Die Entstehung der Welt
und die Erschaffung des Menschen
Das Problem fehlender Erkenntnis * Die Scheingötter der Finsternis * Die Erschaffung des Menschen *
Inhalt

Das Problem der Freiheit und fehlender Erkenntnis

 Zwischen Gott und Gottheit brennt das mächtige Feuer der göttlichen Liebe, aus dem Licht und Leben hervorging und -geht. Göttliche Abbilder bildeten sich darin und formten sich zu sichtbaren "Kindern, Söhnen und Töchtern". So entstanden auch  unsere individuellen Geistwesen.  Alle Urgeister waren und sind entsprechend Gott und Gottheit ihnen vollkommen ähnlich erschaffen worden, doch keines glich dem anderen im Aussehen, Fühlen, Denken und Wollen vollkommen. Als freie Wesen wurden sie erschaffen, konnten denken und tun, was sie wollten. Als Geistwesen ernährten sie sich ausschließlich geistig von Gottes Licht und Liebe. So entstanden viele ganz unterschiedliche Ideen und Schlußfolgerungen und Vorlieben. Jedes Wesen erwarb sich so ein ganz individuelles Aussehen voller Licht, Farbe, Glanz, Duft und Wohlklang. Wir würden sie Engel nennen....  

Wie kam es dennoch zur Entstehung des Bösen, wo es doch allen so gut ging  ?  Konfrontationen wie Streit, Neid oder Eifersucht kannten sie trotz der Vielfalt der Engelwesen nicht, denn jede Familie, jedes Volk, bestand aus miteinander harmonierenden Wesen, die normalerweise unter sich blieben. Die einfacheren Gemüter waren damit zufrieden, ersannen immer neue Spiele und plärrten fröhlich vor sich hin. Doch es gab in dieser Vielfalt bald auch solche, die mit dem "ewigen Einerlei" in Gottes Welt nicht dauerhaft zufrieden waren. Diese spürten in sich einen gewissen Mangel, auch Finsternis und geistige Kälte. Es entwickelte sich in ihnen Lust zu Kampf und Abenteuer. Sie wußten noch nicht genau, was das ist, aber sie ahnten sich in solch einer anderen Schöpfung erst richtig entfalten zu können. Dazu wollten sie Gottes Welt verlassen. Sie wendeten sich an Gott, den sie in sich immer noch als Licht und Lebenswärme empfanden, und forderten ihn auf, ihnen bei der Erschaffung einer anderen Welt nach ihrem Maßstab zu helfen. Bislang konnten alle Wünsche der Engel erfüllt werden. Es war aber Gott unmöglich, eine Gegenwelt zu seiner Welt zu schaffen. Nach diesem negativen Bescheid des Gottesgeistes  folgerten einige starke Gegengeister, daß Gott eben doch nicht vollkommen und allmächtig sein könnte, denn in sich "sahen" sie ja so viel, was es in Gottes Welt nicht gab. Sie fühlten sich nun nicht nur ebenbürtig mit Gott, sondern hielten sich jetzt natürlich für noch weiser und mächtiger als Gott, und der arge Geist des Hochmuts packte sie. Sie wendeten sich von Gott ab und warben durch Boten im ganzen Gottesreich für ihre "bessere" Welt voller neuer Erkenntnisse und Reichtümer.

Gott wußte, was jenen abenteuerlustigen, unzufriedenen und hochmütigen Engeln, die nicht seiner Art waren, und all denen, die diesen gutgläubig folgten, bevorstand. Er wußte, daß keines seiner Engelkinder wirklich wissen konnte, was Liebe eigentlich ist und was die bewußtseinsmäßig gewünschte Trennung von Ihm für Kummer bedeuten wird.  All seine väterlich-mütterliche Liebe wurde für ganz selbstverständlich hingenommen. Die Engelkinder kannten es ja nicht anders. Sie hielten es für normal, daß sie alles erhielten, was sie wünschten: Blumen, Tiere, paradiesisch schöne Himmelsfluren. Mangel und Neid kannten sie nicht. Sehnsucht war ihnen so fremd wie z.B. Trauer, Mitleid und Schmerz, Not. Wer aber Kälte und Finsternis nicht kennt, weiß auch Wärme und Licht nicht zu schätzen.

So wußte Gott auch, daß die Forderung der Andersdenkenden nicht ignoriert werden durfte. Sie mußten wegen ihrer Entwicklung  ihren selbstgewählten Weg in Freiheit gehen, bewußtseinsmäßig getrennt von Ihm. Sie mußten ihnen notwendige Erkenntnisse auf eigenen gottfremden Wegen sammeln, wo sie den Wert der Harmonie in bislang unbekannter Disharmonie, die Liebe in einer bislang unbekannten lieblosen Welt, das Licht in einer bislang unbekannten lichtlosen Welt, den Frieden in einer bislang unbekannten friedlosen Welt, die Schönheit in einer bislang unbekannten häßlichen Welt, die Ordnung in einer bislang unbekannten unordentlichen Welt und ihre Macht in der eigenen Ohnmacht erkennen können, und wo sie obendrein all ihr Wissen mühsam zwischen Irrtum, Lüge und Wahrheit suchen müssen. Es gab keinen anderen Weg ! 

Infolgedessen beauftragte Gottes Liebe die göttlichen Weisheit: "Laß uns machen, daß sie mich in meiner Liebe erkennen und daraus auch dich in deiner unendlich herrlichen Weisheit !"

Der verständliche Wunsch der Liebe Gottes, die Kinder freizustellen, um richtig erkannt und dann frei wiedergeliebt zu werden, stieß auf ein schöpferisches Problem: Die Himmel, die das Christuswesen (Gottes Sophia und Logos) in der Liebe Gottes erschufen,  mißfielen ja den Unzufriedenen. Hochmütig wie sie waren, wollten sie selbst ihre Welten erschaffen. Doch sie waren dazu gar nicht in der Lage, weil sie nicht so wie das Christuswesen auf die Ressourcen des unendlichen Gottwesens zugreifen konnten. Dies war nur in Harmonie mit dem reingeistigen unendlichen Gottwesen möglich. Die Liebe erschuf die himmlischen Welten in ihrer Weisheit und konnte keine gegensätzliche lieblose kalte Welt erschaffen. Das kann die Liebe nicht ! Der gute Schöpfer-Geist sah die Notwendigkeit, konnte aber aus sich nichts Widersätzliches schaffen. Somit hatte der anti-christliche Geist einen Anspruch, sich selbst seine passende Welt in der Matrix zu erschaffen. Wie aber konnte die göttliche Matrix in ihrem Schoß einen anderen Geist als den ihrer Liebe zulassen ?! Alles Leben mußte trotzdem  weiterhin über das Christuswesen Gottes auch in die Gegenwelt fließen, wenngleich dort alles verdreht wurde und gegen Gottes Liebe stand ? - Gottes Weisheit überlegte, wie sie ihre Schöpfermatrix auch dem widersächlichen Geist zur Verfügung stellen konnte: Im gleichen göttlichen Acker durften widersätzliche Schöpfergeister nicht pflügen, nicht säen. Beide Welten müssen voneinander streng getrennt werden. Für den widersätzlichen Geist, der sich für die untere Schöpfung entschied, durfte es absolut keine Rückkehr mehr in die himmlische Welt des Lichtes und der Liebe Gottes geben. 

Nach dieser Entscheidung entfaltete sich das bislang einige Gottwesen in seiner heiligen Dualität und die göttliche Weisheit trat zum ersten Mal allein hervor ! Sichtbar dem antichristlichen Geist erfüllte sie diesem seinen Wunsch und schuf gemäß seinen Vorstellungen eine zum göttlich-guten Himmel spiegelbildliche Welt. 

Nur die Weisheit Gottes, nicht aber die Liebe Gottes, war in der Lage, solch eine schmerzreiche lieblose Gegenwelt zuzulassen, da sie in ihrem Wesen ja nicht den göttlich guten Schöpfer-Pol der göttlichen Liebe darstellt, sondern dessen Liebewillen in ihrem göttlichen weisheitsvollen Schoß gebiert. Und hier ging es ja wieder um Seinen Willen. Sie als der göttliche Mutterschoß nahm also den gerechten einleuchtenden Wunsch des Partners auf und fand für dessen Realisierung den einzigen wenn auch für sie zwiespältigen Weg, und zwischen den oberen himmlischen Welten mit dem Baum des Lebens und den unteren mit dem Baum des Todes wurde eine Trennwand wie "ein dichter Vorhang" geschaffen, ähnlich  wie das Dielektrikum zwischen zwei Kondensatorplatten.


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Archonten - die Scheingötter der Finsternis

In der spiegelbildlich zur himmlischen Matrix entstandenen Welt gehört das uns sichtbare Universum. Hier etablierten sich als erste Geistwesen die Archonten. Sie versuchten all ihre im Himmel Gottes undenkbaren Vorstellungen zu verwirklichen.  Was geschah nun als Erstes nach der Bereitstellung der anderen Schöpfungsmatrix ? - So wie sich das gütige vollkommene Gottwesen als Sohn Christus, Logos und Sophia, erschuf, so erschuf sich der widersätzliche Geist als Antichrist. Es entstand eine lieblose herrschsüchtige Kreatur - "halb Mensch, halb Löwe" (Nag Hammadi). Damit ist gemeint, daß dieses Wesen zwar wie ein Mensch aussah, innerlich aber ein reißender Löwe war. Es war Satan, jener arge Engel des Hochmutes. Dieses Wesen war äußerlich durchaus schön gestaltet, aber ohne die Ausstrahlung von Liebe, gottabgewandt, finster, kalt, bösartig - und daher "halb Mensch, halb Löwe". Warum "Löwe" ? Nun, der Löwe war dafür bekannt, daß er die Sonne mied, am Tag den Schatten aufsuchte und in der Nacht auf Jagd ging. In der Dunkelheit war er ein erfolgreicher Jäger und gefürchtet als ein Menschenmörder. Das Wort "Löwe" hieß im alten Ägypten LE O WAI und bedeutet "Der, der Gottes Sonne flieht".

"LE" = der Böse - der Gegensatz von "EL", dem guten Sohn Gottes. - "O" = die Sonne Gottes. - "WAI" heißt "flieht".

Dennoch ist die Symbolik des Löwen reichhaltiger. Dem Löwen zollte man auch viel Respekt. So galt der Löwe schon immer auch als "König der Tiere" und symbolisierte den Herrscher, dessen Macht und das damit verbundene Göttliche. Die größte und älteste Skulptur der Welt ist nicht ohne Grund der löwenartige SPHINX. Er wurde zu Ehren "Gottes" erbaut als ein Löwenbildnis mit Menschenkopf. Der Kopf wurde leider mehrfach ummodelliert, herrschenden Pharaonen zuliebe (z.B. Chefren), und schließlich demoliert. - Die ägyptische Bezeichnung "LEOWA" für den König der Tiere war dem Wort "IEOUA" entlehnt.

Was tat jener große Geist in der ihm zur Verfügung gestellten Gottesmatrix zuerst ? Sein Wesen war mannweiblich und schöpfungsgewaltig. Es trat zunächst weiblich auf als Tochterbildnis der Gottheit, so daß wir hier eigentlich "sie" sagen müssen: Satana. In den Nag Hammadi Mythen heißt es:  Selbstgefällig und eitel öffnete sie ihre Augen, sah sich die ganzen Materiewelten im Kosmos an, und alles in den materiellen Schöpfungsräumen gehorchte ihrem Willen. Sie wurde hochmütig und sprach: "Ich bin Gott, und es gibt keinen anderen außer mir !" - Manche Mythen beschreiben das Wesen auch mit Hörnern in Bocksgestalt oder als einen Drachen usw.. Damit soll lediglich der tierische Charakter unterstrichen werden im Gegensatz zu den reinen Liebe-Licht-Menschen in Gottes Schöpfung. So wurde z.B. Jesus Christus als das "Lamm" bezeichnet, weil er sanft und gut war zu den Menschen und auch unschuldig gekreuzigt wurde "als Lamm". Äußerlich konnte sie recht verführerisch wirken, vor allem auf mehr tierisch gesinnte Geister. Nach unserem Sprachgebrauch entspricht dieses erste und höchste Wesen der Gegenwelt auch dem Satan und dem bösen Luzifer. Ein alter weiblicher Name ist Sambathas, die Siebenheit. Sie hatte sieben Kinder, die eigene prunkvolle Himmel erhielten, in denen sie selbst schöpferisch tätig als Götter angesehen und verehrt wurden. All diese relativ mächtigen Pioniergeister der gesamten unteren Schöpfung nennen wir hier "Archonten" (griechisch.: arche = Anfang).

Als Sophia die für Himmelsbewohner geistig finstere Mißgeburt sah, da rief sie ihr zu "Jaldabaoth !". Das heißt: "Kind komm zu mir !" Doch Sambathas hörte zwar die Stimme in sich, sah aber nicht zu Sophia hin. Höherem Geistigen gegenüber war sie abgeneigt. So blieb sie geistig blind und anmaßend, der inneren Stimme der Mutter nicht folgend, nichts Höheres akzeptierend. - Sambathas/Satana konnte schöpferisch auftreten, weil sie mannweiblich beschaffen war. Sie schuf sich, wie schon erwähnt, zuerst sieben mannweibliche Söhne und deren Vater, in dem sie ihren männlichen Aspekt hinauswarf. Im Gegensatz zu den vollkommenen positiven himmlichen Welten blieben die geschaffenen Paare in den unteren Welten meist nicht zusammen, sondern hatten untereinander Geschlechtsverkehr und viel Streit. Die 7 Söhne und 7 Töchter waren Satanas "Erzengel". Den Erschaffenen gegenüber trat Satan-Satana selbstherrlich auf als ihr Schöpfer und erklärte ihnen: "Ich bin Gott". Da aber erschien Sophia Zoe( gr.= Leben ), eine Tochter der himmlischen Sophia Gottes und deren Vertretung in den unteren Schöpfungsräumen. Sie korrigierte Sambathas und sagte: "Du irrst dich, Sambathas - Gott der Blinden" Denn soviel Satana auch erschuf, so war es doch immer der heilige Geist Gottes, der all den Wesen das Leben schenkte. Sophia Zoe hauchte in Sambathas Gesicht und ihr Hauch wurde zu einem feurigen Engel in ihrem Herzen. Jener Engel fesselte die Satana und schleuderte sie hinab in den Tartarus unterhalb der Unterwelt. - Das ist so zu verstehen: Als Satana die Sophia aufforderte, ihr doch Gott zu zeigen, falls es etwas Mächtigeres und Schöneres als sie gäbe, erleuchtete Sophia die Satana darauf hin so, daß sie das viel herrlichere Licht- und Leben spendende Schöpferwesen im Geiste deutlich sah. So weit, so gut. Doch die eitle Satana geriet über diese Erkenntnis außer sich vor Wut, Neid und Haß gegen jenen strahlenden Lichtmenschen, so daß sie ganz teuflisch in unserem Sinne wurde und bildlich in den Tartarus stürzte aus böser Verzweiflung. Dort, d.h. in diesem Zustand,  sann sie nun nach, wie sie diesen herrlichen Lichtmenschen, der ihr nicht gehorchte, in ihre Macht bekommen könnte. - Während Satanas Matrix zu Materie verhärtete, vergiftete Satan, ihr männlicher Geist, alle Seelen, die ihm folgten. Als Oberarchon trieb er sein Unwesen.

In der Welt der Archonten herrschten Selbstgefälligkeit, Eitelkeit, Eigenliebe, daraus Haß, statt Harmonie Disharmonie, statt Licht Finsternis und somit Lüge, Neid, Streit, Zank und viel Hurerei untereinander...und der Tod kam in die Welt. - Doch gab es in diesem finsteren Chaos auch einen gerechten Archon namens Sabaoth (Zebaot). Sabaoth verabscheute das falsche Wesen Satan(a)s, bereute für sie und wendete sich im Gebet ganz der Sophia Christi zu, deren Weisheit und Macht er bewunderte. Als der verständigste und beste aller Archonten wurde Sabaoth nun zur Beratung durch die Sophia Gottes herangezogen und dann als "Gott der Kräfte" aus den unteren Wohnorten der Archonten in einen eigenen prächtigen 7.Himmel über die Reiche aller anderen Archonten gehoben, dicht unter dem Vorhang. Sabaoth erhielt ab jetzt durch Sophia Zoe einen Überblick über die erforderliche Ordnung der Welten. Es sollte und mußte ja bekanntlich die Welt der Archonten spiegelbildlich zum Himmel Gottes aufgebaut und auch die Menschen in einer entsprechenden Ordnung gebildet und überwacht werden. Sabaoth war der Geeignetste aller Archonten für diese Aufgabe. Zusammen mit Sophia Zoe organisierte und überwachte er nun alle Inkarnationen und wurde damit in den Spiegelwelten zum Schöpfer und Vater aller kosmischen Seelen. Diese Bevorzugung ärgerte Satan/Satana über alle Maßen, doch gegen die Macht Gottes und Sabaoths war er/sie machtlos. Und so richtete der Widersacher seinen Sinn ganz darauf, die Lichtwesen aus den Reichen Gottes zu fangen, sobald sie wieder in seinem Reiche auftauchten. Doch er wartete mit den Seinen nahezu vergeblich. Es wollten sich keine mehr zeigen

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Die Erschaffung des Menschen

Da ersannen die Archonten eine List, um die schönen und zugleich verhassten Lichtengel in ihre Gewalt zu bringen: Sie beabsichtigten, aus ihrer Matrix ein ihnen gestaltlich ähnliches Wesen zu erschaffen: Den "Menschen". In diesem sollten die Lichtwesen inkarnieren, um angeblich die Schönheiten und Wunder der materiellen Schöpfungen der Archonten hautnah erleben, ja mitgestalten zu können. Die Archonten gedachten jedoch, die Menschengeister für ihre eigenen Zwecke zu mißbrauchen - und zwar für immer. Sie wollten ganz nach  Satanas neidischen, herrsch- und rachsüchtigem Sinne die Menschen belügen, betrügen und moralisch so bearbeiten, daß sie nicht mehr zurück fänden in die hohe himmlische Heimat und ihnen in der Tiefe ewig dienten. - In der Materie glaubten sich die Archonten in der Übermacht gegenüber einem inkarnierten Lichtmenschen.

Es sollte der Materie-Mensch das Aussehen jenes himmlischen Lichtwesens erhalten, das sie in einer lichten Visionen schon einmal sahen zu Satanas großem Ärger. Der Plan war raffiniert ausgedacht, doch wußten die Archonten nicht, daß der ihnen unsichtbaren hohen Sophia nichts entging. Es hatten alle Mächte ein - wenn auch unterschiedliches - Interesse an der Erschaffung des Menschen. So erschufen laut Bibel die "Elohim" (="Götter") den Menschen. An dieser Schöpfung, die eine Meisterleistung darstellte, war das hohe Gottwesen ebenso wie die vielen niederen (Schein-)Götter beteiligt. Letztere dachten, sie wären die alleinigen Schöpfer, nannten sich gegenüber den Menschen Gott bzw. Elohim.
Gen 1,26 Nun sprach Gott: "Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich...."

Gen 1,27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn - als Mann und Frau schuf er sie.
Bei der Erschaffung des Menschen waren also insgeheim alleMächte beteiligt: Auf Sabaoth und Zoe wirkten die hohen himmlischen Mächte ein, unten werkelten die archontischen Kräfte. Die Archonten waren zuständig für die astralen Seelen und materiellen Körper. Die Kunst jedoch, eine Menschenseele so einzurichten, daß sie auch lichte Geistwesen aus den unbekannten höheren Himmeln aufnehmen und festhalten konnte, besaßen die Archonten nicht. Sie brauchten aber kein neues Tier, sondern wollten jetzt ein ihnen ähnlich intelligentes Wesen erschaffen, das ihnen mit hellem Verstand dienen sollte (s.a. die Übersetzungen altsumerischer Tontafeln durch Zecharia Sitchin). Sophia Zoe übernahm mit Sabaoth in geheimer Absprache mit den himmlischen Mächten die seelische Einrichtung des Menschen, und so wurde dieser bereitet zur Aufnahme von Geistern sowohl aus den Himmeln als auch von unten aus der Archonten Welt, ganz im beabsichtigten Sinne Gottes. In der Materiewelt aber versuchte parallel dazu der Oberarchon mit den Seinen dem noch tierischen Adam (durch Genmanipulation und Geschlechtsverkehr) seinen "Odem" hinein zu blasen. Als das Experiment endlich gelang und aus der tierischen Vorstufe des Adam ein geistreicher Mensch entstand, pries sich der Oberarchon als Schöpfer des Menschen. Doch der heilige Geist Gottes bewirkte dies alles im Verborgenen.

Die biblischen Götter im Alten Testament entpuppen sich als Archonten. Nach Zecharia Sitchin handelte es sich bei den archontischen Schöpfern um das "Götterpaar" Enki und Ninki. Letztere trug nach den uralten Tontafelberichten das von ihrem Gatten befruchtete Ei einer passenden voradamitischen Rasse aus, zahlreiche andere "Göttinnen" halfen ebenfalls durch entsprechende Schwangerschaften. Nach und nach entwickelten sich nicht nur die von den Archonten gewünschten Arbeiter und Sklavenzüchtungen, sondern immer intelligentere und schönere Kindeskinder. Die Töchter der Erdmenschen wurden so reizend, daß die Söhne der Götter ihnen nachstellten und so kam es zu immer weiteren Vermischungen, was auch die Bibel beschrieb.

Genesis 6,1-2:Als die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu vermehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Menschentöchter zu ihnen passten, und sie nahmen sich Frauen aus allen,die ihnen gefielen.

Gen 6,4: Die Nephilim lebten damals auf Erden [und auch später noch], als die Gottessöhne mit den Menschentöchtern verkehrten und diese ihnen Kinder gebaren, jene Helden, der Vorzeit, die berühmten.


Zum besseren Verständnis sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, welche Kräfte an der Schaffung des intelligenten Menschen teilnahmen: Die materiellen Menschenkörper und deren Einrichtung wie die genetischen Strukturen sowie die dazugehörende tierische "Körperseelen" mit ihren Reflexen, Trieben, Bedürfnissen, Lust- und Schmerzempfindungen - das besorgten die Archonten. Um die Seelen sorgten sich Sabaoth und Zoe. Sie bestimmten auch deren Zuordnung geografisch und familiär.  Die Geister aber für die Seelen stammten aus dem Reich Gottes. 

Die Archonten waren nicht dumm. Selbst wenn die Archonten in der unteren materiellen Welt wohnten und wenig oder nichts von den lichten Geisterreichen Gottes wußten, so waren ihre Geister ursprünglich dennoch von oben, wenngleich widersätzliche. Sie besaßen eine hohe aber eben verkehrte Intelligenz. Menschenfreundlich und christusähnlich unter deren inkarnierten "Erdsöhnen" war gemäß sumerischen Mythen Enki im Gegensatz zu seinem Bruder Enlil. Es war der Gegensatz zwischen Christ und Antichrist, richtig verstanden. Die meisten aber unter den recht verschiedenartigen Archonten waren in ihrer Weisheit begrenzt und in ihrer Liebe ebenso wie wir Menschen unvollkommen. Von Anfang an schufen sie sich eigene prunkvolle Reiche und zeugten zahlreiche Nachkommen, die dort lebten und ihnen mehr oder weniger dienten. Weniger deshalb, weil es auch da Widerstand gab und Freigeister. Wodurch eben auch viele gute Geister und Seelen in den unteren Reichen lebten. Zudem wanderten auch zahlreiche Geister aus den Himmeln ein, teils aus Abenteuerlust, einige in heiliger Mission, zu Beginn aber viele aus purer Neugier. Ein Jiddisches Sprichwort sagt passend dazu: "Neugier ist die erste Stufe zur Hölle.". Im Laufe der Äonen sammelte sich viel Wissen im Kosmos an. So war es selbstverständlich, daß die Archonten in Wissenschaft und Technik mehr wußten als die Menschen der Erde, die nur eine winzige Zeitspanne lebten im Gegensatz zu ihnen. - Aber das Leben selbst begriffen sie nie... bis auf einige wenige, die in Mission kamen.

Als der Mensch ("Adam") seelisch fertig gestellt war, zog ein Lichtwesen in dieses Gebilde ein. Da merkten die Archonten, daß es intelligenter war als sie alle zusammen. Auch mußten sie feststellen, daß ein Lichtwesen in der archontischen Astralwelt nicht so einfach festgehalten werden konnte gegen dessen Willen. Sie hatten sich verrechnet. In ihrem Ärger, weil sie erkannten, daß ein Vollmensch mit seinem lichten Geist und seiner lichten Seele von oben mehr wußte und vermochte als sie, teilten die Archonten nun den geistig-seelischen (Voll-)Menschen auf in zwei Geschlechter und sperrten diese in zwei getrennte materielleKörper ein. Das brachte viele Nachteilen für die neuen (Halb-)Menschen. Denn daraus resultierte eine enorme Schwächung des menschlichen Gesamtwesens: Erinnerungsverlust, Bewußtseins-Trennung von der himmlischen Lichtwelt, Machtverlust, kurze Lebenszeit  - bekannt als Rauswurf aus dem Paradies. Hatte Adam als Vollmensch noch die innere Beschauung und volle Rückerinnerung an die himmlischen Sphären sowie hellste Erkenntnisfähigkeit, so waren sie als getrenntgeschlechtliche Menschen mit empfindlichen Körpern stark nach außen orientiert und für die innere höhere geistige Welt fast blind. Auch wenn dieser Trick den Archonten wie ein großer Sieg vorkam, so war es doch ganz im Sinne der göttlich angestrebten Neutralisierung aller inkarnierten Geister. Aus dieser für Menschen anscheinend nachteiligen Trennung entsteht ein höheres Bewußtsein und viele höhere geistige Werte wie Mitgefühl und Liebe, wenngleich zuerst auch viel Leid für jeden guten inkarnierten Geist auf Erden.