Teil I - Zum Wesen Gottes
Inhalt Zurück * Namensproblematik * Schöpferpaar - Schöpfergott * Das erstaunliche Gottwesen *
* Heiliger Geist und Gottheit * Die Hierarchie der Mächte * Der Unfassbare wird existent *
Inhalt

Ohne Namen geht es nicht...

und so gaben die Menschen dem höchsten Schöpfer-Geist gemäß ihrem Erkenntnisgrad zu ihm passende Namen, und Gott hatte sich noch nie dagegen gewehrt, ob man ihn "Jahwe", "Jehova", "Gott", "Allah" oder Xuihtecutli nannte. Man staune nur über die vielen Götternamen im "Lexikon der Götter"und das sind längst nicht alle ! Auch wir müssen uns hier festlegen. Wir bleiben beim christlichen Gottesbegriff, wollen aber die biblischen Aussagen nicht kritiklos übernehmen.

Beginnen wir bei dem in unserem Kulturkreis bekannten "Jahwe". "JAHWE" ist kein normaler Name, sondern heißt "Ich bin der ich bin.". Was sicher der Wahrheit entspricht. Vor "Jahwe" werden in der Genesis1 die "Elohim" als Schöpfergötter genannt. Vor dem Bibelgott Jahwe, der "keine anderen Götter neben sich duldet", gab es nämlich weit und breit noch viele ägyptische, mesopotamische und kanaanitische Götter, die den aus Ägypten auswandernden Juden gut bekannt waren. Jahwe wird auf den Tontafeln von Ugarit als "Gott JW" und "Sohn des EL" genannt. Er hatte anfangs sogar eine Gefährtin an seiner Seite, nämlich die Göttin Aschera. Sie wurde einst zusammen mit Jahwe im Jerusalemer Tempel verehrt und Hinweise findet man noch in der Bibel. Doch die Zeiten, besser gesagt die Menschen, änderten sich. Es stritten sich die verschiedenen Glaubensrichtungen untereinander. Jede behauptete, die richtige zu sein und der Eifer um Ihn brachte viele schon um. In Wirklichkeit bemühten sich Kirchen und Machthaber aber nicht so sehr um ein wahres Gottesverständnis, sondern vielmehr um ihre Macht über die Völker. Gewöhnlich ließen sich in vergangenen Zeiten viele Herrscher wenn nicht als Götter so doch als von Gott eingesetzt verehren (Pharaonen, Päpste, Kaiser). So war das Regieren einfacher und die Anordnungen wurden respektiert. Priester verkündeten das Wort Gottes, in der Regel das des Pharao, des Tempels, des Papstes usw... Das war in der ganzen Welt usus. Das Volk sollte nicht selbst nachdenken, sondern nur dem glauben, was von Herolden im Namen Gottes angeordnet wurde. Die alten Heiligen Schriften aber durften lange Zeiten nur "Eingeweihte" lesen und auslegen, so auch die Bibel. Doch genug davon... sonst müssten wir noch die Frömmigkeits-Beteuerungen der us-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten vor christlichen Wählern anprangern und kämen gar nicht mehr zum richtigen Gottesverständnis.

Namen sind für unsere Kommunikation unentbehrlich - egal ob es um Gott geht oder um unsere Kinder. Heute gibt es Namensbüchlein für werdende Eltern, um die Bedeutung eines Namens zu erkennen, worauf viele Wert legen. Auch der Klang desselben ist natürlich wichtig. - Wir verwenden den Namen "Gott". Es möge sich niemand an dem vorwiegend christlichen Gedankengut stoßen, das eine sehr gute Basis für unseren Zweck darstellt ! Es kommt letztendlich nur auf den Geist und das Gut dahinter an, was wir hier neu darlegen wollen. Wenn ein Inder aber lieber "Krishna" hört statt "Christus" und andere ihn für den guten Enki der Sumerer halten, so akzeptieren wir das. Wir können die Verbindung herstellen. Der Gott, über den wir hier sprechen, ist ein ubiquitärer Geist, der Gott aller Menschen und aller Kreatur, und einer, der nicht auf Namen und äußere Religionen sieht, sondern auf die Gesinnung und den Charakter eines Menschen.

Nicht nur von Volk zu Volk sondern auch von Zeit zu Zeit änderten sich Namen oft mitsamt ihrer Bedeutung. Die ersten römischen Christen verstanden unter "Luzifer" den Lichtbringer und Erlöser Christus. Das war auch ganz einleuchtend - schließlich war Christus genau der, der das Licht in die Finsternis brachte. In Offenbarung 22,16 bezeichnet sich Christus noch selbst als der "helle Morgenstern" und so wurde er auch übersetzt: Römer nannten ihn "Luzifer", Griechen "Phosphorus". In der römischen Mythologie war Luzifer identisch mit dem Morgenstern Venus, der die Sonne und den Tag ankündigte. Alle wichtigen Sterne bzw. Planeten repräsentierten in der Antike einen Gott oder eine Göttin. Venus war aber eine verführerisch schöne (heidnische) Göttin. Das paßte scheinbar nicht recht zusammen mit dem Christusbild der römischen Kirche und war auch nicht im Sinne des alttestamentarischen Gottes Jahwe, der keine anderen Götter und schon gar keine Göttin neben sich duldete. Doch die Venus war ja auch der hell leuchtende Abendstern, dem die finstere Nacht folgte. Das war die Lösung. So bekam die Sache bald ein anderes Gesicht. Nach 6 Jahrhunderten wußte die römische Kirche endlich, daß "Luzifer" identisch sein mußte mit dem Antichrist, der Christus nachäffte, identisch sein mußte mit Satan bzw. Satana, die statt des Lichtes eben die Finsternis bringt.

Mit Namen, unterschiedlich verstanden, kann man viel Verwirrung anrichten. Tatsächlich wußten auch die Hebräer von zweierlei Lichtengeln. So nannten früher die Hebräer das personifizierte reine Licht um Gott die Weisheit "Echmot" bzw. "Achmoth". Das von Gott abgewandte Licht, also die von Gott abgewandte Weisheit, aber heißt auf Hebräisch "Echamot" bzw. "Achamoth". Das entsprach der arabischen Satana ("die sich entfernt hat"), dem hebräischen Versucher und Widersacher Satan und auch dem ägyptischen "Gott der Wüste" Sethen. Manche halten El Shaddai für diesen Gott der Wüste. - Die Gegensätze zeigen oft verwirrende Ähnlichkeiten, wie auch die gleichen Namen der Nachkommen von Kain und Seth beweisen. Zufall, Absicht, Verwechslung ?

Es ist in allen Religionen immer dasselbe Schema von Gut und Böse: Seit Menschengedenken sind die göttlichen Gegensätze paarweise, meist "Brüder". Bei den Sumerern waren es die Brüder ENKI und ENLIL, die sich wegen der Menschen bekämpften. Enki schützte und förderte die Menschen, Elil unterdrückte die Menschen und wollte sie vernichten durch die Sintflut. Bei den Ägyptern hießen die sich bekämpfenden Brüder Osiris und Set, in der Bibel sind es Kain und Abel. Enki, Enlil, Osiris, Set hatten Götterstatus. Der eine war immer den Menschen wohlgesonnen, der andere streng und rachsüchtig. Damals in den alten Religionen hatten sie alle auch noch eine weibliche Partnerin und Familien. Im Monotheismus gestaltete es sich etwas anders. So gibt es in der Bibel im Alten Testament den strengen Gott Jahwe und den wohlwollenden "Herrn", im Neuen Testament den gütigen Gottvater von Jesus und den Teufel als Gegensatz. Gegensätze bilden u.a. auch „El Elyon“ und „Baal“, „El Shaddai“ und „Adon“, „Ahriman“ und „Mazda“.

Man kann in allen Religionen sich gegenüberstehende Geistesmächte finden. Ohne Gegensätze geht nichts. All diese Gegensätze haben wichtige geistige Wurzeln, wie wir auf dieser Webpräsenz noch deutlich machen werden. Die Brüder in den Geschichten haben einen Vater-Gott, der aus der Mutter-Gottheit kam. Bildlich stiegt er als Sonne aus dem Urozean auf, schuf die Elemente, Himmel und Erde und setzte seine gegensätzlichen Kinder auf die Erde über die Menschen. Seitdem gibt es den die Erkenntnis fördernden Kampf zwischen Gut und Böse - doch dazu in anderen Kapiteln ausführlich.

Gegen diesen bösen Feind der Menschheit sendet Gott Hilfe in Gestalt eines Mittlers, eines Befreiers. Das versprechen die Religionen. Die Muslim erwarten als Allahs Hilfe für ihre Sache den Mahdi. Die Juden erwarten den Messias. Jesaja spricht von Immanuël ("Gott mit uns"), der von einer Jungfrau geboren wird. Die Christen haben ihn schon entdeckt in Jesus (arabisch Isa), nennen ihn Christus und seinen Gegner den Antichrist. Vielleicht rief man Jesus zu Lebzeiten "Jeschua" oder "Yahúshua", was dann so viel wie "Erlöser" oder "Gott hat Macht zu retten" heißt. Da es für Jesus keine historischen sondern nur religiöse Dokumente gibt, glauben manche auch, daß es sich bei Jesus nur um einen Titel handelt, um Geschichten, Sagen oder einen ersehnten Mythos. Den guten Geist hinter Christus wollen wir hier aber nicht in Frage stellen. Der spricht für sich.

Wer sich mit Jesu Leben intensiver befasst hat, wird sich vielleicht schon mal gefragt haben, ob er wirklich nur ca. drei Jahre, also nur 10% seines ganzen irdischen Lebens, als Messias wirkte und lehrte. Das erscheint ja für Gott(es Sohn) auf Erden zu wenig. Eine Antwort darauf fanden laut Wikipedia arabische, persische und kaschmirische Geschichtswerke, die zum Teil ausführlich von Jesus berichten, daß er unter dem Namen Isa, Issa oder Aisha als Mitglied von Karawanen von Palästina nach Indien gelangte und auch dort tätig war. Lokale Ortsnamen sollen von Jesus in Kaschmir zeugen. - Amtlich anerkannt sind diese Geschichten allerdings nicht, eher sehr strittig. - So bleibt die Frage unbeantwortet, was Jesus als Teen und Twen tat. Mag dies auch unwichtig sein angesichts seiner zeitlos schönen Lehre, so drängt doch manchen die Liebe zu ihm, alles über seinen Erlöser zu erfahren.- Roman Odermatt fand den historischen Jesus - wie er sagt "als Einziger".


Wenn Jesus schon verschiedene Namen hatte, so hat Gott noch viel mehr bei der Vielzahl der Völker und der Länge der Zeiten. Unser Wort "Gott" soll heidnischen Ursprungs sein. Es gibt Hinweise dafür (Khuda). Andere assoziieren "Gott" mit "good" bzw. "gut", was ja sinngemäß ganz in Ordnung ist für uns Christen. Im Alten Testament dominiert allerdings ein anderer, strenger Gott, der heute gewöhnlich mit "Jahwe" oder "Herr" übersetzt wird. Manche Historiker halten Jahwe für gar keinen Gott, sondern für den mächtigen Herrscher "El Shaddai", der damals im Gebiet der heutigen Sinai-Wüste auf dem 755m hohen Berg Serâbît EL Khâdim ("Höhen des Sklaven") residierte. Der britische Ägyptologe Sir William Flinders Petrie, Professor am University College in London, fand auf diesem Berg Höhlen und Reste eines einst wohl sehr prächtigen Hathor-Tempels vor mit Hinweisen auf unglaubliche Technologien und Reichtümer. Dieser El Shaddai nahm die aus dem Westen kommenden Juden auf. Erst 40 Jahre später durften dann die Juden ins "gelobte Land" Kanaan ziehen, motiviert als eifrige Diener eines Gottes, dessen Namen sie nicht auszusprechen wagten, ja gar nicht genau kannten. Nur der Priester durfte einmal im Jahr seinen Namen flüstern. - Der "Berg Horeb" ("Berg in der Wüste"), auf dem Moses die Gesetze erhielt, war nach Petrie nicht identisch mit dem "Berg Horeb", der heute im Süden der Sinai-Halbinsel den Touristen als Berg Moses angeboten wird. - Bevor die Juden, d.h. die Nachfahren Jakobs in Ägypten, zu El Shaddai kamen, beteten sie zu ihrem Herrn und Gott "Adon", das entsprach dem ägyptischen Gott "Aton" (Echnaton = Diener des Herrn). Jahwe, El Shaddai, war nicht dieser Aton. Das wußten die Israeliten. Als sie El Shaddai einmal direkt fragten, wer er denn sei, antwortete dieser ja nur ausweichend: "Ich bin der ich bin". So vermuteten die Israeliten unter Moses, daß Jahwe mit dem ägyptischen Reichsgott "Amun" identisch sein müsse und fügten ihren Gebeten das "Amun" (Amen) hinzu. So erklärt der international anerkannte Historiker Sir Laurence Gardner auch. Er schreibt in "Sternenfeuer - Das Gold der Götter": "Sogar das wohlbekannte christliche Vaterunser (wie im Matthäus-Evangelium wiedergegeben) wurde von einem ägyptischen Original transponiert, das begann: "Amen, Amen, der du bist im Himmel ..". Gardner ist einer der vielen Historiker, die Beweise dafür fanden, daß die Wurzeln unserer Weltreligionen in Mesopotamien, Ägypten und Kanaa zu finden sind. Bei unserer Religion handelt es sich um eine Mischreligion und die Autoren der biblischen Schriften hatten auch unterschiedliche Ansichten. Was für die einen Gott war, war im Extremfall für die anderen sogar Satan. So heißt es in 2. Samuel 24,1, daß Gott Jahwe die Volkszählung angeordnet hat. In 1.Chronik 21,1 war es Satan, der ebendiese Volkszählung angeordnet hat. Desgleichen bezeichnet Jesus den Vater der Tempel-Priester als den Teufel.Ja, sie dienten einem strengen Herrn, Jesus dagegen lehrte einen Gott der Liebe. Jahwe verlangte die Steinigung der Gesetzesbrecherin, der Gott Jesu vergab und sagte: "Nur wer ohne Sünde sei, dürfe den ersten Stein werfen..." Nun sie waren alle nicht ohne Sünde, wie jeder wußte. Sie hatten Angst vor dem Volk, das Jesus umgab, und ließen die Steinigung der Ehebrecherin sein.

Alles nur Geschichten ? - Es gibt in der Bibel zu viele Widersprüche, denn sie sind eine Auswahl verschiedenster alter Schriften ganz unterschiedlicher Autoren aus verschiedenen Kulturkreisen aus verschiedenen Zeiten, die oft gegensätzliche Ansichten vertraten. Darüber zerbrachen sich schon viele Schriftgelehrte und Suchende den Kopf, und so mancher Religionskrieg entstand. In der Regel bestimmte der Gesetzgeber die Auslegung.

Historiker und Archäologen der Universität Tel Aviv und aus aller Welt fanden, daß viele biblischen Geschichten erfunden seien. Sie entlarvten manches als Dichtung ( "Keine Posaunen vor Jericho", dtv 2004 ). Es ist sehr zu begrüßen, daß Wissenschaftler die Wurzeln der Heiligen Schriften unserer Weltreligionen endlich nicht nur akribisch überprüfen sondern auch ihre erstaunlichen Ergebnisse veröffentlichen dürfen - ohne Repressalien befürchten zu müssen ! Letzteres war Jahrtausende hinweg undenkbar. Es floss aus religiösen Gründen schon mehr als genug Blut.

Schöpferpaar

Vom Schöpferpaar zum Schöpfer

In der Bibel stehen unterschiedliche Schöpfungsberichte. Im ersten Schöpfungsbericht (Genesis 1) schufen die ELOHIM, Gott IL (EL) und Göttin ALH (gesprochen "eloh") , nach ihrem Ebenbild ein zusammengehörendes Menschenpaar, also einen Mann und eine Frau. Diese Genesis geht zurück auf das sumerische Götterpaar Enki und Ninki, das schon Jahrtausende vorher den primitiven irdischen Menschen (adamu) nach ihrem Bild, d.h. nach ihren Vorstellungen, schuf, wobei ihre Gene verwendet wurden. Kurz - der irdisch primitive Mensch wurde veredelt, indem Gene der Erdmenschen vermischt wurden mit Genen der hochentwickelten Kulturbringer.

Wenn man den sumerischen Tontafel-Übersetzungen von Zecharia Sitchin glauben darf, dann hieß die erste Geburtsgöttin Ninki bzw. Nin-khursag. Später nannten die Sumerer sie "Herrin des Lebens" = Nin-tî. Zum Verwechseln ähnlich klingt das sumerische Wort "Nin-ti" mit lang ausgesprochenem "i". Doch das bedeutet "Rippe". Nun erklärt sich, warum bei den Monotheisten die Eva aus einer Rippe entstand (Ähnlich ist der Unterschied zwischen "weg" und "Weg"). Adams und Evas Mutter war eine irdische Mutter, deren Ei vom Samen eines nichtirdischen, sondern "göttlichen" Vaters (Enki) befruchtet worden war. Das wohl in der Retorte künstlich befruchtete Ei wurde jedenfalls Enkis Gattin Ninki eingepflanzt. Nach "10 Mondumläufen" gebar Ninki den Adam, unseren Urahn. Es folgten weitere erfolgreiche Geburten. Selbstverständlich wurden die Kinder sorgsam großgezogen und vor Übergriffen durch Fremde bewacht, und zwar im Garten Eden. So entstanden echte "Semiten" (Samen), irdische Nachkommen der Götter. Wir gehören dazu und sind deswegen "Gotteskinder", "Söhne" oder "Töchter" Gottes ! Enki hatte übrigens einen Bruder, der neidisch auf seinen Erfolg war und die Menschen hasste. Während Enki und Ninki die Menschen als ihre Kinder liebten, betrachtete Enlil die Menschen als Bastarde und wollte nicht, daß sie zur Familie gehörten, sondern nur als Sklaven dienten. So begann der Kampf zwischen "Christ" und "Antichrist" (wie wir sagen) um die Menschen und ist heute noch nicht beendet.

Diese "Götter" waren erstens aus Fleisch und Blut, zweitens nicht die einzigen Schöpfer und obendrein unter sich oft nicht einig. Laut Mythen aus aller Welt mußte es "Götter" ganz unterschiedlicher Herkunft geben. Es waren nach Zecharia Sitchin Außerirdische von einem Planeten unseres Sonnensystems, von Nibiru. In vergangenen Jahrtausenden mischten sich so allerlei "Göttersöhne" mit den sie reizenden Menschentöchtern, was immer neue Gen-Mischungen ergab. Vor allem die Riesen machten Probleme. Wir kennen sie aus Sagen und Märchen. Aber auch in der Bibel können wir von den Riesen lesen, von intelligenten Rassen, aber auch gefräßigen, gefährlichen und dummen Riesen, im Buch Numeri 13,33 oder Sirach 16,7 oder Baruch 3. Im letzteren Bibel-Buch steht z.B.

"Buch Baruch 3,26-28 Dort wurden geboren die Riesen der Vorzeit, die hochberühmten, die hoch gewachsen waren und des Krieges kundig. Doch nicht diese erwählte sich Gott, nicht ihnen gab er kund den Weg der Weisheit. So gingen sie zugrunde, weil sie keine Klugheit hatten; ob ihrer Torheit gingen sie zugrunde. "

Der grüne, wasserreiche Planet Erde war jedenfalls sehr begehrt und es kam bei der Resourcenverteilung schließlich zu den bekannten Götterkriegen, was Verwüstungen und Sintfluten auslöste. Für diese Version der Genesis in Moses 1, wo "Götter" die Menschen schufen, sprechen auch alte sumerische Tontafeln sowie Mythen aus Mesopotamien und Ägypten, welche als irdische Heimat ihrer Götter "Schumer" bzw. "Ta Neter" nennen. Beides heißt "Land der Wächter", hebräisch "Shin´ar", womit Sumer, Südbabylon gemeint ist.

Diese alten "Götter" hatten ihren Ursprung wie schon erwähnt nicht auf unserer Erde sondern auf Nachbarplaneten. In Frage kamen da außer dem Nibiru in den letzten Jahrmillionen nicht nur Venus und Mars, sondern auch jener zerstörte Planet zwischen Mars und Jupiter, von dem nur noch der Asteroidengürtel übrigblieb - eine Ansammlung von Gesteinsbrocken, die uns jedes Jahr viele Sternschnuppen bescheren. Als unsere Erde noch keine intelligenten Wesen trug, lebten nach diesen Theorien schon hochentwickelte Zivilisationen auf mindestens einem einst fruchtbaren Nachbarplaneten. Der Raumfahrt mächtig besiedelten sie die damals auch schon sehr schöne fruchtbare Erde und beuteten deren Bodenschätze aus. Es gab aber Streit zwischen den verschiedenen Zivilisationen bzw. außerirdischen Göttern über deren Besitz, was zu kriegerischen Auseinandersetzungen und gewaltigen Zerstörungen nicht im sondern am Himmel und auf Nachbarplaneten und Monden führte. Als sie danach radioaktiv, chemisch verseucht und größtenteils unbewohnbar wurden, flohen die technisch am besten ausgestatteten Zivilisationsreste auf die Erde. Dort begruben sie notgedrungenermaßen zunächst ihre Meinungsverschiedenheiten und planten eine vernünftige Besiedlung der Erde. Als es später aber um die Weltherrschaft und wichtige Menschheitsfragen ging, lebte der alte Streit wieder auf und es kam zu interkontinentalen Kriegen, die die damals noch benutzten Weltraum-Stationen und Mondbasen zerstörten. Auf Erden wurden weite Gebiete verstrahlt und unfruchtbar. Wüsten entstanden, wo vorher alles grünte. Die Kulturbringer verloren damit ihre "göttlichen" Existenzgrundlagen. Ihr Wissen gaben sie zwar weiter, bevor sie starben, doch die Nachkommen konnten damit auf der Erde bald nichts mehr anfangen. Sie begannen mit ganz einfachen Mitteln wieder von vorne. Erinnerungen und Gene blieben. Es setzte sich der homo sapiens auf der Welt durch. Er trägt schließlich die Gene der "Götter" und des "homo erectus" in sich. Das alte Wissen immer mehr vergessend entwickelten sich nach und nach jene Menschen, die wir heute sind. - Da gibt es nach Hautfarbe verschiedene Menschen. Das sind die Nachkommen der unterschiedlichen "Götter-Familien", Nachkommen von den unterschiedlichen Besuchern auf unserem Planeten, die lange auf den verschiedenen Erdteilen herrschten und die dortigen Menschen prägten, bis es eben um die Weltherrschaft ging. Sagen um Atlantis und Lemuria sowie viele Mythen und sogar einige Geschichten des Alten Testamentes weisen noch darauf hin ebenso wie uralte gigantische Bauwerke, z.B. die Pyramiden. - Was alte Mythen berichten, klingt zwar unglaublich, doch selbst Märchen und Sagen besitzen einen wahren Kern. Altindische Veden berichten von an Science Fiction erinnernde abenteuerlichen Geschichten, von die Erde verwüstenden Kriegen mittels schwer bewaffneter schneller Flugmaschinen (Vimanas).... Unglaublich ??? - Es ist nicht einmal hundert Jahre her, da hielt man es noch für unglaublich, daß einmal Menschen in wenigen Stunden nach Afrika oder Amerika fliegen könnten - schon gar nicht auf den Mond. Ja selbst die heute übliche drahtlose Kommunikation rund um den Erdball für jedermann war undenkbar. So etwas war seit eh und je nur den "Göttern" bzw. Gott und seinen Engeln vorbehalten. Ihnen allein gehörte der Himmel. - Nun denkt man darüber anders.


Im zweiten rein jüdischen Schöpfungsbericht der Bibel (Genesis 2), gab es nur noch einen männlichen Gott und Schöpfer: JHWH. Die Frau wurde weggelassen bzw. nur als ein Teil jenes männlichen Gottes belassen. Diese Schöpfungsversion wurde zur Grundlage der mächtigsten Religionen der Welt. JHWH schuf darin nicht Mann und Frau wie die Elohim in Genesis 1 sondern den Menschen Adam, aus dessen Rippe er erst später die Eva machte, damit dieser eine "Gehilfin" habe und sich nicht langweile. So die andere Schöpfungsgeschichte. Durch diese spätere Version der Schöpfung war die Frau nicht mehr gleichwertig mit dem Mann. Jahwe duldete keine göttlich gleichberechtigte Partnerin und auch keine anderen Götter neben sich, wie es jahrtausendelang vorher weit und breit üblich war. Er beanspruchte allein alle Herrschaft und verfuhr mit den Menschen sehr streng. Mit diesem monotheistischen Zuge erhielten die Juden aber eine starke Identität, eine damals ungewöhnliche erfolgreiche Einigkeit untereinander. Sie hoben sich von allen anderen Religionen ab, hielten religiös bedingt eisern zusammen und wurden zur vorbildlichen Wurzel aller mächtigen Weltreligionen und Staatsführungen. Das Geheimnis für diesen Erfolg ist die viel leichtere Führung eines Volkes unter einem Gott (oder unter einer Partei ) als unter vielen Göttern oder gar noch Göttinnen, auf die man Rücksicht nehmen mußte und unter denen es bekanntlich auch Streit gab. In den ehemals mächtigen Reichen Ägyptens und Mesopotamiens aber hatte jede Stadt eigene Götterpaare, ja Götterfamilien, die sich nie immer einig waren, was so manche staatliche und religiöse Entscheidung erschwerte oder ganz unmöglich machte. Da aber alle Reiche damals so beschaffen waren, fiel das nur den Machthabern auf. Mit einem einzigen Gott, so ahnten sie, würde das Regieren leichter, denn da gab es keine Opposition, keine Gegenstimmen, keine Gegengötter, die man berücksichtigen müßte. Tutanchamun versuchte den Monotheismus einzuführen, den Juden gelang es. Jeder, der sich seitdem gegen den einen einzigen Gott und seine irdischen Diener (Tempel,Kirche, Papst, Kaiser usw.) stellte, war automatisch ein allgemeiner Feind, Ketzer und des Teufels. Es dürfte somit nicht verwundern, daß die Weltreligionen (Christentum, Islam) aus der erfolgreichen jüdischen Wurzel entsprangen und seitdem patriarchalisch monotheistisch sind, wobei jedoch der Gottesglaube bei den Herrschern eine immer geringere und meist nur äußerlich zur Schau gestellte Rolle spielte. Trotz des einen gemeinsamen Gottes , des Vaters Abrahams, Isaaks, Jakobs usw.., bekämpften sie sich gegenseitig mit dem Argument des allein richtigen Gottesverständnisses. Doch es geht allen um die Macht - um die möglichst alleinige Weltherrschaft. Dieser Geist steckt wohl in den Genen der Götter, die wir oben erwähnten, und wurde weitervererbt. Machen wir das beste daraus ! Denn in diesen Genen steckt nicht nur die höchste Intelligenz, sondern auch die alles vereinende Güte.

Wo aber ist der wahre GOTT ? Jener allmächtige Geist, an den die meisten Menschen noch heute glauben. Gibt es IHN ? Wie sieht ER aus ? Ist das Schöpferwesen ein Mann, ist es eine Frau, ist es ein Paar ? Wir werden es bald wissen. Dazu weiter in der Geschichte:


David entfernte die Göttin aus dem Tempel, Salomo betete sie wieder an.

In diesem Abschnitt soll dargelegt werden, daß ursprünglich auch bei den Juden ein Götterpaar angebetet wurde. Doch wenn Christen, Moslems oder Juden heute von "Gott" sprechen, denken sie in der Regel nur an einen Mann und nicht daran, daß dieser eine Gattin haben oder eine Frau sein könnte. Die gläubigen Christen nennen Gott ihren "Vater im Himmel". Damit sind die meisten zufrieden. Doch diese Vater-Religion hat ihren Ursprung wie schon gesagt in einer Anordnung des Königs. David wollte den Monotheismus als Staatsreligion einführen und verbot die Anbetung der weiblichen Gottheit Aschera. Wie das Volk sich dagegen wehrte, zeigt ein Ausschnitt aus Jeremia (44, 16-19):

    "Was das Wort betrifft, das du im Namen Jahwes uns verkündet hast, so hören wir nicht auf dich. Wir werden vielmehr das Wort, das wir gegeben haben, voll und ganz ausführen: Nämlich der Himmelskönigin Rauchopfer darbringen und ihr Trankspenden ausgießen, wie wir und unsere Väter, unsere Könige und unsere Vorgesetzten es in den Städten Judas und in den Straßen Jerusalems immer schon getan haben, wobei wir uns satt essen konnten und uns wohl befanden und kein Unglück erlebten. - Aber seit wir aufgehört haben, der Himmelskönigin Rauchopfer darzubringen und Trankspenden auszugießen, hat es uns an allem gefehlt und sind wir durch Schwert und Hunger aufgerieben worden." - Und die Frauen fügten hinzu: "Wenn wir der Himmelskönigin Rauchopfer darbringen und Trankspenden ausgießen, bereiten wir ihr etwa ohne Einwilligung unserer Männer Kuchen mit ihrem Bilde und spenden ihr Trankopfer?"

Der Grundstein für den Monotheismus, also der Glaube an einen männlichen Gott ohne Partnerin, wurde per Gesetz gelegt. Die Gleichstellung der Frauen wurde dadurch gekippt. Der heimliche Grund wurde schon genannt. Es vergingen blutige Jahrhunderte, bis der Monotheismus in Juda und Israel zementiert war. Man kann es in den Büchern der Könige und den Chroniken des Alten Testaments nachlesen. Danach gab es keinen Frieden mehr und alle drei monotheistischen Religionen hinterließen in der Geschichte blutige Spuren, gewannen dafür an innerer und schließlich auch äußerer Macht. Sie bekämpften und bekämpfen sich trotz des angeblich gleichen Gottes noch heute.

Wir wollen festhallten, daß bis in die Zeit der Könige neben dem männlichen Schöpfergott IL bzw. El stets auch eine höchste Göttin verehrt wurde sowie andere ihnen untergeordnete Götter und Göttinnen - wie es eben in Ägypten und Mesopotamien üblich war. EL, der auch den Namen des Nordreiches "ISRAEL" gab ( "Gott EL streitet für uns" ), erhielt schließlich den Namen Jahwe und taucht noch lange zusammen mit Aschera auf.

1975 bestätigten Ausgrabungen beschriebener Tonscherben aus der Zeit der Könige bei Kuntillet Adschrud im südlichen Juda, im Sinaigebiet, und im Chirbet el-Kom westlich von Hebron, daß Gott (Jahwe) eine Partnerin hat. Das zeigen folgende drei Segenssprüche (U. Winter, 488; nach F. Stolz, a.a.O., 172):

  • Amarjau sagte zu meinem Herrn: " ... gesegnet seist du durch Jahwe ... und durch seine Aschera.
    Er soll dich segnen und beschützen, und es (das göttliche Paar) sei mit meinem Herrn ... "

  • "Ich will euch segnen durch Jahwe meinen (unseren) Beschützer und durch seine Aschera."

  • "Gesegnet sei Urijahu durch Jahwe, und von seinen Feinden hat er ihn durch seine Aschera errettet."

Die ugaritische Aschera war die Gattin des Schöpfergottes "El", der anfangs auch in ISRA. EL der höchste Gott war, später Jahwe ("JHWH") hieß. Die Göttin hatte ihre Tempel meist in schön angelegten Parkanlagen, in grünen Hainen und selbstverständlich auch im Tempel zu Jerusalem. Manasse stellte das Bild der Aschera nach David sogar wieder auf (2.Könige 21,7), was im Patriarchat später ein "Frevel" war. Aschera war die berühmteste "Göttin" aller Zeiten. Sie war die sumerische "Innana", die akkadische "Ischtar" (Sternenkönigin, Himmelskönigin) und die ägyptische Isis. Die Römer erkannten in dieser klugen, guten und schönen Gottheit ihre Liebesgöttin Venus. - Sie wurde nicht nur Jahrhunderte vor Christi Geburt sondern auch Jahrhunderte danach im gesamten römischen Reich und noch weit darüber hinaus verehrt.

Um Isis und Osiris ranken sich viele Sagen und Mythen, die sich teilweise widersprechen. Nach der ägyptischen Schöpfungsgeschichte entstanden aus einem Urozean und einer Ursonne (Re) Himmel und Erde, die Elemente Luft und Wasser sowie die Götterpaare Osiris mit Isis sowie Seth mit Nephthys. Osiris und Isis erhielten die Herrschaft über die Erde. Seth wurde neidisch, tötete Osiris und bestieg den Thron. - Isis gelang es, Osiris wieder so zu beleben, daß er mit ihr einen rechtmäßigen Nachfolger zeugen konnte, den Sohn Horus. Osiris blieb danach Herr und Gott im Jenseits über alle Seelen und Geister, Sohn Horus aber vertrieb Seth vom Thron und wurde König auf Erden. - Diese Geschichte erinnert an die noch ältere sumerische Sage um die Brüder Enki und Enlil. Enki und seine Frau Ninki hatten Erfolg mit der Erschaffung der Menschen und liebten diese als ihre Kinder. Sie schufen sie genetisch als Männer und Frauen nach ihrem Bilde und wurden so im übertragenen Sinne Herren über die Erde. Enlil jedoch wollte später die Menschen alle ersäufen in einer Sintflut...

Tacitus wunderte sich bei seiner Forschungsreise nach Germanien, daß sogar diese nordischen Völker diese ägyptische Gottheit anbeteten (Sueben). Woher die Germanen die Göttin Isis kannten, wußte er nicht, nur daß es auf dem Seewege geschah, lange vor Christi Geburt. Isis war als Wohltäterin der Menschen und als Mutter Gottes, des Erlösers Horus nämlich, recht beliebt. Dies blieb auch nach Einführung des Christentums so, denn dies kannte ja "nur" einen Gott-Vater. Auf ihre göttliche "Mutter" und Freundin wollten die Völker nicht verzichten ! Um von jener berühmten Ägypterin abzulenken, beschlossen die Machthaber in Rom 431 n.Chr.Geb. auf dem Konzil von Ephesos, Jesu leibliche Mutter Maria als "Mutter Gottes", "Fürsprecherin" und "Wundertäterin" zur Anbetung freigeben zu lassen. Mit größtem Erfolg ! Die Isis-Kulte verschwanden und Maria als Mutter Gottes fehlt heute in keiner römisch-katholischen Kirche. Sie wird von den Gläubigen geliebt und verehrt - so wie vor Jahrtausenden die Göttin Isis mit dem Horus-Kind im Arm, auf dem Schoß und an der Brust. Rom verwischte damit erfolgreich die vielen Spuren und Parallelen des Christentums zum alten ägyptischen Reich. Auch bei den Muslim wird Maria verehrt - als Mutter des "Propheten" Isa (Jesus).

Wer aber war Innana, die historische Vorgängerin von Isis ? - Sie war zumindest nach den sumerischen Tontafeln und laut Sitchin die Enkelin des Kulturbringer-"Gottes" Anu und seiner Frau Antu. Man dichtete ihr später nicht nur große Schönheit sondern auch negative Schwächen analog zur Maria Magdalena des Jesus an. Sie wäre eine Hure gewesen und trieb es angeblich mit allen wichtigen Göttern und Menschen, die ihrer Schönheit nicht widerstehen konnten, sogar mit Anu. Sie erreichte nach Ansicht der Dichter dadurch fast alles, was sie wollte - mit Sicherheit aber ewige Präsenz in den Mythen aller Welt, wennschon unter verschiedenen Namen. - Es sei betont, daß sich hier Dichtung und Wahrheit vermischen. Die jahrhundertelange Anschwärzung Maria Magdalenas als Hure wurde vom Vatikan ja auch wieder zurückgenommen. Bei den Religionen wird viel Wahres mit noch mehr Unwahrem vermischt. Wollen wir hören, was Historiker und Archäologen zum Wahrheitsgehalt der biblischen Geschichten zu sagen haben:

Maßgebliche Altertumsforscher und Archäologen zweifeln daran, daß Moses, Salomon, David und andere Hauptdarsteller der Bibel wirklich so waren, wie es da geschrieben steht. So manches war ihrer Überzeugung nach nur dichterische Übertreibung, Wunschdenken, quasi erfunden. Allerdings ist die Existenz eines Königs David gesichert. "David" war obendrein ein Ehrentitel wie "Caesar". "Dawidum" bedeutet "Heerführer", und zwar ein erfolgreicher, s.a. http://de.wikipedia.org/wiki/David_(Israel) . - Vor diesem Hintergrund versteht man auch, warum eben "König David" die Göttin Aschera abschaffte. Als "Mitregentin" störte sie nur bei Kriegsplänen und Heereszügen. Juda brauchte streitbare Männer, die sich nicht von den sanftmütigen friedliebenden, aber auch wortgewandten Frauen dreinreden ließen. Im AT zeigte Jahwe sich entsprechend als strenger und kriegerischer Herr ohne Weiberschwächen. Von ihm erhofften sich die Juden in Juda Gottes besonderen Schutz. Unter Josia "fand" der Schreiber Schafan dann auch im Haus des Herrn die heiligen Gesetzbücher, die der junge König wie kein anderer umsetzte, auch sehr blutig:


    "2.Chr 34,3,25 Vor Josia gab es keinen König wie ihn, der zu dem Herrn umgekehrt wäre mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft nach dem ganzen Gesetz des Mose. Und auch nach ihm ist seinesgleichen nicht aufgestanden."

Doch Gott wollte oder konnte ihm nicht helfen. Pharao Necho tötete den erst 39-jährigen Josia und unterwarf danach das ganze Land. Besser lebte dagegen Josias "frevelhafter" Vorgänger Manasse, der trotz Davids Anordnung wieder die Göttin anbeten ließ und über 60 Jahre alt wurde.
Daß Aschera lange vor David als Göttin gemeinsam mit El (bzw. Jahwe) verehrt wurde, zeigen auch Hochaltäre aus der Bronzezeit (3000 v.Chr. - 1000 v.Chr.). Dort wurden "Stein und Holz" (Bibelausdruck) verehrt. Der phallusartige Stein stand für Gottes Zeugungskraft, der hölzerne Aschera-Pfahl daneben für die Fruchtbarkeit seiner Gefährtin. Die Verehrung der Säulen führt 1.Moses 28 auf einen Traum Jakobs zurück. Während der Name Israel historisch erst bzw. schon um 1207 v.Chr. auf einer ägyptischen Siegestele des Pharao Merenptah eher als unbedeutender Volksstamm erwähnt wird, entstanden die Gesetzbücher der noch unbekannteren Juden wie schon erwähnt erst im 7.Jahrhundert vor Christus und zwar unter dem 18-jährigen König Josia. Die Geschichten um Jakob sind wissenschaftlich ebenfalls nicht ganz stimmig. - Immerhin konnten die Geschichtsschreiber unter Josia 1. einen historischen Anspruch auf das Gebiet der wichtigen Handelswege zwischen den großen Wirtschaftsblöcken Ägyptens und Mesopotamiens (Ägypten bis Irak) erarbeiten, 2. sich als das auserwählte Volk Gottes betrachten und 3. in ihren (in den Büchern festgestellten) Fehlern auch die Ursache finden, warum JHWH ihnen so sehr zürnte und bisher so wenig half. Nun wußte das Völkchen, wie wichtig es war und was es zu tun hatte. Der Glaube an JHWH unterstützte es moralisch und festigte seine Identität als das auserwählte Volk. Es war zwar noch immer ein armes und kleines Gebirgsvolk westlich des Jordan laut Finkelstein und Silberman, doch wo zwei Riesen sich immer streiten, gewinnt schließlich der Dritte, auch wenn er klein ist, und so besiegt David bekanntlich jeden Goliath. Das wußten/hofften sie und ihr strenger JHWH-Glaube hielt sie ehern zusammen. In ländlichen Teilen des uns bekannten Israel wurde in der Bronzezeit noch bis zur Eisenzeit nach Gepflogenheit der mächtigen ägyptischen und mesopotamischen Reiche Götterfamilien bzw.-paare wie "EL und Aschera", "Baal und Aschera" oder "Jahwe Zebaoth und Aschera" bzw.Re "Isis und Osiris" verehrt. Doch das hörte nach der Eisenzeit auf.

Mit der Zerstörung fast aller Aschera-Tempel gingen auch Veränderungen der alten heiligen Schriften Hand in Hand. Im Alten Testament findet man wie erwähnt noch Spuren der weiblichen Gottheit, allerdings nur aus Sicht ihrer Gegner. Denn der Sieger schreibt immer die Geschichte. Aschera wird namentlich genannt in den Büchern der Könige und den Chroniken. - Die nicht minder patriarchalisch geprägte christliche Kirche setzte diesen Trend fort. Überall, wo in den Büchern der Bibel noch die Göttin genannt wurde, löschte man den Namen oder ersetzte ihn. Luther setzte das Wort "Hain" dafür ein. In 2. Kön. 13,6 steht somit "Auch blieb stehen der Hain zu Samaria." Die später revidierte Lutherfassung unserer Zeit korrigiert das und die Göttin wird wieder genannt: "Auch blieb die Aschera zu Samaria stehen." - Da die unter dem unerbittlichen Schwert der römischen Kirche niedergeworfenen Heiden in aller Welt aber oft sehr stark an eine Muttergottheit glaubten, wurde ersatzweise die Mutter Jesu zur Verehrung freigegeben, jedoch nicht als Göttin, sondern als irdische "Mutter Gottes" und Fürsprecherin. - So wurde nach und nach aus dem Glauben an ein Schöpferpaar der alten Völker der männliche Schöpfergott der Juden, Christen und Muslime. Doch daraus entstanden dann viele Ungereimtheiten und eine frauenfeindliche Welt.

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Beschreibungen des wunderbaren Gottwesens

Von "Gott" existieren Beschreibungen, sogar in der Bibel. - Einmal schufen die "ELOHIM" den Menschen nach ihrem Bilde als Mann und Frau. Zum anderen sah Hesekiel "JHWH" persönlich und beschrieb ihn als einen Menschen. Man kann das nachlesen im Alten Testament im Buch des Propheten Ezechiel 1,26, wo der Prophet Gott-Jahwe sah: "...da war etwas, das... einem Throne glich, und auf diesem thronähnlichen Gebilde war oben eine Erscheinung, die das Aussehen eines Menschen hatte." - Freilich handelte es sich bei den ELOHIM und JHWH nicht um die gleichen Persönlichkeiten. Der spätere JHWH war ein männliches Wesen, die ELOHIM aber waren Mann und Frau. - Während JHWH soviel heißt wie "Ich bin der Ich bin", sagt "ELOHIM" schon mehr aus: Das Wort "ELOHIM" ist der Plural aus dem weiblichen Singular "ALH" (ausgesprochen ELOH). Das heißt "Göttin". Die männliche Mehrzahl-Endung "IM" bedeutet, daß sie eine vollkommene Göttin war, also nicht ledig sondern verbunden mit ihrem Ehemann. Somit handelt es sich beim Schöpfergott in Genesis 1 um ein Schöpferpaar, das den Menschen ebenbildlich als Mann und Frau erschuf. Es waren keine Geister sondern sie waren aus Fleisch und Blut. Ziemlich plötzlich entstand um 3800 v.Chr. die erste Hochkultur: Städte mit Infrastruktur, Kanälen, Parkanlagen, Schulen, Paläste, medizinische Einrichtungen, Hochseeschifffahrt... Für die Menschen waren die fremden Kulturbringer, die lange Zeit über sie herrschten, die reinsten Götter. Es wurden Gold, Silber und Kupfer geschürft in Bergwerken und die geforderten Opfer gebracht. Die Götter nahmen sich nach Belieben die ihnen gefallenden Frauen der Menschen, woraus die Riesen und Halbgötter der Vorzeit entstanden... so die Texte. In der Bibel wird die Vermischung der Göttersöhne mit den ihnen gefallenden Menschentöchtern erwähnt. Auf den sumerischen Tafeln wurden die Götter genauer beschrieben und sogar abgebildet. Der erste Gott, der in einem ungewöhnlichen Anzug aus dem Meer kam, war Oannes (Eannes). Er hieß bei den Sumerern Anu und seine Frau Antu. Danach kamen wohl seine Söhne mit den Frauen an die Macht,  die Götterpaare Enlil mit Ninlil und Enki mit Ninki. Das auf Erden lange Zeit berühmteste Familienmitglied der "Götter" aber war die Liebesgöttin Innana ( =Ischtar, Astarte, Aphrodite, Venus ), eine verführerische Enkelin von Anu von großer Schönheit.

Wie wir hier sehen, gibt es neben dem echten Gottwesen noch eine Reihe sogenannter Götter, die unsere Religionen stark prägten. Die Göttersagen sind auf Zivilisationsbringer zurückzuführen, die die einst noch primitiven Erdvölker wie Columbus die Indianer überraschten. Columbus und seine Männer wurden ebenfalls als Götter angesehen. Sie wurden angebetet, bekamen Gold und Frauen, hinterließen aber keinen so imposanten Eindruck wie die Götter der Sumerer. Doch nun weiter....

Während die alten Götterfamilien und -paare der ersten menschlichen Hochkulturen recht sichtbar unter den Menschen wandelten und ihnen viel beibrachten, auch Namen hatten und sich darstellen und verehren ließen, kannten die Juden tausende Jahre später nur noch einen Gott, der neben sich keine Göttin und keinen anderen Gott duldete, aber auch aussah wie ein Mensch und fliegen konnte. Er kam in Maschinen angeflogen mit Donnergetöse und Feuerzungen. Er war von Fleisch und Blut und begehrte auch entsprechende Opfergaben. Seine Diener waren Erz-Engel. All diese sichtbaren Kontakte hörten auf und die physischen Götter verschwanden. Sagen und Mythen blieben und die Hoffnung vieler Völker auf eine Rückkehr des guten Gottes, des Erlösers und Heilandes. Dies erfüllte sich für die Juden(-Christen) auf wunderbare Weise wie lange vorausgesagt mit Jesus, der den Menschen allerdings nur eine geistige Lehre von Gott brachte. Er sprach im Gebet von "unserem Vater im Himmel" .... und Jahrhunderte später spricht die christliche Kirche vom Vater, Sohn und Heiligen Geiste. Diese Trilogie erinnert natürlich stark an Tutanchamuns Worte: „Alle Götter sind drei: Amun, Re und Ptah; es gibt nichts ausser ihnen." und an Osiris, Isis und Horus. Die beiden Letzteren wurden schon vor Jahrtausenden ganz genauso dargestellt wie heute Maria mit dem Kind auf dem Schoß. - Die Namen haben sich geändert und die Religionen. Auf Erden ist eben nur die Unbeständigkeit beständig.

Was war eigentlich die Lehre Christi ? Steht alles im sogenannten "Neuen Testament" ? - In den von Rom unabhängigen Schriften aus Nag Hammadi finden wir mehr und kommen dem wahren Gotteswesen wieder ein Stück näher. Im Apokryphon des Johannes des Kodex Berolinensis beschreibt Johannes, der ebenso wie sein Bruder Jakobus einer der 12 Apostel war und laut Vatikan als einziger von allen Aposteln richtig über das letzte Abendmahl Jesu berichtete, Gottes Wesen in der damaligen bilderreichen Sprache einmal so:
    Als ich diese Fragen in meinem Herzen bewegte -- siehe, da öffneten sich die Himmel und die ganze Schöpfung, die unter dem Himmel ist, erstrahlte, und die Welt geriet in Erschütterung. Ich war ängstlich. - Und siehe (eine Vision), ich sah im Licht ein Kind. Es stand bei mir. Als ich es aber betrachtete, wurde es ein Mann. Und der änderte seine Gestalt und wurde zu einer Frau. Als ich sie sah, wunderte ich mich, wie diese Frau in vielerlei Gestalten in dem Licht auftrat. - Es war keine Vielzahl vor mir, sondern es war da nur eine Person aber mit vielen verschiedenen Erscheinungsformen im Licht. Und die Erscheinungen offenbarten sich gegenseitig. Die Gestalt hatte aber drei wesentliche Aspekte und sie sagte zu mir:

    "Johannes, Johannes, warum wunderst du dich? - Hab keine Angst !
    Ich bin der, der mit euch ist alle Zeit.
    Ich bin der Vater, ich bin die Mutter, ich bin der Sohn."



Hier offenbart sich Gott als ein geistiges Wesen. Doch welchen Artikel soll man vor dieses Gottwesen setzen? - Männlich, weiblich, sächlich ? In den patriarchalischen Gesellschaften entschied man sich klar für den männlichen Artikel, sprach vom "Vater" und vom "Sohn". Zuerst aber war der Geist Gottes immer weiblich. Er heißt im Althebräischen die Rúcha. Damit hängt zusammen die "rächäm", das Erbarmen, der Mutterschoß. Aus dem ursprünglich weiblichen Geist wurde erst viel später im Griechischen ein Neutrum (das "Pneuma"), im Lateinischen und auch im Deutschen ein Mann, der "Geist". Damit war die Täuschung perfekt. Wie man sieht, entstehen beim Übersetzen gravierende Fehler, aus einem weiblichen Wesen wird plötzlich ein männliches oder umgekehrt aus einem männlichen ein weibliches. In vielen Sprachen ist die Sonne männlich, im Deutschen aber weiblich, oder der Mond ist eine "Frau" in vielen Sprachen, im Deutschen aber ein "Mann". - Die Manipulation von einer weiblichen Urgottheit hin zu einem männlichen Schöpfergeist kam der patriarchalischen Gesellschaft natürlich sehr gelegen.

Aufschlußreich sind die im Dezember 1945 in Ägypten bei Nag Hammadi ausgegrabenen ältesten gebundenen Bücher der Welt, die auch bislang unbekannte Gespräche Jesu mit seinen Jüngern über die Schöpfung der Welt enthielten. Diese Schriftensammlung ganz verschiedener Autoren beschreibt ziemlich ausführlich und unabhängig voneinander den Schöpfungshergang aus unterschiedlichen Blickwinkeln, in gewissen Details auch - wie sollte es auch anders sein - widersprüchlich. Obwohl diese alten Schriften schwer zu lesen sind und ein längeres Studium und etwas Hintergrundwissen voraussetzen für ein gutes Verständnis, so lohnt es sich dennoch für jeden an diesem Thema Interessierten, sich damit zu befassen. Es wird ihm schnell klar: Die weibliche Gottheit spielte von Anfang an im Gegensatz zum heutigen schulchristlichen Verständnis keine untergeordnete, sondern eine mindestens gleichberechtigte Rolle bei der Erschaffung aller Welten und Wesen. Mit einer nur-männlichen Gottheit hat es ganz sicher einen dreifachen Haken. Doch ein "Herr" Gott passte der patriarchalischen Gesellschaft besser in den Herrscherkram und deswegen mußten viele Schriften, die etwas von einer Göttin berichteten, im Untergrund verschwinden, um nicht vernichtet zu werden.

Nach allem bisher schon Gesagten können wir konstatieren: Das Gottwesen ist nicht nur männlich oder nur weiblich, sondern es ist vollkommen - nämlich beides !Es ist eine den Kräften Yin und Yang ähnelnde Einheit. Dieses Gottwesen ist obendrein nicht auf eine bestimmte Gestalt festgelegt, sondern völlig frei in seinem Erscheinungsbild. Es zeigte sich dem Johannes in einer Vision als Kind, dann als Mann und danach als Frau und immer wieder gestaltlich wechselnd. Aus dem Kind wurde im patriarchalischen System natürlich wie gehabt der "Sohn" analog zum "Vater". Göttin, Frau, Mutter und Tochter wurden von der herrschenden Männergesellschaft flissentlich übersehen beim Schöpfungsgeschehen.

Obwohl das Gottwesen eine Einheit bildet, treten in alten Schöpfungsberichten das weibliche und das männliche Prinzip darin immer als zwei selbständige und klar unterscheidbare Persönlichkeiten auf. Diese Unterscheidbarkeit ist wichtig für ein besseres Verständnis sowohl des Gottwesens als auch aller Geister und Menschen und zieht sich wie ein roter Faden vom Ursprung, also von Gott, über alle Wesen, Erzengel, Engel usw. bis hin zum Menschen, bei dem die Geschlechter ganz deutlich genetisch getrennt sind. Nach Genesis 1,26 wurde der Mensch wie schon erwähnt nach Gottes Ebenbild als Mann und Frau geschaffen, und zwar geistig, seelisch und zuletzt körperlich. Zwischen diesen beiden lebensnotwendigen Ur-Polen Gott und Gottheit spielt sich die gesamte Schöpfung und alles Leben ab. Wie noch gezeigt wird, geht auch aus logischen und naturwissenschaftlichen Gründen nichts ohne Polaritäten ab, die allerdings in sehr unterschiedlicher Weise auftreten können. Man kann sagen: Es müssen immer zwei sein, die zusammenspielen. Auch in der Bibel heißt es, daß Gott alles zweifach schuf:

"Alle Dinge sind zweifach, das eine gegenüber dem andern,
und nichts hat Gott geschaffen, das versagt."
(Sirach 42,24)

Die ältesten (gebundenen!) Bücher der Welt, die 1945 in Ägypten wiedergefundene Textsammlung in 13 Büchern (CodexI-CodexXIII), erzählen nicht nur den Hergang der Schöpfung viel detaillierter und auch nachvollziehbarer als die Genesis in der Bibel, sie erklären das Wesen von Adam und Eva auch besser, den Hintergrund des Sündenfalls und vieles mehr. Doch nicht so, wie wir es im Religionsunterricht gelernt hatten. Der Vatikan wollte dann die Rechte über diese Funde, erhielt sie aber nicht.... und deswegen sind sie im Web für jeden zugänglich und in verschiedene Sprachen übersetzt. Aber wie gesagt schwer verständlich und auch teilweise stark fragmentiert.
Es handelt sich da freilich nur um die genetische Schöpfung, nicht um die seelisch-geistige.


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Der "Heilige Geist" hat viele Gesichter

Trotz Einführung des Monotheismus als Staatsreligion hielten weiterhin viele Menschen an der Verehrung der weiblichen Gottheit an der Seite des männlichen Gottes fest. Im Buche Jesu Sirach und den Sprüchen Salomons trifft man sie heute noch als ein selbständiges Geistwesen an - erkennbar für den, der zwischen den Zeilen lesen kann. Der in alle Mysterien eingeweihte und angesehene jüdische Religionsphilosoph und Zeitgenosse Jesu Philon von Alexandrien berichtete, daß Gott mit seiner "Sophia" den Kosmos schuf. Im Griechischen hieß die weibliche Gottheit "Sophia" ( =Gottes Weisheit). Sie ist auch der "Logos", das "Wort", das erleuchtende innere "Licht", was laut Johannes-Evangelium von Anfang an bei und mit Gott war, woraus alles hervorging und hervorgeht wie eben aus dem Mutterschoß. Das ist der heilige Geist Gottes, das Lichtwesen Gottes, die intelligente Matrix mit dem Gottgeist.

In christlichen Kirchen spricht man bekanntlich vom "Vater" als Gott und der Dreieinigkeit bestehend aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. Von einer Mutter ist da keine Rede. Das ist der Fehler im Patriarchat. Das widerspricht nicht nur alten Quellen sondern auch dem gesunden Menschenverstand. Korrekterweise müßte man von "Vater, Mutter und Kind" sprechen, wie schon erwähnt. Wobei dann die Mutter dem Heiligen Geist entspräche. SIE, der "Heilige Geist" ist die weibliche "Rucha", die unendliche Gottheit. Sie ist der Mutterschoß "rächäm", in dem alles und jedes geboren wird, Gestaltung, Anfang und Wohnung nimmt. Sie ist der weisheitsvoll gestaltende Pol des Gottesgeistes.  Gottvater aber ist der schöpferische Quell, dessen Ideen in der Matrix der Gottheit zur lebendigen Frucht(s.a. "Gottes Wesen") ausreifen. Die Gottheit fungiert auch als Bewahrerin aller Weisheit, allen Wissens. So nannte man sie zumeist das "Licht" oder die "Weisheit", ihre Liebe aber den Vater. Er sät seine Gedanken, sie nimmt sie auf, reift sie in der Gottesmatrix aus zu Formen und Gestalten. Die Liebe beider in den geschaffenen Wesen bewirkt Emotionen und Leben.


    Es ist jenes Klischee aber einfältig, den "Vater" mit der Liebe und die "Mutter" mit der Weisheit gleichzusetzen. Die göttliche Liebe ist in Wirklichkeit das mächtige Feuer zwischen beiden Gottes-Aspekten, das dafür sorgt, daß das Ur-Yin der weiblichen  Gottheit mit dem Ur-Yang des männlichen Gottwesens in schöpferischen Akten fest verbunden bleiben.  Die Weisheit ist das aus dem Feuer der göttlichen Liebe entspringende Licht, das Mittel und Wege aufzeigt für die Verwirklichung der Schöpfungspläne. Die Aspekte "Männlich" und "Weiblich" aber sind in jeder lebendigen Seele vorhanden, wobei die Gewichtung durch das Geschlecht bestimmt wird.

Gottes Geist muß sowohl weiblich als auch männlich gedacht und akzeptiert werden. Gottes Wesen ist völlig frei von Beschränkungen. So gesehen muß man in Gott nicht unbedingt nur den Mann, den "Vater" oder "Sohn" verehren, man kann mit der gleichen Berechtigung auch die Frau, die göttliche "Mutter" oder die "Tochter" als Abbild der Gottheit lieben, so wie es der Apostel Johannes in seiner Vision oben sah und wie einst auch die Aschera im Jerusalemer Tempel und die Isis in Ägypten verehrt wurden. Die Gottheit wurde in der ganzen Welt unter vielen Aspekten und Namen verehrt und angebetet. Natürlich soll man nun nicht von einem Extrem ins andere fallen und nur eine Muttergöttin verehren, sondern man sollte das Weibliche wie das Männliche gleichermaßen achten! Die weibliche Gottheit ist immerhin die fruchtbare Matrix, aus der alles Leben, alle Gestalten, Formen und Farben hervorgehen. Sie ist der Heilige Geist, die Rucha, die nicht nur Künstlern sondern jedem guten Menschen hilfreich zur Seite steht. Sie ist laut alten Mythen nicht nur die Macht, sondern auch ehrfurchtgebietend schön, unbestechlich und unübertrefflich intelligent. Sehr zutreffend nannten die alten Weisen ihre Schöpfung den Kosmos. Dieses Wort bedeutet "Ordnung" und "Schönheit".
In den Menschen wohnen die Gotteltern zunächst nur in der Anschauung.  Das ändert sich, sobald der Mensch sie sucht, findet, erkennt, liebt und ihren Willen tut, der da "Liebe" heißt. Dann treten sie in sein Herz, machen seinen Geist göttlich lebendig und er wird zu einer Existenz Gottes wie einst Jesus und auch viele andere. Dies ist das heilige Ziel eines Menschen- und Gotteskindes - einmal erwachsen zu werden.

Jeder Mann ist ein Sohn Gottes, jede Frau eine Tochter der Gottheit. Beide mit Erbanspruch auf ganz persönliche besondere Gottes-Kräfte und Matrix-Reiche. Sie werden aber erst dann mit Macht und Herrlichkeit ausgestattet und auf ewig verbunden, wenn sie dafür reif sind. Das ist der Fall, wenn die Frau mit der Gottheit harmoniert und der Mann mit Gott. Dann befindet sich im Mann ein sonnenähnlicher Brennpunkt Gottes und die Frau ist ein Zentrum der Gottheit, welche beide durch echte göttliche Liebe zu einem himmlischen Paar verbindet. Wohnt in ihr die Muttergottheit und in ihm Gottvater so bilden sie definitiv eine Gottes-Existenz, ein Ebenbild Gottes. Vor dieser Geistesreife und Herzensbildung gibt es keine Resonanz, keine Übereinstimmung, keine Öffnung der göttlichen Quellen zur eigenen Verfügung eines Menschen. Auch wir können auf Erden ja nicht eher einen Beruf ausüben, als bis wir ihn erlernt haben. Dann aber lebt das Gottwesen mit all seinen Kräften in uns nicht mehr nur in der prüfenden Anschauung sondern stellt beiden seine göttlichen Kraftquellen samt Matrix zur freien Verfügung. Das ist das Geheimnis der Vollendung zur eigenen Göttlichkeit. Selbstverständlich gehören dazu immer zwei: Mann und Frau. Solche Paare sind unter den Begriffen "Dualseelen" bekannt.  Diese sind nicht vorbestimmt, sondern erwerben dieses höchste Level in dem Spiel des Lebens durch Etablierung der Präsenz der Gotteseltern in ihren Herzen. Twin Flames  sind Zwillingsflammen, welche von Anfang an das Ziel auf getrennten Wegen erreichten und sich am Ende wiederfinden. Die beiden Seelen sind Zwillinge im Geist. Jeder Geist hat einen weiblichen und einen männlichen Pol.  Gottheit und Gott schufen damit immer Zwillinge, jeweils ein weibliches und ein männliches Kind, welche zusammengehören. Sie sind perfekte Ebenbilder ihrer Eltern. Solche Paare, die einer Geburt, eines Geistes und einer Liebe sind und das Gotteltern-Paar abbildlich darstellen, bilden eine Schöpfungsflamme. Aber auch Duale können miteinander als gottähnliche Paare bilden. Ob Twin-Flames oder Dual-Gottesexistenzen, sie  sind  keineswegs verheiratet miteinander wie auf Erden,  sondern sie bilden ein göttliche Familie und sind alle für sich Souveräne ihrer selbst. Ihre Liebe gehört allen und es bilden sich je nach Aufgabenstellung optimale Paare oder besser Gruppen.  Die Liebe ist im Himmel ganz anders als auf Erden. Eifersucht ist dort ein Fremdwort. Wo zwei oder drei dieser Engel beieinander sind, bildet sich schon eine Schöpfungsflamme voller Licht, Liebe und Macht wie eine Sonne zwischen ihnen. sie entsteht durch die Liebe zueinander und zur Aufgabe, das Sonnenlicht ist die Weisheit, welche Mittel und Wege offenbart zur Ausführung der Aktionen. Und die Sonnenflammenglut entspricht göttlicher Macht. 

Die Liebe gilt zu Recht als höchste Macht.  Es ist aber auch tatsächlich in allem so: Unsere ganze Weisheit und all unser Denken sind kraft- und nutzlos, wenn dazu die Liebe, also der Wille fehlt.  Was man gern tut mit Lust und Liebe, das ist leicht getan und macht sogar Spaß. Liebe veranlaßt uns zu großen Taten und läßt unseren Geist Mitteln und Wegen finden, um das Ziel zu erreichen. So ist der Wunsch auch ganz richtig der Vater des Gedanken:

Die Liebe will und die Weisheit findet die Mittel. Der Weg wird beschritten, das Werk vollbracht.  Frau und Mann in himmlischer Ehe ergänzen sich hierin hervorragend und das daraus hervorgehende Glück ist immer unbeschreiblich beglückend für beide!

Die Liebe eines Mannes und die Liebe einer Frau sind verschiedener Art aber vollkommen gleichwertig und sie ergänzen sich für geistige, seelische und körperliche Schöpfungen egal welcher Art.


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Die Hierarchie der Mächte

Die höchste Macht ist die göttliche Macht. Doch da sie keiner sieht und fast keiner weiß, wer oder was das Gottwesen ist, orientieren sich die meisten an irdischen und sichtbaren Mächten und erkennen nicht, was dreimal sogar in der Bibel steht: Wir alle sind Götter! - Wie das? - Nun, alle Intelligenzen in allen Schöpfungen  sind fähig zu erschaffen. Mann (=der Mensch, englisch:"man") besteht prinzipiell aus zwei Wesen: Mann und Frau. Sie ergänzen sich nicht nur bei der Erschaffung der Menschen, sondern verändern die ganze Welt durch ihren Verstand und ihren Willen, anders als Pflanzen und Tiere es können. Beispiele gibt es genug aus Kunst und Techik und die Geschichte zeigt, was alles im Menschen für Überraschungen drin stecken, wozu er fähig ist. Der Mensch lebt nicht nur einmal, er ist ein Geistwesen, das vorübergehend oder wiederholt auf Erden inkarniert. Das Leben hier auf der Erde bietet alle Voraussetzungen für die Weiterentwicklung eines Geistwesens. Es gibt in diesem großen Schulhaus unseres sichtbaren Kosmos zahlreiche Schulungsstätten und viele Spielelevel. Je nach Level, das ein Geistwesen erreicht hat, hat es mehr oder weniger Macht als zuvor. Das hängt maßgeblich von seiner Herzensbildung ab! Die höheren Level sehen leicht die unteren Level und haben Zugang zu ihnen, doch nicht zu den oberen. Himmlische Wesen können in die Hölle gehen und dort helfen, wenn jemand sie darum bittet, sie zu befreien. Lügner, Mörder, Teufel und Höllenbewohner können nicht in höhere und hellere Sphären, denn da würden sie sofort erkannt und zurückgewiesen, sie gehen freiwillig.  Inkarnierte Wesen wie wir Menschen sehen wegen ihrer beschränkten Sinnesorgane und des Gehirns mit seinen Filtern sogar nur die Erdenwelt, keine anderen Welten, auch nicht richtig die Traumwelten, nicht Geister und Seelen, auch sich selbst nicht. Das gehört zur Ausbildung auf Erden. - Die höheren Entwicklungsstufen sind mächtiger und "lichtreicher", also erkenntnisreicher und geistig heller. Zugleich besitzen sie mehr Herzensbildung und Rücksichtnahme. Allerdings mischen sie sich nie selbstständig ein bei unseren "Hausaufgaben" und Nöten, es sei denn man bittet sie darum. Aber dafür muß man sie kennen! Ruft man finstere Geister, welche wie Vampire sind, so ziehen diese einen hinab und schaden. Also wer ist der Mächtigste, Hilfreichste und moralisch Beste? Es sind jene, in deren Herzen das Gottwesen wohnt. Das Gottwesen ist zwar unendlich und deswegen niemandem ersichtlich, doch jedes Gotteskind hat einen Lebensfunken vom Gottwesen in sich. Bei den Auserwählten ist dieser aber herangewachsen zu einer geistigen Sonne voller Weisheit und Macht. Menschen wie Jesus sind Beispiele dafür. Diese Menschen können sagen: "Durch mich lehrt und wirkt der Vater-Gott. Eine Frau wie Maria Magdalena könnte sagen:" In mir wohnt die Muttergottheit."  - Solche, welche in sich einen 100%-igen Zugang zur Liebe, Weisheit und Macht Gottes besitzen, sind und bleiben trotzdem Souveräne ihrer Selbst. Nach dem Aufenthalt auf Erden bilden sie eine große Familie im geistigen Reich, die Gottesfamilie. Und wo zwei, drei oder mehr in Gottes Geist versammelt sind, ist Gott mitten unter ihnen. Sie sind echte Gottesexistenzen!

Die Hierarchie der Mächte dürfte klar sein. Die höchste Macht besitzt Gott. Durch seine Existenzen in der göttlichen Familie wirkt er, wo immer er bzw. die Mitglieder der Familie es wollen. Diesen sichtbaren Gottes-Existenzen kann kein Wesen an Weisheit, Willenskraft und Macht gleichkommen oder gar übertreffen. An diese halte man sich, wenn man Rat und Hilfe benötigt. Das geht am einfachsten durch Liebe zu Gott, mit der man ihn in sich hineinzieht und konzentriert. Man halte "Sabbat" im Herzen und lasse sich nicht stören bei seiner Meditation! Man tue Gottes Willen! Liebe! Gott straft auch Selbst nie. Widersacher strafen sich selbst.  Auch gebietet er nicht und sagt schon gar nicht: "Du sollst mich lieben!" - Den Menschen hat er frei erschaffen mit einem freien Willen als Souveräne. Klar, der Mensch auf Erden unterliegt durch seine Inkarnation Gesetzen der Natur und der Menschen. 

Wir Menschen sind noch unmündige Kinder jenes höchsten Bewußtseins, das wir Gott nennen. Wir sind frei und dürfen in diese und jene Richtung denken, egal ob richtig oder falsch. Wir haben zumindest diese geistige Freiheit des Denkens, wenngleich wir sonst in diesem Leben an die Naturordnung der materiellen Welt und selbstgeschaffene religiöse und staatliche Gesetze gebunden sind. Darin erleben wir als Mensch lebenslang ein riesiges Repertoir an Gefühlen hautnah, zu Herzen gehend  und kombinieren diese mit dazugehörenden Gedanken und Ideen. Wir können also dieses irdische Dasein benutzen, um unser Wissen und unseren Gefühlsreichtum zu erweitern, unsere Herzensbildung voranzutreiben. Anders als in irdischen Schulen, können wir uns individuell oder in Gruppen in alle Richtungen weiterentwickeln - nach oben zur Göttlichkeit, nach unten zur Egozentrik und Machtausübung über Schwächere Richtung Lüge, Tod und Teufel, nach links oder recht, vorwärts oder rückwärts. Im Jenseits kommt man dann in den Geistesverein, in jenen "Himmel", in den man gehört unter Seinesgleichen. Die Materialisten, Weltlinge und die Finsterlinge sind zumeist zerstritten in eine strenge Hierarchie eingebunden und  dem Karma-Reinkarnations-Kreislauf verbunden, müssen Tod über Tod und viel Bosheit hier wie da erleben und selbst ausführen - bis sie es satt sind. Wer aber die richtige Geistesrichtung wählt, nämlich zur höchsten Macht, erreicht auch das höchste Level, findet hilfreiche Freunde, keine Egoisten, sondern mächtige "Engel" bzw. Gottesexistenzen - und wird selbst eine.  

Schnell noch einen Blick auf untergeordnete Strukturen, also die allgemeine Hierarchie: Das Gottwesen glänzt durch Licht (Weisheit, Wissen) und Liebe (Willensstärke und Lebensenergien) und daraus göttliche Schöpfermacht. Die Geistwesen alle sind so frei und ungebunden, wie sie wollen. Im Prinzip sind sie als Souveräne ihrer Selbst erschaffen worden. Sie können sich aber freiwillig einer Geistesrichtung unterordnen und geraten dann in hierarchisch strenge Vereine. Viele wollen auch geführt werden, besonders die "Kinder" oder "Unwissenden".  Unterhalb der Geist- und Seelen-Sphären der Geistwesen befinden sich die materiellen uns sichtbaren Schöpfungen.  Die Materie wird bewegt und beeinflußt von  Energie und Kräften, z.B. Magnetismus und Elektrizität, Licht und  andere Schwingungsformen. Diese Kräfte aber werden von Geistwesen gelenkt. Damit ist die Machtreihenfolge folgende von unten nach oben: Materie, Kräfte, Geistwesen. - Geistwesen sind lebendige lichte Seelen verschiedenster Geistrichtungen.

Laut Jesus ist das Wichtigste im Himmel die Seele mit ihrem innewohnenden Geist. Es geht um die Seelen, um die verschiedenste Geistesrichtungen Kämpfen. Wie gesagt, es gibt viele, welche nicht selbst suchen sondern sich einer Geistesrichtung angliedern und sich so unterordnen. Auf Erden versuchen die Herscher-Eliten die Menschen zu dominieren und quasi ihre Seelen zu programmieren.  Die Köpfe dieser Geistesrichtungen, seien es religiöse oder politische, bilden entsprechende Geistervereine im Jenseits, die sie "Himmel" nennen. Es sind strenge Hierarchien wie auf Erden auch Lug und Trug.

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Gottesexistenzen, die höchsten Schöpferwesen

Gottes Wesen ist außerhalb von Zeiten und Räumen und als unendlicher Geist dennoch überall. Gott ist die Matrix mit ihrem Geist. Matrix ist alles Sicht- und Fühlbare nicht nur für Menschen, sondern auch für Geistwesen - eben alles was existent ist, was Form und Gestalt hat, auch Licht und alle Erscheinungen der Energien und Kräfte. Seelen haben im Gegensatz zum reinen Geist auch Gestalten. Die Matrix existiert sowohl geistig, als auch seelisch und materiell in vielen Arten. Durch sie und in ihr gebiert Gottes Geist  durch und mit Geistwesen stets Neues und es ist ein Werden und Vergehen in den Welten. Die Matrix ist weiblich (~Mater, Mutter), denn sie führt die Samen, Gedanken Gottes und der Geister der Welten zur Reife, gebiert und formt sie. Sie sorgt für alle Existenzen, auch deinen Seelen- und Menschenkörper und umgibt dich und mich. Sieh die Welt an und die Sterne und du siehst einen Aspekt Gottes. Alles Sichtbare ist Gottes Matrix.  Die  männliche Seite  entspricht dem  Geist Gottes, der ein Quell aller Ideen und Gedanken ist - auch in allen Menschen und anderen Geistwesen seien es Engel oder Teufel oder sonstige Bewohner der Schöpfung Gottes. Wenn ich auch Teufel nenne, so sei noch dazu gesagt, daß deren weniger schönen Ideen und Schöpfungen, wie z.B. Atombomben und Kriege, Täuschungen, Masken und andere Lügen nur in niedrigen Schöpfungsleveln und finsteren Geistervereinen vorkommen können.

Persönlich ist das gesamte Gottwesen nicht erfassbar für an Raum und Zeit gebundene Wesen. Allerdings schuf das Gottwesen auch Wesen, welche es erkennen und in sich finden können. Wir Menschen haben die Möglichkeit, Gott in uns zu finden und durch Übereinstimmung mit seinem Willen, seinen allseienden Geist in uns so zu konzentrieren, daß er wie eine Lebenssonne in uns wohnt. Dann dient es uns und wir sind Gottes-Existenzen in Zeiten und Räumen! Obendrein behält jede Gottesexistenz seine Identität und Souveränität seiner Selbst, er ist kein Sklave eines Geistes wie das  in den  unten angesiedelten Geistervereinen und Himmeln der Archonten der Fall  ist. Denn Gottes Wille ist Liebe und Liebe ist göttlich. Die  Gottesexistenzen  bilden die mächtigste Familie  in allen Schöpfungsräumen  und  helfen sich stets in großer Liebe und mit Macht. Gottesexistenzen sind verschiedene Charaktere und Persönlichkeiten. Sie entfalten ihre Macht am stärksten und wirkungsvollsten als Paar oder in einer Gruppe  bei ihren  gewählten Einsätzen. Du kannst Dich im Geist an sie wenden.