelt in der Sphäre des Sonnengebietes.  Gott kennt man nur als ein unnahbares großes Schöpferwesen und sie betrachten sich selbst auch nur als Geschöpfe desselben.  Von Priestern, die Kontakt mit eigenen und auch fremden Geistwesen anderer Welten haben, erfahren sie aber, daß man über eine beschwerliche und gefahrvolle Erdinkarnation als  ein wahres Gotteskind  in die Familie des großen Schöpferwesens aufgenommen werden kann. Aber dazu muß man eben auf einer der dunklen Welten in der Finsternis weit weg von der Sonne inkarnieren und unvorstellbar harte Prüfungen bestehen, wodurch man aber auch die Macht der Liebe kennenlernt.  - Die Priester der Weisheitswelten halten das freilich eher für ein Gerücht und erzählen das nur solchen, die aus einem inneren unverständlichen Begehren darüber mehr wissen wollen.  Liebe ist nichts Berechenbares, nichts für die Wissenschaften der weisen Sonnenwelten!  Es gibt aber auch einige wenige Priester und Priesterinnen, welche eine Erdinkarnation schon meisterten und gar wohl Bescheid wissen. Diese sind aber selten.

 Trotz zahlreicher Warnungen gibt es Sternenseelen die sich für eine Inkarnation auf den finsteren Erdwelten entscheiden.  In einem Tempel werden sie bei einer Zeremonie verabschiedet und verschwinden auf dem Altar in einem Sonnenfeuer von der Sonnenwelt. Die Angehörigen, Freunde und Dualpartner beten für sie und hoffen auf eine glückliche Wiederkehr mit vielen neuen Erkenntnissen. Aber nur wenige kehren zurück und auf die vielen Sonnenwelten verteilt, ist es ein ausgesprochener Glücksfall, wenn ein Familien-Mitglied überhaupt zurückkehrt.  In gemeinsamen Meditationen wird aber immer wieder versucht, einen telepathischen Kontakt mit den hinuntergegangenen Familienmitgliedern  herzustellen. Alle Lichtwesen sind telepathisch begabt, kommunizieren gewöhnlich auch nur so auf größere Distanz miteinander. Diese Fähigkeit geht aber bei den als Menschen auf einer Erde Inkarnierten gewöhnlich verloren, und das erschwert die Kommunikation erheblich, so daß gemeinsame Meditationen nötig sind, um gelegentlich wenigstens etwas Klarheit zu erlangen.

Wenn die Seelen der Lichtwesen zum ersten Mal eine Erdinkarnation beginnen, dann erhalten sie einen für sie ungewohnt schwerfälligen Leib aus Materie mit einem Naturseelenkleid voller Triebe und Bedürfnisse. Das besteht aus  einer anderer Seelenmatrix als auf der Sonne, nicht aus Licht sondern aus Seelenspezifika des Mineral-, Pflanzen- und Tierreiches. Es ist eine spezielle Naturmenschenseele, die über viele Lebenszyklen hinweg gebildet wurde und nun der Seele als Schaltstelle zum Körper hinzugegeben wird, ihr in positivem wie negativem Sinne assistiert. Im Vordergrund bei der Bildung eines  solchen Menschenseelen-Kleides stehen vor allem jene Tiere und Pflanzen, die die hohe Urseele (Animus bzw. Anima)  bei ihren anfänglichen Wanderungen durch die kosmischen Welten besonders interessierten. Diese entsprechen dann auch dem Typus, Charakter und der Vorliebe des Menschen. Alle anderen Spezifika bleiben mehr im Hintergrund und treten charakterlich oder begabungsmäßig nicht so vordergründig in Erscheinung.   So gibt es Naturseelen aggressiver Art und sanfter Art. Alle sind verschieden. Was aber die Gestaltung des Leibes eines Menschen betrifft, so hat er in den Genen eine festgelegte Blaupause und wird durch chemische und physikalische Vorgänge und irdische Nährstoffe gebildet und natürlich auch durch Seele und ihren Geist, die irdischen Eltern sowie Umwelteinflüsse.  Über die Sinnesorgane, die Schmerz- und Lustempfindungen und die vielen Bedürfnisse des Leibes wird das Bewußtsein der Seele so sehr in Anspruch genommen und auf die Außenwelt gerichtet, daß sie alles Zurückliegende vergißt und sie identifiziert sich  bald nur noch mit dem wachsenden Menschenkind.  Mit Ausbildung des denkenden Gehirns durch die Informationen durch die Außenwelt weiß sie bald nicht mehr, daß sie eine unsterbliche Seele mit einem Geist ist.

  In diesem Körper und mit diesem Menschenseelen-Kleid wird die Seele nun ihren ganz persönlichen Lebensweg gestalten im Rahmen einer vorgegebenen Gesellschaft und Umgebung und unter Vergessen ihrer Herkunft.  Die Sinne des Körpers und die Triebe der Körperseele konzentrieren das Bewußtsein der Seele auf Körper und Umwelt. Die Menschenseele ist so zwar auf die Außenwelt konzentriert, es gibt da ja schon für ein Kind vieles zu entdecken, aber im Laufe des Lebens  wird ihr Geist und  ihre Seele ( das "Unterbewußtsein" bzw. das "Höhere Ich" oder "Selbst") sie immer wieder daran erinnern, daß der Mensch nicht nur aus Fleisch und Blut besteht, sondern auch einen Geist und eine Seele hat.  Der Verstand des Gehirns eines Menschen hat da zwar anfänglich so seine Schwierigkeiten, denn es fehlen ihm Erfahrung, Bilder und Worte, aber nach und nach beschreitet so manche Seele dennoch den sogenannten inneren Weg. Sie fragt nach dem Sinn des Lebens, interessiert sich für Religionen und ahnt die Existenz einer unsterblichen Seele. Religion heißt übrigens Wiederverbindung mit Gott. Sie ist wichtig für das höchste Ziel. Aber die Weltreligionen sind verwässert, ja verfälscht, und die meisten Menschen folgen lieber ihrem klaren Verstand als märchenhaften Geschichten über Gott und Teufel, Himmel und Hölle. Andere hängen demütig einer äußeren Religion an, die nicht die Freiheit und Göttlichkeit einer Seele fördert, sondern Gehorsam gegenüber einem herrischen Gott und Weltherrscher verlangt. Aus Angst und Bequemlichkeit gehorchen sie und glauben, in den Himmel zu gelangen. Aber dann sind ihre Seelen falsch informiert und folgen im Jenseits falschen Geistern in die Finsternis und Sklaverei. Deswegen soll man erwachen, die Souveränität seiner Seele wieder erlangen, Fehlprogrammierungen durch andere Geister ablegen und seinen Weg in die Freiheit gehen zusammen mit den richtigen Freunden, die man sich selbst wählt.


Der Kampf um die Seelen findet täglich statt.

Des Menschen Seele ist begehrt von den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes und der Liebe. Das zu erkennen ist für alle schwer, die sich nie mit diesem Thema befaßten. Es wird sich ein Mensch entweder nur der Außenwelt und ihren Geistern zuwenden oder im besseren Falle auch der inneren Welt und dort Antworten und die Wahrheit finden. Er wird dann nach Seele und Geist fragen, Gott suchen, in sich finden und lieben lernen. In sich, das heißt in seinem Geiste. Im Herzen wird der Mensch dann die Wahrheit finden. Viele aber orientieren sich leider nur an der Außenwelt, lieben diese und wollen dort Karriere machen. Sie verdrängen Gedanken an ein Ende dieses Lebens und glauben nicht an ein Leben nach diesem Leben.  Geld und Vergnügen zählen, da sie greifbare, angenehme und realistische Ziele sind. Sie tun alles für die Gesundheit des Körpers und ihr irdisches Wohlergehen und wollen vor allem lange und gesund leben. Dieser Wunsch stößt natürlich einmal bei jedem an eine Grenze. "Bis hierher und nicht weiter!"  heißt es dann.  Durch Schicksalsschläge werden einige noch rechtzeitig zum Nachdenken angeregt,  ihre Fehler erkennen und einen besseren Weg einschlagen. Sie werden Fehlprogrammierungen in ihrer Seele durch fremde Einflüsse und falsche Informationen feststellen und löschen und ihren Weg ins Licht gehen. Man merke: Erlösung kommt nicht von außen sondern nur von innen. Jeder ist sein eigener Erlöser, kann aber die richtigen Freunde hier und da in der geistigen Welt finden, die ihm helfen (Gott, seine Schutzengel, Jesu wahre Lehre usw.).

Der Menschen Charakter, ihr Wollen, also ihre Liebe, werden entscheiden, wohin die Reise geht. Es wird da Individualisten, Pioniere, Einzelkämpfer, Abenteurer und Führernaturen geben, aber meist wohl solche, die lieber in einer Herde geführt werden wollen, keine eigene Verantwortung übernehmen möchten, keine eigene Initiative entwickeln. Viele gehen die breite bequeme Straße der Welt, nur wenige erklimmen mutig und oft einsam hohe Gipfel des Geistes der Liebe. Die bequemen Weltmenschen fallen leicht in die Netze von den Seelenfängern gewisser Weltreligionen, Sekten, politischer Parteien oder weltlicher Vereinigungen wie Logen, wo sie sich aufgehoben fühlen. Dort entwickeln sie bald gar keine eigene religiöse Initiative mehr. Wenn es sein muß,  heulen sie mit den Wölfen und manche gehen mitleidlos über Leichen, um Ansehen und etwas Macht zu gewinnen oder wenigstens ein bequemes Leben führen zu können. Wenn sie doch einmal für schlimme Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden, so antworten sie, daß sie nur taten, was ihnen ihr Vorgesetzter befahl - manche dieser Irren sagen sogar: "Ihn bzw. sie umzubringen, das hat Gott mir befohlen!" Ja, ihr Gott! Mancher Menschen Gott ist ein Lügner und Menschenmörder, wie Jesus im Johannes-Evangelium feststellte. Der Kampf geht bekanntlich um die Seelen. Wir kämpfen gegen geistige Mächte der Finsternis, nicht gegen Fleisch und Blut.

Auf diesen Welten, wo sich die Menschenseelen weiterentwickeln und sich für einen Weg entscheiden müssen, ringen unsichtbare Mächte der Finsternis und des Lichtes um die Menschenseelen.  Auf Erden fällt die Entscheidung, ob die Menschenseelen sich für die Welt und die Materie entscheiden, oder ob sie sich dem göttlichen Geist zuwenden und sich weiterentwickeln wollen.  Meist bestimmen Emotionen die Handlungen der Menschen, wobei die Menschenseele von ihrem Geist inspirativ und ihrer höheren Seele intuitiv  unterstützt wird, andererseits aber vom Überlebens-Instinkt des Körpers und seiner Bedürfnisse verleiten läßt zu Egoismen, Reichtum, Macht, Geld, Lieblosigkeit, Besserwisserei, Zank, Streit, Lug und Trug, Krieg usw. .

Die finsteren Mächte, die die Menschenseelen für sich versklaven wollen, wirken besonders auf die Naturmenschenseele ein, weil diese ebenso wie der materielle Leib aus ihrem Reich stammt, aus den unteren materiellen "Wassern der Schöpfung".  Die Naturseele des Menschen hat trotz ihrer Menschengestalt tierische Züge und  muß veredelt werden. Sie muß der kosmischen Seele angegliedert und aus der Tiefe erlöst werden - mit ihr auferstehen. Das ist das Ziel.  Das ist die Auferstehung des Fleisches.  Doch in der Aufregung, bei Ängsten, Streitereien, Bosheiten und Kämpfen wird aus der Erdmenschenseele schnell wieder ein Tier. Der Mensch wird dann in der Tat zum Tier, auch wenn er äußerlich noch wie ein Mensch aussieht. Wenn ein Mensch sich aber zu oft gehen läßt und immer mehr verroht zu einer Tierseele, dann muß die höhere kosmische Seele (Animus, Anima) nach dem Tod des Menschen diese Seele entweder völlig aufgeben - und die Erdinkarnation wäre ein voller Mißerfolg gewesen und eine neue Chance in weiteste Ferne gerückt - oder sie muß mit dieser mißratenen, wieder tierischen Menschenseele lange in den unteren Welten verbleiben und sie dort anderen Schulungs-Planeten zuführen, wo sie in weiteren schmerzlichen Inkarnationen geläutert werden muß. Das sind gewöhnlich karge Weltkörper, wo sie in Vereinen ihresgleichen ihre Fehlverhalten an anderen sehen und durch diese selbst erleiden muß, wobei sie zur Einsicht und Besserung erwachen kann.  Doch in solchen finsteren Vereinen ihresgleichen kommt eine gefallene Seele nicht leicht voran. Sie müßte da gegen den dort sehr mächtigen Strom schwimmen und vorher sich selbst erkennen.

Ganz anders verhält es sich nach einem erfolgreichen Leben. Da nehmen im erwachten Menschen die göttliche Liebe und ihr Geist bleibend Wohnung. Die Seele (Animus, Anima) erhält göttliches Licht von innen, legt nun erkannte Irrlichter der Welt ab und findet den richtigen Weg aus dem finsteren Welt-Labyrinth.  Sie  sammelt alle ihre Seelenkleider, die irdischen und astralen und nun auch das ihres Menschen,  und verbindet sie zu einer wahrhaft erkenntnisreichen Kardinal-Seele, die nun  ins Vollbewußtsein zurückkehrt wegen des in ihr wohnenden Geistes aus Gott, der sie durch und durch erhellt und erwärmt als eine wahre Liebes-Lebens-Sonne. Die Seele erinnert sich nun wieder an alles, weil  die Sonne des Lebens alle ihre Seelenkleider der verschiedensten Inkarnationen vom Anfang an bis in den letzten Winkel schattenlos erhellt. Alles je Erlebte wird der Seele jetzt bewußt und bleibt lebendig erinnerbar. Die Lebenssonne aus der göttlichen Allmacht beleuchtet auch alles in der großen weiten Schöpfung, was sie sehen will, und ihr göttlicher Geist beantwortet zudem alle ihre Fragen. Auf dieser hohen Entwicklungsstufe angekommen segnet der Himmel schließlich die Ehe mit dem Partner ihrer Sehnsucht. Dieser ist der ihr am nächsten Stehende, der einzige und beste Partner.  Im Himmel bestimmt die Liebe den Abstand. Als göttlich gesegnetes Paar gelangen sie in den Himmel und kehren als ein strahlender Großengel in die himmlischen Schöpfungsgefilde, wo auch sie nun  junge unerfahrene Kinderpaare antreffen, die sie staunend ansehen und Fragen stellen, wie sie es einst taten.  Jetzt sind sie Großengel, ausgestattet mit göttlicher Liebe, viel Erfahrung, Weisheit, Herzensbildung und göttlicher Schöpfungsmacht. Sie können frei in allen Sphären agieren und reagieren, in lichten wie in finsteren, in geistigen, seelischen, materiellen. Sie können alles sehen und erleben, denn sie haben die Matrix der Himmel und die Matrix der Finsternis gemeistert.  Sie können ihren Lieben und auch allen jenen helfen, die sie darum bitten - egal wo sie sich befinden.  Sie bilden auch eigene Sphären und Weltenschöpfungen mit allem, was ihren schönsten Träumen entspricht... und dort sind sie nie allein, sondern stets in jener Gesellschaft, die sie lieben... und wenn sie einmal in die Tiefen hinabsteigen, um anderen zu helfen, so ist mit ihnen ihr ganzes Reich mit allen Freunden und die göttliche Macht. Sie selbst aber gehorchen immer nur ihrer göttlichen Liebe, denn das Liebesfeuer brennt zwischen Gott und Gottheit in den dadurch auch ehern verbundenen Paaren.

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Einige Warnungen und nützliche Hinweise

Der Mensch darf sich nicht wundern, wenn die mächtigen Herren der Welt Zwietracht und Ängste schüren,  Kriege führen und mit Gewalt zu trennen versuchen, was nach Gottes weiser Ordnung zusammen gehört. Sie wollen dadurch  in ihrem Reich ihre Seelen von unten behalten. Das sind die Naturseelen, die Erdseelen bzw. Menschenseelen. Sie wollen aber dazu auch die Lichtseelen von oben an sich binden, was sie durch Lug und Trug tun, denn sie haben ja nichts Gutes zu bieten und die Neulinge sind leicht zu täuschen, weil sie Täuschung und Lügen nicht kennen.. Fremd sind den Finsterlingen Mitgefühl, Liebe, Licht und Wärme.  Macht haben sie aber nur den blinden in Materie eingehüllten Menschen gegenüber, denen sie sich gerne als Götter oder in Erscheinungen als falsche Engel zeigen. Menschen jedoch, die mit einem starken Geist als göttliches Licht in der Finsternis inkarnieren und die Wahrheit enthüllen wie Jesus, auf den hetzen sie ihre inkarnierten Truppen, oft hochgestellte Persönlichkeiten auf Erden. Die gewöhnlichen Menschenseelen versuchen sie umzuprogrammieren durch Fehlinformationen, so daß sie nicht nach Gott suchen, sondern erdverbunden bleiben.

Auch im Kleinen, in Familien und am Arbeitsplatz finden Kämpfe um die Seelen statt. Meist sind Ehepaare so zusammengestellt, daß auf einen licht- und liebeorientierten Menschen von oben ein egoistischer weltlicher Partner von unten kommt. Das ist im Interesse sowohl der Lichtseite als auch der Finsterlinge. Letztere versuchen über ihre Weltlinge die Lichtträger für sich zu gewinnen, zu beeinflussen, zu reizen, zu ärgern und durch Streit in die Tiefe zu ziehen. Manchen gelingt es schon durch Anreize wie Geld und Sex.  Die Lichtseite aber versucht über Friedfertigkeit, Inspiration und Intuition über den Lichtträger den anderen zu besänftigen, zum Licht und zur Liebe zu bekehren. - Der Mensch entscheidet. Allerdings sollte er sich auf Erden aktiv um die Wahrheit bemühen, seinen Verstand benutzen, selbst nachzudenken lernen, keinem Gruppenzwang erliegen, dem Mainstream kritisch gegenüber stehen, keinem Guru hinterherlaufen, nicht den bequemen Mitläufer darstellen. Er erkenne jede Programmierung, die man ihm angedeihen lassen möchte und erkenne, daß er von seiner Schöpfung her als Souverän der eigenen Identität geboren wurde und seine Seele ewig lebt. Nur sein irdischer, sterblicher Leib ist den Naturgesetzen und den Gesetzen der Weltmächtigen für eine Zeitlang unterworfen.

Man lasse sich möglichst nicht anstecken durch Bosheiten und Angriffe und antworte nie mit den Waffen der Finsternis. Da gilt tatsächlich: Nicht Böses mit Bösem vergelten! Sonst begibt man sich auf die Ebene der Negativen und in deren Machtbereich.  "Wer mit dem Schwert kämpft, kommt durch das Schwert um!", heißt es. Wer mit den Waffen der Ungerechtigkeit und Bosheit kämpft,  geht eben diesen in das Netz.

Wenn die Wächter der Finsterlinge merken, daß eine Lichtseele stark ist und bei ihren Attacken fest in der Liebe bleibt, dann greifen sie oft zur letzten Waffe. Sie sorgen für wiederkehrende  körperliche Schmerz-Attacken und Krankheiten. Sie sorgen auch für Bosheiten aller Art durch jene Menschen, die ihnen auf Erden hörig sind und dienen. Das kann auch der Ehepartner sein. Im Großen sind es die Weltmächtigen. - Doch jenen, die sich mit Gott verbunden haben im Herzen, können sie nichts antun und ihre Angriffe  fallen auf sie zurück nach dem  Motto:  "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.".

Auf die Materie-Körper haben die Negativen einigen  Einfluß, denn in diesen befinden sich ihre Seelenpartikel, die tierischen Triebe und Mächte, die Naturseele des Körpers. Eine göttlich erwachte Lichtseele eines Menschen kann diese Wesen aber aus der Gewalt der Finsternis lösen, auf seine Seite ziehen und mit sich ins Licht erheben. Dies geschieht durch Liebe, die gelebt wird. Licht und Liebe sind die beste Nahrung auch für die Naturmenschenseele mit ihren Tierspezifika. Alle Wesen wollen Liebe! - Durch Liebe wird der Hunger nach Liebe und der Durst nach Weisheit sogar für die wildesten und giftigsten Tiere gestillt, sie werden zahm.   Die einst gefährlichen Triebe werden verwandelt in Stärke. Die vorher gefährlichen Tierseelen beschützen nun den Körper des Menschen vor den negativen Mächten und vor Dämonen, denen sie früher dienten. So wird wahr, was in der Schrift steht . . . daß im Himmel wilde Tiere friedlich mit den Lämmern zusammen wohnen. Solche Naturseelen bereichern dann die himmlischen Gefilde. Nun versteht man, warum im Himmel auf Erden gefährliche Tiere friedlich leben und wovon sie sich dort ernähren: Von Liebe und Licht und nicht mehr von Fleisch und Blut.
Daß schon jeder Mensch auf Haustiere einen sehr großen Einfluß hat, sagt schon ein altes Schlagwort: "Wie der Herr, so sein Gescherr!" - Ein gutmütiger Mensch wird ebensolche Haustiere und Hunde haben. Ein aggressiver wird aggressive Hunde besitzen. Bosheit gebiert Bosheit, Güte gebiert Gutmütigkeit. Die Menschen sind für die Haustierseelen seelische Vorbilder.
 
Negative Mächte der Finsternis halten sich nicht gern an die göttliche Ordnung, sie sind unter ihresgleichen gewalttätig und auch gerne gegenüber Menschen. Bei ihnen wohnen Lüge, Streit, Betrug und Mord. Die göttliche Familie aber wacht, daß bei Übergriffen und Attacken der Negativen keine Grenzen überschritten werden. Sie beschützt ihre Schützlinge sorgfältig vor unangemessenen, der Ordnung Gottes widerstrebenden Handlungen. Sie schützt besonders jene, die sie im Herzen um Schutz darum bitten. Das ist die Macht des Gebetes. Dadurch haben die geistigen Mächte Recht einzugreifen. Sie zwängen sich nie von selbst auf und achten jedes Menschen Willen. Sie halten sich an die Ordnung. Die Negativen aber tun dies nicht und werden deswegen überwacht von oben. Aber wer den Finsterlingen den kleinen Finger gibt, indem er sie anbetet (Schwarze Messen, Flüche usw.)  oder  ihre Waffen benutzt (Intrigen, List, Bosheiten), der wird sie so schnell nicht mehr los und die Lichtengel können nicht helfen, müssen ja den freien Willen des Menschen achten. Die Finsterlinge und ihre Dämonen aber dienen zunächst dem Menschen, der ihnen die Hand reicht. Sie helfen, seine schlimmen Vorhaben auszuführen. Dann verführen sie ihn zu weiteren Bosheiten und schützen den Körper sogar oft eine Zeitlang, verschaffen ihm vielleicht auch einflußreiche Ämter durch Vetternwirtschaft und Bevorzugung. Wenn aber dann so eine Seele für die Hölle reif genug geworden ist und auf Erden der Macht des Verderbens nicht mehr dienen kann, töten sie den Körper rasch durch eine Krankheit oder einen Unfall. Nun wird ihnen diese Seele in ihrer Welt dienen müssen auf lange Zeiten.


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Das war ein Bild zum Werdegang der Seelen. Die Wege der Seelen sind jedoch so unterschiedlich, daß es unmöglich ist, alle zu skizzieren. Jeder ist etwas Besonderes und geht seinen Weg. Man bemühe sich aber nur um rechte Erkenntnisse, denke über den Sinn des Daseins nach und es werden jedem, der ernsthaft sucht, die Augen aufgehen. Last not least ist es wichtig zu wissen, woher echte Hilfe kommt, falls man in Not ist.